1. Spieltag 2. FBL

Black Wolves setzen Zeichen in Liga 2

Der erste Spieltag in der 2. Floorball Bundesliga Süd/Ost ist gespielt und schaut man auf die Tabelle sieht man die Black Wolves nach dem Sieg gegen Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim an der Tabellenspitze. Das ist für einen Aufsteiger sehr ungewöhnlich jedoch kein Zufall.

Heimspielserie bleibt trotz vieler Strafen bestehen

Samstag Punkt 17:00 Uhr startete mit langer Vorfreude der Start in die 2. Floorball Bundesliga. Die SG startete druckvoll ins Spiel und ging in der dritten Minute in Führung. Die Black Wolves glichen aber umgehend aus. Nachdem Donau-Floorball wieder in Führung gegangen war, glichen die Black Wolves in Überzahl sofort aus. Im Anschluss folgte die erste Führung. Danach wurde das Spiel umkämpfter und es folgten ganze fünf Strafen.

Das zweite Drittel begann perfekt für die Dessauer, welche nach 29 Sekunden in Unterzahl das 4:2 erzielten. Im Anschluss folgten einige Minuten ohne wirklichen Floorball-Anteil. Binnen drei Minuten gaben die Schiedsrichter sieben Zeitstrafen. Das führte dazu, dass die Dessauer an frühere Kleinfeldzeiten erinnert wurden, wo auch drei gegen drei gespielt wird. Kurz vor der Pause gelang Donau-Floorball der Anschlusstreffer zum 4:3. Den zwei Tore Vorsprung holten sich die Dessauer aber noch vor der Pause zurück.

Nach einer roten Karte gegen die Black Wolves ging es wieder mit einer Unterzahl ins letzte Drittel und wieder erzielten die Dessauer einen Treffer. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Unterzahl der Black Wolves wieder sehr stark war: Trotz insgesamt neun Zeitstrafen gab es kein Gegentor in Unterzahl. Im letzten Drittel merkte man den Dessauern, die konditionellen Vorteile der drei Reihen an.. Mit sechs Toren in Folge war das Spiel entschieden. Am Ende gelang Donau-Floorball noch ihr viertes Tor zum 11:4 Endstand. Anton Unger wurde zum Spieler der Partie bei den Black Wolves gewählt.

In der Tabelle liegt der PSV 90 Dessau nach einem Spieltag an der Tabellenspitze. Punktgleich mit Dresden, Leipzig und Berlin.

Teammanager Sascha Marquardt ist erleichtert nach dem ersten 2. Liga Erfolg:

Ehrlich gesagt bin ich erleichtert, dass es vorbei ist. Ich hatte mir viele Gedanken gemacht, ob alles klappt am ersten Spieltag sowohl sportlich als auch organisatorisch. Aber es ist ja alles mehr als perfekt gelaufen. Wir haben nicht so gut begonnen sind aber dann schnell aufgewacht. Leider gab es auf beiden Seiten zu viele Zeitstrafen die haben vieles kaputt gemacht. Hier müssen wir uns oft besser im Griff haben. Wir werden intern den Sieg nicht überbewerten und bescheiden bleiben. Es war ein Ausrufezeichen an alle anderen Teams. Ich denke uns wird spätestens jetzt keiner mehr unterschätzen und wir selbst tun das eh bei niemandem. Weiterhin gilt für uns wir sind gekommen, um zu bleiben.

Eine Unterhaltung beginnen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.