Kategorie: FD-Pokal

Pokal - 2. Runde

Wieder Pokal-Aus gegen Wernigerode

Am vergangenen Sonntag stand für das Zweitligateam des PSV 90 Dessau ihr erstes Pokalspiel der Saison auf dem Programm. Gegner war mit den Red Devils aus Wernigerode ein Erstligist, gegen den die Black Wolves letztes Jahr ebenfalls im FD-Pokal gespielt hatten. Damals verlor man mit 6:15.

Black Wolves verpassen Sensation

Die Partie startete denkbar schlecht für die Gastgeber. Nach gerade einmal vier Sekunden lag man hinten. Als in der dritten Minute Wernigerode auf 0:2 erhöhte dachten viele schon, dass es auch schnell eine Klatsche werden könnte. Doch die Dessauer zeigten Moral und bissen sich in die Partie. Ebenfalls nur vier Sekunden nach dem Gegentor erzielten die Dessauer den Anschlusstreffer. Nach einem Konter glichen die Black Wolves aus und konnten weitere gute Akzente setzen. Nach zwei weiteren Toren führten erstmals die Black Wolves in einer spannenden Partie. Noch vor der Pause verkürzten die Red Devils auf 4:3.
In Unterzahl ging es für die Black Wolves ins zweite Drittel. Hier fackelte Wernigerode nicht lange und machte den Ausgleich. Wernigerode übernahm immer mehr das Spiel und hatte einige gute Chancen, scheiterte, aber oft am guten Dessauer Schlussmann, der sogar noch einen Penalty hielt. Drei Minuten vor der Pause setzte der PSV 90 Dessau ein super Konter um und erzielte das 5:4.

Das letzte Drittel sollte die Entscheidung bringen. Wieder kam Wernigerode besser aus der Pause. Binnen vier Minuten erzielten sie zwei Tore und gingen erstmal nach dem 0:2 wieder in Führung. Auch dieser erneute Rückschlag brachte die Dessauer nicht aus dem Konzept. In Überzahl gelang der erneute Ausgleich und im Anschluss nach einem Konter die erneute Führung mit 7:6. Noch blieben den Wernigerödern sechs Minuten. Wernigerode machte nun nochmal Druck und glich postwendend wieder aus. Und es kam aus Dessauer Sicht noch schlimmer, als eine Minute später Wernigerode mit einem weiteren Tor wieder in Führung ging. Die Black Wolves nahmen eine Auszeit und nahmen kurz vor dem Ende sogar noch den Torwart heraus. Aber alles half nichts und die Red Devils verwandelten drei Sekunden vor dem Ende noch auf das leere Tor ihren neunten Treffer.

Damit ist die Pokalsaison nach nur einem Spiel wieder beendet für die Dessauer, die sich jetzt noch mehr auf ihre Zweitligasaison konzentrieren können, um das Ziel Klassenerhalt zu realisieren. Nach zwei Wochen Pause geht es am 27.10. gegen den Aufsteiger Sportvg Feuerbach in heimischer Halle um die nächsten wichtigen drei Punkte.

Teammanager Sascha Marquardt ist nach dem Spiel stolz und doch enttäuscht:

Ich bin sicher, dass wir heute unsere Sache sehr gut gemacht haben. Wernigerode spielt nicht zu Unrecht in der ersten Liga. Sie haben uns das Spiel sehr schwer gemacht und auch unter dem Strich verdient gewonnen. Wir können auf die Leistung stolz sein, aber klar ist die Enttäuschung gerade sehr groß. Jetzt müssen wir uns voll auf die Bundesliga konzentrieren. Wernigerode wünsche ich viel Erfolg im weiteren Pokalverlauf.

FD Pokal 2019/20

Déjà-vu gegen Wernigerode im FD-Pokal

Das Los in der 2. Runde des diesjährigen FD-Pokals kann man getrost als ganz besonderes Déjà-vu Erlebnis betiteln. Fast alle Voraussetzungen gleichen sich mit dem letzten Jahr: Runde, Gegner, Monat, Wochentag und Uhrzeit sind komplett identisch. Der einzigste Unterschied besteht wahrscheinlich darin, dass in der diesjährigen Auflage am sechsten Oktober und nicht am siebten Oktober gespielt wird. Aus Sicht der Black Wolves hofft man am kommenden Sonntag aber ein anderes Ergebnis als im vergangenen Jahr.

Chance auf Einzug in Runde drei

Die Ausgangslage vor dem Spiel ist relativ klar. Die Red Devils Wernigerode spielen seit vielen Jahren erfolgreich in der ersten Bundesliga. Dagegen sind die Black Wolves in dieser Saison erstmals in die zweite Floorball Bundesliga aufgestiegen. Im aktuellen Saisonverlauf läuft es aber für beide Vereine sehr unterschiedlich. Während die Red Devils nur eines ihrer vier Spiele in der Liga gewinnen konnten, starteten die Black Wolves mit einem Auftakt nach Maß. Nach den Partien gegen Ingolstadt/Nordheim und Rennsteig hat man die volle Punktzahl auf dem Konto.

Im letzten Jahr setzte es eine 6:15 Niederlage, ob die Chancen in diesem Jahr besser stehen, beurteilt Teammanager Sascha Marquardt:

Keine einfache Frage. Wir bleiben Außenseiter, aber der gute Saisonstart gibt uns viel Selbstvertrauen. Zudem haben wir uns gegenüber der vergangenen Saison gesteigert. Ob dies allerdings für ein Team wie Wernigerode reicht, bleibt abzuwarten. Dennoch werden wir alles geben und an die Sensation glauben.

FD-Pokal, 2. Runde

Pokal-Aus gegen die Red Devils

Am vergangenen Sonntag trafen die Black Wolves im Rahmen des FD-Pokals auf den Bundesligisten Red Devils Wernigerode. Trotz einer guten Leistung reichte es am Ende nicht für eine Sensation und der Favorit aus dem Harz setzte sich mit 6:15 durch.

Starkes erstes Drittel hielt die Wölfe im Spiel

Von Beginn an spielten die Wölfe mutig nach vorn und zeigten in vielen Aktionen ihr starkes Selbstbewusstsein. So begann das erste Drittel temporeich und konzentriert. Lange konnten die Black Wolves die Devils in Schach halten und sorgten selbst oft genug für Torgefahr. Den ersten Treffer der Partie erzielten dann allerdings doch die Gäste in der 6. Minute. Doch die Dessauer zeigten sich unbeeindruckt und glichen aus. Leichte Unachtsamkeiten im sonst sehr gut organisierten Dessauer Spiel nutzte der Bundesligist aus Wernigerode eiskalt aus und führte so zum Ende des ersten Drittels mit 1:3.

Leichte Unsicherheiten im Dessauer Spiel

Nach einer sehr guten Vorstellung im ersten Drittel merkten die Dessauer, dass hier mehr möglich war, als man in einem Pokalspiel gegen einen Bundesligisten annehmen kann. Auch die Red Devils spürten nach dem 1. Drittel, dass die 2. Pokalrunde gegen die Black Wolves aus Dessau keineswegs ein Durchmarsch werden würde und so spielte man konzentriert und mit frühem Druck gegen das Aufbauspiel der Wölfe. Die Dessauer gerieten so zu Beginn des 2. Drittels in eine holprige Phase und hatten Mühe gegen den gut aufspielenden Gegner. Die Wölfe stabilisierten daraufhin ihr Spiel wieder zunehmend und waren beim 3:5 dem Ausgleich näher als die Devils dem gewünschten Torfestival gegen den Regionalligisten. Doch leider schafften die Black Wolves die Wende im Spiel nicht und gerieten mit dem 3:7 Endstand im vorletzten Drittel wieder in die leicht abgehängte Verfolgerrolle.

Wölfe verlieren den Fokus

Im letzten Drittel wollte man nun einen erneuten Gegentreffer unbedingt verhindern und in der Offensive möglichst viele Torchancen kreieren. Doch die Dessauer waren mental nicht mehr auf dem Niveau, auf dem sie noch im 1. Drittel waren. Grobe Fehler und Ballverluste forderten gegen so einen Gegner ihren Tribut und so hatten die Red Devils weit weniger Mühe als in der Spielzeit zuvor. Zwar konnten die Wölfe noch 3 Treffer erzielen, liefen aber durch satte 8 Tore der Devils einem zu großen Rückstand hinterher. Am Ende gewannen die Red Devils Wernigerode verdient mit 6:15 und ziehen in die nächste Pokalrunde ein. Die Black Wolves aus der Regionalliga zeigten in vielen Phasen des Spiels, dass man auch den roten Teufeln die Hörner stutzen kann und müssen sich für die gezeigte Leistung keineswegs verstecken.

Kapitän Justin Düben war trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft:

Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Trotz des Klassenunterschiedes war es ein anschauliches Spiel unserer Mannschaft. Aus dieser Partie können wir viel Positives für die weitere Saison mitnehmen.

FD-Pokal, 2. Runde

Black Wolves erstmals gegen Erstligisten im Pokal

Der FD-Pokal ist seit 3 Jahren fester Bestandteil für die Black Wolves. In den vergangen Jahren schafften es die Herren jeweils eine Runde weiter zukommen als im Vorjahr. Letztes Jahr standen sie sogar im Achtelfinale, welches gegen den Zweitligisten SSF Dragons Bonn knapp mit 5:7 verloren wurde. Dieses Jahr ist die erste Hürde gleich eine Mannschaft aus der höchsten Spielklasse.

Red Devils Wernigerode sind großer Favorit

Für die Red Devils aus Wernigerode läuft die aktuelle Bundesligasaison gut. Von fünf Spielen konnte sie vier gewinnen und belegen aktuell Platz drei in der Tabelle. Die Black Wolves haben nach zwei Auftaktsiegen zuletzt einen Rückschlag gegen den UHC Sparkasse Weißenfels II erlitten, befinden sich dennoch auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Favoritenrolle zwischen dem Bundesligisten aus Wernigerode und den Wölfen aus der Regionalliga ist natürlich klar vergeben. Die Black Wolves wollen vor heimischer Kulisse trotzdem alles geben und vielleicht gelingt ihnen ja tatsächlich eine Sensation.

Spielerratsmitglied Sascha Marquardt ist gespannt:

Es ist schön, dass wir die Möglichkeit bekommen im Pokal gegen einen Erstligisten anzutreten. Wir wollen deutlich machen, dass wir nicht nur zuschauen wollen. Für alle die uns an diesem Tag unterstützen, werden wir alles raushauen und vielleicht ist dann am Ende wirklich etwas mehr drin als nur ein Lob der Gegner.

Artikelbild Saisonstart

Black Wolves starten mit vollem Plan

Nach sechswöchiger Pause ohne Hallentraining, in denen jeder Spieler sich gründlich von einer langen Saison erholt hat und viele in den letzten Wochen schon individuell trainiert haben, startet ab Donnerstag wieder der gewohnte Trainingsbetrieb. Hierfür gab es von der Stadtverwaltung auch eine neue Trainingszeit, womit weiterhin der Jugend und Herrenbereich besser gefordert und gefördert werden kann.

Turniere zum Spielpraxis sammeln

Die Herren beginnen, wie in der letzten Saison mit der Unihockeynight in Magdeburg und zwei Wochen später geht es nach Leipzig zu den Phoenix Open. Bei beiden Turnieren haben die Black Wolves noch nicht gewinnen können. Beste Platzierung war jeweils der 2. Platz. Dies wollen die Black Wolves in dieser Saison gerne nach oben korrigieren. Zwischen dem Turnier steht der jährliche Schiedsrichterkurs auf dem Programm. Gerade in einem Regeljahr ein Pflichttermin.

Für die Junioren beginnt die Saison Anfang September zum Devils Cup. Hier werden die Black Wolves mit 6 Teams (U9, U11, U13, U15, U17 und Eltern) antreten. Für die U13 und U15 gibt es noch das Highlight das die neuen Trikots erstmals präsentiert werden.

Eine Woche später steht dann mit der ersten Runde im FD-Pokal das erste Pflichtspiel der Saison an, es sei denn, man bekommt wie letzte Saison ein Freilos.

Eine Woche später ist in allen Altersklassen mit dem Start der Saison zu rechnen. Falls es die Ligaleitung gut mit uns meint, werden wir auch beim City-Lauf in Dessau mit vielen Black Wolves Spielern mitlaufen.

Am 06. November feiert die Abteilung ihr 20-jähriges Jubiläum. Genauere Informationen folgen noch an alle Mitglieder.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zum Auftaktprogramm:

Wir haben uns auch dieses Jahr nicht geschont bei der Planung. Uns ist wichtig, dass wir bereits früh in der Saison durch Turniere schauen müssen, wo wir stehen. Aber natürlich werden wir besonders im Training einiges abspulen, um spätestens zum Pflichtspielstart voll da zu sein. Letzte Saison hat das auch gut funktioniert und wir brauchen eine gute Grundlage für eine hoffentlich lange und erfolgreiche Saison.

Links:

Achtelfinale Pokal

Herren verpassen Einzug ins Viertelfinale

Am vergangenen Sonntag stand für die Wölfe das Achtelfinale des FD-Pokals in der Elbe-Rossel-Halle in Roßlau auf dem Programm. Vor knapp 120 Zuschauern musste sich der PSV 90 Dessau knapp mit 5:7 gegen den Zweitligisten aus Bonn geschlagen geben. In einer umkämpften Partie liefen die Dessauer zu früh einem Rückstand hinterher, den sie auch durch eine starke Leistung nicht mehr aufholen konnten.

Spannend bis zum Abpfiff

Achtelfinale PokalDas erste Drittel startete recht flott mit der Initiative des SSF Dragons Bonn, welcher gleich zu Beginn deutlich machte, dass man Dessau nur als Zwischenstation auf dem Weg zum Viertelfinale sieht. Doch auch Dessau gefiel durch gutes Defensivverhalten in der Anfangsphase und konnte schon mal an dieser Stelle zeigen, dass man schlecht in die Außenseiterrolle passen wollte. Die Abwehr der Wölfe hielt den temporeichen Vorstößen der Dragons ganze 12 Minuten sehr gut stand, wurde dann aber durch Abstimmungsproblemen und individuelle Fehler löchrig. Ganze zweieinhalb Minuten benötige Bonn um sich durch Jannik Heinen, Maximilian Spöhle und Max Pletziger eine 0:3 Führung aufzubauen. Nicht nur die Defensive der Black Wolves bröckelte gehörig, auch die Offensivaktionen hielten sich durch fehlerhaftes Aufbauspiel, was Bonn immer wieder störte, in Grenzen. Dem Dessauer Torhüter und das teilweise unkonzentrierte Passspiel der Dragons ist es zu verdanken, dass zu diesem Zeitpunkt der Spielstand nicht schon deutlicher auf der Anzeigetafel ausfiel. Nach dem dritten Gegentor wirkten die Wölfe wacher und konnten sogar in Unterzahl hochklassige Torchancen erarbeiten. Nun merkte auch Bonn zum ersten Mal, dass man es mit einer schlagkräftigen Mannschaft auf Augenhöhe zu tun hatte. Trotz der Anstrengungen blieb es am Ende des 1. Drittels beim 0:3 Rückstand.

Black Wolves verkürzen Spielstand

IAchtelfinale Pokalm zweiten Drittel kam es direkt nach 11 Sekunden wieder zu einem direkten Abschluss von Bonn durch Maximilian Spöhle und die damit auf 4 Tore ausgebaute Führung. Doch dieses Mal antwortete der PSV mit einem Tor von Justin Düben und verkürzte so erstmalig auf 1:4 in einem nun auf beiden Seiten gut umkämpften Spiel. Vor allem die Wölfe kamen nun besser in die Partie und agierten offensiver und ballsicherer als im ersten Drittel. Die Black Wolves konnten mehr Spielanteile gewinnen und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Dragons. Doch Bonn hielt die aufspielenden Dessauer auf Abstand durch einen erneuten Treffer von Maximilian Spöhle und der guten Abwehr der Offensivkräfte des PSV Dessau. Auch der sehenswerte Treffer von Martin Hoffmann und der Rebound von Luc Gentzsch reichten nicht, um im zweiten Drittel das Ruder herumzureißen. Dennoch zeigten die Wölfe stellenweise mehr spielerische Klasse als der Zweitligist aus Bonn und so erhoffte man sich ein enges letztes Drittel bei einem Zwischenstand von 3:5.

Aufholjagd beginnt zu spät

Im letzten Drittel konnte zunächst wieder Bonn mit einem Treffer von Lucas Grünewald punkten und so mit 3:6 etwas Abstand gewinnen. Dessau agierte weiterhin gut in der Offensive aber konnte hochwertige Chancen, wie einen Penalty und einen Lattentreffer nicht in Zählbares verwandeln. Auch eine Unterzahlsituation meisterte man dank gutem Abwehrverhalten ohne Gegentor. Zum Dessauer Abschluss-Pech gesellte sich dann nochmal ein Tor von Maximilian Spöhle zum 3:7, was in der 13. Minute des letzten Drittels durchaus an der Moral der Dessauer knabberte. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Wölfe bis zum Schluss Torchancen und bedankten sich so auch bei den zahlreichen Fans, welche unermüdlich die Mannschaft anfeuerten. Die letzten Minuten gestalteten sich nochmals spannend durch die Tore von Justin Düben und Martin Hoffmann, welche durch ihre Treffer auf 5:7 verkürzten und damit auch den Endstand und die bittere Niederlage markierten.

Pokalaus im Achtelfinale

Leider lief die Zeit von Anfang an gegen die Black Wolves, welche zu schnell und zu hoch gegen einen konstant gut spielenden Zweitligisten aus Bonn in Rückstand geraten waren. Dennoch war es technisch und konditionell ein Duell auf Augenhöhe und Dessau brauchte sich zu keinem Zeitpunkt zu verstecken. Insbesondere der Kampfgeist und die Spielermoral im 2. und letzten Drittel ist der Mannschaft um Trainer Sascha Marquardt hoch anzurechnen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach der Achtelfinal-Premiere bis zur nächsten Pokalserie entwickelt.

Kapitän Justin Düben war nach der Niederlage enttäuscht aber auch stolz auf seine Mannschaft:

Dafür, dass Bonn ein Zweitligist ist, haben wir uns gut geschlagen. Hätten wir den Anfang des Spiels nicht verschlafen, wäre es auf jeden Fall noch spannender geworden. Jedoch können wir alles in allem auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen und uns für die nächste Saison vorbereiten.

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Wochenendvorschau

Black Wolves wollen Sensation im Pokal Achtelfinale

Ein spannendes Wochenende steht für die Black Wolves wieder an. Am Samstag soll die U17 wieder einiges gut machen nach den beiden Niederlagen gegen Leipzig und Chemnitz. Sonntag früh fährt die U13 nach Nebra, um sich Platz 2 zurückzuerobern. Und zum Highlight laden die Herren am Sonntag in FD-Pokal Achtelfinale ein.

17 Wiedergutmachung in Chemnitz

Für die U17 geht es Samstag morgen nach Chemnitz. Nachdem letztes Wochenende erstmals keines der beiden Spiele gewonnen werden konnte, sollen jetzt wieder mehr Punkte geholt werden. Im ersten Spiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels wird es traditionell ein schweres Spiel. Die Weißenfelser waren letzte Saison bei der Großfeld DM mit dabei. Im zweiten Spiel warten die Gastgeber aus Chemnitz auf die Black Wolves. Die Floor Fighters Chemnitz liegen aktuell auf Platz fünf der Tabelle und damit einen Platz vor den Dessauern.

Trainer Sascha Marquardt weiß, dass jetzt Punkte nötig sind:

Es stehen uns am Wochenende zwei sehr starke Gegner gegenüber. Wir wollen aber alles geben, um auch hier Punkte einzufahren. Gerade weil es letzte Woche nicht geklappt sind alle noch mehr motiviert.

U13 Sprung auf Platz 2 als Ziel

Die U13 hat letzte Woche zuhause wieder drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs eingefahren. Jetzt sollen auch Auswärts Punkte nachgelegt werden. Die Magdeburger sind aktuell Tabellen vorletzter und haben hohe Niederlagen kassiert. Die Black Wolves wollen aber niemanden unterschätzen. Im zweiten Spiel wartet mit den Red Devils Wernigerode schon ein stärkerer Gegner. Die Devils haben aktuell zwar nur drei Punkte geholt, hatten aber auch erst zwei Spiele.

Trainer Sascha Marquardt hofft auf sechs Punkte in Nebra:

Die Leistung letzte Woche gegen Salzwedel war gut. Sollte es uns gelingen diese wieder abzurufen, sind sechs Punkte definitiv möglich.

Herren wollen Sensation im Pokal gegen Bonn

Normalerweise hatten die meisten Fans vor der Saison gedacht, dass die Herren am Wochenende ein spielfreies Wochenende haben. Jedoch überzeugten sie in ihren beiden Pokalspielen so, dass der MFBC Schkeuditz (2. Runde) und der ETV Piranhhas Hamburg 2 (3. Runde) besiegt worden konnten. Somit standen die Herren erstmal in ihrer Geschichte im Achtelfinale des FD-Pokals. Hier wurde als Gegner der SSF Dragons Bonn ausgelost. Der Zweitligist ist in seiner Nord/West Staffel aktuell im Mittelfeld anzufinden. Hat aber speziell in den letzten Wochen eine Aufsteigende Form.

Trainer Sascha Marquardt weiß, das alles möglich ist:

Unser ganzer Verein freut sich sehr auf das Spiel, es ist ein absolutes Highlight. Wir wissen alle über welche Qualitäten die Bonner verfügen. Sie haben viele junge und sehr talentierte Spieler in ihren Reihen. Deshalb steigt bei uns auch die Vorfreude immer mehr, da wir genau für diese Spiele uns im Pokal angemeldet haben. Aktuell sieht unsere Bilanz gegen Bonn sehr gut aus sowohl bei der U15 als auch bei der U17 DM konnten wir die Vergleiche für uns entscheiden. Bei den Herren sind wir natürlich Außenseiter, aber mit der großartigen Unterstützung unserer tollen Fans ist auch ein Zweitligist schlagbar.

FD-Pokal - 3. Runde

Bewerbung für Berlin

Am vergangenen Sonntag trafen die Herren der Black Wolves im Rahmen der 3. Runde des FD Pokals auf die zweite Mannschaft der ETV Piranhhas Hamburg. Vor rund 110 Zuschauern zeigten die Dessauer in der Sporthalle Kochstedt eine sehr gute Leistung und schickten die Hanseaten mit einem souveränen 14:4 Sieg auf die lange Heimreise.

Auch Wölfe fressen gerne Fisch

FD-Pokal - 3. RundeIn den ersten Minuten nach dem Anpfiff zeigten sich die Mannschaften ausgeglichen und hatten bereits einige Offensivaktionen. Die Zuschauer mussten bis zur 5. Spielminute warten bis das erste Tor des Spiels durch ein Hamburger Eigentor fiel. Die Dessauer kamen nun besonders durch ihr schnelles und sicheres Passspiel immer wieder sehr gefährlich vor den Kasten von Torhüter Patrick Henke. Doch auch den Piranhhas gelang es Akzente im Dessauer Torraum zu setzen, welche ein bärenstarker Linus Ilgner gekonnt zu parieren wusste. Nach einer Unterzahl für die Hamburger konnte Jan Berbig das Powerplay zum 2:0 nutzen. Allerdings kamen nun auch die Hanseaten immer wieder zu Abschlüssen, da die Wölfe zumindest für kurze Zeit sich nicht gut zuteilten und die Bälle schlecht klärten. So kam es, dass Christopher Wilbrand den Hamburgern zum Anschlusstreffer verhalf. Danach zeigten sich die Dessauer besser in der Verteidigung und konnten durch schnelles Umschaltspiel dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch nutzen die Black Wolves konsequent ihre Überzahl nach Zeitstrafen gegen Hamburg, wodurch die Piranhhas zunehmend auf dem Trockenen schwammen. Durch Tore von Carlo Gentzsch und Jeremy Beil vergrößerten die Wölfe schließlich ihren Abstand auf 5:1 im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel präsentierten die Black Wolves ihre guten Abwehrqualitäten in Unterzahl, wodurch es Hamburg auch aufgrund ihres ungenauen Passspiels nicht gelang ein Tor in Überzahl zu erzielen. Dafür zeigten die Dessauer wie man Tore schießt und so konnten Justin Düben und Jeremy Beil auf 7:1 erhöhen. Die Hamburger machten sich unterdessen durch viele unnötige Zeitstrafen das Leben selbst schwer und so hatten die Wölfe durch ihr konsequentes Powerplay immer wieder Torerfolg. Auch die perfekt einstudierten Spielzüge in der Offensive zeigten, welche Schlagkraft die Dessauer Mannschaft von Trainer Sascha Marquardt inzwischen entwickelt hatte. So konnten Max Schweininger, Martin Hoffmann und Justin Düben auf 10:1 erhöhen. Die Piranhhas kamen seltener zu vernünftigen Abschlüssen und hatten sichtlich Mühe den sehr guten Dessauer Keeper zu überwinden. Lediglich in der letzten Minute des zweiten Drittels betrieben die Gäste aus Hamburg mit dem 10:2 durch Christopher Wilbrand Ergebniskorrektur.

FD-Pokal - 3. RundeIm letzten Drittel konnte nun auch Hamburg ein Überzahl-Spiel für sich nutzen und so auf 10:3 durch Paul Dall verkürzen. Die Wölfe zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und betrieben neben einigen Offensivaktionen eine solide Ergebnisverwaltung. So konnte Jeremy Beil auf 11:3 erhöhen. Eine unschöne Szene ereignete sich dann in der 10. Spielminute des letzten Drittels: Der Hamburger Xavi Behrend erwies seiner Mannschaft durch eine 2- und 10-Minuten Zeitstrafe einen Bärendienst und bekam aufgrund einer unsportlichen Geste, welche hier nicht näher erläutert wird zusätzlich die rote Karte. Spätestens danach war den Hamburgern klar, dass sie dieses Spiel nur noch durch ein Wunder drehen konnten. Das erhoffte Hamburger Wunder blieb allerdings aus und so konnten Jan Berbig, Max Schweininger und Malte Hörnlein die Tore zum 14:4 Endstand erzielen nachdem Christopher Wilbrand noch das 4. Tor für seine Piranhhas verbuchen konnte.

Black Wolves für die nächste Runde gewappnet

Am Ende war es ein spannendes und weitgehend faires Spiel, was vor allem auch an der guten Schiedsrichterleistung lag. Die Black Wolves konnten durch souveräne Offensivaktionen stetig Tore erzielen und so die gut spielenden Hamburger auf Abstand halten. Dem Gegner fehlte hauptsächlich durch Zeitstrafen und der guten Dessauer Abwehr samt Torhüter die nötige Durchschlagskraft. Damit steht nun der PSV 90 Dessau im Achtelfinale des FD-Pokals. Man darf gespannt sein, auf wen die Black Wolves nun treffen werden. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Egal wie der Gegner heißt- er bekommt es mit einem hochmotivierten Wolfsrudel zu tun.

Dessaus Trainer Sascha Marquardt war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:

Wir haben heute eine sehr gute Leistung abgerufen. Gleich von Beginn an waren wir bereit alles zu geben und das mussten wir auch tun, da die Hamburger eine starke Truppe haben. Als Trainer bin ich besonders mit dem schnellen Spiel meines Teams zufrieden. Wir können fast die kompletten 60 Minuten ein hohes Tempo spielen und das brauchen wir auch, um weiterhin so viele Torchancen zu erarbeiten. Das wir jetzt im Achtelfinale stehen ist überragend und noch etwas unreal. Auf die nächste Partie freuen wir uns schon sehr.