Herren Spieltag

Herren erkämpfen sich Platz eins

Gleich beide Herren-Teams bestritten am vergangenen Wochenende ihren Spieltag in Sachsen. Das Großfeld-Team spielte in Chemnitz und traf dabei auf den Tabellenführer aus Wernigerode. Das Kleinfeldteam trat einen Tag später die Fahrt nach Freital an. Sie spielten ebenfalls gegen den Tabellenführer, den SC DHfK Leipzig und im zweiten Spiel gegen den USV Jena.

Gegen Wernigerode immer an den Sieg geglaubt

Im Hinspiel gegen die Red Devils Wernigerode U23 setzte es für die Black Wolves die höchste Saison-Niederlage (5:11). Auch das Rückspiel startete nicht wirklich besser für die Dessauer. Zwischen der 12. und 14. Minuten gelangen den Red Devils gleich drei Tore. Den Black Wolves gelang aber ein schneller Konter in Form des 1:3. Mit dem Zwei-Tore-Rückstand ging es in die Kabine.

Für das zweite Drittel sollte eine erhebliche Leistungssteigerung der Black Wolves folgen. Insgesamt schafften es die Dessauer drei weitere Tore zu erzielen und somit erstmals mit 4:3 in Führung zu gehen. Wernigerode schaffte nochmal den Ausgleich. Von diesem ließen sich die Dessauer aber nicht beirren und schafften noch vor der Pause das 5:4.

Auch im letzten Abschnitt schafften es die Black Wolves eine gute Leistung abzuliefern und gingen erstmals mit zwei Toren in Führung. Den Devils gelang nochmal der Anschlusstreffer doch der PSV 90 Dessau wollte weiter nach vorne spielen und erzielte ihr so das 7. Tor. Nach einer Zeitstrafe schafften die Dessauer sogar noch ein Tor in Unterzahl. Die Red Devils Wernigerode gaben aber das Spiel zu keiner Zeit verloren und erzielten 37 Sekunden vor dem Ende das 8:6. Doch bei den Wölfen brannte nichts mehr an und so gelang sogar noch das neunte Tor zum 9:6 Endstand.

Damit springt der PSV 90 Dessau am vorletzten Spieltag auf Platz eins in der Tabelle. Vor dem letzten Spieltag in Chemnitz steht somit fest, dass der PSV 90 Dessau mindestens Platz zwei sicher hat.

Spielerratsmitglied Sascha Marquardt sieht Zusammenhalt als Erfolgsrezept:

Es ist Wahnsinn. Wernigerode spielt eine klasse Saison und stand zu Recht auf Platz eins vor dem Spiel. Dann führt diese Mannschaft sogar noch mit 0:3 gegen uns und wir befreien uns daraus und schaffen es dieses Spiel noch zu drehen. Das zeigt, dass wir alle an einem Strang ziehen. Der erste Platz ist schön, aber natürlich nicht so wichtig da in den Playoffs wieder alles offen ist.

Schwarzer Tag für das Kleinfeld-Team

Auch das Kleinfeldteam war am Wochenende gefordert. Gegen den DHfK Leipzig konnten die Dessauer früh Akzente setzen und führten zwischenzeitlich mit 4:1. Doch die Leipziger kamen zurück ins Spiel und verkürzten stetig den Abstand bis sie schließlich die Partie zur Pause mit 4:5 drehten. Der PSV 90 Dessau verlor zunehmend den Zugriff auf das Spiel und kam kaum noch gefährlich zu Chancen. Auch in der zweiten Halbzeit schafften es die Wölfe zu keinem Zeitpunkt dem DHfK nochmal das Wasser zu reichen. Dadurch setzte es eine deutliche 5:11 Niederlage.

Auch gegen Jena taten sich die Black Wolves schwer. So kam man zur Halbzeit zu keinem Tor, wogegen die Thüringer bereits mit 3:0 davon zogen. Dessau schaffte es nach einer Reihenumstellung besser ins Spiel zu kommen und kam mit dem 4:3 zum Anschlusstreffer. Doch die Jenaer spielten weiterhin souverän und erarbeiteten sich mehr Torchancen als die oft unkoordinierten Wölfe. So vergrößerte sich der Abstand zum Schlusspfiff auf 7:4.

Damit rutscht die Kleinfeldmannschaft am 6. Spieltag auf den vorletzten Platz und wäre damit aktuell nicht in den Playoffs. Dennoch ist am letzten Spieltag noch die Playoff-Qualifikation möglich.

Frank Ziemer, Kapitän der Kleinfeldmannschaft, zeigte sich etwas enttäuscht nach dem Spieltag:

Um ehrlich zu sein, wir hatten uns mehr erhofft. Allerdings müssen wir zugeben, dass beide Mannschaften verdient gegen uns gewonnen haben und wir spielerisch einfach das schlechtere Team waren. Wir werden weiter hart arbeiten und punkten müssen, um so vielleicht doch noch mit etwas Glück in die Playoff-Plätze zu rutschen. Wir werden jedenfalls alles dafür geben.

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