6. Spieltag U11

U11 sichern sich nächsten drei Punkte

Am Sonntag endete nach 10 langen Wochen endlich die die Zeit ohne Spieltag für die jungen Wölfe. Es ging Sonntagfrüh nach Weißenfels, um in den Spielen gegen den UHC Weißenfels weiblich und den Black Lions Landsberg weitere Punkte zu holen.

Schlechte Zuteilung lädt den UHC weiblich zum Toreschießen ein

Spieltag U11Für das Spiel gegen Weißenfels hatte man sich viel vorgenommen, da man im Hinspiel schon eine gute Leistung gezeigt hatte, aber die nötigen Tore fehlten und man sich mit 1:5 geschlagen geben musste. Leider zeigten die Black Wolves im Rückspiel von Beginn an eine schwammige Leistung. Besonders Laufwege und Zuteilung stimmten selten und so konnte Weißenfels nach nicht einmal einer Minute in Führung gehen. Die Black Wolves glichen kurz darauf aus aber spielerisch dominierte weiterhin Weißenfels. Besonders ärgerlich aus Dessauer Sicht war,  dass man dem UHC die Tore aufgrund unnötiger Pässe durch die Mitte und einfachen Fehlpässen auch oftmals schenkte . Auch in der Offensive versuchte man zu viele alleinige Abschlüsse anstatt einmal den besser postierten Mitspieler den entscheidenden Pass zu geben. Zur Pause stand ein 1:4 Rückstand auf der Anzeigetafel. Trainer Marquardt glaubte weiterhin an die Chance das Spiel noch zu drehen. Leider änderte sich in der zweiten Halbzeit nicht viel. Weiterhin leistete man sich viele Individuelle Fehler die eine Mannschaft wie Weißenfels einfach ausnutzte. Auch das Wechseln funktionierte nur selten im Spiel. Aufgrund dieser zahlreichen einfachen Fehler stand es zwischenzeitlich 1:9. In den letzten 3 Minuten zeigten die jungen Wölfe nochmal, dass sie spielerisch durchaus mithalten können und erzielten noch zwei schön herausgespielte Tore.

Trainer Marquardt war nach der Niederlage sichtlich enttäuscht:

Ja ich bin richtig enttäuscht. Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht schlechter sind als Weißenfels, aber diese einfachen Fehler dürfen wir nicht machen. Ich nehme die Niederlage aber komplett auf meine Kappe. Wir versuchen gerade sehr variabel zu spielen und im Training funktioniert das sogar schon ganz gut, aber für dieses Spiel war es noch schwer diese erlernten Dinge im Spielgeschehen umzusetzen . Spätestens in der zweiten Halbzeit hätte ich das umstellen müssen, aber ich dachte es funktioniert. Unter dem Strich wollte ich zu viel und leider musste dafür das Team verlieren. Was mir unendlich Leid tut.

Wölfe zeigen deutliche Steigerung gegen Landsberg

Nach der schwachen Leistung im ersten Spiel änderte der PSV 90 seine Aufstellung und wollte jetzt sicherer spielen. Das Spiel gegen Landsberg begann für die Dessauer sehr erfreulich. Nach nicht einmal einer Minute gelang die 1:0 Führung, welche sogar zwei Minuten später auf 2:0 ausgebaut werden konnte. In die aufkommende Euphorie der Spieler und Fans schoss Landsberg den Anschlusstreffer zum 1:2. Doch das konnte das gewonnene Selbstvertrauen der jungen Wölfe nicht erschüttern und so schossen die Black Wolves innerhalb der nächsten 5 Minuten noch 4 weitere Tore. Doch auch die Spieler von Landsberg hatten ihre Chancen und oftmals Pech mit dem Aluminium. Vor der Pause gelang ihnen aber noch das 2:6. In der Pause wies Trainer Marquardt nochmal darauf hin, dass dieses Spiel noch lange nicht durch ist und man auch weiterhin in der Verteidigung hart für den Erfolg arbeiten muss. Die zweite Halbzeit begann etwas defensiver, da der PSV den Landsbergern keine Chance auf leichte Konter geben wollte. Nach einem zurecht nicht gegebenen Tor der Dessauer erzielte Landsberg das 3:6. Doch die jungen Wölfe zeigten keine Nerven und spielten ruhig weiter. So gelang es dem PSV noch zwei weitere Treffer zum 3:8 zu erzielen. Auch in der Folge kamen die Landsberger kaum noch in die

Dessauer Hälfte konnten aber dennoch ein Tor durch einen Distanzschuss erzielen, was dann auch einer der letzten Spielaktionen war. Am Ende stand ein verdienter Sieg der Black Wolves mit 8:4 gegen Landsberg.

Marquardt war beim Schlusspfiff sichtlich erleichtert:

Die Spieler haben das klasse gemacht. Wir haben die ganzen leichten Fehler aus dem vorherigem Spiel vermieden und in der Verteidigung gut gestanden und somit viele Bälle erobert. Außerdem waren wir in der Offensive effektiver als sonst. Es ist schön einen Sieg gegen ein so starkes Team wie Landsberg zu holen. Ich denke dieser ist verdient auch wenn die Lions schon einige Male Pech mit den Pfosten hatten. Jetzt wollen wir in den kommenden Trainingseinheiten noch Kleinigkeiten, wie das Wechseln verbessern und schauen, dass wir auch am 16.04.2016 in Magdeburg Punkte nach Dessau holen.

Ergebnisübersicht:

10:00 Uhr    UHC Sparkasse Weißenfels    –    SV 1924 Nebra    23:2    (16:1; 7:1) (Spielprotokoll)
10:45 Uhr    UHC Sparkasse Weißenfels weibl.    –    PSV 90 Dessau    9:3    (4:1; 5:2) (Spielprotokoll)
11:30 Uhr    Red Devils Wernigerode    –    SV 1924 Nebra    10:3    (3:1; 7:2) (Spielprotokoll)
12:15 Uhr    Black Lions Landsberg    –    PSV 90 Dessau    4:8    (2:6; 2:2) (Spielprotokoll)
13:00 Uhr    UHC Sparkasse Weißenfels weibl.    –    Red Devils Wernigerode    3:8    (3:5; 0:3) (Spielprotokoll)
13:45 Uhr    UHC Sparkasse Weißenfels    –    Black Lions Landsberg    16:6    (5:5; 11:1) (Spielprotokoll)

Für den PSV 90 Dessau liefen auf:

Pascal Brandt (0 Tore / 0 Vorlage), [K] Luca Winter (3 / 1), Ronja Börner (0 / 0), Erik Liese (1 / 2), Lenny Merten (2 / 0), Lennox Düben (0 / 1), Jonas Balzer (4 / 2), Florian Hannes (0 / 0), Maurice Tobegen (0 / 0), [K] Nils Kersten (1 / 0)

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