U15 GF

U15 verpasst mögliche sechs Punkte in letzter Sekunde

Nach mehreren Auswärtsspielen durfte die U15 des PSV 90 Dessau am vergangenen Sonntag endlich wieder einen Heimspieltag ausrichten. Mit den Red Devils Wernigerode und dem MFBC Grimma/Leipzig standen den Wölfen zwei schwere, aber schlagbare Gegner gegenüber. Um das ausgegebene Saisonziel mit der Playoffs-Teilnahme zu erreichen, benötigten die Black Wolves am besten die volle Punktzahl.

Starkes letztes Drittel gegen Wernigerode

Im Spiel gegen Wernigerode entwickelte sich nach dem Anpfiff eine über weite Strecken ausgeglichene Begegnung. Nach dem ersten Abtasten gelang Wernigerode früh das erste Tor des Tages. Erst kurz vor der Pause drehten die Black Wolves dank zwei sehenswerter Spielzüge die Partie und so ging es mit einer 2:1 Führung in das nächste Drittel. In diesem erwischte wiederum Wernigerode den besseren Start und erzielte nach 40 Sekunden den Ausgleich. Nach einer Zeitstrafe gegen die Dessauer konnten die Gäste sogar wieder in Führung gehen. Im Anschluss kamen aber auch die Red Devils nicht ohne Strafen aus. Doch beide Überzahlspiele konnten von den Black Wolves nicht genutzt werden.

Mit dem Rückstand von 2:3 im Nacken drehte die Mannschaft des PSV dann richtig auf. Innerhalb von sechs Minuten schoss man so drei Tore und ging verdient wieder in Führung. Mit einem weiteren Tor erhöhte man den Abstand zu Wernigerode auf 3 Tore. Die Devils blieben dennoch gefährlich und verkürzten auf 6:4. Doch die Wölfe zeigten ihren Biss und erzielten noch einen weiteren Doppelpack. Den Schlusspunkt setzte zwar Wernigerode, aber der 8:5-Sieg mit den zugehörigen drei Punkten gehörte allein der U15 aus Dessau.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht ein starkes letztes Drittel:

Der Sieg war für uns sehr wichtig und aufgrund der letzten 15 Minuten am Ende auch verdient. Wir haben uns gegen gute Wernigeröder über weite Strecken sehr schwer getan, aber dennoch nie aufgegeben und im letzten Drittel die benötigten Tore erzielt.

13 Sekunden fehlen gegen den MFBC

Nach dem Sieg gegen Wernigerode war allen Beteiligten klar, dass gegen den MFBC Grimma/Leipzig mit einem weiteren Erfolg nachgelegt werden sollte. Das der PSV 90 Dessau die besseren spielerischen Mittel hatte, sah man auf den ersten Blick. Daraus resultierte auch die 0:1 Führung in der dritten Spielminute. Der MFBC schlug aber mit dem prompten Ausgleich zurück. Nach jeweils einem weiteren Tor auf beiden Seiten schafften die Black Wolves die erneute Führung zum 2:3. Mit dieser ging es dann auch in die erste Pause. Im zweiten Drittel lud der PSV 90 Dessau den MFBC mit einem Querpass vor dem eigenen Tor zum wiederholten Ausgleich ein. Wieder schafften es die Black Wolves sich mit einem Tor Vorsprung abzusetzen, doch der MFBC machte das was sie an diesem Tag perfekt beherrschten. Sie erzielten wiederum in der letzten Sekunde des zweiten Spielabschnitts per Konter den Ausgleich.

Das Spielchen aus Führung Dessau und Remis MFBC setzte sich auch im letzten Drittel fort. Noch zwei weitere Male war die einfach nicht endende Verfolgungsjagd der Sachsen von Erfolg gekrönt. Damit ergab sich nach der regulären Spielzeit ein 6:6 Unentschieden. In der darauf folgenden Verlängerung passierte aus Dessauer Sicht das Worst-Case-Szenario. Dem MFBC gelang das entscheidende Siegtor und damit holten sich die Gäste den Zusatzpunkt für ihr Punktekonto.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt ärgert der unnötige Punktverlust:

Die Niederlage in dieser Art und Weise ist sehr ärgerlich. Nach meinem Dafürhalten waren wir das bessere Team, aber haben leider verpasst den Sack zuzumachen. Nie ist es uns gelungen eine 2-Tore Führung zu erspielen und uns so vom Gegner abzusetzen. Hinzu kommt, dass die letzten vier Tore allesamt zu naiv verteidigt wurden. Es ist immer noch unglaublich, dass wir ganze sechs Mal in der Partie in Führung gehen und sie dennoch nicht gewinnbringend für uns entscheiden können. Aber wir müssen weiter nach Vorne schauen und für die Zukunft aus diesen Fehlern lernen.

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