5. Spieltag 2. FBL

Herren gewinnen Krimi in der Hauptstadt

Drei Wochen lag das letzte Spiel zurück und vier Wochen sogar der letzte Saisonsieg. Gerade die Niederlage im Sachsen-Anhalt-Derby gegen den USV Halle Saalebiber saß tief. In den vergangenen Wochen wurde an vielen kleinen Details geschraubt, um wieder einen Aufwärtstrend herbeizuführen. Diese sollte beim Gastspiel in in Berlin beginnen.

Black Wolves setzen sich im Spitzentrio fest

Die Black Wolves kamen besser in das Spiel verpassten aber die Führung. Diese erzielte der SCS Berlin in der zwölften Minute. Die Dessauer waren aber anders als in Halle wenig irritiert und kamen zwei Minuten später nach einem Konter zum Ausgleich. Ein weiterer Konter brachte dann den PSV 90 Dessau erstmals in Führung. Die Führung sollte mit in die Drittelpause genommen werden aber Berlin gelang in der letzten Minute vor der Pause ein Doppelschlag.

Im zweiten Abschnitt gelang den Black Wolves früh der Ausgleich in Überzahl. Die Berliner hatten aber immer wieder eine Antwort und gingen wieder in Führung. Erst drei Minuten vor dem Ende des Drittels gelang der erneute Ausgleich. Berlin bekam, nach dem Tor noch die Rote Karte für Schläger zerbrechen.

Das letzte Drittel startete nicht wie erwünscht für die Black Wolves. In Unterzahl kassierte man das 5:4 und nur eine Minute später ging Berlin erstmals mit zwei Toren in Führung. Die Dessauer gaben sich aber nicht auf und hofften auf ihre Chance das Spiel noch zu drehen. Nach zehn Minuten ohne Tor gelang den Black Wolves in der 13. Minute der Anschlusstreffer. Bereits eine Minute später folgte sogar der Ausgleich. Jetzt folgten zweimal Unterzahl für den PSV 90 Dessau. Beide wurden ohne Gegentor überstanden. In der zweiten Unterzahl gelang zwei Minuten vor dem Ende sogar der Führungstreffer zum 6:7. Die Berliner versuchten nochmal alles aber die Dessauer hielten die drei Punkte fest.

Damit festigen die Black Wolves Platz drei und haben aktuell neun Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Aktuell ist man auch Punktgleich mit Spitzenreiter Unihockey Igels Dresden und dem zweiten dem SC DHfK Leipzig. Die Leipziger sind am kommenden Gegner der Wölfe.

Spielerrats-Mitglied Sascha Marquardt sieht diese Punkte als Big-Points:

Das sind sehr wichtige Punkte für uns im Abstiegskampf. Wir haben uns mit 12 von möglichen 15 Punkten ein gutes Polster geschaffen. Wir werden uns da aber nicht darauf ausruhen. Jetzt kommen mit Leipzig und Dresden zwei sehr schwere Heimspiele. Aber mit unseren Fans im Rücken können wir auch da bestehen.

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