
Regionalliga Mannschaft bleibt auf Platz 7
(von Christian Gietzel)
Am 10. Spieltag in der Herren Regionalliga Ost waren die Black Wolves beim SC DHfK Leipzig II in der Sporthalle am Rabet zu Gast. Nach der 0:10-Klatsche gegen den USV TU Dresden in der Vorwoche wollten die Dessauer am Samstagabend unbedingt den Ball wieder im gegnerischen Kasten unterbringen. Gegen eine stark besetzte Leipziger Mannschaft gelangen bei 15 Gegentoren zumindest drei eigene Treffer.
DHfK nutzt die Breite des Kaders
Sage und schreibe 18 Feldspieler standen auf dem Spielprotokoll des SC DHfK Leipzig. Hingegen konnten die Wölfe gerade einmal halb so viele Spieler aufbieten und standen damit schon vor Anpfiff vor einer wahren Mammutaufgabe.
Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase folgte nach circa vier gespielten Minuten die erste Druckphase der Gastgeber. In dieser kassierte man innerhalb von nur 30 Sekunden gleich drei Gegentreffer und geriet dadurch schnell ins Hintertreffen. Aufgrund der personellen Unterlegenheit beschränkten sich die Black Wolves vermehrt auf das Konterspiel und überließen dem Gegner meist den Ballbesitz. Gegen Ende des zweiten Drittels konnte Stürmer Timo Hanisch nach dem zwischenzeitlichen 9:0 den ersten Angriff erfolgreich verwandeln und beendete damit die lange Serie ohne Torerfolg. Nur kurze Zeit später erzielte Jan Günther in Überzahl den nächsten Treffer für die Black Wolves. Im letzten Drittel zeigte sich ein identisches Spiel. Leipzig kombinierte weiterhin stark und ließ die Dessauer viel laufen. Der 15:3-Sieg war am Ende verdient und auch in der Höhe gerechtfertigt.
Für die Wölfe, die weiterhin neun Punkte Vorsprung auf das Schlusslicht aus Jena haben, steht nun eine kleine Verschnaufpause an. Erst am 22. Februar findet die nächste Partie gegen den Tabellennachbarn aus Weißenfels statt. Das Hinspiel ging denkbar knapp mit 10:8 verloren, so dass vor heimischer Kulisse sicherlich Punkte möglich sind.
