Kategorie: Herren

Herrenspieltag und Junioren

Herren Kleinfeld – Saisonrückblick 2019/2020

Nach der erfolgreichen Playoffs-Teilnahme im letzten Jahr wollte das Kleinfeld Team der Black Wolves auch in der neuen Saison voll angreifen. In der Verbandsliga Kleinfeld meldeten in der Saison einige neue Mannschaften, die vor dem Beginn der Liga schwer einzuschätzen waren. Dennoch wollte man mit dem Team, das zu gleichen Teilen aus motivierten Jugendspielern, erfahrenen Ligaspielern und ambitionierten Eltern besteht erneut die Playoffs erreichen.

Nervöser Ligastart

Am ersten Spieltag, aufgrund des Rückzuges von Fox Erfurt II dem Einzigen in eigener Halle, wurden die Erwartungen aber schnell getrübt. In der Partie gegen Jena setzte es eine derbe 4:14 Niederlage. Aufgrund der Vielzahl an leichten Fehlern und Unkonzentriertheiten war die Niederlage der Höhe nach dennoch völlig gerechtfertigt. Sichtlich verunsichert startete man im Anschluss in das zweite Aufeinandertreffen des Tages gegen Oelsa. Mit einer starken kämpferischen Leistung sicherte man sich mit einem 4:4 n.V. den ersten Punkt der noch jungen Saison. Auch wenn die Wölfe im Laufe der Saison feststellen mussten, dass dieser Punkt letztlich zu wenig war, so war er an diesem Tag Balsam für die gescholtene Seele.

Eine Saison mit Licht und Schatten

In den nächsten beiden Partien sorgten die Siege gegen Döbeln und Oelsa, Erstgenannter nach Verlängerung, für einen Sprung in der Tabelle und einen Aufschwung bei den Black Wolves. Dieser wurde aber am letzten Spieltag des Jahres 2019 schnell zerschlagen. Bei der Auswärtsfahrt nach Döbeln kassierten die Wölfe zwei hohe Klatschen. Bevor man gegen Zwigge mit einem 2:13 unter die Räder kam, verloren die Dessauer bereits gegen die Heimmannschaft mit 4:21. Mit einem dezimierten Kader musste man Februar erneut zwei Niederlagen einstecken. Die Niederlagen gegen Zwigge und Markranstädt sollen aber in keinem Fall die herausragende kämpferische Leistung der angetretenen Spieler schmälern. Dennoch stand vor dem abschließenden Spieltag in Jena bereits fest, dass die Black Wolves in diesem Jahr keine Chance mehr hatten die Playoffs zu erreichen. Ohne Aussicht auf die Playoffs traten die Dessauer nun also eine unbeschwerte Reise nach Thüringen an. Doch gerade für die Heimniederlage gegen Jena am ersten Spieltag wollte man sich nochmals revanchieren. Mit einer Menge Fokus, einem nahezu perfekten Über- und Unterzahlspiel und dem wohl schönsten Penalty der Verbandsligasaison riefen die Black Wolves die beste Saisonleistung ab. Am Ende gelang der gewünschte Coup und man siegte knapp mit 8:9. Im darauffolgenden Spiel gegen Markranstädt wollten die Dessauer gerne nochmals an die eben abgerufene Leistung anknüpfen. Dies gelang in Teilen ganz gut, aber drei Minuten vor dem Ende lag man trotzdem mit drei Toren zurück. Die kurzfristige Reihenumstellung brachte den gewünschten Erfolg. So retteten sich die Black Wolves auf den letzten Metern noch in die Verlängerung. Zwar konnte nach einem frühen Gegentreffer kein weiterer Punkt eingefahren werden, aber ein versöhnlicher Saisonabschluss bleibt dennoch bestehen.

Verbandsliga Ost Herren KF – 2019/20

Pos.MannschaftGPWTieLOTWSOWGFGADiffPTS
11070300101505121
210603107592-1720
31050311100772318
4106040087642318
510215114891-4310
610018013875-372

Rückblickend sind die teilweise hohen Niederlagen und dagegen nur knappen Siege höchstwahrscheinlich auf die Unerfahrenheit und ständig rotierende Reihen zurückzuführen. Des Weiteren zeigen die wechselhaften Leistungen auch, dass die in dieser Saison bewusst nicht in Anspruch genommene Unterstützung von Stammspielern der Großfeldmannschaft schwer zu kompensieren waren.

Kapitän Frank Ziemer zieht folgendes Fazit:

Ich denke wir können ganz viel Positives aus dieser Saison ziehen. Aus einem zusammengewürfelten Haufen von Eltern und Jugendspielern ist eine Mannschaft geworden. Auch wenn die Ergebnisse nicht immer überzeugend waren, haben mich der Teamgeist und der Leistungswille unseres Wolfsrudels wirklich beeindruckt. Ich danke allen Leuten, die an dieser Saison ihre Anteile hatten. Insbesondere möchte ich mich bei Christian Gietzel bedanken, der jederzeit wichtige Aufgaben in der Organisation und im Spieltagsablauf übernommen hat. Mein Dank gilt auch allen Spielern, Fans und sonstigen Unterstützern ohne die, Floorball einfach nur eine Sportart unter vielen wäre, denn für uns als Mannschaft ist die gemeinschaftliche Jagd nach dem kleinen Lochball eine sportliche Lebenseinstellung.

Ein ausgewählter Dank

Stellvertretend für eine tolle Mannschaft, die sich gegenseitig stützt, motiviert und immer bei Laune ist, sollen einige ausgewählte Namen nicht unerwähnt bleiben. Dem Verantwortlichen für das Team Kleinfeld und Kapitän Frank Ziemer gilt für die abgelaufene Saison ein besonderer Dank. Für alle Fragen, Probleme und organisatorischen Angelegenheiten hatte Frank stets ein offenes Ohr. Zudem motivierte er uns an den Spieltagen nicht nur mit seinen einfallsreichen Reihenbezeichnungen bis in die Fingerspitzen, auch wenn ihm die Verzweiflung aufgrund unserer Leistungen manchmal buchstäblich ins Gesicht geschrieben war. Im Hintergrund erledigte auch Sascha Marquardt eine Vielzahl an Aufgaben, für die wir ihm herzlich danken wollen. In seiner ersten Saison ist Patrick Schur mit 10 Toren und 2 Vorlagen bereits Topscorer der Mannschaft geworden. Dazu wollen wir ihm gratulieren und hoffen, dass er in der neuen Saison an seine Leistungen anknüpfen kann.

Aufgrund der Tatsache, dass Christian Heine im Laufe des Trainings- und Ligabetriebes vom Feldspieler zum Torhüter wechselte, ermöglichte er dem Team kontinuierlich auf die großen Toren zu trainieren. Selbst als er zu relativ wenig Einsatzzeit im Spielbetrieb kam, stellte er sich in den Dienst der Mannschaft und unterstütze uns von der Seitenlinie, bevor uns er uns wieder sicher im Bus nach Dessau beförderte.

Zuletzt möchten wir noch den Mannschaftskameraden Tim Schubert verabschieden. Durch neue berufliche Herausforderungen verlieren wir einen Leistungsträger, hervorragenden Schiedsrichter und sympathischen Menschen. Insbesondere seine Qualitäten als Referee werden wir und die anderen Teams in der nächsten Saison spürbar vermissen. Wir würden uns freuen dich irgendwann wieder in unseren Reihen begrüßen zu können.

Herausforderung Großfeld

Durch die weiterhin anhaltende Corona-Pandemie fällt ein Ausblick in die kommende Saison bislang schwer. Zudem würde zum heutigen Stand die aktuelle Floorballsaison noch laufen, so dass erst in den nächsten Wochen und Monaten abschließende Entscheidungen fallen werden. Insbesondere über die Entscheidung, ob neben oder anstatt des Kleinfeldspielbetriebes eine Mannschaft auf dem Großfeld in der Verbandsliga gemeldet wird, wird noch ausgiebig beratschlagt werden. Für den in der letzten Saison wiederholt breiten Kader, würde dies neben mehr individueller Einsatzzeit auch eine interessante Herausforderung darstellen.

Saisonrückblick 2. FBL 2019/2020

2. Floorball Bundesliga – Saisonrückblick 2019/2020

Nachdem man sich in der Vorsaison in den Aufstiegsspielen gegen Sportvg Feuerbach und SC Potsdam verdient durchsetzen konnte, startete am 21.09.2019 pünktlich um 17:00 Uhr das Abenteuer 2. Floorball Bundesliga für die Herren der Black Wolves. Aufgrund der im März stetig größer werdenden COVID-19-Pandemie musste die Saison dann bereits vorzeitig vor dem letzten Punktspiel abgebrochen werden.

Das Abenteuer beginnt

Doch vor dem Startschuss in die erste Zweitliga-Saison der Floorball-Abteilung des PSV 90 Dessau, stand für die Kaderspieler ein intensives und hartes Vorbereitungsprogramm an. Insbesondere im Zeitraum der Ferien, in der keine Hallennutzung für Floorball möglich war, wurde individuell an Ernährung, Kondition und Kraft gearbeitet. Im Resultat ergaben sich physische Werte, die bis dato bei den Dessauern noch nie erreicht wurden. Dem vor Beginn der Saison ausgegebenen Ziel „Klassenerhalt“ wurde somit bereits vor dem ersten Bully alles untergeordnet.

Die erstmalige Teilnahme am RENEW Cup, einem stark besetzten Vorbereitungsturnier in Kaarst, zeigte trotz eines letzten Platzes, aber guten sportlichen Leistungen die weiteren Ambitionen in der Bauhausstadt. Auch die wiederholt zähen Verhandlungen mit dem Sportamt hinsichtlich zufriedenstellender Hallenzeiten, die Kalkulation der bevorstehenden Kosten und die Einarbeitung der Neuerungen im Zweitligabetrieb beschäftigten den Spielerrat bestehend aus Sascha Marquardt, Jeremy Beil, Linus Ilgner und Kapitän Justin Düben.

Zudem konnte man zum ersten Saisonspiel gegen Donau-Floorball Ingolstadt/Nordheim auch einige Verstärkungen vorstellen. Zum einen wechselte der Verteidiger Paul Nebelung vom UHC Elster zu den Black Wolves und zum anderen erhielten die Magdeburger Regionalligaspieler Benjamin Erhardt, Quoc Anh Phan, Benjamin Parske und Tim Reichert und Stürmer Niklas Grünewald von der TSG Erlensee 1874 ein Zweitspielrecht in Dessau. Aus dem gewohnt starken Nachwuchs schaffte in dieser Periode kein Junior den Sprung in den Herren Kader, wobei dies in den nächsten Jahren nachgeholt werden soll. Im Laufe des Jahres nahmen daher die ersten Talente bereits zusätzlich am Training der Herrenmannschaft teil.

Mit dem körperlich robusten bayerischen Vertreter der 2. Floorball Bundesliga Süd/Ost konnten die Black Wolves gleich einen starken Gegner als Gast in der heimischen Sporthalle Kochstedt begrüßen. Die Ingolstädter belegten in der Saison 2018/2019 den 4. Platz und haben eine deutlich erfahrenere Mannschaft beisammen. Nach einem frühen Rückstand und vielen Zeitstrafen, zwischenzeitlich spielte man 3 gegen 3, drehte man das Spiel bereits noch im ersten Drittel und gab die Führung bis zum Ende nicht mehr ab. Das Debüt in der 2. Liga, bei dem Anton Unger als erster Spieler des Tages mit einem Dessauer Sonnenkopf ausgezeichnet wurde, war mit einem deutlichen 11:4 Heimerfolg mehr als geglückt.

Hinrunde verlangt Wölfen alles ab

Im Anschluss folgten jeweilige Siege beim Auswärtsspiel in Rennsteig und beim Heimspiel gegen den Mitaufsteiger Feuerbach. Das 15:3 gegen die Stuttgarter war dabei der höchste Heimspielerfolg in der 2. Liga für die noch immer sehr junge Dessauer Mannschaft. Am vierten Spieltag folgte die erste Niederlage der laufenden Saison. Gegen die Saalebiber aus Halle war an diesem Tag einfach kein Kraut gewachsen. Die mit mehr Erfahrung und einem guten Matchplan ausgestatteten Hallenser fügten den Black Wolves einen verdienten Rückschlag nach einem bis dato perfekten Saisonstart zu.

Nach einem knappen Erfolg in Berlin standen die schweren Spiele in heimischer Halle gegen die Topfavoriten Leipzig und Dresden an. In der Partie gegen Leipzig wollte man gegenüber den vorangegangenen Ligaspielen organisierter auftreten. Dies gelang in Teilen ganz gut und reichte fast zu einem Punktgewinn, der auf jeden Fall im Rahmen der Möglichkeiten gewesen wäre. Mit der Unzufriedenheit aus der knappen Heimniederlage wollte man gegen Dresden wieder den gewohnten Black Wolves Vollgas-Floorball zeigen. Die Dresdner zeigten sich davon unbeeindruckt und fügten dem PSV 90 Dessau zum Abschluss der Hinrunde eine deutliche 5:12 Niederlage zu. Mit einem unerwarteten 4. Tabellenplatz nach Abschluss der Halbserie konnte man dennoch zufrieden sein.

Reicht die Siegesserie für mehr?

Die Rückrunde begann mit dem Doppelwochenende und einer langen Reise. Organisatorisch gelang es die Auswärtsspiele in Ingolstadt und Stuttgart zu verbinden, so dass die am weitesten entfernten Spielorte an einem Wochenende abgefahren wurden. In Stuttgart kamen unter anderem zum ersten Mal die vom floorballshop.com neu designten weißen Auswärtstrikots zum Einsatz. Mit zwei Siegen im Gepäck konnte die Heimreise genossen werden, da der Abstieg in die Regionalliga Ost theoretisch kaum mehr möglich war. Demzufolge musste nun auch das Saisonziel nach oben korrigiert werden. Da man sich in den Top 4 festgesetzt hatte, sollte nun die Playoffs-Teilnahme erreicht werden.

Bundesliga-Rückblick 2019/2020

Die neuen Ambitionen der Dessauer Floorballer festigten sich auch durch den anschließenden Heimerfolg nach dem Jahreswechsel gegen Rennsteig, bei dem zum ersten Mal ein Hallensprecher unseren Fans einheizte. Nach drei Siegen in Serie folgte das Sachsen-Anhalt-Derby gegen die USV Halle Saalebiber vor heimischem Publikum. In einem echten Krimi setzten sich die Black Wolves nach Verlängerung mit 3:2 durch. Zum ersten Mal konnte man ein Team bezwingen, das vor den Dessauern in der Tabelle stand. Hinzu kommt, dass die Verlängerung noch die prägendste Geschichte der Saison zu bieten hat, wie Sascha Marquardt berichtet:

Wir lagen bis zum letzten Drittel 0:2 zurück, haben aber den Rückstand noch in ein 2:2 umwandeln können. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit verletzte sich unser Spieler Jeremy Beil und musste das Spielfeld verlassen. Erst als bereits schon fünf Minuten in der Overtime absolviert waren, kam Jeremy zurück zur Bank. Auch wenn er noch nicht wieder richtig stehen konnte, fragte er mich, ob er denn wieder aufs Feld dürfe. Ich antwortete ihm, dass er gerne zurück darf, aber doch lieber vorher noch seine Schuhe anziehen soll. Nach einem kurzen Lächeln und einigen Sekunden war Jeremy wieder einsatzbereit. Mit dem ersten Ballkontakt leitete er einen Konter ein, welchen er auch noch selbst zum Siegtor abschloss. Den Moment, als der Ball die Linie überquerte und unser Publikum lautstark jubelte, werde ich so schnell nicht vergessen.

Als im nächsten Heimspiel auch der SCS Berlin in die Schranken gewiesen wurde, hatte man 2 Spiele vor Ende der Saison rechnerisch immer noch die Möglichkeit in die Playoffs einzuziehen und somit das hochgesteckte und neue gesetzte Saisonziel zu erreichen. Mit den top besetzten sächsischen Teams aus Leipzig und Dresden hatten die Black Wolves aber zwei schwere Aufgaben in der Ferne zu lösen. Dass in Leipzig bereits die letzte Partie des Ligabetriebes ausgetragen werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand erahnen.

Korrigiertes Saisonziel knapp verfehlt

Im Rückspiel gegen den DHfK Leipzig wollten die Akteure der Black Wolves Revanche für das knappe und unglückliche Hinspiel nehmen. Trotz Führung, eines deutlich besseren Spiels und Heimspielatmosphäre in der Sporthalle am Rabet gaben die Dessauer die Partie mit unnötigen Zeitstrafen aus der Hand. In Folge dessen lag man fünf Minuten vor dem Ende mit zwei Toren zurück. Mit zwei späten Toren gelang zwar ein unerwartetes Comeback, das zum zwischenzeitlichen Remis führte. Dieses hätte aber vermutlich nicht ausgereicht, um die Chance auf die Playoffs-Teilnahme aufrecht zu erhalten. Dessau tat, was getan werden musste. Ohne Torwart agierte man die letzten Züge des Spiels mit einem zusätzlichen Feldspieler. Der Plan schien zunächst auch aufzugehen, aber die erspielte Großchance konnte nicht verwertet werden. Nach einem unglücklichen Ballverlust nahm das Drama dann seinen Lauf. In buchstäblich letzter Sekunde kassiert der PSV 90 Dessau analog zum Hinspiel den ganz späten Gegentreffer. Auch wenn im Anschluss allesamt mit hängenden Köpfen das Spielfeld verließen, kann die ganze Mannschaft auf eine mutige Leistung zurückblicken.

Mit der Niederlage in Leipzig endete die Serie von fünf Siegen in Folge und auch die Teilnahme an den Playoffs war nun nicht mehr möglich. Dennoch wollte man gegen Dresden nochmal alles geben, um das Hinspielergebnis vergessen zu machen. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt beginnenden Pandemie und behördlicher Auflagen konnte es hierzu nicht mehr kommen. Der später bekannt gegebene Saisonabbruch in allen Floorballligen führte dazu, dass die Black Wolves am Ende auf dem 4. Tabellenplatz landeten. Die nur vier Punkte Rückstand auf den Tabellenersten und elf Punkte Vorsprung auf den direkten Verfolger SCS Berlin zeigen, was die Black Wolves für eine klasse Saison gespielt haben.

2. FBL Süd/Ost – 2019/20

Pos.MannschaftGPWTieLOTWSOWGFGADiffPTS
11311020099504933
213100300134577730
3139021184572730
41380410104723226
513408019191013
6133081169100-3112
7133010007294-229
81310120038170-1323

Dennoch möchten wir auf diesem Wege dem SC DHfK zur Meisterschaft gratulieren und wünschen viel Erfolg in der 1. Floorball Bundesliga. Rückblickend richtet Kapitän Justin Düben folgende Worte an seine Mannschaftskameraden und alle Black Wolves Fans:

Gerade da die 2. Liga für fast alle Spieler unbekannt war, können wir ein positives Fazit daraus ziehen. Es hat sich jeder individuell nach vorne entwickelt und vor allem als Team sind wir deutlich stärker geworden. Auch in dieser Saison hat man wieder sehen können, dass unsere Leidenschaft und unser Willen zu gewinnen, das ist, was uns antreibt und warum wir mit einem so jungen Kader so erfolgreich sind. Aus diesem Grund haben alle das Ziel, dass wir uns nächste Saison weiter steigern, um dann an der Spitze zu stehen.

Wiederholung der letzten Pokalsaison

Neben dem Ligabetrieb traten die Black Wolves auch im Pokalwettbewerb an. Analog zum vergangenen Jahr bekam man in der ersten Runde ein Freilos zugesprochen. In der nächsten Runde folgte ein Heimspiel gegen die Red Devils Wernigerode. Auf den Bundesligisten traf man ebenfalls in der zweiten Runde des letzten Pokaljahres. Mit neun Heimspielen in den vergangenen fünf Spielzeiten bleibt auch das Losglück weiterhin auf Dessauer Seite. Gegen die Wernigeröder lieferten die Wölfe einen großen Kampf und führten sogar bis sechs Minuten vor Ende der Partie. Das mit ausländischen Spielern gespickte Team aus dem Harz hatte letztlich aber die besseren Argumente in Schlussphase und gewann knapp mit 7:9. Der Abstecher im Pokal war somit nur von kurzer Dauer.

Was bringt die neue Saison?

In Ausblick auf die neue Saison 2020/2021 können wir leider noch nicht viel berichten. Ob man wie geplant wie im September starten kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Aufgrund der Tatsache, dass Floorball Deutschland die erste Liga von zehn auf zwölf Teams aufgestockt hat, wird dies auch Auswirkungen auf die zweite Liga haben. Mit Sicherheit werden einige Regionalligateams aufrücken. Auch über eine neue Staffeleinteilung, die Anzahl der Teams je Staffel und die Auf- und Abstiegsregelungen ist noch nicht final entschieden. Bis Ende des Monats müssen wir uns hier noch die Entscheidungen abwarten. Unser junger Kader wird sich im Vergleich zur Vorsaison nicht stark verändern, so dass wir auch in der kommenden Saison zeigen wollen, dass jeder Gegner schlagbar ist. Insbesondere in den von den Gästen gefürchteten Heimspielen, auf welche wir auch in der nächsten Saison auf unseren neu aufgehängten Bannern hinweisen werden.

Wir sagen Danke

Abschließend möchten wir denen danken, die uns das ganze Jahr begleiten und unterstützen. Dies wären zum einen die Helfer im Spielsekretariat, die jede noch so knifflige Situation am Zeitnehmertisch lösen und zum anderen die Johanniter, die unsere Wölfe an Spieltagen immer wieder schnell auf die Füße bringen. Nicht unerwähnt sollen auch die Schiedsrichter bleiben, welche stets versuchen jede Partie fair zu leiten. Ein großer Dank gilt auch den Frauen der Versorgung, die besonders in den Pausen immer rege beschäftigt werden.

Des Weiteren freuen wir uns sehr darüber, dass die Kinder und Jugendlichen des Bandendienstes immer zahlreich erschienen sind und uns damit ein schnelles Weiterspielen ermöglichen. Zudem schätzen wir den Einsatz unserer Sponsoren wert, die uns in allen Lagen finanziell und mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zuletzt gilt unser Dank natürlich den besten Fans der Welt. Eure lautstarke Unterstützung hilft uns auf dem Feld ungemein. Zusammen werden wir auf diese Art und Weise noch viele Erfolge feiern.

Wir. Gemeinsam. BLACK WOLVES.

Herren verlieren in letzter Sekunde

Mit fünf ungeschlagenen Spielen in Folge starteten die Black Wolves in ihr vorletztes Auswärtsspiel der Saison. Es ging zum Tabellenführer, dem SC DHfK Leipzig. Die Leipziger hatten bereits im Hinspiel die Dessauer in einem spannenden Spiel knapp mit 4:5 schlagen können. Nun wollten die Wölfe die Punkte zurückholen, um somit weiterhin minimale Chancen auf die Playoffs haben.

Playoff-Chance verspielt

Im ersten Drittel war das Spiel beider Mannschaften schwungvoll, jedoch wussten die Abwehrreihen meistens die Schüsse der Gegner zu blocken. Leipzig hatte dabei etwas mehr vom Spiel und die Dessauer erspielten sich die besten Chancen bei Kontern. Tore fielen in diesem Drittel jedoch noch nicht.

Auch im zweiten Drittel dauerte es bis zur achten Minute ehe das erste Tor fiel. Die Black Wolves gingen in Führung. Keine drei Minuten später glich der DHfK mit einer Kombination aus Freischlag und Dessauer Unaufmerksamkeit aus. Nun folgte eine Phase mit einer Reihe an Überzahlen. Die erste ging an Dessau und diese wurde gleich zur erneuten Führung genutzt. Danach folgte eine Überzahl für Leipzig, die nach 2 Sekunden die Sachsen wieder in Front brachte. Kurz vor der Pause fingen sich die Wölfe noch eine Zeitstrafe ein und gingen in das letzte Drittel mit einer Unterzahl.

Nach 24 Sekunden im letzten Abschnitt ging der DHfK Leipzig erstmals in Führung. Nach einer Phase mit Strafen auf beiden Seiten nutzten die Leipziger fünf Minuten vor dem Ende eine Chance zum 4:2. Nach weiteren Strafen gegen beide Teams spielte man auf dem Feld in den letzten zwei Minuten vier gegen vier. Hier zeigten die Dessauer den unbedingten Willen und Glauben, dass man noch gewinnen kann. Binnen 17 Sekunden schafften die Dessauer den Zwei-Tore-Rückstand in ein 4:4 zu drehen. Um auf den für Playoff-Teilnahme notwendigen Sieg zu spielen, nahmen die Dessauer am Ende den Torwart heraus. Nach einer eigenen ungenutzten Chance und einem leichten Ballverlust schossen die Leipziger den Siegtreffer und so blieben letztlich null Punkte für die Black Wolves. Damit verliert der PSV 90 Dessau gegen Leipzig erneut in der letzten Minute und hat somit keine Chance mehr auf die Playoffs.

Teammanager Sascha Marquardt ist die Enttäuschung deutlich anzumerken:

Sport kann manchmal schon brutal sein. Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt, auch wenn Leipzig dennoch besser war. Wir haben aber gezeigt, dass wir immer an den Sieg geglaubt haben. Leider verpassen wir die letzte große Chance und werden damit die Saison auf Platz vier beenden. Vor der Saison wäre das ein super Ergebnis für uns gewesen, jetzt überwiegt erstmal noch die Enttäuschung.

Spieltag Junioren und 2. FBL

Doppelt Leipzig für Black Wolves

Insgesamt vier Teams der Black Wolves treten am Wochenende wieder in den Sporthallen an. Für die U11 und Herren geht es Samstag nach Leipzig. Die U17 ist wie bereits letzte Woche in heimischer Halle im Einsatz und hat weiterhin Chancen die Playoffs zu erreichen. Am Sonntag geht es dann für die U15 nach langer Pause in Landsberg auf dem Kleinfeld weiter.

U11 will in Leipzig Punkte einfahren

Im Wochenrhythmus geht es für die U11 weiter. Letzte Woche noch in Halle (Saale), steht diese Woche eine Reise nach Leipzig an. Die U11 bekommt es in Leipzig zuerst mit den Floor Fighters Chemnitz und im Anschluss mit dem MFBC Leipzig zu tun. Gegen beide Teams spielten die Dessauer noch nie in der U11.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt hofften auf den nächsten Schritt:

Wir sind in unseren Leistungen noch sehr schwankend. Hier muss eine höhere Kontinuität her. Wir arbeiten daran und können dies vielleicht schon Samstag sehen.

U17 wieder mit Heimspieltag

Zum zweiten Mal in sieben Tagen steht ein Heimspieltag für die U17 an. Der Spieltag ist ein Nachholtermin der eigentlich in Weißenfels geplant war. Es geht erneut gegen den UHC Döbeln 06 und im Anschluss gegen die Red Devils Wernigerode. Letzte Woche verlor man gegen die Döbelner mit 2:5. Das Hinspiel gegen Wernigerode gewann die SG Halle/Dessau dagegen mit 2:0.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht weiterhin Chancen auf die Playoffs:

Wir haben immer noch die Chance unter die besten vier Teams zu kommen. Es wird allerdings immer schwerer. Wir wollen aber natürlich weiter kämpfen uns möglichst viele Spiele gewinnen.

Bundesligateam weiterhin im Playoffs-Rennen

Noch zwei Spiele stehen in der Hauptrunde der 2. Bundesliga an und die Black Wolves haben immer noch eine realistische Chance auf den Aufstieg. Gerade mal ein Punkt trennt den PSV 90 Dessau von Platz zwei. Jetzt kommt es zum Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SC DHfK Leipzig. Im Hinspiel gewannen die Leipziger mit 5:4 in der letzten Minute.

Teammanager Sascha Marquardt freut sich auf das Duell:

Es ist schon eine unglaubliche Leistung, welche die Jungs diese Saison abrufen. Nur wenige haben uns das zugetraut. Jetzt wollen wir natürlich mehr. Wir haben es Leipzig im Hinspiel schon schwer gemacht, aber am Ende hat es nicht ganz gereicht. Drei Monate später wollen wir zeigen, dass wir auch in Leipzig gewinnen können.

U15 nach 7 Wochen Pause wieder gefordert

Für die U15 endet am Sonntag eine lange Pause mit dem Spieltag in Landsberg. Bislang läuft es auf dem Kleinfeld wie geschnitten Brot. Mit sechs Siegen aus sechs Spielen sind die Playoffs sicher, aber dennoch sollen die nächsten Spiele voll fokussiert angegangen werden. Im ersten Spiel geht es gegen die Gastgeber die Black Lions Landsberg. Im Hinspiel war dies das engste Spiel der Saison mit 8:4. Im zweiten Spiel geht es gegen die TSG Füchse. Hier siegten die Dessauer klar mit 32:0.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt freut sich, dass es jetzt weiter geht:

Wir haben eine starke Truppe und wollen zeigen, dass wir bereit sind für die Playoffs. Dafür müssen wir aber bis dahin alles heraushauen. Gerade Landsberg ist für uns immer unangenehm, aber wir wollen natürlich trotzdem das Spiel gewinnen.

2. FBL - 12. Spieltag

5. Sieg in Folge für Black Wolves

Am vergangenen Samstag stand das letzte Heimspiel der Saison für das Bundesligateam an. Zur Feier des Tages gab es für die Juniorenspieler der Black Wolves die Möglichkeit als Einlaufkind zusammen mit den Herren aufzulaufen. Auch die Zuschauer erschienen zahlreich und stellten mit 194 Zuschauern einen neuen Rekord auf. Somit war der Rahmen für das letzte Heimspiel gegen den SCS Berlin gesetzt.

Herren siegen dank starkem letzten Drittel

Den besseren Start in die Partie erwischten die Berliner, die nach nicht einmal einer Minute in Führung gingen. Die Black Wolves fanden nun aber besser ins Spiel, brauchten aber einige Chancen ehe in der elften Minute der Ausgleich fiel. Vermehrt wurden klare Chancen liegen gelassen und so ging Berlin kurz vor der Pause mit 1:2 in Führung.

Im zweiten Drittel gelang den Dessauern nach einem Freischlag der Ausgleich. Berlin legte wieder nach und schaffte die dritte Führung in diesem Spiel. In den verbleibenden Minuten hatten die Black Wolves erneut einige gute Chancen auf den verdienten Ausgleich. Von diesen konnte aber keine genutzt werden.
Nun stand das gewohnt starke letzte Drittel der Wölfe an. In den letzten 20 Minuten der vorherigen Heimspiele gelang es jeweils dort die Siege gegen Rennsteig und Halle einzufahren. Diesmal nutzten die Dessauer gleich zu Beginn eine Überzahl für den Ausgleich. Die nächste Überzahl folgte nur zwei Minuten später und wieder folgte ein Tor für die Black Wolves. Dies bedeutete die erste Führung. Berlin kam nochmal zum Ausgleich, doch es ergab sich wiederholt eine Überzahl, die Dessau zur erneuten Führung nutzen konnte. Im Anschluss legte der PSV 90 Dessau noch drei Treffer nach und entschied so die Partie für sich. Der SCS erzielte das letzte Tor zum 8:5 Endstand.

In der Tabelle bleiben die Black Wolves weiterhin auf Platz vier und sichern sich mit dem Sieg diesen uneinholbar ab. Nach oben ist noch alles möglich, aber der PSV 90 Dessau hat Platz eins und zwei nicht mehr in der eigenen Hand.

Teammanager Sascha Marquardt sieht eine reife Leistung:

Wir tun uns gerade am Anfang immer schwer. Besonders die Chancenverwertung ist manchmal fast nicht zu ertragen. Aber wir wissen genau, dass wir im letzten Drittel nochmal aufdrehen können. Das hat heute den Unterschied gemacht. Wir waren einfach fitter als unser Gegner. Zudem möchte sich die Mannschaft nochmal für die fast 200 Zuschauer und alle organisatorischen Helfer bedanken. Wir haben jetzt noch zwei schwere Spiele und wollen versuchen vielleicht doch noch auf einen Playoffsplatz zu springen.

Herren Playoffs

Letztes Heimspiel für 2. Liga-Team

Auch an diesem Samstag stehen wieder Heimspiele in der Sporthalle Kochstedt auf dem Programm. Unter anderem steht für die SG Halle/Dessau der U17 der nächste Spieltag in heimischer Halle an. Am ersten Heimspieltag konnten bereits alle sechs Punkte in Dessau behalten werden. Ebenfalls am Samstag geht es für die U11 in der Meisterrunde in Halle weiter. Am Abend steht dann das letzte Heimspiel der Saison für das Bundesligateam gegen den SCS Berlin an.

U17 will wieder Zuhause Punkte einfahren

In der U17-Staffel sieht es für die SG Halle/Dessau aktuell nicht nach Playoffs aus. Trotzdem besteht die Chance weiterhin. Dafür müssen aber zu Hause in den Spielen gegen den MFBC Schkeuditz/Leipzig und dem UHC Döbeln 06 Punkte eingefahren werden. Das Hinspiel gegen den MFBC gewann die SG knapp mit 3:2. Gegen die Mannschaft aus Döbeln hat die SG in dieser Saison noch keine Partie ausgetragen.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt sieht eine Entwicklung in der Saison: “Wir haben im Laufe der Saison einen Sprung gemacht. Dennoch sind wir noch deutlich jünger als die anderen Teams, was die Aufgaben nicht leichter macht. Aber wir wollen uns trotzdem versuchen durchzusetzen. In Kochstedt sollen jetzt wieder Punkte geholt werden.”

U11 unterwegs in Halle (Saale)

Die U11 startet am Samstag wieder in der Meisterrunde. Nach einem Heimspieltag ohne Punkterfolg sollen diese jetzt in Halle geholt werden. Hier treffen die Black Wolves zuerst auf die Red Devils Wernigerode, gegen die in der Vorrunde gewonnen werden konnte. Im zweiten Spiel folgt mit dem USV Halle ein starker Gegner, welcher den Black Wolves bislang zwei Niederlagen bescherte.
Jugendkoordinator Sascha Marquardt glaubt an das Team: “Insbesondere der letzte Spieltag war nicht wirklich gut. Das kann gerade in diesen Altersklassen immer einmal passieren. Wir wollen den Schalter umlegen und wieder Punkte einfahren.”

Herren mit letztem Heimspiel der Saison

Am Samstag steht in dieser Saison bereits das letzte Heimspiel der Black Wolves in der 2. Bundesliga an. Nach zuletzt zwei Heimsiegen gegen Rennsteig und Halle soll nun auch der dritte Sieg in Folge gegen den SCS Berlin geholt werden. Im Hinspiel siegten die Dessauer denkbar knapp mit 7:6. Der SCS Berlin steckte lange im akuten Abstiegskampf fest, hat sich aber mit drei Siegen in Folge eine sehr gute Ausgangslage auf den Klassenerhalt gesichert.

Teammanager Sascha Marquardt will vor heimischen Publikum drei Punkte einfahren: “Wir haben nur noch drei Spieltage und dies ist sogar schon unser letzter Heimspieltag. Wir sind alle voll motiviert und werden alles daran setzten das Spiel zu gewinnen. Trotzdem wissen wir, dass Berlin aktuell auch einen Lauf hat, aber den wollen wir natürlich stoppen.”

Herrenspieltag und Junioren

U13 und Herren erfolgreich

Am vergangenen Wochenende hatten neben dem Bundesligateam noch die U13 einen Heimspieltag und das Kleinfeld-Team fuhr am Sonntag nach Jena. Bei den Herren war der Sprung auf einem Playoffplatz leider nicht mehr möglich. Dagegen wollte die U13 Platz eins in der Tabelle verteidigen.

U13 mit 63 Toren in zwei Spielen

Die U13 zeigte sich am vergangenen Wochenende in richtiger in Torlaune. Im ersten Spiel ging es gegen den UHC Elster. Der UHC war nur mit fünf Feldspielern angereist. Somit spielten die Black Wolves die Überlegenheit früh aus und führten bereits zur Pause mit 21:2. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Spielgeschehen. Die Dessauer hatten alles unter Kontrolle und erzielten 15 weitere Tore. Elster gelangen aber auch noch zwei Tore. Somit gewannen die Black Wolves verdient mit 36:4.

Im zweiten Spiel gegen die Magdeburger Floorball Tigers sollte es etwas spannender werden. Aber auch die Magdeburger waren nur mit sechs Feldspieler da. Somit waren die Dessauer auch in diesem Spiel die dominierende Mannschaft. Magdeburg setzte aber gerade in der Offensive mehr Akzente als der UHC Elster. Trotzdem führten die Black Wolves zur Pause mit verdient mit 3:11. In Halbzeit zwei fielen nochmal 24 weitere Tore. Davon gingen 16 Stück auf das Konto der Dessauer und acht auf das der Magdeburger. Somit gewinnt der PSV 90 Dessau das Spiel mit 11:27.

Insgesamt erzielten Black Wolves 63 Tore in beiden Spielen und sind mit 217 in zehn Spielen das torgefährlichste Team der Liga.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt weiß um die offensiven Qualitäten.

Was wir offensiv machen ist schon eine Wucht. Wir sind sehr hungrig auf Tore. Das ist eine große Qualität. Trotzdem müssen wir zwischen Angriff und Verteidigung eine bessere Balance finden. Elf Gegentore sind zu viel für unsere Saisonziele.

Herren Kleinfeld mit guten Saisonabschluss

Für das Herren-Kleinfeldteam folgte am Sonntag bereits der letzte Spieltag der Saison. Leider stand schon vor Beginn der Partien fest, dass man sich nicht mehr die Playoffs qualifizieren konnte. Dennoch wollten sich die Black Wolves in Jena nicht kampflos geschlagen geben und zumindest Tabellenplatz fünf halten.

Im ersten Spiel des Tages trafen die Dessauer auf die gastgebende Mannschaft aus Jena. Für die deutliche Niederlage im ersten Saisonspiel wollte man im Rückspiel unbedingt Revanche nehmen. Nach einer über weite Strecken ausgeglichenen ersten Hälfte konnte man dank eines verwandelten Penaltys auch mit einer Führung (4:6) in die Pause gehen. Im zweiten Spielabschnitt gelang dem USV Jena zwar der schnelle Ausgleich, doch von diesem ließen sich Black Wolves an diesem Tag nicht beirren. In einer hitzigen Endphase, in der Jena den Torwart herausnahm und die Dessauer aufgrund einer Zeitstrafe zusätzlich in Unterzahl agieren mussten, konnte die knappe 8:9 Führung noch über die Zeit gebracht werden. Somit gingen letztendlich drei Punkte nach Dessau und der fünfte Tabellenplatz war schon jetzt sicher.

Nach einer kurzen Pause folgte die Partie gegen den BSV Markranstädt. Auch gegen die Sachsen verlor man mit einer leicht dezimierten Mannschaft das Hinspiel. Im Rückspiel gerieten die Black Wolves dann schnell in Rückstand. Diesem lief man auch bis zum Pausenpfiff hinterher, so dass die Dessauer im Schlussabschnitt zwei Tore aufholen mussten. Den zwischenzeitlichen 6:3 Rückstand während des zweiten Abschnitts konnte das Kleinfeld-Team mit einer starken kämpferischen Leistung in den letzten drei Minuten noch in einen Ausgleich umwandeln. So ging es dann in die Overtime. Hier hatte dann der BSV Markranstädt das glücklichere Ende für sich und holt erspielte sich den Zusatzpunkt.

Vize-Kapitän Christian Gietzel zum Saisonabschluss:

Zum Abschluss der Saison haben wir nochmal zwei sehr gute Spiele abgeliefert. Leider haben wir dennoch das am Saisonbeginn ausgegebene Playoff-Ziel durch einige unnötige Punktverluste verfehlt. Die super Stimmung innerhalb der Mannschaft haben uns dadurch trotzdem nicht vermiesen lassen. Für das nächste Jahr sind wir top motiviert und freuen uns eventuell zusätzlich auf dem Großfeld zu messen.

Heimspiel Derby 2. FBL

Black Wolves siegen im Sachsen-Anhalt-Derby

Am vergangenen Wochenende sahen die über 160 Zuschauer in der sehr gut gefüllten Sporthalle Kochstedt nicht nur ein Spitzenspiel, sondern auch das einzige Sachsen-Anhalt-Derby. Im Hinspiel in Halle (Saale) siegten die Saalebiber noch deutlich mit 8:2.

Herren fangen spät an mit dem Toreschießen

Das Spiel begann sehr schwungvoll und beide Teams schenkten sich nichts. Im Anschluss gab es wieder zwei vermeidbare Strafen wegen Stockschlag gegen die Black Wolves. Aber fast schon wie gewohnt hielt man in Unterzahl die Null. Kurz vor Drittelende gelang den Hallensern die Führung zum 0:1.

Zu Beginn des zweiten Drittels bekam erstmals Halle eine Strafe. Doch nur eine Minute später musste wieder ein Dessauer wegen unkorrektem Abstand für zwei Minuten runter. Die Black Wolves taten sich weiterhin schwer klare Torchancen herauszuspielen. Halle hingegen nutzte einen Konter zum 0:2. Das war auch der Spielstand nach 40 Minuten.

Für das letzte Drittel nahmen sich die Dessauer vor endlich ihr erstes Tor und somit den Anschlusstreffer zu erzielen. In der 46 Minute war es dann endlich so weit. Dieser Treffer setzte nochmal letzte Kräfte frei bei den Black Wolves und man drückte auf den Ausgleich. Die Saalebiber blieben aber wie im ganzen Spiel über sehr gefährlich. Generell warfen sich alle Dessauer in die Verteidigung mit vollem Einsatz, um ein weiteres Gegentor zu verhindern. Sieben Minuten vor dem Ende spielte der PSV 90 Dessau einen Konter aus und erzielte den verdienten Ausgleich. Mehr passierte nicht und es ging mit 2:2 in die Overtime.

In der Overtime merkte man beiden Teams an, dass das hohe Tempo der Partie spuren hinterlassen hatte. Erst drei Minuten vor dem Ende setzten die Dessauer nochmal einen Konter mit voller Energie um und überwanden den Schlussmann des USVs. Somit gewinnen die Black Wolves auch ihr viertes Rückrundenspiel und bleiben auf Platz vier.

Teammanager Sascha Marquardt weiß, dass ein Derby nichts Alltägliches ist:

Ein Wahnsinns- spiel von unserer Mannschaft. Halle hat uns im Hinspiel Phasenweise wie kleine Schulkinder aussehen lassen. Sie sind viel erfahrener und im Schnitt sechs Jahre älter. Wir haben daher im Spiel viele Miss-Matches. Diese können wir nur mit dieser Leidenschaft und Einsatzfreude wegmachen. Es war ein Sieg des Kollektivs und zeigt, was die Jungs zusammen drauf haben. Nächste Woche wollen wir mit derselben Energie gegen Berlin wieder antreten.