FD-Pokal - 3. Runde

Bewerbung für Berlin

Am vergangenen Sonntag trafen die Herren der Black Wolves im Rahmen der 3. Runde des FD Pokals auf die zweite Mannschaft der ETV Piranhhas Hamburg. Vor rund 110 Zuschauern zeigten die Dessauer in der Sporthalle Kochstedt eine sehr gute Leistung und schickten die Hanseaten mit einem souveränen 14:4 Sieg auf die lange Heimreise.

Auch Wölfe fressen gerne Fisch

FD-Pokal - 3. RundeIn den ersten Minuten nach dem Anpfiff zeigten sich die Mannschaften ausgeglichen und hatten bereits einige Offensivaktionen. Die Zuschauer mussten bis zur 5. Spielminute warten bis das erste Tor des Spiels durch ein Hamburger Eigentor fiel. Die Dessauer kamen nun besonders durch ihr schnelles und sicheres Passspiel immer wieder sehr gefährlich vor den Kasten von Torhüter Patrick Henke. Doch auch den Piranhhas gelang es Akzente im Dessauer Torraum zu setzen, welche ein bärenstarker Linus Ilgner gekonnt zu parieren wusste. Nach einer Unterzahl für die Hamburger konnte Jan Berbig das Powerplay zum 2:0 nutzen. Allerdings kamen nun auch die Hanseaten immer wieder zu Abschlüssen, da die Wölfe zumindest für kurze Zeit sich nicht gut zuteilten und die Bälle schlecht klärten. So kam es, dass Christopher Wilbrand den Hamburgern zum Anschlusstreffer verhalf. Danach zeigten sich die Dessauer besser in der Verteidigung und konnten durch schnelles Umschaltspiel dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch nutzen die Black Wolves konsequent ihre Überzahl nach Zeitstrafen gegen Hamburg, wodurch die Piranhhas zunehmend auf dem Trockenen schwammen. Durch Tore von Carlo Gentzsch und Jeremy Beil vergrößerten die Wölfe schließlich ihren Abstand auf 5:1 im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel präsentierten die Black Wolves ihre guten Abwehrqualitäten in Unterzahl, wodurch es Hamburg auch aufgrund ihres ungenauen Passspiels nicht gelang ein Tor in Überzahl zu erzielen. Dafür zeigten die Dessauer wie man Tore schießt und so konnten Justin Düben und Jeremy Beil auf 7:1 erhöhen. Die Hamburger machten sich unterdessen durch viele unnötige Zeitstrafen das Leben selbst schwer und so hatten die Wölfe durch ihr konsequentes Powerplay immer wieder Torerfolg. Auch die perfekt einstudierten Spielzüge in der Offensive zeigten, welche Schlagkraft die Dessauer Mannschaft von Trainer Sascha Marquardt inzwischen entwickelt hatte. So konnten Max Schweininger, Martin Hoffmann und Justin Düben auf 10:1 erhöhen. Die Piranhhas kamen seltener zu vernünftigen Abschlüssen und hatten sichtlich Mühe den sehr guten Dessauer Keeper zu überwinden. Lediglich in der letzten Minute des zweiten Drittels betrieben die Gäste aus Hamburg mit dem 10:2 durch Christopher Wilbrand Ergebniskorrektur.

FD-Pokal - 3. RundeIm letzten Drittel konnte nun auch Hamburg ein Überzahl-Spiel für sich nutzen und so auf 10:3 durch Paul Dall verkürzen. Die Wölfe zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und betrieben neben einigen Offensivaktionen eine solide Ergebnisverwaltung. So konnte Jeremy Beil auf 11:3 erhöhen. Eine unschöne Szene ereignete sich dann in der 10. Spielminute des letzten Drittels: Der Hamburger Xavi Behrend erwies seiner Mannschaft durch eine 2- und 10-Minuten Zeitstrafe einen Bärendienst und bekam aufgrund einer unsportlichen Geste, welche hier nicht näher erläutert wird zusätzlich die rote Karte. Spätestens danach war den Hamburgern klar, dass sie dieses Spiel nur noch durch ein Wunder drehen konnten. Das erhoffte Hamburger Wunder blieb allerdings aus und so konnten Jan Berbig, Max Schweininger und Malte Hörnlein die Tore zum 14:4 Endstand erzielen nachdem Christopher Wilbrand noch das 4. Tor für seine Piranhhas verbuchen konnte.

Black Wolves für die nächste Runde gewappnet

Am Ende war es ein spannendes und weitgehend faires Spiel, was vor allem auch an der guten Schiedsrichterleistung lag. Die Black Wolves konnten durch souveräne Offensivaktionen stetig Tore erzielen und so die gut spielenden Hamburger auf Abstand halten. Dem Gegner fehlte hauptsächlich durch Zeitstrafen und der guten Dessauer Abwehr samt Torhüter die nötige Durchschlagskraft. Damit steht nun der PSV 90 Dessau im Achtelfinale des FD-Pokals. Man darf gespannt sein, auf wen die Black Wolves nun treffen werden. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Egal wie der Gegner heißt- er bekommt es mit einem hochmotivierten Wolfsrudel zu tun.

Dessaus Trainer Sascha Marquardt war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:

Wir haben heute eine sehr gute Leistung abgerufen. Gleich von Beginn an waren wir bereit alles zu geben und das mussten wir auch tun, da die Hamburger eine starke Truppe haben. Als Trainer bin ich besonders mit dem schnellen Spiel meines Teams zufrieden. Wir können fast die kompletten 60 Minuten ein hohes Tempo spielen und das brauchen wir auch, um weiterhin so viele Torchancen zu erarbeiten. Das wir jetzt im Achtelfinale stehen ist überragend und noch etwas unreal. Auf die nächste Partie freuen wir uns schon sehr.

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