2. FBL - 8. Spieltag

Bundesligateam überwintert auf Platz drei

Kurz vor dem Jahreswechsel stand für die Black Wolves der Doppelspieltag statt. Es ging in den Süden Deutschlands. Samstag in der Früh machten sich die Spieler auf nach Ingolstadt und Sonntag ging es dann weiter nach Stuttgart. Nach zuletzt zwei Heimniederlagen wollten die Dessauer den Trend umkehren und mit zwei Siegen das erfolgreiche Jahr 2019 beenden.

Herren gewinnen bei heimstarken Ingolstädtern

Der PSV 90 Dessau startete wie gegen Dresden perfekt ins Spiel und ging nach 15 Sekunden in Führung. Auch wie beim letzten Spiel hielt diese Führung nicht lange und Donau-Floorball glich aus. Die Black Wolves spielten aber weiter mutig und belohnten sich in der 12. Minute mit der erneuten Führung. Bis zur Drittelpause folgten nur noch Strafen gegen beide Teams. Mit Strafen ging es auch im zweiten Drittel weiter. Zweimal gegen die Dessauer. Beide Unterzahlspiele wurden schadlos überstanden. Nach einem Foul gab es für Dessau einen Penalty und dieser wurde zum 1:3 verwandelt. Donau-Floorball blieb aber dran und erzielte den Anschlusstreffer. Die Black Wolves hatten weiterhin mehr vom Spiel und schafften durch zwei weitere Tore vor der Pause eine Drei-Tore-Führung aufzubauen.

In Überzahl gelang dann gleich zu Beginn des letzten Drittels das 2:6. Donau-Floorball versuchte nochmal alles und konnte in doppelter Überzahl mit dem 4:7 und danach noch mit dem 5:7 antworten. Vier Minuten vor dem Ende gelang dem PSV 90 Dessau aber das 5:8, womit das Spiel entschieden war. Damit gewannen die Black Wolves, wie im Hinspiel gegen Donau-Floorball ein sehr umkämpftes Spiel.

In Stuttgart mit höchstem Zweitligasieg

Nach nicht ganz 24 Stunden Erholung ging es für die Black Wolves weiter auf ihrer Fahrt durch den Süden Deutschlands. In Stuttgart erwischten die Dessauer einen schlechten Start nach 17 Sekunden führten die Gastgeber Sportvg Feuerbach. In der dritten Minute glichen die Dessauer aber bereits wieder aus. In Folge hatte der PSV 90 Dessau alles im Griff jedoch vergab man viele gute Torchancen. Kurz vor dem Ende des ersten Drittels trafen dann aber die Dessauer doppelt und führten zur Pause mit 1:3.

Im zweiten Drittel wurden die Unterschiede deutlicher, insgesamt gelangen den Black Wolves 9 weitere Treffer und somit war das Spiel bereits nach 40 Minuten entschieden. Auch im letzten Drittel hatten die Dessauer alles unter Kontrolle. Fünf weitere Tore waren noch drin. Den Gastgebern gelang der Schlusspunkt mit dem Treffer zum 2:17.

Damit gewinnt der PSV 90 Dessau zum Jahresabschluss seine beiden weiten Auswärtsspiele und steht mit 18 Punkten auf Platz drei in der Tabelle. Zudem hat man schon 12 Punkte auf einen Relegationsplatz. Damit rückt, der Klassenerhalt in greifbare Nähe.

Teammanager Sascha Marquardt weiß, dass die 6 Siege in 2019 nicht leicht waren:

Von mir fällt jetzt schon einiges an Druck ab. Wir haben in unserer ersten Saison in der 2. Liga sechs von neun Spielen gewonnen. Das war nicht vorherzusehen. Darauf müssen wir alle sehr stolz sein. Es waren keine Selbstläufer, besonders die knappen Spiele in Neuhaus und Berlin. Wir genießen jetzt erstmal Weihnachten und Silvester. Danach müssen wir uns sofort wieder fokussieren für unser Heimspiel am 11.01. gegen Rennsteig. Denn wir wollen auch zu Hause wieder Punkte einfahren.

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