U15 der Black Wolves zieht nach

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Am vergangenen Sonntag ging es für die U15 Floorballer wie schon vor drei Wochen nach Geiseltal, wo man in den Hinspielen mit vier Punkten wieder zurückkam. Das war auch das erklärte Ziel der Dessauer an diesem Spieltag. Im ersten Spiel waren die Floor Fighters aus Chemnitz die Gegner der Black Wolves. Hier fand im Hinspiel ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften statt, welches am Ende mit einem 3:3 endete.

Das Spiel begann mit Chancen auf beiden Seiten. Doch es dauert bis zur 5. Minute, bis Justin Düben die Dessauer mit 1:0 in Führung schoss. Danach sollte denn Dessauer für lange Zeit kein Tor mehr gelingen. Chemnitz erzielte in den folgenden fünf Minuten drei Tore. Jetzt lief es bei den Dessauern nicht mehr gut. Trotzdem schaffte man durch den sicheren Rückhalt von Torwart Oliver Simontowski das vierte Gegentor zu verhindern. Kurz vor der Pause hatten die Dessauer noch einmal einen schönen Angriff über Jeremy Beil, dieser scheiterte doch an dem Torhüter der Chemnitzer. Er konnte den Ball nur nach vorn abwehren, und so konnte der Toptorschütze des PSV Justin Düben im Nachschuss den Anschluss für die Wölfe erzielen. Damit ging der PSV mit einem knappen 2:3 Rückstand in die Pause.

Doch die zweite Halbzeit begann nicht wie gewünscht für die Dessauer. Bereits nach vier Minuten im zweiten Durchgang konnte Chemnitz den alten zwei Tore Vorsprung wieder herstellen. Doch noch wollten die Black Wolves nicht aufgeben – das sollte sich auszahlen. Man ging jetzt noch aggressiver in die Zweikämpfe und lies somit in der Verteidigung fast keine Chance mehr für Chemnitz zu. Im Angriff dagegen traf Justin Düben noch zweimal – somit war der 4:4-Ausgleich perfekt. Damit war der eine Punkt wie im Hinspiel schon zum greifen nah. Die Dessauer waren diesmal nicht mit dem Unentschieden zufrieden, 35 Sekunden vor Ende schoss der an diesem Tag noch glücklose Jeremy Beil das 5:4. Das war die Entscheidung.

Damit gewinnt der PSV gegen Chemnitz und holt drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die Play-offs. Trainer Marquardt ist sehr zufrieden über die Einstellung der Mannschaft.

„Es war einfach der Hammer. Chemnitz war ein verdammt starker Gegner und wir haben so gut mitgehalten. Wir haben trotz Rückstand nicht aufgegeben und an unsere Chance geglaubt. So was zahlt sich halt manchmal aus. Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung der Mannschaft heute.“ – Sascha Marquardt

Im zweiten Spiel der Dessauer ging es gegen Großörner. Das Hinspiel konnte man mit 13:2 gewinnen. Trotzdem musste man diesen Gegner durchaus ernst nehmen. Dies taten die Dessauer, schon in der siebten Minute stand es 5:0. Nach einer kleinen Unordnung in der Verteidigung und einer überflüssigen zwei Minuten Zeitstrafe stand es plötzlich nur noch 5:2. Danach fing sich das Team wieder und schoss noch vor der Pause drei weitere Treffer. Damit schien das Spiel für viele schon zur Pause entschieden. Einzig Trainer Marquardt war sich bewusst, dass es noch nicht vorbei ist, forderte noch einmal 15 Minuten Konzentration vor der verdienten kleinen Winterpause.

Die Mannschaft schien auf den Trainer zu hören, und schoss in den ersten drei Minuten zwei weitere Tore. Somit stand es nun 10:2. Danach fielen Tore auf beiden Seiten – 11:4. Spielmacher Jeremy Beil – der in diesem Spiel bis dahin an allen 10 Toren beteiligt war – bekam eine 10 Minuten Strafe, nachdem ihm ein Spieler der Gegner provozierte und er ihn wegstoß. Eine harte aber richtige Entscheidung des Schiedsrichters. Jetzt nahm das Spiel plötzlich eine ganz andere Richtung an. Größörner machte das Spiel und der Vorsprung von 7 Toren schmolz binnen Minuten dahin. Knapp zwei Minuten vor dem Ende stand es nur noch 11:9.

Der schon lange sicher geglaubte Sieg drohte noch gefährdet zu sein. Kurz darauf erlöste Maximilian Dallach mit seinem ersten Saisontor die Dessauer. Das Spiel endete mit 12:9 für die Wölfe. Trainer Marquardt wusste den Sieg nur schwer einzuschätzen.

„Ich weiß gar nicht was ich von dem Spiel halten soll. Wir haben sehr gut begonnen und sogar unsere Chancen sehr effizient genutzt. Ärgerlich sind die kleinen leichten Verteidigungsfehler. Das schlimmste ist aber, dass sich einer unser erfahrenster Spieler so leicht aus der Ruhe bringen lässt. Das war absolut unnötig und hätte uns fast um die sicheren drei Punkte gebracht. Wenn er aus der Situation gelernt hat, dann ist das vielleicht sogar das Beste was wir aus diesem Spiel mitnehmen. Ich bin mit sechs Punkten sehr zufrieden. Besonders schön ist das wir jetzt auf Platz vier der Tabelle vorgerutscht sind. Damit stehen derzeit alle Mannschaften, die U13, U15 und Herren auf einem Play-off-Platz. Damit kann man auch mehr als zufrieden sein, aber ausruhen kommt auf keinen Fall in Frage. Im neuen Jahr wird weiter angegriffen.“ – Sascha Marquardt

Für den PSV liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Anton Unger (2 / 1), Malte Hörnlein (0 / 0), Jeremy Beil (7 / 9), [C] Justin Düben (8 / 2), Tom-Justin Stephan (0 / 0), Maximilian Dallach (1 / 0), Paul Hüthel (0 / 0)

Ergebnisübersicht:

Freies Gymnasium Geiseltal – Concordia Harzgerode 4:4 (Spielprotokoll)
SV Rot-Weiß Großörner – Floor Fighters Chemnitz 2:15 (Spielprotokoll)
Unihockey Igels Dresden – Concordia Harzgerode 13:1 (Spielprotokoll)
Floor Fighters Chemnitz – PSV 90 Dessau 4:5 (Spielprotokoll)
Freies Gymnasium Geiseltal – Unihockey Igels Dresden 6:7 (Spielprotokoll)
PSV 90 Dessau – SV Rot-Weiß Großörner 12:9 (Spielprotokoll)

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