Kategorie: Spielform

2. FBL - 4 Spieltag

Black Wolves unterliegen Halle im Derby

Am Samstag, den 24. Oktober 2020 empfingen die Black Wolves den USV Halle Saalebiber zum Derby in der 2. Floorball Bundesliga Ost. Gegen die Hallenser kassierte man nach dem Debakel in Dresden die zweite Niederlage in Folge. Um das Saisonziel, die Playoffs-Teilnahme, weiter im Blick zu behalten, sollten jetzt alle Kräfte gebündelt werden.

Die Partie beginnt mit einem Fehlstart

Das Derby hätte für die Black Wolves gar nicht schlechter beginnen können. Bereits mit dem ersten Angriff der Saalebiber nach 13 Sekunden lag man mit 0:1 zurück und konnte auch in der Folge den starken Beginn der Hallenser nicht stoppen. So musste man bis zur 10. Minute drei weitere Gegentreffer hinnehmen, was sicherlich auch der kurzfristigen Reihenumstellung geschuldet war. Erst Mitte des ersten Drittels konnten die Dessauer durch Kapitän Justin Düben in einer Unterzahlsituation ihren ersten Treffer des Tages erzielen. Mit der Schlusssirene zur ersten Pause konnte Verteidiger und Spieler der Spiels Steven Pascal Kastner noch auf 2:4 verkürzen. Mit einer besseren Chancenverwertung hätten die Dessauer nach 20 Minuten sogar noch ein besseres Pausenergebnis erzielen können.

Ohne Tor im zweiten Drittel

Nach den beiden Anschlusstoren hofften alle Beteiligten auf einen Weckruf und eine Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt. Diese blieb aber zunächst aus, obwohl sich nun ein ausgeglicheneres Spiel ergab. Zwar konnten sich beide Teams Chancen erarbeiten, aber die Mehrzahl dieser lag auf Seiten des PSV 90 Dessau. Die scheiterten jedoch wiederholt am starken Torhüter der Saalebiber, der an diesem Abend den Unterschied ausmachte. Und wer Vorne die Tore nicht schießt, bekommt diese dann meistens selbst eingeschenkt. In den letzten fünf Minuten des mittleren Drittels kam dann das, was kommen musste. Halle erzielte drei Treffer in Folge und zog mit 2:7 weiter davon.

Schadensbegrenzung im Schlussabschnitt

Mit dem Wissen der sicheren Führung begannen die Saalebiber nach der letzten Pause noch kompakter und defensiver. Dennoch erspielten sich die Wölfe erneut einige Torabschlüsse, welche aber heute einfach nicht im Tor landen wollten. Und selbst nach dem Tor zum 3:7 durch den Magdeburger Quoc Anh Phan hatte man nicht das Gefühl, dass sich die Partie jetzt noch einmal wenden könnte. Nach einem weiteren Gegentreffer setzte Steven Pascal Kastner den sehenswerten Schlusspunkt zum 4:8, in dem man alle seine technischen Fähigkeiten begutachten konnte. Mit der zweiten Niederlage im dritten Spiel stehen die Black Wolves mit drei Punkten derzeit auf dem 5. Tabellenplatz in der 2. Floorball Bundesliga Ost. Ob man nach den beiden Niederlagen am nächsten Wochenende in Potsdam Wiedergutmachung betreiben kann, wird sich aufgrund der aktuellen Corona-Lage erst im Verlauf der Woche noch zeigen.

Kapitän und Mitglied des Spielerrates Justin Düben zur Niederlage im Derby:

So eine Niederlage ist sehr schade. Gerade wenn das Spiel lange Zeit auf Augenhöhe ist und man es in wenigen Minuten aus der Hand gibt. Unsere Schwächen haben wir bereits erkannt und werden diese Woche daran arbeiten, um es gegen FBBC Havel besser zu machenein optimales Spiel zeigen zu können.

2. FBL - 4 Spieltag

USV Halle Saalebiber zu Gast in Dessau

Am 24. Oktober 2020 steigt das nächste Heimspiel der Black Wolves in der 2. Floorball Bundesliga Ost. Nach der deutlichen 1:14 Niederlage gegen die Unihockey Igels Dresden wollen die Dessauer Floorballer vor den eigenen Fans Wiedergutmachung betreiben und dem USV Halle Saalebiber im Derby einen harten Kampf liefern.

Auf die Black Wolves wartet ein starker Gegner

Gerne erinnern wir uns an das letzte Aufeinandertreffen zwischen Dessau und Halle im Februar diesen Jahres zurück. Obwohl die Partie für die Black Wolves mit dem 0:2 Rückstand nicht optimal verlief, boten beide Teams ein spannendes und energiegeladenes Spiel. Erst spät schafften die Black Wolves zunächst den Anschluss und später auch den Ausgleich, wodurch es in der Folge in die Verlängerung ging. Dort nahm die Dramatik der Partie dann weiter zu.

Nach einer Verletzung, die sich Center Jeremy Beil im Spiel zugezogen hatte, kommt dieser zurück auf das Feld und setzt zu einem Sololauf gegen alle Hallenser an. Am Ende des Solos zieht Jeremy Beil noch am Torhüter vorbei und schiebt zum 3:2 Sieg in der Overtime ein. Dieser Sieg war damit auch die perfekte Revanche für die Niederlage im Hinspiel der letzten Saison. Somit konnte in der Bundesliga Historie bisher jedes Team ein Spiel gegen den jeweils Anderen für sich entscheiden.

Die Saalebiber, welche in die aktuelle Saison mit einem Heimsieg gegen den SCS Berlin gestartet sind, mussten in den beiden folgenden Ligaspielen Punkte liegen lassen. Gegen die TSG Füchse Quedlinburg setzte es eine Niederlage und gegen den USV TU Dresden konnten die Hallenser erst in der Verlängerung den Extrapunkt holen. Mit fünf Punkten aus drei Spielen steht der gewohnt zweikampfstarke und defensiv ausgerichtete USV Halle Saalebiber aktuell auf dem dritten Tabellenplatz. Dabei sollte man im Angriff dennoch nicht den stärksten Spieler der Saalebiber aus den Augen lassen. Mit Linus Böckel haben die Hallenser einen sehr gefährlichen und schnellen Abschlussspieler in ihren Reihen, der die Dessauer Verteidigung schon des Öfteren vor Probleme stellte.

Mit komplettem Kader zum Derbysieg

Die Black Wolves können am Samstag mit dem kompletten Kader agieren, da bis dato alle Spieler verletzungsfrei sind. Neben den Dessauern Spielern darf man auch mit dem Einsatz der zweitlizensierten Floorballer aus Magdeburg und Wernigerode rechnen. Zudem kann bei Bedarf neben Lenny Merten und Philipp Balzer auch erstmals auf Jonas Balzer als weiteren Nachwuchsspieler zurückgegriffen werden. Als Team und mit Unterstützung von den Rängen will der PSV 90 Dessau natürlich den nächsten Derbysieg einfahren und sich in der Tabelle an den Saalebibern vorbeischieben. Dabei will man unbedingt an die Leistung aus dem letzten Aufeinandertreffen anknüpfen und zusätzlich eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel in Dresden erreichen.

Kapitän und Mitglied des Spielerrates Justin Düben rechnet mit einem engen Spielausgang:

Wie auch schon im Rückspiel der letzten Saison gehe ich davon aus, dass es gegen Halle ein intensives und spannendes Spiel werden wird. Wir sind gewillt als Sieger aus dem Derby hervorzugehen und vollen Einsatz auf dem Feld zu zeigen.

Hinweis: Laut aktuellem Hygienekonzept kann derzeit maximal 100 Zuschauern der Eintritt in die Sporthalle Kochstedt gewährt werden. Davon werden 20 Plätze an die Gäste aus Halle abgegeben. Alle Zuschauer bitten wir hiermit vorab die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten und den Anweisungen der Ordner Folge zu leisten. Zudem gilt nach den neuesten Informationen auch auf der Tribüne und den Sitzplätzen Maskenpflicht. Verstöße werden mit einem Verweis aus der Sporthalle geahndet.

Juniorenspieltage

Ein fast perfektes Wochenende

An diesem Wochenende standen für die Black Wolves keine Reisen auf dem Programm, da beide Spieltage in der Sporthalle Kochstedt ausgetragen wurden. Zuerst versuchte die U17 auf dem Großfeld den Fehlstart am ersten Spieltag vergessen zu machen. Nach den beiden Niederlagen sollten nun die ersten Punkte gegen die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels her. Am Sonntag hieß es dann für die U15 weiter Punkte zu sammeln. Nachdem man vor zwei Wochen bereits die volle Ausbeute holte, sollte dies auch auf dem Kleinfeld gegen die TSG Füchse Quedlinburg und die Red Devils Wernigerode gelingen.

U17 holt mit starken Leistungen drei Punkte

Die U17, welche vor zwei Wochen in Halle (Saale) keinen guten Start auf dem Großfeld erwischte, wollte vor den eigenen Fans unbedingt Wiedergutmachung betreiben. So traf man am Samstag in Kochstedt auf die Red Devils aus Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. In der ersten Partie ging es pünktlich um 10:00 Uhr gegen die Wernigeröder. Nach einem langen Abtasten auf beiden Seiten konnten die Black Wolves nach vielen vergeben Chancen endlich die erste Führung im ersten Drittel erzielen. Auch nach der Pause ergab sich ein unverändertes Bild. Die Dessauer hatten mehr Spielanteile und die besseren Tormöglichkeiten, welche aber immer noch nicht konsequent genutzt wurden. Nach einem 1:1 im zweiten Drittel ging man somit nur mit einer knappen Führung in den Schlussabschnitt. In diesem fielen dann endlich die überfälligen Tore, die nun auch den Spielanteilen entsprachen. Die Red Devils konnten lediglich in der Schlusssekunde noch den Anschluss zum 2:7 herstellen. Die ersten Punkte für die Black Wolves waren somit erreicht.

Nach zwei Spielen Pause stand die Partie gegen den UHC Sparkasse Weißenfels an. Dieser spielstarke Jahrgang der Weißenfelser stellten die Black Wolves bereits in vergangenen Jahren immer wieder vor Probleme. So auch erneut an diesem Wochenende. Mit tollen Kombinationen ließ der UHC die Wölfe nur schwer ins Spiel kommen und zwang diese damit immer wieder zu Fehlern. Aus dem hohen Druck entstehen im ersten Abschnitt unter anderem zwei Eigentore, die letztlich zum 0:5 Rückstand nach 15 gespielten Minuten führten. Im zweiten Drittel konnte man das Defensivverhalten mit zunehmender Manndeckung stabilisieren und in Folge auch vereinzelte Akzente in der Offensive setzen. Nach einem mustergültigen Passspiel gelang somit auch der erste Treffer der Black Wolves zum 1:8. Mit diesem Rückstand ging es auch ins letzte Drittel. Hier konnte man an die Leistung aus dem zweiten Drittel anknüpfen und das Spiel offener gestalten. Am Ende verlor man dennoch deutlich und verdient mit 2:12. Nach vier Spielen und mit drei Punkten im Gepäck steht man auf einem vorläufigen 5. Tabellenplatz.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt führt zum Heimspieltag der U17 wie folgt aus:

Ehrlich gesagt, habe ich gemischte Gefühle. Im ersten Spiel gegen Wernigerode hat vieles schon gut funktioniert. Einzig die Chancenverwertung war nicht optimal. Dies haben wir im letzten Drittel dann aber verbessert. Gegen Weißenfels hatte ich mir mehr gewünscht, da wir an diese Truppe näher herankommen wollen. Aber wir mussten leider feststellen, dass sie uns noch einen Schritt voraus sind. Wir haben aber das Rückspiel noch vor uns, in dem wir den Abstand wieder etwas verkleinern wollen.

U15 behält auf dem Kleinfeld weiterhin die weiße Weste

Am Sonntag stand in Dessau dann der Umbau von Großfeld auf Kleinfeld an. Im 3 gegen 3 traf die U15 der Black Wolves auf die TSG Füchse Quedlinburg und die Red Devils Wernigerode. Nachdem man am ersten Spieltag in Salzwedel einige neue Rekorde aufgestellt hatte und souverän sechs Punkte holte, wollte man in Dessau natürlich die weiße Weste wahren. Das Spiel gegen die Füchse, in dem man der klare Favorit auf den Sieg war, startete aber direkt mit einem Gegentor nach 17 Sekunden. Zwar stellten die Dessauer danach ihre Favoritenstellung unter Beweis, aber leisteten sich in der Defensive weiterhin einige unnötige Aussetzer. Dennoch ergab sich eine klare 15:4 Halbzeitführung, obwohl man auch im Angriff noch viele Chance ungenutzt ließ. In der zweiten Halbzeit agierten die Black Wolves dann kompakter und konzentrierter, so dass sich ein ungefährdeter 32:6 Sieg gegen tapfer kämpfende Füchse herausstellte.

Nach einem Spiel Pause folgte die Begegnung gegen die Red Devils Wernigerode. Hier begann man von Beginn an stark und war in Angriff und Verteidigung sehr konsequent. Bereits nach drei Minuten führte der PSV 90 Dessau mit 3:0 und die Wölfe bauten den Vorsprung innerhalb der ersten 20 Minuten auf 9:0 weiter aus. Die Devils hatten zu diesem Zeitpunkt kaum Torchancen und haderten teilweise unbegründet mit vielen Schiedsrichterentscheidungen. Nach der tollen ersten Hälfte kamen die Devils nun etwas besser ins Spiel und forderten die Black Wolves etwas mehr. Dennoch spielte man die Partie souverän zu Ende und gewann völlig verdient mit 19:4 vor den eigenen Fans. Mit der vollen Punktausbeute und einem sagenhaften Torverhältnis von 119:18 nach vier Spielen ist der PSV 90 Dessau punktgleich mit dem USV Halle Saalebiber auf dem ersten Tabellenplatz.

Zu den beiden souveränen Erfolgen tätigt Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Es ist schwer die Spiele richtig einzuordnen. Wir waren in beiden Spielen deutlich überlegen. Aber es gibt immer noch viele Momente, in denen wir nicht die richtige Entscheidung treffen. Wir haben also noch etwas Arbeit bis zu den Playoffs vor uns. Aber trotzdem sind die 119 Tore in vier Spielen eine richtige Hausnummer.

Der Ausblick auf die kommenden Spiele

Aufgrund der IFF-Woche finden am kommenden Wochenende keine Spiele für Black Wolves statt. Nachdem dann am 24. Oktober 2020 der nächste Heimspieltag unserer Bundesligamannschaft gegen den USV Halle Saalebiber stattfindet, folgt am Reformationstag das dritte Ligaspiel der 2. Mannschaft gegen die Black Lions Landsberg in Halle (Saale). In Halle möchte man an die spielerische Leistung aus dem Spiel gegen den UHC Elster anschließen und die nächsten drei Punkte holen.

 

 

Juniorenspieltage

Voller Spielplan zum Oktoberbeginn

Am ersten Oktoberwochenende waren die Junioren der U13, der U15 und der U17 im Einsatz. Zudem bestritt auch die 2. Herrenmannschaft den nächsten Spieltag. Die U13 und die Herren konnten ihr Können beim Heimspieltag vor den eigenen Fans unter Beweis stellen. Hingegen mussten die U15 und U17 weite Reisen nach Jena und Wernigerode antreten.

U15 verliert erneut den Kampf gegen Leipzig

Zum Tag der Deutschen Einheit reisten aufgrund der Zuschauerbeschränkungen zwei Busse des PSV 90 nach Jena. Beim Großfeldspieltag der U15 trafen die Black Wolves auf den SC DHfK Leipzig und die Floorball Pinguine aus Jena. In der ersten Partie stieg gleich das Duell gegen den DHfK Leipzig. Gegen die Leipziger verlor man bereits das Hinspiel mit 1:3. Daher wollte man hier unbedingt Revanche nehmen und die Liga spannend halten. Früh in der Partie kassierte man eine unglückliche Zeitstrafe, die der DHfK mit dem anschließenden Freischlag sofort bestrafte. Von dem Rückstand zeigten sich die Black Wolves unbeeindruckt und glichen sehenswert zum 1:1 aus. In einem ausgeglichenen ersten Drittel konnten die Leipziger dennoch erneut in Führung gehen. Im zweiten Spielabschnitt war man dann die bessere Mannschaft und konnte Leipzig teilweise tief in die eigene Hälfte drängen. Somit kamen die Black Wolves verdient zum wiederholten Ausgleich (2:2). Im letzten Drittel war bei beiden Teams die Anspannung deutlich spürbar. Am Ende hatte Leipzig wieder die besseren Argumente auf ihrer Seite. Die Partie gegen den stärksten Widersacher ging daher knapp mit 2:3 verloren. Mit der Kampfansage im Frühjahr 2021 die Playoffs gewinnen zu wollen, warten alle Beteiligten mit Spannung aus das nächste Aufeinandertreffen.

Nach einem Spiel Verschnaufpause folgte die Begegnung gegen die Floorball Pinguine Jena. Wie bereits am ersten Spieltag ergab sich gegen Jena ein komplett anderes Spiel als gegen Leipzig. Mit drückender Überlegenheit agierte man über alle Drittel hinweg. Die Pausenstände von 9:0 und 14:0 zeigen dies auch auf dem Papier. Im letzten Spielabschnitt mussten man zwar nach einem Konter noch ein Gegentor hinnehmen, welches aber der Ehrentreffer für die Pinguine blieb. Neun weitere Treffer führten zum 23:1 Endstand.

Zu den beiden Partien tätigt Jugendkoordinator Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Irgendwie fühlt sich dieser Spieltag wie eine Kopie vom Spieltag in Leipzig an. Wir hatten die gleichen Gegner und auch die gleichen Resultate. Die erneut knappe Niederlage gegen den SC DHfK Leipzig war nicht nötig. Aber auch hier geht es mit Blick nach vorn weiter. Ich habe das Gefühl, dass man sich in den Playoffs wieder über den Weg läuft. Dort haben wir vor zwei Jahren gute Erfahrungen gemacht. Gegen Jena waren wir heute nicht so effektiv wie im Hinspiel, hatten das Spiel aber jederzeit gut unter Kontrolle.

Zwei knappe Niederlagen für die U13 in Dessau

Für die U13 stand bereits der fünfte Spieltag in Folge an. Damit sind diese Junioren die bisher Aktivsten der Black Wolves Familie in der aktuellen Saison. An diesem Wochenende empfing die U13 in Kochstedt die Red Devils aus Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. Gegen die Wernigeröder erwischten die Black Wolves leider keinen guten Start und lagen in der 6. Minute schon mit 0:4 zurück. Den Anschlusstreffer konterten die Devils zum 1:5 Pausenstand. Nach Wiederanpfiff legten die Wölfe einen Zahn zu und schafften so drei Minuten vor dem Ende der Partie den direkten Anschluss. In der spannenden Schlussphase konnten beide Teams jeweils noch einen Treffer erzielen, so dass die Begegnung knapp zu Gunsten der Devils ausging (6:7).

Nach dem Krimi gegen Wernigerode folgte das Aufeinandertreffen mit dem UHC Sparkasse Weißenfels. Entgegen dem vorherigen Spiel konnten sich die Black in der ersten Hälfte einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Der Gegentreffer zum 3:6 nur fünf Sekunden vor Ertönen der Sirene schmerzte aber unwahrscheinlich. In der zweiten Spielhälfte schaffte es der UHC Schritt für Schritt der Vorsprung zu verkürzen. Man konnte förmlich sehen, wie die Kräfte der Black Wolves nachließen und so kam schließlich eins zum anderen. Eine Minute vor Abpfiff erzielten die Weißenfelser entscheidenden Treffer zum 9:8 und die Dessauer blieben an diesem Spieltag nach zwei unfassbaren engen Spielen ohne Punkte.

Die ärgerlichen Niederlagen der U13 ordnet Sascha Marquardt wie folgt ein:

Verliert man gegen zwei starke Gegner mit jeweils einem Tor Unterschied, weiß man genau, wie ärgerlich dies ist. Das ist am Ende eine ganz bescheidene Situation, weil man sich für die harte Arbeit nicht belohnt. Wir müssen aber auch da positives mitnehmen. Mit einer solchen Leistung haben wir gezeigt, dass wir alle Gegner schlagen können.

Hohe Siege für die U17 zum Kleinfeldstart

Ebenfalls am Sonntag folgte für die U17 der lang ersehnte Start auf dem Kleinfeld. In Wernigerode traf man dabei auf den USV Halle Saalebiber und die Red Devils Wernigerode. Unter der Leitung von Jugendkoordinator Sascha Marquardt durften die ältesten Junioren im ersten Spiel gegen die Saalebiber antreten. Diese fügten den Black Wolves in der 2. Minute den ersten, aber auch einzigen Rückstand zu. Im Verlauf der ersten Halbzeit fanden die Wölfe zunehmend mehr ins Spiel und konnten sich so eine komfortable Führung (4:10) herausspielen. In der zweiten Hälfte spielten die Black Wolves ihre Dominanz weiter aus. Einem Gegentor, ein Eigentor des PSV 90 Dessau, standen elf weitere Treffer gegenüber. Mit gut funktionierenden Reihen gewann man am Ende schließlich deutlich mit 5:21.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die Black Wolves dann auf den Gastgeber aus Wernigerode. Diese Partie nahm in der frühen Phase einen eher überraschenden Verlauf. Nach einer zeitigen Führung verlor man kurzzeitig den Faden und ging mit 1:3 in Rückstand. So konnte die Black Wolves erst in der 10. Minute die Führung zurückerobern und wieder befreiter aufspielen. Zum Halbzeitpfiff stand somit nun doch ein souveränes 11:4 auf der Anzeigetafel. Auch im zweiten Durchgang zogen die Wölfe ihr Spiel weiter durch und standen jetzt auch in der Defensive viel stabiler. Somit konnte man erfreulicherweise 20 Minuten ohne Gegentor bleiben, ohne das Offensivspiel zu vernachlässigen. Der Endstand von 20:4 ist somit ein nächstes Ausrufezeichen an die Ligakonkurrenten.

Sascha Marquardt zum hervorragenden Start der U17 auf dem Kleinfeld:

Wir haben heute zwei starke Spiele gezeigt und in beiden Spielen mehr als 20 Tore erzielt. Das ist super, dennoch sehe ich noch einiges an Verbesserungsbedarf. Gerade die Gegentore, die jeweils in der ersten Halbzeit fielen, waren oft sehr unnötig. Aber wir sind erstmal sehr zufrieden mit den Spielen und wollen im Kleinfeld am Ende weit oben stehen.

Derbysieger, Derbysieger…Hey, Hey

Nach der Niederlage gegen Halle am ersten Spieltag, stand nun das Derby gegen den UHC Elster an. Bereits vor der Partie war allen Beteiligten klar, dass dieses Aufeinandertreffen aufgrund der Historie beider Vereine kein gewöhnliches Spiel bleiben wird. Und so sollte es auch kommen. Von Beginn an zeigte sich, dass dieses Spiel von hoher Intensität geprägt ist. Insbesondere die Black Wolves, welche mit drei Reihen agieren konnten versuchten das Tempo hoch zu halten. Trotz des Tempos und der spielerischen Überlegenheit im ersten Drittel, stand zur ersten Pause lediglich ein 3:3 auf der Anzeigetafel, da man in der Defensive zu einfache Fehler machte. Diese konnte man in den zweiten 20 Minuten abstellen und blieb ohne Gegentor. Da die Black Wolves in der Offensive weiter am Ball blieben, konnte man mit einer 2-Tore Führung (5:3) in den Schlussabschnitt starten. Obwohl die Wölfe sich in der Kabine vorgenommen hatten jetzt ruhig zu bleiben und konzentriert weiter zu spielen, ging dieser Plan erstmal in die Hose. Innerhalb einer Minute kassierte man zwei Gegentore und es stand wieder Remis. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Nach zwei weiteren Gegentoren lagen die Black Mitte des Drittels Wolves mit zwei Toren zurück. Es folgte eine Phase, in der die Partie immer hitziger wurde und es einige Zeitstrafen hagelte. Ein richtiges Derby halt. So musste auf dem Spielfeld teilweise sogar mit 3 gegen 3 agiert werden. Aufgrund der drei Reihen kamen nun die konditionellen Reserven des PSV 90 Dessau zum tragen. Mit kühlem Kopf konnte man nun das Spiel wieder an sich reißen und fünf Tore in Folge erzielen. Der Endstand zum 10:7 war in Abwesenheit des eigentlichen Kapitäns Frank Ziemer der erste Sieg einer zweiten Mannschaft auf dem Großfeld.

Zum Derbysieg gegen Elster zieht Kapitän Sascha Marquardt folgendes Fazit:

Es ist ehrlich gesagt ein richtiges geiles Gefühl für mich, dass wir das Derby gewonnen haben. In unserer Aufstiegssaison unserer 1. Herren-Mannschaft im Jahr 2017 haben wir damals noch in der Liga gegen den UHC Elster verloren. Jetzt haben wir es sogar mit unserer zweiten Mannschaft geschafft den Derbysieg zu holen. Dennoch müssen wir uns stark an die eigene Nase fassen, dass wir das Spiel nach Provokationen fast noch aus der eigenen Hand gegeben haben.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Nachdem in der vorherigen Woche der Spielplan prall gefüllt war, wird dieser in Richtung Herbstferien langsam ruhiger. So finden an Sams- und Sonntag jeweils nur ein Spieltag in der Heimspielstätte in Kochstedt statt. Die Junioren der U17 treffen dabei auf dem Großfeld auf die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels. Aufgrund der Tatsache, dass man die ersten beiden Punktspiele verlor, soll nun das Punktekonto endlich gefüllt werden. Am Sonntag darf dann der jüngere Jahrgang sein Können unter Beweis stellen. Auf dem Kleinfeld sind die TSG Füchse Quedlinburg und wie bereits am Vortrag die Red Devils aus Wernigerode Gäste der U15. Nach dem rekordreichen Start will die U15 ihre Favoritenstellung in der Staffel behaupten und wieder auf Tore- und Punktejagd gehen.

2. FBL - 3. Spieltag

Igels Dresden deklassieren Black Wolves

Am Tag der Deutschen Einheit trafen die Black Wolves im Auswärtsspiel auf die Unihockey Igels Dresden. Nachdem man am ersten Spieltag den Stadtrivalen USV TU Dresden bezwingen konnte, setzte es nach einem spielfreien Wochenende eine deutliche 1:14 Niederlage gegen die Igels Dresden in der 2. Floorball Bundesliga Ost.

Fehlstart im ersten Drittel

Bereits 40 Sekunden nach Anpfiff der Partie wurden die hohen Erwartungshaltungen der Black Wolves getrübt. Mit dem 0:1 Rückstand entwickelte sich in der Folge ein erstes Drittel, was die Dessauer so noch nicht erlebt hatten. Die Dresdner spielten sich phasenweise in einen Rausch und schossen den Black Wolves im ersten Spielabschnitt noch weitere sechs Gegentreffer ins Tor. Damit war die Auswärtsfahrt schon früh im Spiel vorentschieden.

Mehr Stabilität nach der ersten Pause

Obwohl auch das zweite Drittel an die Igels Dresden ging, konnte man hier nach und nach mehr Stabilität ins Spiel bringen. Nach dem zwischenzeitlichen 0:10, bei dem ein Tor im Rahmen einer Unterzahl gefallen ist, konnte die Wölfe ihren ersten und einzigen Treffer an diesem Abend erzielen. Nach Vorlage von Loris Gentzsch netzte Verteidiger Anton Unger zum 1:10 ein. Im Anschluss kassierte man durch Bruno Haltenorth, der neben Iven Teßmann Topscorer der Partie war, noch das 1:11 zum nächsten Pausenpfiff.

Erneut höchste Bundesliga-Niederlage

Im Schlussabschnitt trudelte das Spiel dann so vor sich hin. Die Dessauer hatten keine Chance mehr auf den Sieg und die Dresdner verteidigten ihre herausgespielte Führung souverän. Dennoch musste der Dessauer Torhüter wiederholt hinter sich ins Tor fassen. Weitere drei Gegentore besiegelten die deutliche 1:14 Niederlage in der Landeshauptstadt Sachsens. Das 1:14 bedeutet zugleich einen neuen Negativrekord für die Black Wolves. Nach dem 5:12 in der Vorsaison, ebenfalls gegen die Unihockey Igels Dresden, ist dies nun die höchste Bundesliga-Niederlage für die Floorballer des PSV 90 Dessau. Ob man das Ergebnis im Rückspiel in heimischer Halle korrigieren kann, wird sich zeigen.

Kapitän Justin Düben zieht aus der Niederlage folgende Schlüsse:

Wir haben wieder einmal gesehen, dass wir mit unseren jungen Mannschaft noch viel zu lernen haben. Jedoch müssen wir auch nach so einer hohen Niederlage positives aus dem Spiel ziehen. Denn an den erkannten Schwachstellen können wir nun arbeiten. In den nächsten drei Wochen müssen wir noch einmal ordentlich trainieren und uns auf das Derby gegen Halle vorbereiten.

2. FBL - 3. Spieltag

Auf Dresden folgt Dresden

Nach dem am Ende knappen Erfolg über den USV TU Dresden am ersten Spieltag folgt nach einem spielfreien Wochenende die Partie gegen das zweite Dresdner Team der 2. Floorball Bundesliga Ost. Am Tag der Deutschen Einheit treffen die Black Wolves in der sächsischen Landeshauptstadt auf die Unihockey Igels Dresden.

Revanche für höchste Niederlage in der Bundesliga

Bis dato gab es zwischen den Black Wolves und den Unihockey Igels Dresden nur ein direktes Aufeinandertreffen, welches den Dessauern in keiner guten Erinnerung geblieben ist. Im Dezember 2019 musste man im ersten Zweitligajahr gegen die Sachsen die bis zum heutigen Zeitpunkt höchste Niederlage in der 2. Bundesliga hinnehmen. Beim deutlichen und verdienten 5:12 waren die Dresdner die klar bessere Mannschaft und landeten am Ende damit auch knapp vor dem PSV 90 Dessau in der Abschlusstabelle. Das Rückspiel und zeitgleich letzte Ligaspiel der abgelaufenen Saison, welches für den 15. März 2020 angesetzt war, musste aufgrund der damals beginnenden Corona Pandemie abgesagt werde. Somit besteht erst an diesem Wochenende die Möglichkeit Revanche für Niederlage zu nehmen.

In dem schnellen, direkten und offensiven Spiel der Igels Dresden ragt besonders ein Mann heraus. Der Tscheche Daniel Hulič ist mit über 40 Jahren zwar nicht mehr im besten Floorballalter, aber dennoch der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Sachsen. Obwohl der Center über die Jahre an Schnelligkeit verloren hat, zeichnen ihn seine unglaubliche Ballsicherheit und sein sehr gutes Auge für die Mitspieler aus. Immer wieder setzt Hulič seine Stürmer gekonnt in Szene und sorgt somit für reichlich Scorerpunkte.

Aufgrund der Tatsache, dass das erste Punktspiel der Unihockey Igels Dresden wegen fehlender Schiedsrichter abgesagt wurde, lässt sich auch bei diesem Gegner noch keine aktuelle Form ableiten. Am vergangenen Wochenende, an dem die Black Wolves den Spieltag vor dem Rechner verfolgten, trafen die Igels im Stadtderby auf den letzten Gegner der Dessauer. Gegen den USV TU Dresden feierten die Stadtrivalen einen ungefährdeten 18:2 Erfolg.

Mit besserer Defense zum nächsten Sieg

Im Gegensatz zur Niederlage im Dezember 2019 ist das Ziel Black Wolves in der Defensive deutlich besser und kompakter zu stehen. Nicht noch einmal möchte man 12 Gegentore kassieren. Nachdem auch am ersten Spieltag die Verteidigung im letzten Drittel mehr und mehr vernachlässigt wurde, sind diese Dinge im Nachgang nochmal angesprochen wurden. So möchten die Dessauer insbesondere die Zuspiele auf und von Daniel Hulič im Keim ersticken und das eigene Tempospiel dem Gegner aufzwingen. Nach aktuellem Stand geschieht dies an diesem Wochenende ohne die mit der Zweitlizenz ausgestatteten Magdeburger Spieler. Hingegen kann man wohl erstmalig auf Steven Pascal Kastner, der sein Erstspielrecht bei den Red Devils Wernigerode besitzt, zurückgreifen. Seine Bundesligaerfahrung wird in dem Topspiel sicherlich hilfreich sein.

Justin Düben zum Spiel: „Mit den Igels aus Dresden erwartet uns ein sehr starker Gegner, die mit ihrem ersten Sieg gegen TU Dresden ein Ausrufezeichen gesetzt haben. Um an diesem Wochenende einen Sieg mit nach Dessau zu nehmen, müssen wir an die Leistung aus den ersten zwei Dritteln aus unserem ersten Spiel anknüpfen. Ich gehe davon aus, dass die Fans ein spannendes Spiel erwarten können, da wir wie immer alles geben werden um zu gewinnen.”

Hinweis: Laut Hygieneverordnung der Unihockey Igels Dresden besitzen wir als Gastteam ein maximales Zuschauervolumen von 15 Personen. Bis spätestens einen Tag vor dem Spiel muss gemeldet werden, ob wir dieses Kontingent voll ausnutzen werden. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Erwachsene und 1 Euro für Kinder.

 

Juniorenspieltage

Black Wolves mit ausgeglichener Bilanz am Wochenende

Am letzten Wochenende im September sind die Junioren der U13, der U15 und der U17 im Einsatz gewesen. Die U13 traf beim Heimspieltag am Samstag auf den SC DHfK Leipzig und die Floor Fighters Chemnitz und konnte dabei insgesamt drei Punkte holen. Ebenfalls am Samstag ging es für U17 zum ersten Spieltag der Saison nach Halle (Saale). Leider startete man hier mit zwei Niederlagen auf dem Großfeld. Am Folgetag hatte die U15 eine weite Fahrt vor der Brust, die sich aber Ende durchaus gelohnt hat. In Salzwedel erzielte man zwei großartige Siege und stellte dabei neue Rekorde auf.

U13 beim Heimspieltag mit Sieg und Niederlage

Auch unsere bisherigen Dauerbrenner der U13 waren an diesem Wochenende erneut im Einsatz. Dieses Mal auf dem Großfeld beim Heimspieltag in Kochstedt, bei dem man die Gegner SC DHfK Leipzig und Floor Fighters Chemnitz erwartete. In der ersten Partie trafen die Wölfe auf das Leipziger Team. Nachdem man im ersten Spielabschnitt schwer ins Spiel fand und auch sonst nichts Nennenswertes passierte, ging man im zweiten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Dies war der Weckruf für die Wölfe, die im weiteren Verlauf des Drittels noch ausgleichen konnten. Das letzte Drittel war dann voll in Hand der Dessauer. Dies gewann man mit 3:0 und feierte am Ende einen 5:2 Sieg gegen den DHfK.

Nach zwei Spielen Pause folgte die Begegnung gegen die Floor Fighters aus Chemnitz. Hier konnte man über weite Strecken der Partie leider nur wenig Akzente setzen. So geriet man über die ersten zwei Drittel nahezu uneinholbar mit 0:9 in Rückstand. Am Ende konnte man wenigstens den Ehrentreffer zum Endstand von 1:10 erzielen. Nicht unerwähnt soll der tolle Einsatz einiger U9 Spieler bleiben, die erstmal altersübergreifend unterstützten.

Zu den beiden Partien tätigt Jugendkoordinator Sascha Marquardt folgende Aussagen:

Wir haben im ersten Spiel lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen. Gerade nach dem 0:2 war es nicht einfach zurückzukommen. Aber die Jungs haben sich reingebissen und gekämpft. So konnte noch vor dem Drittelende der Ausgleich erzielt werden. Im letzten Drittel waren wir besser und haben somit verdient gewonnen. Leider waren wir dann im zweiten Spiel komplett raus. Sehr schade, aber Chemnitz hat hier verdient gewonnen. Somit bleibt am Ende wieder nur ein von zwei möglichen Siegen.

Sächsische Teams fügen U17 Fehlstart zu

Für unsere ältesten Junioren endete an diesem Wochenende das lange Warten auf den Saisonstart. In Halle (Saale) stand der erste Großfeldspieltag auf dem Programm, bei dem keine Zuschauer zugelassen waren. In der ersten Partie trafen die Black Wolves dann auf die Unihockey Igels Dresden, bei der Philip Schulnies sein Debüt an der Seitenlinie gab. Im ersten Drittel konnte man ein ausgeglichenes Spiel beobachten, in dem lediglich die Sachsen eine Chance zum Tor nutzen konnten. Die Dresdner, welche den Dessauern körperlich überlegen waren, konnten in Folge mehr und mehr Chancen herausspielen und nutzen dabei die Abstimmungsprobleme in der Defense der Black Wolves mehrfach aus. So lag man nach dem 2. Drittel bereits mit 1:6 zurück. In den letzten 15 Minuten versuchte man nochmal alles nach vorne zu werfen, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können. Dies funktionierte in Teilen auch gut, aber die Chancenverwertung stand einer Aufholjagd wiederholt im Weg. Es gelang nur noch der Anschluss zum 2:6 Endstand.

Mit nur einer kurzen Pause ging es dann ins zweite Aufeinandertreffen. Nun gegen die Spielgemeinschaft MFBC Grimma/Leipzig/Schkeuditz, die ihre erste Partie gegen die heimischen Saalebiber mit 5:2 gewannen. Gegen das zweite sächsische Team des Tages gelang den Dessauern ein besserer Start. Zwar ging man in Rückstand, konnte diesen aber direkt wieder ausgleichen. Nach einem weiteren Gegentor ging es mit 1:2 in die erste Pause. Auch diesen Rückstand konnte die Black Wolves mit Wille und Kampf nach dem Wiederanpfiff erneut ausbügeln. Dies sollte aber das letzte Tor der U17 an diesem Tag bleiben. Nach drei weiteren Toren des MFBC inklusive dem Schlusstreffer 20 Sekunden vor dem Ende der Partie ging das Spiel mit 2:5 ebenfalls nach Sachsen.

Die Leistungen der U17 ordnet Sascha Marquardt wie folgt ein:

Die beiden Niederlagen zum Saisonstart sind erstmal nicht optimal, aber in Ansätzen sieht man das hohe Potenzial der Mannschaft. Wir arbeiten weiter an uns und dann sind im Rückspiel auch hier zwei Siege gegen dennoch starke Konkurrenten drin.

U15 toppt auch auf dem Kleinfeld den Vereinsrekord

Wie bereits am Vortag in Halle (Saale) waren auch bei den Auswärtsspielen in Salzwedel keine Zuschauer gestattet. Daher bildeten sich am frühen Sonntagmorgen nur einige wenige Fahrgemeinschaften für die Reise in den Norden Sachsen-Anhalts. Nach der Ankunft und Erwärmung begann auch schon das erste Spiel gegen die Black Lions Landsberg. Nach einem Blitzstart und einer 2:0 Führung gerieten die Dessauer nach neun gespielten Minuten nochmal kurzzeitig in Rückstand. Im Anschluss berappelten sich die Black Wolves und schossen bis zur Halbzeit noch acht weitere Tore. Dabei gelangen sogar drei Treffer innerhalb einer zweiminütigen Unterzahl. Dieser neue Black Wolves Rekord sollte aber an diesem Tag nicht der Einzige bleiben. Dazu aber später mehr. Auch die zweite Hälfte verlief wie die Erste aufgehört hatte. Mit drückender Überlegenheit und einem weiteren Unterzahltor gewinnen unsere Wölfe letztendlich deutlich gegen den alten Rivalen mit 25:6.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die Black Wolves dann auf den Gastgeber aus Salzwedel. Und bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, was an diesem Tag für die Black Wolves möglich war. Mit einem herausragenden Offensivspiel überrannten die Wölfe die Grizzlys aus Salzwedel. Der Halbzeitstand von 16:1 sprach dabei schon eine sehr deutliche Sprache. Dies sollten die Junioren der U15 in der zweiten Hälfte aber nochmals toppen. Einem Gegentor standen noch sage und schreibe 27 weitere Treffer gegenüber. Der Endstand von 43:2 bedeutet nach dem höchsten Großfeld Erfolg der Black Wolves Historie in der Vorwoche nun auch einen neuen Rekord auf dem Kleinfeld (vorher 39:0). Dazu konnten auch alle mitgereisten Spieler ihren Teil zu dem tollen Ergebnis beitragen. Jeder Spieler konnte schon erfolgreich in die Torschützenliste eintragen.

Übungsleiter Sascha Marquardt staut über die hohen Siege:

Die Jungs versprühen eine unglaubliche Spielfreude. Wir sind mit jeder Reihe sehr gefährlich. Trotzdem gibt es noch einige Dinge zu verbessern. Gerade in der Aufteilung sind wir nicht gut und machen es uns selber schwer die richtige Entscheidung zu treffen. Aber ehrlich gesagt ist das Meckern auf hohem Niveau. Wir haben in zwei Spielen 68 Tore erzielt. Das ist der Wahnsinn.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Am ersten Oktober Wochenende stehen vier Spieltage für die Teams der Black Wolves an. Den Anfang macht am Samstag die U15 auf dem Großfeld in Jena. Da in Jena derzeit keine Zuschauer zugelassen sind, reisen Spieler und Betreuer in zwei eigens organisierten Bussen des PSV 90 Dessau an. Dabei trifft man auf den SC DHfK Leipzig und die Floorball Pinguine Jena.

Am Sonntag steht den Dessauern dann ein langer Floorball Tag bevor. Zuerst treffen die Junioren der U13 auf die Red Devils Wernigerode und den UHC Sparkasse Weißenfels, ehe am Nachmittag die zweite Herrenmannschaft ins Duell mit dem UHC Elster geht in eigener Halle. Hier wird mit Spannung zu beobachten sein, welcher der beiden alten Rivalen sich durchsetzen wird.

Ebenfalls am Sonntag geht es für die U17 nach Wernigerode. Beim ersten Kleinfeldspieltag sind die Gegner der USV Halle Saalebiber und das gastgebende Team aus Wernigerode.

 

Herren und Junioren

U13 und U15 jeweils mit Sieg und Niederlage

Am vergangenen Wochenende waren von den Junioren die U13 und die U15 der Black Wolves im Einsatz. Die U15 reiste bereits am Samstag nach Leipzig zum ersten Einsatz der Saison. Parallel trat die 2. Herrenmannschaft zur Großfeldpremiere in Wittenberg gegen den USV Halle Saalebiber II an. Den Abschluss des ereignisreichen Wochenendes machte die U13 mit dem Heimspieltag auf dem Kleinfeld.

U15 knackt Vereinsrekord auf dem Großfeld

Am Samstag startete endlich auch für die Junioren der U15 die Saison 2020/2021. Begonnen wurde auf dem Großfeld beim Ligakonkurrenten in Leipzig. In der ersten Partie trafen die Black Wolves aber auf die Floorball Pinguine Jena. Schnell wurde klar, wer der Favorit in diesem Match sein sollte. Die Black Wolves aus Dessau. Die jeweiligen Drittel wurden so auch deutlich und souverän mit 7:0, 11:0 und 14:0 gewonnen. Das Endergebnis von 32:0 sollte am Ende einen neuen Vereinsrekord des PSV 90 Dessau auf dem Großfeld bedeuten (Anm. der Redaktion: bisher 22:3/19:0). Nebenbei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sich bis auf die Torhüter alle Spieler der Dessauer in die Torschützenliste eintragen durften. Aufgrund von Verletzungen in dem schon dünnen Kader der Jenaer wurde zwischenzeitlich nur mit 4 gegen 4 agiert.

Nach einer Pause von einem Spiel kam es bereits am ersten Spieltag zum Duell der wahrscheinlich besten Teams der Liga. Bereits in den Vorjahren lieferten sich der PSV 90 Dessau und der SC DHfK Leipzig einige hitzige Spiele. Unvergessen bleiben dabei die beiden Finals in den Playoffs vor zwei Jahren, die jeweils ein Team für sich entscheiden konnte. Auch am vergangenen Samstag begegneten sich beide Mannschaften wieder auf Augenhöhe. Nach zwei von drei Dritteln stand es noch 0:0, ehe die Black Wolves den Führungstreffer erzielen konnten. Leider musste man nach ein paar unglücklichen Aktionen in den letzten zehn Minuten erst den Ausgleich und in Folge auch den Rückstand einstecken. Am Ende ging die Partie für Black Wolves, bei denen kurzfristig noch zwei Spieler absagen mussten, mit 1:3 verloren.

Die beiden unterschiedlichen Partien sieht Jugendkoordinator Sascha Marquardt wie folgt:

Gegen Jena kann man nicht viel über das Spiel sagen. Die Jenaer haben echt bis zum Ende gekämpft und hätten ein Tor verdient gehabt, aber mit so wenigen Feldspielern kann man uns nicht gefährlich werden. Im zweiten Spiel, gegen den DHfK Leipzig, standen sich zwei Teams auf Augenhöhe gegenüber. Alle Zeichen standen auf ein klassisches 0:0. Aber nach unserer kuriosen Führung haben wir uns aus Angst vor dem Gegentor tiefer rein gestellt. Dies nutzt Leipzig dann aus und kommt mit dem Momentum zurück. Das Spiel zeigt, dass es in der Saison noch das ein oder andere knappe Spiel zwischen beiden Mannschaften geben wird.

Herren II mit knapper Niederlage gegen Saalebiber

Die Saison für die 2. Herrenmannschaft auf dem Großfeld startete direkt mit einem Derby. In Wittenberg begegnete man der zweiten Garnitur der Saalebiber aus Halle, die mit einigen sehr erfahrenen Spielern angereist waren. Im Kontrast dazu feierten einige der Wölfe ihr Großfelddebüt, wodurch zumindest auf dem Papier schon Vorteile für die Hallenser erkennbar waren. Doch so einfach machten es die Dessauer den Saalebibern nicht und so ging das erste Drittel nur knapp mit 1:2 verloren. Dies war vor allem der taktischen Disziplin der beiden Dessauer Reihen zu verdanken, die nur wenig zuließen. Die Wölfe merkten, dass hier mehr zu holen war, konnten aber im zweiten Drittel die Saalebiber seltener in ihren Angriffen unterbinden. Insbesondere durch Unterschiede in der individuellen Qualität und der mangelnden Abschlussstärke wurde auch das zweite Drittel mit 1:3 verloren. Im letzten Drittel sollte weiterhin die Stabilität der Formation im Fokus stehen und über Ballverluste Konter eingeleitet werden. Hier zeigten sich die Wölfe aus Dessau wieder gefestigter als im vorherigen Drittel und zudem auch torgefährlicher. Dieses Drittel konnte sogar mit 2:1 gewonnen werden, wenn auch das Spiel insgesamt mit 4:6 verloren ging. Trotz der Derbyniederlage zeigten die Black Wolves sehr gute Ansätze für die weitere Entwicklung der noch unerfahrenen Mannschaft.

Kapitän Frank Ziemer zeigte sich zufrieden nach dem ersten Spiel:

Natürlich ist eine Derbyniederlage immer etwas schmerzhafter, aber wir brauchen uns mit der heutigen Leistung nicht zu verstecken. Wir haben taktisch viel umsetzen können und an Erfahrung auf dem Großfeld gewonnen. Dies gilt es nun auszubauen und in den kommenden Spielen auch zu zeigen. Dann werden wir für andere Mannschaften unangenehme Gegner sein.

U13 startet auch auf dem Kleinfeld mit Sieg und Niederlage

Nachdem die U13 bereits am vergangenen Wochenende auf dem Großfeld den ersten Spieltag absolvierte, folgte nun auch der Start auf dem Kleinfeld. Beim Heimspieltag traf man in der ersten Partie des Tages auf den USV Halle Saalebiber. In einer eng umkämpften ersten Hälfte gingen die Black zwar mit 1:0 in Führung, konnte diese aber im Verlauf des Spiels nie wieder zurückholen, obwohl nach dem 5:7 zur Halbzeitpause noch alles möglich gewesen wäre. In der zweiten Halbzeit begannen die Saalebiber aber besser und schossen fünf Tore in Folge. Von diesem Rückstand sollten sich die Dessauer leider nicht mehr erholen. Die torreiche Partie endete mit 12:17.

Im zweiten Spiel mussten die Black Wolves dann gegen den UHC Elster antreten. Wie gegen die Hallenser konnte man sich auch in dieser Partie eine schnelle Führung herausspielen. Im Gegensatz dazu konnte diese aber nun behauptet und ausgebaut werden. So gingen die Junioren des PSV 90 Dessau mit einer 6:1 Führung in die Pause. Der zweite Spielabschnitt begann zwar direkt mit einem Gegentreffer, der die Black Wolves aber an diesem Tag nicht schocken sollte. Die Black Wolves waren die bessere Mannschaft und stellten dies im weiteren Verlauf des Spiels unter Beweis. Nach acht Toren in Folge konnte der UHC nur noch den Endstand zum 14:3 korrigieren.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht noch viel Potential im Team:

Wir nehmen wieder viel mit aus dem Spieltag. Negativ bleibt die zu geringe Bereitschaft für die Verteidigung zurück. Positiv aber die Gewissheit, dass wir immer zehn oder mehr Tore schießen können. Jetzt müssen wir noch an der Balance arbeiten. Die Einstellung der Jungs ist dennoch toll. Somit können wir weiter optimal arbeiten.

Der Ausblick auf das kommende Wochenende

Auch am kommenden Wochenende stehen wieder einige Spiele auf dem Programm. Nachdem die U13 bereits in den beiden Vorwochen im Einsatz war, folgt nun schon der dritte Start in der noch jungen Saison.

Beim Heimspieltag auf dem Großfeld treffen die Black Wolves am Samstag auf den SC DHfK Leipzig und die Floor Fighters Chemnitz. Dem entgegen bestreitet U17, ebenfalls am Samstag, die ersten Spiele. Zum Großfeldspieltag in Halle (Saale) heißen die Kontrahenten Unihockey Igels Dresden und MFBC Grimma/Leipzig. Die Partien liegen direkt hintereinander, so dass die U17 ein Doppelspiel absolvieren muss.

Am Sonntag reist dann die U15 zum ersten Kleinfeldspieltag. In Salzwedel trifft man auf den Gastgeber und die Red Devils Wernigerode. Der diesjährige Jahrgang möchte gerne an die erfolgreiche Vorsaison anschließen.