Kategorie: Regionalmeisterschaft

Herren Quali RLM

Herren qualifizieren sich für Regionalligameisterschaft

Mit einem deutlichen 23:1 Sieg gegen den SSV Rapid konnten die Dessauer die Qualifikation zur Regionalligameisterschaft perfekt machen und dürfen so weiter vom Aufstieg träumen

Rapider Untergang in der Dessauer Wolfshöhle

Schon frühzeitig nach Anpfiff der Partie setzte Dessau deutliche Akzente im Spiel. Bereits nach 24 Sekunden schlug es im Tor der Berliner durch einen Abschluss von Jeremy Beil ein. Was dann folgte, war eine Offensivdominanz, wie man sie bisher in dieser Saison noch nicht zu sehen bekam. Vor knapp 110 Zuschauern schoss man Tore im Minutentakt und gab dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Nach 14 Minuten stand es bereits 12:0 für die Wölfe. Für Berlin war dies eine Lehrstunde, denn die Charlottenburger schafften es kaum über die Mittellinie. Lediglich zum Ende des ersten Drittels konterte der SSV Rapid einige Male und kam zumindest kurzzeitig zu Abschlüssen.

Nach der 12-Tore-Führung im ersten Drittel und einer Reihenumstellung wurde das Spiel der Wölfe im zweiten Abschnitt etwas unkonzentrierter. Dennoch blieben die Hausherren die klar spielbestimmende Mannschaft und bauten weiterhin ihre hohe Führung kontinuierlich aus. Der SSV versuchte über Konter das druckvolle Angriffsspiel der Dessauer zu stören, kam aber nur selten gefährlich vor das Tor der Wölfe. Mit 6 weiteren Treffern erhöhte man die Führung vor dem letzten Drittel auf 18:0.

Im letzten Spielabschnitt der Partie gab es wieder viele Chancen für die Muldestädter. Auch die Gäste aus Berlin zeigten sich kämpferisch und wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Nach 5 weiteren Toren der Black Wolves zum Zwischenstand von 23:0 und einigen Zeitstrafen kam der SSV Rapid durch einen Penalty kurz vor Abpfiff doch noch zu einem Treffer. Somit gewannen die Black Wolves die Partie hochverdient mit 23:1.

Mit dem höchsten Sieg der Saison und nur einem Gegentor durch Penalty zeigte man dem SSV Rapid im gesamten Spiel den Klassenunterschied auf. Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Regionalligameisterschaft spielt man weiterhin um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit Potsdam und Feuerbach warten nun die nächsten Gegner in den kommenden Wochen auf die Wölfe. Die Potsdamer besiegten im anderen Spiel die TSG Füchse I knapp mit 7:6.

Spielerrats-Mitglied Sascha Marquardt weiß, dass die nächsten Gegner stärker werden:

Das heute war kein Gradmesser für uns. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir Rapid sehr ernst genommen haben und dementsprechend auch klar gewonnen haben. Jetzt stehen uns zwei Spiele bevor gegen Potsdam und Feuerbach. Wir wollen beide gewinnen und den Aufstieg perfekt machen.

Juniorenspieltage

Black Wolves mit vollem Sonntag

Nach einem freien Samstag geht es am Sonntag dann so richtig ab für die Black Wolves. Die U9 und die Herren machen die Sporthalle Kochstedt unsicher. Für die U9 steht früh ihr letzter Spieltag der Saison an und Nachmittag steht für die Herren der nächste Schritt in Richtung Aufstieg bevor. Auch die U13 und U15 haben ihren letzten Spieltag der Saison auf dem Kleinfeld am Sonntag. Beide Teams sind Auswärts gefordert. Die U13 fährt in den Harz nach Wernigerode und die U15 muss früh los nach Salzwedel.

U9 mit Chance auf Platz 1

Die U9 träumt beim Heimspieltag vom ganz großen Wurf. Aktuell belegen die jüngsten Wölfe den dritten Platz. Mit zwei Siegen gegen den UHC Elster und dem MFBC Leipzig ist Platz eins drin. Dass dies nicht ganz unrealistisch ist, zeigen die Ergebnisse aus der Hinrunde. Hier gewannen die Black Wolves beide Partien gegen die Konkurrenz.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt will den Druck gering halten:

Es stimmt: alles ist möglich. Wir haben eine klasse Mannschaft und wir können auch jedes Team schlagen. Jedoch dürfen wir nicht unnötig Druck aufbauen. Für viele der Spieler ist es ihr erster Heimspieltag und es kommen viele Eltern, Verwandtschaft und Freunde vorbei. Da kann, man schnell einmal nicht das abrufen, was man gerne hätte. Von daher hoffe ich, dass wir unsere Leistung zeigen und am Ende feiern können.

U13 will an letzten Spieltag anknüpfen

Für die U13 geht es am letzten Spieltag der Saison um nicht mehr viel. Sie haben eine souverän Saison gespielt und sind bereits sicher auf dem zweiten Platz. In den Spielen gegen die Red Devils Wernigerode und die Black Lions Landsberg will man aber trotzdem sechs Punkte einfahren. Die Hinspiele gegen beide Teams konnten klar gewonnen werden.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht den kommenden Spieltag als Test für die Playoffs:

Wir haben keinen Druck mehr was die Platzierung angeht. Jedoch wollen wir uns mit dem Spieltag auch vorbereiten auf die Playoffs. Zudem wollen wir natürlich uns am Ende nichts vorwerfen lassen und beide Spiele gewinnen.

U15 will Platz 1 sichern

Die U15 muss Sonntag sehr zeitig aufstehen und eine lange Fahrt nach Salzwedel antreten. Die Fahrt könnte sich aber mehr als auszahlen. Die Black Wolves stehen aktuell auf dem ersten Platz und haben vier Punkte Vorsprung auf Platz zwei. Damit würde ein Sieg für den sicheren ersten Platz reichen. Das Ziel der Dessauer ist es aber zwei Siege einzufahren und ohne Niederlage die Saison zu beenden. Gespielt wird gegen die Gastgeber Floorball Grizzlys Salzwedel und die TSG Füchse. Gegen beide Teams konnte in der Hinrunde gewonnen werden.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt lobt die bisherige Saison der U15:

Auf dem Kleinfeld machen wir das ganz stark. Gerade die beiden Siege gegen Halle waren sehr wichtig. Wir werden alles dafür geben jetzt unsere Saison mit dem ersten Tabellenplatz zu krönen.

Herren wollen gegen Berlin weiterkommen im Aufstiegsrennen

Nach überstandener Playoffs-Phase geht es jetzt für die Herren weiter im Aufstiegsrennen. In der Qualifikation zur Regionalligameisterschaft treffen die beiden Ost-Vertreter auf Teams aus Berlin/Brandenburg. Da die Black Wolves gegen die Füchse gewonnen haben, hat man Heimrecht gegen den Zweiten aus Berlin/Brandenburg. Gegner der Dessauer ist der SSV Rapid. Der SSV belegte in ihrer Staffel den letzten Tabellenplatz und verlor ihr letztes Ligaspiel mit 1:18. Somit sieht alles nach einer machbaren Aufgabe für die Black Wolves aus.

Spielerrats-Mitglied Sascha Marquardt weiß, was letztes Jahr passiert ist:

Wir werden von allen in eine Favoritenrolle gedrängt. Wir haben das im letzten Jahr auch gedacht und wurden dafür mit einer Niederlage gegen den SCS Berlin bestraft. Wir wissen um unsere Qualitäten und wollen diese komplett abrufen. Sollte uns das gelingen können wir viele Gegner schlagen.