Kategorie: Kleinfeld

Juniorenspieltage

Ein fast perfektes Wochenende

An diesem Wochenende standen für die Black Wolves keine Reisen auf dem Programm, da beide Spieltage in der Sporthalle Kochstedt ausgetragen wurden. Zuerst versuchte die U17 auf dem Großfeld den Fehlstart am ersten Spieltag vergessen zu machen. Nach den beiden Niederlagen sollten nun die ersten Punkte gegen die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels her. Am Sonntag hieß es dann für die U15 weiter Punkte zu sammeln. Nachdem man vor zwei Wochen bereits die volle Ausbeute holte, sollte dies auch auf dem Kleinfeld gegen die TSG Füchse Quedlinburg und die Red Devils Wernigerode gelingen.

U17 holt mit starken Leistungen drei Punkte

Die U17, welche vor zwei Wochen in Halle (Saale) keinen guten Start auf dem Großfeld erwischte, wollte vor den eigenen Fans unbedingt Wiedergutmachung betreiben. So traf man am Samstag in Kochstedt auf die Red Devils aus Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. In der ersten Partie ging es pünktlich um 10:00 Uhr gegen die Wernigeröder. Nach einem langen Abtasten auf beiden Seiten konnten die Black Wolves nach vielen vergeben Chancen endlich die erste Führung im ersten Drittel erzielen. Auch nach der Pause ergab sich ein unverändertes Bild. Die Dessauer hatten mehr Spielanteile und die besseren Tormöglichkeiten, welche aber immer noch nicht konsequent genutzt wurden. Nach einem 1:1 im zweiten Drittel ging man somit nur mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. In diesem fielen dann endlich die überfälligen Tore, die nun auch den Spielanteilen entsprachen. Die Red Devils konnten lediglich in der Schlusssekunde noch den Anschluss zum 2:7 herstellen. Die ersten Punkte für die Black Wolves waren somit erreicht.

Nach zwei Spielen Pause stand die Partie gegen den UHC Sparkasse Weißenfels an. Dieser spielstarke Jahrgang der Weißenfelser stellten die Black Wolves bereits in vergangenen Jahren immer wieder vor Probleme. So auch erneut an diesem Wochenende. Mit tollen Kombinationen ließ der UHC die Wölfe nur schwer ins Spiel kommen und zwang diese damit immer wieder zu Fehlern. Aus dem hohen Druck entstehen im ersten Abschnitt unter anderem zwei Eigentore, die letztlich zum 0:5 Rückstand nach 15 gespielten Minuten führten. Im zweiten Drittel konnte man das Defensivverhalten mit zunehmender Manndeckung stabilisieren und in Folge auch vereinzelte Akzente in der Offensive setzen. Nach einem mustergültigen Passspiel gelang somit auch der erste Treffer der Black Wolves zum 1:8. Mit diesem Rückstand ging es auch ins letzte Drittel. Hier konnte man an die Leistung aus dem zweiten Drittel anknüpfen und das Spiel offener gestalten. Am Ende verlor man dennoch deutlich und verdient mit 2:12. Nach vier Spielen und mit drei Punkten im Gepäck steht man auf einem vorläufigen 5. Tabellenplatz.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt führt zum Heimspieltag der U17 wie folgt aus:

Ehrlich gesagt, habe ich gemischte Gefühle. Im ersten Spiel gegen Wernigerode hat vieles schon gut funktioniert. Einzig die Chancenverwertung war nicht optimal. Dies haben wir im letzten Drittel dann aber verbessert. Gegen Weißenfels hatte ich mir mehr gewünscht, da wir an diese Truppe näher herankommen wollen. Aber wir mussten leider feststellen, dass sie uns noch einen Schritt voraus sind. Wir haben aber das Rückspiel noch vor uns, in dem wir den Abstand wieder etwas verkleinern wollen.

U15 behält auf dem Kleinfeld weiterhin die weiße Weste

Am Sonntag stand in Dessau dann der Umbau von Großfeld auf Kleinfeld an. Im 3 gegen 3 traf die U15 der Black Wolves auf die TSG Füchse Quedlinburg und die Red Devils Wernigerode. Nachdem man am ersten Spieltag in Salzwedel einige neue Rekorde aufgestellt hatte und souverän sechs Punkte holte, wollte man in Dessau natürlich die weiße Weste wahren. Das Spiel gegen die Füchse, in dem man der klare Favorit auf den Sieg war, startete aber direkt mit einem Gegentor nach 17 Sekunden. Zwar stellten die Dessauer danach ihre Favoritenstellung unter Beweis, aber leisteten sich in der Defensive weiterhin einige unnötige Aussetzer. Dennoch ergab sich eine klare 15:4 Halbzeitführung, obwohl man auch im Angriff noch viele Chance ungenutzt ließ. In der zweiten Halbzeit agierten die Black Wolves dann kompakter und konzentrierter, so dass sich ein ungefährdeter 32:6 Sieg gegen tapfer kämpfende Füchse herausstellte.

Nach einem Spiel Pause folgte die Begegnung gegen die Red Devils Wernigerode. Hier begann man von Beginn an stark und war in Angriff und Verteidigung sehr konsequent. Bereits nach drei Minuten führte der PSV 90 Dessau mit 3:0 und die Wölfe bauten den Vorsprung innerhalb der ersten 20 Minuten auf 9:0 weiter aus. Die Devils hatten zu diesem Zeitpunkt kaum Torchancen und haderten teilweise unbegründet mit vielen Schiedsrichterentscheidungen. Nach der tollen ersten Hälfte kamen die Devils nun etwas besser ins Spiel und forderten die Black Wolves etwas mehr. Dennoch spielte man die Partie souverän zu Ende und gewann völlig verdient mit 19:4 vor den eigenen Fans. Mit der vollen Punktausbeute und einem sagenhaften Torverhältnis von 119:18 nach vier Spielen ist der PSV 90 Dessau punktgleich mit dem USV Halle Saalebiber auf dem ersten Tabellenplatz.

Zu den beiden souveränen Erfolgen tätigt Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Es ist schwer die Spiele richtig einzuordnen. Wir waren in beiden Spielen deutlich überlegen. Aber es gibt immer noch viele Momente, in denen wir nicht die richtige Entscheidung treffen. Wir haben also noch etwas Arbeit bis zu den Playoffs vor uns. Aber trotzdem sind die 119 Tore in vier Spielen eine richtige Hausnummer.

Der Ausblick auf die kommenden Spiele

Aufgrund der IFF-Woche finden am kommenden Wochenende keine Spiele für Black Wolves statt. Nachdem dann am 24. Oktober 2020 der nächste Heimspieltag unserer Bundesligamannschaft gegen den USV Halle Saalebiber stattfindet, folgt am Reformationstag das dritte Ligaspiel der 2. Mannschaft gegen die Black Lions Landsberg in Halle (Saale). In Halle möchte man an die spielerische Leistung aus dem Spiel gegen den UHC Elster anschließen und die nächsten drei Punkte holen.

 

 

Juniorenspieltage

Voller Spielplan zum Oktoberbeginn

Am ersten Oktoberwochenende waren die Junioren der U13, der U15 und der U17 im Einsatz. Zudem bestritt auch die 2. Herrenmannschaft den nächsten Spieltag. Die U13 und die Herren konnten ihr Können beim Heimspieltag vor den eigenen Fans unter Beweis stellen. Hingegen mussten die U15 und U17 weite Reisen nach Jena und Wernigerode antreten.

U15 verliert erneut den Kampf gegen Leipzig

Zum Tag der Deutschen Einheit reisten aufgrund der Zuschauerbeschränkungen zwei Busse des PSV 90 nach Jena. Beim Großfeldspieltag der U15 trafen die Black Wolves auf den SC DHfK Leipzig und die Floorball Pinguine aus Jena. In der ersten Partie stieg gleich das Duell gegen den DHfK Leipzig. Gegen die Leipziger verlor man bereits das Hinspiel mit 1:3. Daher wollte man hier unbedingt Revanche nehmen und die Liga spannend halten. Früh in der Partie kassierte man eine unglückliche Zeitstrafe, die der DHfK mit dem anschließenden Freischlag sofort bestrafte. Von dem Rückstand zeigten sich die Black Wolves unbeeindruckt und glichen sehenswert zum 1:1 aus. In einem ausgeglichenen ersten Drittel konnten die Leipziger dennoch erneut in Führung gehen. Im zweiten Spielabschnitt war man dann die bessere Mannschaft und konnte Leipzig teilweise tief in die eigene Hälfte drängen. Somit kamen die Black Wolves verdient zum wiederholten Ausgleich (2:2). Im letzten Drittel war bei beiden Teams die Anspannung deutlich spürbar. Am Ende hatte Leipzig wieder die besseren Argumente auf ihrer Seite. Die Partie gegen den stärksten Widersacher ging daher knapp mit 2:3 verloren. Mit der Kampfansage im Frühjahr 2021 die Playoffs gewinnen zu wollen, warten alle Beteiligten mit Spannung aus das nächste Aufeinandertreffen.

Nach einem Spiel Verschnaufpause folgte die Begegnung gegen die Floorball Pinguine Jena. Wie bereits am ersten Spieltag ergab sich gegen Jena ein komplett anderes Spiel als gegen Leipzig. Mit drückender Überlegenheit agierte man über alle Drittel hinweg. Die Pausenstände von 9:0 und 14:0 zeigen dies auch auf dem Papier. Im letzten Spielabschnitt mussten man zwar nach einem Konter noch ein Gegentor hinnehmen, welches aber der Ehrentreffer für die Pinguine blieb. Neun weitere Treffer führten zum 23:1 Endstand.

Zu den beiden Partien tätigt Jugendkoordinator Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Irgendwie fühlt sich dieser Spieltag wie eine Kopie vom Spieltag in Leipzig an. Wir hatten die gleichen Gegner und auch die gleichen Resultate. Die erneut knappe Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig war nicht nötig. Aber auch hier geht es mit Blick nach vorn weiter. Ich habe das Gefühl, dass man sich in den Playoffs wieder über den Weg läuft. Dort haben wir vor zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht. Gegen Jena waren wir heute nicht so effektiv wie im Hinspiel, hatten das Spiel aber jederzeit gut unter Kontrolle.

Zwei knappe Niederlagen für die U13 in Dessau

Für die U13 stand bereits der fünfte Spieltag in Folge an. Damit sind diese Junioren die bisher Aktivsten der Black Wolves Familie in der aktuellen Saison. An diesem Wochenende empfing die U13 in Kochstedt die Red Devils aus Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. Gegen die Wernigeröder erwischten die Black Wolves leider keinen guten Start und lagen in der 6. Minute schon mit 0:4 zurück. Den Anschlusstreffer konterten die Devils zum 1:5 Pausenstand. Nach Wiederanpfiff legten die Wölfe einen Zahn zu und schafften so drei Minuten vor dem Ende der Partie den direkten Anschluss. In der spannenden Schlussphase konnten beide Teams jeweils noch einen Treffer erzielen, so dass die Begegnung knapp zu Gunsten der Devils ausging (6:7).

Nach dem Krimi gegen Wernigerode folgte das Aufeinandertreffen mit dem UHC Sparkasse Weißenfels. Entgegen dem vorherigen Spiel konnten sich die Black in der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Der Gegentreffer zum 3:6 nur fünf Sekunden vor Ertönen der Sirene schmerzte aber unwahrscheinlich. In der zweiten Spielhälfte schaffte es der UHC Schritt für Schritt der Vorsprung zu verkürzen. Man konnte förmlich sehen, wie die Kräfte der Black Wolves nachließen und so kam schließlich eins zum anderen. Eine Minute vor Abpfiff erzielten die Weißenfelser entscheidenden Treffer zum 9:8 und die Dessauer blieben an diesem Spieltag nach zwei unfassbaren engen Spielen ohne Punkte.

Die ärgerlichen Niederlagen der U13 ordnet Sascha Marquardt wie folgt ein:

Verliert man gegen zwei starke Gegner mit jeweils einem Tor Unterschied, weiß man genau, wie ärgerlich dies ist. Das ist am Ende eine ganz bescheidene Situation, weil man sich für die harte Arbeit nicht belohnt. Wir müssen aber auch da positives mitnehmen. Mit einer solchen Leistung haben wir gezeigt, dass wir alle Gegner schlagen können.

Hohe Siege für die U17 zum Kleinfeldstart

Ebenfalls am Sonntag folgte für die U17 der lang ersehnte Start auf dem Kleinfeld. In Wernigerode traf man dabei auf den USV Halle Saalebiber und die Red Devils Wernigerode. Unter der Leitung von Jugendkoordinator Sascha Marquardt durften die ältesten Junioren im ersten Spiel gegen die Saalebiber antreten. Diese fügten den Black Wolves in der 2. Minute den ersten, aber auch einzigen Rückstand zu. Im Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Wölfe zunehmend mehr ins Spiel und konnten sich so eine komfortable Führung (4:10) herausspielen. In der zweiten Hälfte spielten die Black Wolves ihre Dominanz weiter aus. Einem Gegentor, ein Eigentor des PSV 90 Dessau, standen elf weitere Treffer gegenüber. Mit gut funktionierenden Reihen gewann man am Ende schließlich deutlich mit 5:21.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die Black Wolves dann auf den Gastgeber aus Wernigerode. Diese Partie nahm in der frühen Phase einen eher überraschenden Verlauf. Nach einer zeitigen Führung verlor man kurzzeitig den Faden und ging mit 1:3 in Rückstand. So konnte die Black Wolves erst in der 10. Minute die Führung zurückerobern und wieder befreiter aufspielen. Zum Halbzeitpfiff stand somit nun doch ein souveränes 11:4 auf der Anzeigetafel. Auch im zweiten Durchgang zogen die Wölfe ihr Spiel weiter durch und standen jetzt auch in der Defensive viel stabiler. Somit konnte man erfreulicherweise 20 Minuten ohne Gegentor bleiben, ohne das Offensivspiel zu vernachlässigen. Der Endstand von 20:4 ist somit ein nächstes Ausrufezeichen an die Ligakonkurrenten.

Sascha Marquardt zum hervorragenden Start der U17 auf dem Kleinfeld:

Wir haben heute zwei starke Spiele gezeigt und in beiden Spielen mehr als 20 Tore erzielt. Das ist super, dennoch sehe ich noch einiges an Verbesserungsbedarf. Gerade die Gegentore, die jeweils in der ersten Halbzeit fielen, waren oft sehr unnötig. Aber wir sind erstmal sehr zufrieden mit den Spielen und wollen im Kleinfeld am Ende weit oben stehen.

Derbysieger, Derbysieger…Hey, Hey

Nach der Niederlage gegen Halle am ersten Spieltag, stand nun das Derby gegen den UHC Elster an. Bereits vor der Partie war allen Beteiligten klar, dass dieses Aufeinandertreffen aufgrund der Historie beider Vereine kein gewöhnliches Spiel bleiben wird. Und so sollte es auch kommen. Von Beginn an zeigte sich, dass dieses Spiel von hoher Intensität geprägt ist. Insbesondere die Black Wolves, welche mit drei Reihen agieren konnten versuchten das Tempo hoch zu halten. Trotz des Tempos und der spielerischen Überlegenheit im ersten Drittel, stand zur ersten Pause lediglich ein 3:3 auf der Anzeigetafel, da man in der Defensive zu einfache Fehler machte. Diese konnte man in den zweiten 20 Minuten abstellen und blieb ohne Gegentor. Da die Black Wolves in der Offensive weiter am Ball blieben, konnte man mit einer 2-Tore Führung (5:3) in den Schlussabschnitt starten. Obwohl die Wölfe sich in der Kabine vorgenommen hatten jetzt ruhig zu bleiben und konzentriert weiter zu spielen, ging dieser Plan erstmal in die Hose. Innerhalb einer Minute kassierte man zwei Gegentore und es stand wieder Remis. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Nach zwei weiteren Gegentoren lagen die Black Mitte des Drittels Wolves mit zwei Toren zurück. Es folgte eine Phase, in der die Partie immer hitziger wurde und es einige Zeitstrafen hagelte. Ein richtiges Derby halt. So musste auf dem Spielfeld teilweise sogar mit 3 gegen 3 agiert werden. Aufgrund der drei Reihen kamen nun die konditionellen Reserven des PSV 90 Dessau zum tragen. Mit kühlem Kopf konnte man nun das Spiel wieder an sich reißen und fünf Tore in Folge erzielen. Der Endstand zum 10:7 war in Abwesenheit des eigentlichen Kapitäns Frank Ziemer der erste Sieg einer zweiten Mannschaft auf dem Großfeld.

Zum Derbysieg gegen Elster zieht Kapitän Sascha Marquardt folgendes Fazit:

Es ist ehrlich gesagt ein richtiges geiles Gefühl für mich, dass wir das Derby gewonnen haben. In unserer Aufstiegssaison unserer 1. Herren-Mannschaft im Jahr 2017 haben wir damals noch in der Liga gegen den UHC Elster verloren. Jetzt haben wir es sogar mit unserer zweiten Mannschaft geschafft den Derbysieg zu holen. Dennoch müssen wir uns stark an die eigene Nase fassen, dass wir das Spiel nach Provokationen fast noch aus der eigenen Hand gegeben haben.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Nachdem in der vorherigen Woche der Spielplan prall gefüllt war, wird dieser in Richtung Herbstferien langsam ruhiger. So finden an Sams- und Sonntag jeweils nur ein Spieltag in der Heimspielstätte in Kochstedt statt. Die Junioren der U17 treffen dabei auf dem Großfeld auf die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. Aufgrund der Tatsache, dass man die ersten beiden Punktspiele verlor, soll nun das Punktekonto endlich gefüllt werden. Am Sonntag darf dann der jüngere Jahrgang sein Können unter Beweis stellen. Auf dem Kleinfeld sind die TSG Füchse Quedlinburg und wie bereits am Vortrag die Red Devils aus Wernigerode Gäste der U15. Nach dem rekordreichen Start will die U15 ihre Favoritenstellung in der Staffel behaupten und wieder auf Tore- und Punktejagd gehen.

Juniorenspieltage

Black Wolves mit ausgeglichener Bilanz am Wochenende

Am letzten Wochenende im September sind die Junioren der U13, der U15 und der U17 im Einsatz gewesen. Die U13 traf beim Heimspieltag am Samstag auf den SC DHfK Leipzig und die Floor Fighters Chemnitz und konnte dabei insgesamt drei Punkte holen. Ebenfalls am Samstag ging es für U17 zum ersten Spieltag der Saison nach Halle (Saale). Leider startete man hier mit zwei Niederlagen auf dem Großfeld. Am Folgetag hatte die U15 eine weite Fahrt vor der Brust, die sich aber Ende durchaus gelohnt hat. In Salzwedel erzielte man zwei großartige Siege und stellte dabei neue Rekorde auf.

U13 beim Heimspieltag mit Sieg und Niederlage

Auch unsere bisherigen Dauerbrenner der U13 waren an diesem Wochenende erneut im Einsatz. Dieses Mal auf dem Großfeld beim Heimspieltag in Kochstedt, bei dem man die Gegner SC DHfK Leipzig und Floor Fighters Chemnitz erwartete. In der ersten Partie trafen die Wölfe auf das Leipziger Team. Nachdem man im ersten Spielabschnitt schwer ins Spiel fand und auch sonst nichts Nennenswertes passierte, ging man im zweiten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Dies war der Weckruf für die Wölfe, die im weiteren Verlauf des Drittels noch ausgleichen konnten. Das letzte Drittel war dann voll in Hand der Dessauer. Dies gewann man mit 3:0 und feierte am Ende einen 5:2 Sieg gegen den DHfK.

Nach zwei Spielen Pause folgte die Begegnung gegen die Floor Fighters aus Chemnitz. Hier konnte man über weite Strecken der Partie leider nur wenig Akzente setzen. So geriet man über die ersten zwei Drittel nahezu uneinholbar mit 0:9 in Rückstand. Am Ende konnte man wenigstens den Ehrentreffer zum Endstand von 1:10 erzielen. Nicht unerwähnt soll der tolle Einsatz einiger U9 Spieler bleiben, die erstmal altersübergreifend unterstützten.

Zu den beiden Partien tätigt Jugendkoordinator Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Wir haben im ersten Spiel lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Gerade nach dem 0:2 war es nicht einfach zurückzukommen. Aber die Jungs haben sich reingebissen und gekämpft. So konnte noch vor dem Drittelende der Ausgleich erzielt werden. Im letzten Drittel waren wir besser und haben somit verdient gewonnen. Leider waren wir dann im zweiten Spiel komplett raus. Sehr schade, aber Chemnitz hat hier verdient gewonnen. Somit bleibt am Ende wieder nur ein von zwei möglichen Siegen.

Sächsische Teams fügen U17 Fehlstart zu

Für unsere ältesten Junioren endete an diesem Wochenende das lange Warten auf den Saisonstart. In Halle (Saale) stand der erste Großfeldspieltag auf dem Programm, bei dem keine Zuschauer zugelassen waren. In der ersten Partie trafen die Black Wolves dann auf die Unihockey Igels Dresden, bei der Philip Schulnies sein Debüt an der Seitenlinie gab. Im ersten Drittel konnte man ein ausgeglichenes Spiel beobachten, in dem lediglich die Sachsen eine Chance zum Tor nutzen konnten. Die Dresdner, welche den Dessauern körperlich überlegen waren, konnten in Folge mehr und mehr Chancen herausspielen und nutzen dabei die Abstimmungsprobleme in der Defense der Black Wolves mehrfach aus. So lag man nach dem 2. Drittel bereits mit 1:6 zurück. In den letzten 15 Minuten versuchte man nochmal alles nach vorne zu werfen, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können. Dies funktionierte in Teilen auch gut, aber die Chancenverwertung stand einer Aufholjagd wiederholt im Weg. Es gelang nur noch der Anschluss zum 2:6 Endstand.

Mit nur einer kurzen Pause ging es dann ins zweite Aufeinandertreffen. Nun gegen die Spielgemeinschaft MFBC Grimma/Leipzig/Schkeuditz, die ihre erste Partie gegen die heimischen Saalebiber mit 5:2 gewannen. Gegen das zweite sächsische Team des Tages gelang den Dessauern ein besserer Start. Zwar ging man in Rückstand, konnte diesen aber direkt wieder ausgleichen. Nach einem weiteren Gegentor ging es mit 1:2 in die erste Pause. Auch diesen Rückstand konnte die Black Wolves mit Wille und Kampf nach dem Wiederanpfiff erneut ausbügeln. Dies sollte aber das letzte Tor der U17 an diesem Tag bleiben. Nach drei weiteren Toren des MFBC inklusive dem Schlusstreffer 20 Sekunden vor dem Ende der Partie ging das Spiel mit 2:5 ebenfalls nach Sachsen.

Die Leistungen der U17 ordnet Sascha Marquardt wie folgt ein:

Die beiden Niederlagen zum Saisonstart sind erstmal nicht optimal, aber in Ansätzen sieht man das hohe Potenzial der Mannschaft. Wir arbeiten weiter an uns und dann sind im Rückspiel auch hier zwei Siege gegen dennoch starke Konkurrenten drin.

U15 toppt auch auf dem Kleinfeld den Vereinsrekord

Wie bereits am Vortag in Halle (Saale) waren auch bei den Auswärtsspielen in Salzwedel keine Zuschauer gestattet. Daher bildeten sich am frühen Sonntagmorgen nur einige wenige Fahrgemeinschaften für die Reise in den Norden Sachsen-Anhalts. Nach der Ankunft und Erwärmung begann auch schon das erste Spiel gegen die Black Lions Landsberg. Nach einem Blitzstart und einer 2:0 Führung gerieten die Dessauer nach neun gespielten Minuten nochmal kurzzeitig in Rückstand. Im Anschluss berappelten sich die Black Wolves und schossen bis zur Halbzeit noch acht weitere Tore. Dabei gelangen sogar drei Treffer innerhalb einer zweiminütigen Unterzahl. Dieser neue Black Wolves Rekord sollte aber an diesem Tag nicht der Einzige bleiben. Dazu aber später mehr. Auch die zweite Hälfte verlief wie die Erste aufgehört hatte. Mit drückender Überlegenheit und einem weiteren Unterzahltor gewinnen unsere Wölfe letztendlich deutlich gegen den alten Rivalen mit 25:6.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die Black Wolves dann auf den Gastgeber aus Salzwedel. Und bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, was an diesem Tag für die Black Wolves möglich war. Mit einem herausragenden Offensivspiel überrannten die Wölfe die Grizzlys aus Salzwedel. Der Halbzeitstand von 16:1 sprach dabei schon eine sehr deutliche Sprache. Dies sollten die Junioren der U15 in der zweiten Hälfte aber nochmals toppen. Einem Gegentor standen noch sage und schreibe 27 weitere Treffer gegenüber. Der Endstand von 43:2 bedeutet nach dem höchsten Großfeld Erfolg der Black Wolves Historie in der Vorwoche nun auch einen neuen Rekord auf dem Kleinfeld (vorher 39:0). Dazu konnten auch alle mitgereisten Spieler ihren Teil zu dem tollen Ergebnis beitragen. Jeder Spieler konnte schon erfolgreich in die Torschützenliste eintragen.

Übungsleiter Sascha Marquardt staut über die hohen Siege:

Die Jungs versprühen eine unglaubliche Spielfreude. Wir sind mit jeder Reihe sehr gefährlich. Trotzdem gibt es noch einige Dinge zu verbessern. Gerade in der Aufteilung sind wir nicht gut und machen es uns selber schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Aber ehrlich gesagt ist das Meckern auf hohem Niveau. Wir haben in zwei Spielen 68 Tore erzielt. Das ist der Wahnsinn.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Am ersten Oktober Wochenende stehen vier Spieltage für die Teams der Black Wolves an. Den Anfang macht am Samstag die U15 auf dem Großfeld in Jena. Da in Jena derzeit keine Zuschauer zugelassen sind, reisen Spieler und Betreuer in zwei eigens organisierten Bussen des PSV 90 Dessau an. Dabei trifft man auf den SC DHfK Leipzig und die Floorball Pinguine Jena.

Am Sonntag steht den Dessauern dann ein langer Floorball Tag bevor. Zuerst treffen die Junioren der U13 auf die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels, ehe am Nachmittag die zweite Herrenmannschaft ins Duell mit dem UHC Elster geht in eigener Halle. Hier wird mit Spannung zu beobachten sein, welcher der beiden alten Rivalen sich durchsetzen wird.

Ebenfalls am Sonntag geht es für die U17 nach Wernigerode. Beim ersten Kleinfeldspieltag sind die Gegner der USV Halle Saalebiber und das gastgebende Team aus Wernigerode.

 

Herren und Junioren

U13 und U15 jeweils mit Sieg und Niederlage

Am vergangenen Wochenende waren von den Junioren die U13 und die U15 der Black Wolves im Einsatz. Die U15 reiste bereits am Samstag nach Leipzig zum ersten Einsatz der Saison. Parallel trat die 2. Herrenmannschaft zur Großfeldpremiere in Wittenberg gegen den USV Halle Saalebiber II an. Den Abschluss des ereignisreichen Wochenendes machte die U13 mit dem Heimspieltag auf dem Kleinfeld.

U15 knackt Vereinsrekord auf dem Großfeld

Am Samstag startete endlich auch für die Junioren der U15 die Saison 2020/2021. Begonnen wurde auf dem Großfeld beim Ligakonkurrenten in Leipzig. In der ersten Partie trafen die Black Wolves aber auf die Floorball Pinguine Jena. Schnell wurde klar, wer der Favorit in diesem Match sein sollte. Die Black Wolves aus Dessau. Die jeweiligen Drittel wurden so auch deutlich und souverän mit 7:0, 11:0 und 14:0 gewonnen. Das Endergebnis von 32:0 sollte am Ende einen neuen Vereinsrekord des PSV 90 Dessau auf dem Großfeld bedeuten (Anm. der Redaktion: bisher 22:3/19:0). Nebenbei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich bis auf die Torhüter alle Spieler der Dessauer in die Torschützenliste eintragen durften. Aufgrund von Verletzungen in dem schon dünnen Kader der Jenaer wurde zwischenzeitlich nur mit 4 gegen 4 agiert.

Nach einer Pause von einem Spiel kam es bereits am ersten Spieltag zum Duell der wahrscheinlich besten Teams der Liga. Bereits in den Vorjahren lieferten sich der PSV 90 Dessau und der SC DHfK Leipzig einige hitzige Spiele. Unvergessen bleiben dabei die beiden Finals in den Playoffs vor zwei Jahren, die jeweils ein Team für sich entscheiden konnte. Auch am vergangenen Samstag begegneten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Nach zwei von drei Dritteln stand es noch 0:0, ehe die Black Wolves den Führungstreffer erzielen konnten. Leider musste man nach ein paar unglücklichen Aktionen in den letzten zehn Minuten erst den Ausgleich und in Folge auch den Rückstand einstecken. Am Ende ging die Partie für Black Wolves, bei denen kurzfristig noch zwei Spieler absagen mussten, mit 1:3 verloren.

Die beiden unterschiedlichen Partien sieht Jugendkoordinator Sascha Marquardt wie folgt:

Gegen Jena kann man nicht viel über das Spiel sagen. Die Jenaer haben echt bis zum Ende gekämpft und hätten ein Tor verdient gehabt, aber mit so wenigen Feldspielern kann man uns nicht gefährlich werden. Im zweiten Spiel, gegen den DHfK Leipzig, standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Alle Zeichen standen auf ein klassisches 0:0. Aber nach unserer kuriosen Führung haben wir uns aus Angst vor dem Gegentor tiefer rein gestellt. Dies nutzt Leipzig dann aus und kommt mit dem Momentum zurück. Das Spiel zeigt, dass es in der Saison noch das ein oder andere knappe Spiel zwischen beiden Mannschaften geben wird.

Herren II mit knapper Niederlage gegen Saalebiber

Die Saison für die 2. Herrenmannschaft auf dem Großfeld startete direkt mit einem Derby. In Wittenberg begegnete man der zweiten Garnitur der Saalebiber aus Halle, die mit einigen sehr erfahrenen Spielern angereist waren. Im Kontrast dazu feierten einige der Wölfe ihr Großfelddebüt, wodurch zumindest auf dem Papier schon Vorteile für die Hallenser erkennbar waren. Doch so einfach machten es die Dessauer den Saalebibern nicht und so ging das erste Drittel nur knapp mit 1:2 verloren. Dies war vor allem der taktischen Disziplin der beiden Dessauer Reihen zu verdanken, die nur wenig zuließen. Die Wölfe merkten, dass hier mehr zu holen war, konnten aber im zweiten Drittel die Saalebiber seltener in ihren Angriffen unterbinden. Insbesondere durch Unterschiede in der individuellen Qualität und der mangelnden Abschlussstärke wurde auch das zweite Drittel mit 1:3 verloren. Im letzten Drittel sollte weiterhin die Stabilität der Formation im Fokus stehen und über Ballverluste Konter eingeleitet werden. Hier zeigten sich die Wölfe aus Dessau wieder gefestigter als im vorherigen Drittel und zudem auch torgefährlicher. Dieses Drittel konnte sogar mit 2:1 gewonnen werden, wenn auch das Spiel insgesamt mit 4:6 verloren ging. Trotz der Derbyniederlage zeigten die Black Wolves sehr gute Ansätze für die weitere Entwicklung der noch unerfahrenen Mannschaft.

Kapitän Frank Ziemer zeigte sich zufrieden nach dem ersten Spiel:

Natürlich ist eine Derbyniederlage immer etwas schmerzhafter, aber wir brauchen uns mit der heutigen Leistung nicht zu verstecken. Wir haben taktisch viel umsetzen können und an Erfahrung auf dem Großfeld gewonnen. Dies gilt es nun auszubauen und in den kommenden Spielen auch zu zeigen. Dann werden wir für andere Mannschaften unangenehme Gegner sein.

U13 startet auch auf dem Kleinfeld mit Sieg und Niederlage

Nachdem die U13 bereits am vergangenen Wochenende auf dem Großfeld den ersten Spieltag absolvierte, folgte nun auch der Start auf dem Kleinfeld. Beim Heimspieltag traf man in der ersten Partie des Tages auf den USV Halle Saalebiber. In einer eng umkämpften ersten Hälfte gingen die Black zwar mit 1:0 in Führung, konnte diese aber im Verlauf des Spiels nie wieder zurückholen, obwohl nach dem 5:7 zur Halbzeitpause noch alles möglich gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit begannen die Saalebiber aber besser und schossen fünf Tore in Folge. Von diesem Rückstand sollten sich die Dessauer leider nicht mehr erholen. Die torreiche Partie endete mit 12:17.

Im zweiten Spiel mussten die Black Wolves dann gegen den UHC Elster antreten. Wie gegen die Hallenser konnte man sich auch in dieser Partie eine schnelle Führung herausspielen. Im Gegensatz dazu konnte diese aber nun behauptet und ausgebaut werden. So gingen die Junioren des PSV 90 Dessau mit einer 6:1 Führung in die Pause. Der zweite Spielabschnitt begann zwar direkt mit einem Gegentreffer, der die Black Wolves aber an diesem Tag nicht schocken sollte. Die Black Wolves waren die bessere Mannschaft und stellten dies im weiteren Verlauf des Spiels unter Beweis. Nach acht Toren in Folge konnte der UHC nur noch den Endstand zum 14:3 korrigieren.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht noch viel Potential im Team:

Wir nehmen wieder viel mit aus dem Spieltag. Negativ bleibt die zu geringe Bereitschaft für die Verteidigung zurück. Positiv aber die Gewissheit, dass wir immer zehn oder mehr Tore schießen können. Jetzt müssen wir noch an der Balance arbeiten. Die Einstellung der Jungs ist dennoch toll. Somit können wir weiter optimal arbeiten.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Auch am kommenden Wochenende stehen wieder einige Spiele auf dem Programm. Nachdem die U13 bereits in den beiden Vorwochen im Einsatz war, folgt nun schon der dritte Start in der noch jungen Saison.

Beim Heimspieltag auf dem Großfeld treffen die Black Wolves am Samstag auf den SC DHfK Leipzig und die Floor Fighters Chemnitz. Dem entgegen bestreitet U17, ebenfalls am Samstag, die ersten Spiele. Zum Großfeldspieltag in Halle (Saale) heißen die Kontrahenten Unihockey Igels Dresden und MFBC Grimma/Leipzig. Die Partien liegen direkt hintereinander, so dass die U17 ein Doppelspiel absolvieren muss.

Am Sonntag reist dann die U15 zum ersten Kleinfeldspieltag. In Salzwedel trifft man auf den Gastgeber und die Red Devils Wernigerode. Der diesjährige Jahrgang möchte gerne an die erfolgreiche Vorsaison anschließen.

8. Floorball Cup Jena

Dritter Platz beim 8. Floorball Cup Jena Paradies

Am Samstag, den 25. Juli 2020 treten elf Spieler und Spielerinnen des PSV 90 Dessau die Reise zum Kleinfeld-Turnier nach Jena an. Mit der kaum zu toppenden Effizienz aus zwei Siegen und drei Niederlagen klettern die Black Wolves in Thüringen auf das Podest und holen sensationell den 3. Platz. Obwohl der Spaß am Floorball an diesem Tag im Vordergrund stehen sollte, freute man sich dennoch über die gute Platzierung und den kleinen Pokal.

Mit drei Punkten ins Halbfinale

Im ersten Vorrundenspiel für die Black Wolves hieß der Gegner SV Chemie Genthin. Die denkbar knappe Partie konnten letztendlich die Genthiner für sich entscheiden. Der Endstand lautete 1:2. Nach einer langen Verschnaufpause trafen die Dessauer im zweiten Spiel der Gruppe B auf die „Rainbow Warriors Berlin West“. Hier waren die Wölfe dem Berliner Team klar überlegen und nach 15 Minuten Spielzeit stand ein deutliches 4:0 auf der Anzeigetafel. Aufgrund der anderen Ergebnisse ergab sich für die Black Wolves vor dem abschließenden Gruppenspiel eine besondere Ausgangslage. Sobald man mit weniger als zwei Toren Differenz verliert, steht der Halbfinaleinzug fest. Am Ende gelang dies gegen die Jena Allstars denkbar knapp. Durch die 1:2 Niederlage stand man mit einem Sieg und lediglich drei Punkten aufgrund eines besseren Torverhältnisses im Halbfinale.

Finale oder Spiel um Platz 3?

Im Halbfinale wartete dann der Sieger aus Gruppe A. Dies was das Team aus Halle (Saale), welches sich im Wettbewerb „Brave Dick an the Stickbreakers“ nannte. Die Mannschaft der Hallenser war mit einigen Floorballern aus dem Kader der 2. Floorball Bundesliga gespickt und marschierte daher bisher tadellos durch das Turnier. Die Black Wolves überlegten sich im Vorfeld der Partie eine neue Reihenaufteilung, die zwar funktionierte, aber dem an diesem Tag trotzdem nicht zu einem Erfolg reichte. Mit einer dennoch beachtlichen 0:4 Niederlage verfehlte man den Finaleinzug gegen den späteren Turniergewinner und traf im Spiel um Platz 3 auf die Mannschaft „Torpedo+“. Nach einem langen und anstrengenden Wettbewerb mobilisierte man zum Schluss nochmal alle Kräfte und holte den 3. Platz mit einem 3:2 Sieg.

Was bleibt zurück?

Durch das Turnier in Jena endete nicht nur für die Black Wolves eine lange floorballose Zeit. Seit März konnte aufgrund von Corona kein Spielbetrieb mehr stattfinden, so dass alle Dessauer gerne die weite Reise und das frühe Aufstehen in Kauf nahmen. Am Ende waren die Black Wolves so von ca. 7:00 Uhr bis 22:00 Uhr auf den Beinen. Trotz der schon erwähnten und immer noch anhaltenden Umstände bedanken wir uns herzlich beim Veranstalter für reibungslos verlaufendes Turnier und freuen uns hoffentlich auf die Teilnahme im nächsten Jahr.

Spieltagswochenende

Teilnahme am 8. Floorball Cup Jena Paradies

Am Samstag, dem 25.07.2020 nehmen die Herren II des PSV 90 Dessau am 8. Floorball Cup Jena Paradies teil. Nach der langen Durststrecke ohne Floorball Wettbewerb ist die Vorfreude bei allen aktiven Teilnehmen bereits riesig. So treten 11 Floorballer der Black Wolves die Reise nach Thüringen an, um eine möglichst gute Platzierung in dem Kleinfeld Turnier zu erreichen.

Rahmenbedingungen

Aufgrund der Informationen, die wir in den vergangenen Wochen vom Veranstalter bekommen haben, waren wir am Ende doch sichtlich überrascht, dass in dieser schwierigen Zeit solch ein Turnier im Rahmen des Mögliches ist. Unter Berücksichtigung des strengen Hygienekonzeptes und der Erlaubnis solch ein Event ausrichten zu dürfen, stand für die Black Wolves die Teilnahme nach einer internen Abstimmung dennoch schnell fest.

Das Teilnehmerfeld besteht aus insgesamt acht Mannschaften, die sich im ersten Schritt in zwei Vorrunden Gruppen miteinander messen. Nach der Eröffnung des Turniers um 9:00 Uhr, treffen die Black Wolves in Gruppe B in der ersten Partie um 10:25 auf den SV Chemie Genthin. Im Anschluss folgen die Spiele gegen die Rainbow Warriors Berlin West (12:55 Uhr) und die Jena Allstars (14:35 Uhr). Je nach Ausgang der mit 15 Minuten angesetzten Matches folgen am Nachmittag entweder die Platzierungsspiele oder die angestrebten Halbfinals. Das Finale um den Paradies Pokal steigt dann um 17:55 Uhr.

Highlight neue Trikots

Erstmals zeigt sich die 2. Mannschaft der Black Wolves auch in den neuen Trikots und Shorts. Somit endet nach 2 Jahren der Kabinenkampf nach den rar bestückten Konfektionsgrößen. Deshalb gilt an dieser Stelle ein großer Dank dem floorballshop.com und dem PSV 90 Dessau. Nur über das Design der Stutzen herrscht intern noch keine Einigkeit. Eine regelkonforme Abstimmung analog zur Wahl des diesjährigen Kapitäns wird in Zukunft Licht ins Dunkel bringen.

Ankündigung

Spielort: USV-Dreifelderhalle (Seidelstraße 20, 07749 Jena)

Gruppe B:

10:25 Uhr SV Chemie Genthin – PSV 90 Dessau
12:55 Uhr PSV 90 Dessau – Rainbow Warriors Berlin West
14:35 Uhr Jena Allstars – PSV 90 Dessau

weitere Ansetzungen je Platzierung in Gruppe B

Saisonrückblick Junioren 2019/2020

Die unvollendete Saison – Saisonrückblick Junioren 2019/2020

In der Regel enden die Saisons im Juniorenbereich mit Playoffs / Playdowns nach einer regulären Hauptrunde. Im besten Fall kann es sogar passieren, dass ein Team zu einer Qualifikation oder zu einer Deutschen Meisterschaft fährt. Nicht so aber in dieser Saison. Alle Altersklassen mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie die Saison bereits vor den Playoffs abbrechen. Wir wollen nochmal auf die Saison der einzelnen Junioren-Teams zurückblicken und Spekulationen treffen, wie Teams eventuell abgeschnitten hätten.

U9 mit Steigerung von Spieltag zu Spieltag

Die U9 startete die Saison erst im November in Magdeburg. Nach einer deutlichen Niederlage gegen die Gastgeber siegten die Dessauer im zweiten Spiel knapp gegen die zweite Mannschaft aus Magdeburg mit 7:6. Weiter ging die Reise nach Wernigerode, bei der unser jüngstes Team sportlich bessere Leistungen gezeigt hat, am Ende aber ohne Punkte zurückkehrte. Im Anschluss folgte noch ein gemeinsamer Abstecher auf den Weihnachtsmarkt in Wernigerode. Durch weitere Trainings im Laufe der Saison wurden die Leistungen stabiler und dies zeigte sich dann beim Heimspieltag im Januar. Hier konnten beide Spiele gewonnen werden und nebenbei sprang sogar der höchste Sieg mit 15:2 gegen den UHC Elster heraus. Leider sollte dies der letzte Spieltag der Saison gewesen sein. Drei Tage vor dem Spieltag in Elster wurde die Saison von der SBK Ost abgebrochen. Die Black Wolves standen auf Platz 3 und hatten die Playoffs-Teilnahme so gut wie sicher. Selbst der Sprung auf Platz 2 war noch möglich.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zur Saison der jüngsten Black Wolves Mannschaft:

Die Spieler haben sich gut gesteigert und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen zu arbeiten. Wir hätten logischerweise gerne die Saison zu Ende gespielt, aber die Situation ließ dies nicht zu. Insbesondere die Playoffs wären ein Highlight gewesen. Aber die Spieler sind noch sehr jung und werden demzufolge noch einige Playoffs absolvieren.

U11 in Haupt- und Meisterrunde mit Licht und Schatten

Für die U11 war diese Saison mit vielen Änderungen verbunden. Erstmals spielten die Spieler auf große Tore, was es bis dato noch nie in der U11 gab. Zudem wurde keine übliche Liga mit anschließenden Playoffs gespielt, sondern zum Jahreswechsel wurde die Liga neu in Meister- und Platzierungsrunde zusammengestellt. Nach kleinen Startschwierigkeiten fanden die Spieler gut in die Saison und belegten am Ende in der Hauptrunde Platz 2, punktgleich mit den Floorball Grizzlys Salzwedel. In der Meisterrunde wurde es dann für die Dessauer deutlich schwerer. Nachdem man den ersten Spieltag aufgrund einer Terminverwechslung verpasste, war es schwer sich in der Tabelle nach oben zu kämpfen. Insgesamt gewannen die Wölfe nur zwei von zehn Spielen und landeten auf dem letzten Tabellenplatz. Die Tabelle war aber sehr eng, so dass die Dessauer nur drei Punkte von Platz 4 entfernt waren. Diesen belegten die Floorball Fighters Chemnitz. Die Floor Fighters waren in ihrer Staffel in der Hauptrunde auf dem ersten Platz und am letzten Spieltag holten die Black Wolves hier den zweiten Sieg mit 9:8. Schließlich haben in der Liga noch zwei Spieltage gefehlt und vielleicht hätte man durch diese in der Tabelle noch etwas klettern können.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zieht für die U11 folgendes Resümee:

Zuerst möchte ich sagen, dass mir der neue Modus gut gefallen hat. Wir hatten uns in der Hauptrunde gut verkauft und sicher für die Meisterrunde qualifiziert. In dieser ist dann leider vieles schiefgelaufen. Angefangen mit meiner Terminverwechslung bis hin zu unnötigen Niederlagen. Ob wir am Ende eine bessere Tabellenplatzierung erreicht hätten, ist spekulativ aber die Mannschaft hat das Potenzial für Platz vier gehabt.

U13 mit Leistungsexplosion nach Heimdebakel

Die U13 der Black Wolves hatte einen schwierigen Saisonstart zu verzeichnen. Der erste Spieltag auf dem Großfeld wirkte noch sehr durchwachsen und beim ersten Kleinfeldspieltag in Dessau setzte es eine 3:21 Niederlage gegen die Red Devils Wernigerode. Aus dieser sportlichen Talfahrt erholten sich die Black Wolves drei Wochen später, als die Dessauer im Spiel gegen Elster mit einem 36:3 den bis dahin höchsten Vereinssieg feierten. Insgesamt bleibt die Mannschaft zwölf Partien in Folge ohne Niederlage. Zudem verlor man nach der Niederlage gegen Wernigerode auf dem Kleinfeld kein Spiel mehr. Selbst das Rückspiel gegen Wernigerode gewannen die Wölfe mit 11:7. Am Ende reichte es aber nur für Platz 2, da den Dessauern noch zwei Spiele gegen scheinbar schwächere Teams fehlten. Wernigerode hatte hingegen schon alle Partien absolviert und hatte die schlechtere Tordifferenz. Vielleicht hätte die Mannschaft im Kleinfeld mit einer guten Leistung bei den Playoffs sogar den Sprung zu den Deutschen Meisterschaften geschafft. Im Großfeld belegte man bei noch vier offenen Spielen Platz 3. Diesen Platz hätte man wahrscheinlich verteidigt und wäre folglich auch für die Playoffs qualifiziert gewesen. Mit insgesamt 268 Toren stellt die U13 trotz noch fehlender Spieltage einen neuen Rekord auf.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zur Saison der U13:

Was mit der Truppe passiert ist, habe ich auch noch nie erlebt. Im Hinspiel waren wir gegen Wernigerode chancenlos und im Rückspiel schlagen wir dann die Red Devils und haben auch sonst keinen Punkt mehr verloren. Auch im Großfeld waren unsere Leistungen gut, aber das Kombinationsspiel ist noch ausbaufähig. Insbesondere auf dem Kleinfeld wäre Einiges möglich gewesen, aber leider werden wir dies nie erfahren. Ich bin letztlich über den riesigen Leistungssprung sehr glücklich.

U15 mit starken Leistungen und gescheiterten Träumen

Die U15 war in der abgelaufen Saison wahrscheinlich die Mannschaft mit dem höchsten Potenzial. 14 von 18 Spielen konnten gewonnen werden. Dabei blieb man in der Kleinfeldstaffel ohne Makel. Keiner der Saisonsiege geriet dabei nur im Ansatz in Gefahr. Im letzten Spiel der U15 vor der Pandemie setzten die Black Wolves mit einem 39:0, dem nun mit Abstand höchsten Vereinssieg, ein weiteres Ausrufezeichen. Auch im Großfeld zeigten die Spieler gute Leistungen, aber die drei knappen Niederlagen mit nur einem Tor Unterschied hätten nicht sein müssen. So stand am Ende nur ein dritter Platz auf dem Papier. In den Playoffs wäre sowohl im Groß- als auch im Kleinfeld vieles möglich gewesen. Besonders schmerzt die fehlende Ausrichtung der U15 Deutschen Meisterschaft im Juni. Auf diesem Event lag der große Fokus und man wollte nach 2015 endlich wieder selbst eine DM ausrichten und am liebsten erneut eine Medaille gewinnen.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt fasst U15 Saison wie folgt zusammen:

Hier waren die Leistungen der Jungs sehr gut. Auf dem Großfeld war mehr drin, aber wir hätten dazu in den Playoffs noch die Möglichkeit gehabt. Auf dem Kleinfeld waren wir in der Staffel klar die stärkste Mannschaft, aber die Duelle mit der anderen Staffeln wären sehr reizvoll gewesen. Am meisten wurmt uns, dass wir die geplante DM absagen mussten. Ich selbst habe bereits Einige erlebt und weiß, was so ein Turnier bei einer Mannschaft auslösen kann. Dies fehlt uns jetzt, aber es weckt in uns das Verlangen das Ziel weiterhin zu verfolgen, auch wenn es noch ein Jahr dauert.

U17 agiert gemeinsam mit Halle

Die U17 Saison entwickelte sich für die Dessauer anders als geplant. Ursprünglich war angedacht nur ein Kleinfeldteam zu melden. Nach der Meldung gab es aber zielführende Gespräche mit dem USV Halle Saalebiber eine Spielgemeinschaft auf dem Großfeld zu gründen. Damit zog man das Kleinfeldteam zurück und konnte mit einem sehr jungen Dessauer Teil der Spielgemeinschaft im U17 Bereich starten. Anfangs der Saison tat sich das Team sehr schwer in der Liga mitzuhalten und es setzte gegen Weißenfels und Chemnitz deutliche Niederlagen. Aber gerade in den Heimspielen zeigte die SG großen Einsatz und holte fünf Siege aus sechs Spielen. Am Ende fehlten in der Staffel noch zwei Spieltage und sogar ein Playoffsplatz wäre noch theoretisch möglich gewesen. Am wichtigsten bleibt aber die gesammelte Erfahrung in einer höheren Altersklasse.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zur Spielgemeinschaft in der U17:

Die Saison verlief mit einer deutlichen Steigerung. Die Spieler haben sich an das Niveau und die Geschwindigkeit angepasst und sind immer besser geworden. Es ist sehr wichtig gewesen, dass wir uns in die Richtung entwickeln und den Kampf annehmen. Dies wird uns nächste Saison sehr helfen. Dann möchte ich mich nochmal herzlich bei den Hallensern für diese Kooperation bedanken. Die Spieler haben sich gut verstanden und als Team unterstützt.

Dank an Eltern und Unterstützer

Trotz der abgebrochenen Saison hatten unsere Junioren Mannschaften in dieser Saison 69 Spiele an 35 Spieltagen. Leider konnten am Ende neun Spieltage ohne Playoffs und eventuelle DMs nicht stattfinden. Gerade die Events nach der Hauptrunde sind für uns die am sportlich interessantesten, da wir auf diese eine ganze Saison lang hinarbeiten. Trotzdem sind die viele Mühen und der Einsatz nicht umsonst gewesen, so dass wir in der kommenden Saison davon profitieren werden.

Sportlich lief die Saison für unsere Junioren gut bis sehr gut. Die U9, U13 und U15 standen auf Playoffs-Plätzen, U11 spielte in der Meisterrunde und die U17 hatte noch gute Chancen die Playoffs zu erreichen. So fällt abschließende Bilanz deutlich positiv aus. Mit ganzen 44 Siege stehen lediglich 25 Niederlagen gegenüber. Auch die Tordifferenz mit 666 Toren zu 441 Gegentoren fällt zu unseren Gunsten aus. Mit 132 erzielten Punkten erspielten wir uns im Schnitt 1,91 Punkte pro Partie, was ein klasse Wert ist. Die Zahlen belegen, dass bei uns gut gearbeitet wird, auch wenn nicht alles optimal läuft und wir uns aufgrund dessen ständig verbessern wollen. Das ab dieser Saison neu eingeführte Krafttraining ab dem U13 Bereich zeigt bereits jetzt erste Erfolge. Insbesondere die Hallenzeiten sind aber immer noch verbesserungswürdig. An dieser Thematik sind wir aber weiter am Ball. Unser Ziel ist es weiterhin möglichst viele Spieler erfolgreich in die 1. Herren-Mannschaft zu integrieren. Bereits in der kommenden Saison werden acht Spieler mit den Herren trainieren und vielleicht sehen wir von denen schon bald wieder einen unserer Nachwuchsspieler in einem Bundesligaspiel.

Abschließend gilt ein großer Dank allen Eltern, Großeltern für die Fahrten zum Training oder Spieltag, die organisatorische Unterstützung, die Anfeuerung in allen Hallen und das zusätzliche Üben zu Hause und den ehrenamtlichen Übungsleitern und Trainern für den reibungslosen Trainings- und Spielbetrieb. All das hilft uns sehr und besonders Jugendarbeit funktioniert nicht ohne eure Hilfe. Für euer Engagement sagen wir zum Schluss DANKE.

Herrenspieltag und Junioren

Herren Kleinfeld – Saisonrückblick 2019/2020

Nach der erfolgreichen Playoffs-Teilnahme im letzten Jahr wollte das Kleinfeld Team der Black Wolves auch in der neuen Saison voll angreifen. In der Verbandsliga Kleinfeld meldeten in der Saison einige neue Mannschaften, die vor dem Beginn der Liga schwer einzuschätzen waren. Dennoch wollte man mit dem Team, das zu gleichen Teilen aus motivierten Jugendspielern, erfahrenen Ligaspielern und ambitionierten Eltern besteht erneut die Playoffs erreichen.

Nervöser Ligastart

Am ersten Spieltag, aufgrund des Rückzuges von Fox Erfurt II dem Einzigen in eigener Halle, wurden die Erwartungen aber schnell getrübt. In der Partie gegen Jena setzte es eine derbe 4:14 Niederlage. Aufgrund der Vielzahl an leichten Fehlern und Unkonzentriertheiten war die Niederlage der Höhe nach dennoch völlig gerechtfertigt. Sichtlich verunsichert startete man im Anschluss in das zweite Aufeinandertreffen des Tages gegen Oelsa. Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherte man sich mit einem 4:4 n.V. den ersten Punkt der noch jungen Saison. Auch wenn die Wölfe im Laufe der Saison feststellen mussten, dass dieser Punkt letztlich zu wenig war, so war er an diesem Tag Balsam für die gescholtene Seele.

Eine Saison mit Licht und Schatten

In den nächsten beiden Partien sorgten die Siege gegen Döbeln und Oelsa, Erstgenannter nach Verlängerung, für einen Sprung in der Tabelle und einen Aufschwung bei den Black Wolves. Dieser wurde aber am letzten Spieltag des Jahres 2019 schnell zerschlagen. Bei der Auswärtsfahrt nach Döbeln kassierten die Wölfe zwei hohe Klatschen. Bevor man gegen Zwigge mit einem 2:13 unter die Räder kam, verloren die Dessauer bereits gegen die Heimmannschaft mit 4:21. Mit einem dezimierten Kader musste man Februar erneut zwei Niederlagen einstecken. Die Niederlagen gegen Zwigge und Markranstädt sollen aber in keinem Fall die herausragende kämpferische Leistung der angetretenen Spieler schmälern. Dennoch stand vor dem abschließenden Spieltag in Jena bereits fest, dass die Black Wolves in diesem Jahr keine Chance mehr hatten die Playoffs zu erreichen. Ohne Aussicht auf die Playoffs traten die Dessauer nun also eine unbeschwerte Reise nach Thüringen an. Doch gerade für die Heimniederlage gegen Jena am ersten Spieltag wollte man sich nochmals revanchieren. Mit einer Menge Fokus, einem nahezu perfekten Über- und Unterzahlspiel und dem wohl schönsten Penalty der Verbandsligasaison riefen die Black Wolves die beste Saisonleistung ab. Am Ende gelang der gewünschte Coup und man siegte knapp mit 8:9. Im darauffolgenden Spiel gegen Markranstädt wollten die Dessauer gerne nochmals an die eben abgerufene Leistung anknüpfen. Dies gelang in Teilen ganz gut, aber drei Minuten vor dem Ende lag man trotzdem mit drei Toren zurück. Die kurzfristige Reihenumstellung brachte den gewünschten Erfolg. So retteten sich die Black Wolves auf den letzten Metern noch in die Verlängerung. Zwar konnte nach einem frühen Gegentreffer kein weiterer Punkt eingefahren werden, aber ein versöhnlicher Saisonabschluss bleibt dennoch bestehen.

Verbandsliga Ost Herren KF – 2019/20

Pos.MannschaftGPWTieLOTWSOWGFGADiffPTS
11070300101505121
210603107592-1720
31050311100772318
4106040087642318
510215114891-4310
610018013875-372

Rückblickend sind die teilweise hohen Niederlagen und dagegen nur knappen Siege höchstwahrscheinlich auf die Unerfahrenheit und ständig rotierende Reihen zurückzuführen. Des Weiteren zeigen die wechselhaften Leistungen auch, dass die in dieser Saison bewusst nicht in Anspruch genommene Unterstützung von Stammspielern der Großfeldmannschaft schwer zu kompensieren waren.

Kapitän Frank Ziemer zieht folgendes Fazit:

Ich denke wir können ganz viel Positives aus dieser Saison ziehen. Aus einem zusammengewürfelten Haufen von Eltern und Jugendspielern ist eine Mannschaft geworden. Auch wenn die Ergebnisse nicht immer überzeugend waren, haben mich der Teamgeist und der Leistungswille unseres Wolfsrudels wirklich beeindruckt. Ich danke allen Leuten, die an dieser Saison ihre Anteile hatten. Insbesondere möchte ich mich bei Christian Gietzel bedanken, der jederzeit wichtige Aufgaben in der Organisation und im Spieltagsablauf übernommen hat. Mein Dank gilt auch allen Spielern, Fans und sonstigen Unterstützern ohne die, Floorball einfach nur eine Sportart unter vielen wäre, denn für uns als Mannschaft ist die gemeinschaftliche Jagd nach dem kleinen Lochball eine sportliche Lebenseinstellung.

Ein ausgewählter Dank

Stellvertretend für eine tolle Mannschaft, die sich gegenseitig stützt, motiviert und immer bei Laune ist, sollen einige ausgewählte Namen nicht unerwähnt bleiben. Dem Verantwortlichen für das Team Kleinfeld und Kapitän Frank Ziemer gilt für die abgelaufene Saison ein besonderer Dank. Für alle Fragen, Probleme und organisatorischen Angelegenheiten hatte Frank stets ein offenes Ohr. Zudem motivierte er uns an den Spieltagen nicht nur mit seinen einfallsreichen Reihenbezeichnungen bis in die Fingerspitzen, auch wenn ihm die Verzweiflung aufgrund unserer Leistungen manchmal buchstäblich ins Gesicht geschrieben war. Im Hintergrund erledigte auch Sascha Marquardt eine Vielzahl an Aufgaben, für die wir ihm herzlich danken wollen. In seiner ersten Saison ist Patrick Schur mit 10 Toren und 2 Vorlagen bereits Topscorer der Mannschaft geworden. Dazu wollen wir ihm gratulieren und hoffen, dass er in der neuen Saison an seine Leistungen anknüpfen kann.

Aufgrund der Tatsache, dass Christian Heine im Laufe des Trainings- und Ligabetriebes vom Feldspieler zum Torhüter wechselte, ermöglichte er dem Team kontinuierlich auf die großen Toren zu trainieren. Selbst als er zu relativ wenig Einsatzzeit im Spielbetrieb kam, stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und unterstütze uns von der Seitenlinie, bevor uns er uns wieder sicher im Bus nach Dessau beförderte.

Zuletzt möchten wir noch den Mannschaftskameraden Tim Schubert verabschieden. Durch neue berufliche Herausforderungen verlieren wir einen Leistungsträger, hervorragenden Schiedsrichter und sympathischen Menschen. Insbesondere seine Qualitäten als Referee werden wir und die anderen Teams in der nächsten Saison spürbar vermissen. Wir würden uns freuen dich irgendwann wieder in unseren Reihen begrüßen zu können.

Herausforderung Großfeld

Durch die weiterhin anhaltende Corona-Pandemie fällt ein Ausblick in die kommende Saison bislang schwer. Zudem würde zum heutigen Stand die aktuelle Floorballsaison noch laufen, so dass erst in den nächsten Wochen und Monaten abschließende Entscheidungen fallen werden. Insbesondere über die Entscheidung, ob neben oder anstatt des Kleinfeldspielbetriebes eine Mannschaft auf dem Großfeld in der Verbandsliga gemeldet wird, wird noch ausgiebig beratschlagt werden. Für den in der letzten Saison wiederholt breiten Kader, würde dies neben mehr individueller Einsatzzeit auch eine interessante Herausforderung darstellen.