Kategorie: FD-Pokal

Pokalspiel

Erneut frühes Aus im Pokal

Die Herren der Black Wolves sind am Samstag erneut früh im Floorball Deutschland Pokal ausgeschieden. In der 1. Runde scheiterten die Dessauer am Ligakonkurrenten TSG Füchse Quedlinburg mit 8:5 beim Auswärtsspiel in Harzgerode. Die U13 erwischte am Nachmittag einen soliden Saisonstart auf dem Großfeld. In Halle konnte man drei der möglichen sechs Punkte holen.

Füchse ringen Wölfe nieder

Nachdem man in den vergangenen beiden Jahren bereits frühzeitig gegen die Red Devils Wernigerode im Pokalwettbewerb ausgeschieden ist, sollte auch das andere Team aus dem Harz kein gutes Pflaster für die Black Wolves sein. Die TSG Füchse Quedlinburg, die mit einer Reihe an Spielern mit Erstliganiveau ausgestattet sind, waren an diesem Abend einen Tick besser und gewannen am Ende verdient mit 8:5. Aber der Reihe nach. Nach einem frühen Gegentor und einem 0:2 Rückstand nach dem ersten Drittel, konnte Kapitän Justin Düben per Penalty kurz nach der Pause verkürzen. Im weiteren Verlauf des Drittels zogen die Füchse das Tempo wieder an und schossen drei Tore in Folge. Dem Anschluss zum 2:5 durch Luc Gentzsch folgte der direkte Gegentreffer zum 2:6. Wer dachte, dass dies bereits die Vorentscheidung war, sollte sich aber täuschen. Den Schlussabschnitt konnten die Floorballer des PSV 90 nämlich in doppelter Überzahl beginnen. So konnte man innerhalb von acht Minuten durch Tore von Jeremy Beil, erneut Luc Gentzsch und Anton Unger nochmal den direkten Abschluss zum 5:6 herstellen. Die Dessauer Aufholjagd wurde aber in der 14. Minute durch das 7:5 beendet. Das 8:5 zwei Minuten vor dem Ende sollte folglich das frühe Pokalaus besiegeln.

Kapitän Justin Düben nach der Niederlage in Harzgerode:

Trotz der Niederlage kann man auch viel positives aus dem Spiel mitnehmen. Wir haben gesehen wo unsere Stärken und Schwächen liegen und was wir noch bis zum Saisonstart in der Liga erledigen müssen. Ich bin der Meinung, dass es ein Spiel auf Augenhöhe war, welches die Füchse aufgrund ihrer Erfahrung für sich entscheiden konnten. Gerade jetzt ist das Team bereit und möchte nächstes Wochenende alles geben, um mit einem Sieg in die Liga zu starten.

U13 startet mit Sieg und Niederlage

In Halle (Saale) begann am Wochenende auch der Spielbetrieb im Juniorenbereich. Auf dem Großfeld hießen die Gegner für die U13 der Black Wolves Unihockey Igels Dresden und MFBC Grimma. Im ersten Spiel nach einer langen Pause trafen die Dessauer auf Dresden. Hier sollte aber schnell klar werden, wer der Favorit der Partie ist. Bereits nach dem ersten Drittel führte der PSV 90 Dessau mit 9:1. Im zweiten Abschnitt sollte man sogar ohne Gegentor bleiben und so baute man die Führung weiter auf 16:1 aus. Auch im letzten Drittel war der Torhunger der U13 noch nicht gestillt. Weiteren sechs Toren kamen nur noch zwei Gegentreffer hinzu. Der Saisonstart war mit einem 22:3 also mehr als geglückt. Nach nur einer kurzen Pause ging es für Wölfe in die nächste Partie. Gegen den MFBC Grimma/Leipzig gelang ein guter Start, dem eine Führung nach der 2. Minute folgte. Im Verlauf des ersten Drittels ging es dann hin und her, so dass man sich am Ende mit einem ausgeglichenen 2:3 in die erste Pause verabschiedete. Der mittlere Spielabschnitt sollte dann nicht mehr ganz ausgeglichen bleiben. Dieser ging mit 0:6 an die Floorballer aus Grimma. Mit dem letzten Drittel, welches die Black Wolves zwar wieder offener gestalten konnten, war die Niederlage dennoch nicht mehr zu verhindern. Auf der Anzeigetafel stand am Ende der Partie ein 4:13. Die Dessauer belegen mit nach dem ersten Spieltag mit drei Punkten den 4. Tabellenplatz.

Zum Saisonauftakt der U13 bezieht Jugendkoordinator Sascha Marquardt wie folgt Stellung:

Ein Wechselbad der Gefühle beschreibt den Spieltag ganz gut. Gegen Dresden lief es überraschend gut. Wir waren sehr spielfreudig und haben verdient hoch gewonnen. Im zweiten Spiel gegen den MFBC haben wir das Doppelspiel zu spüren bekommen. Uns fehlt es noch an Fitness. Diese müssen wir uns in den kommenden Wochen wieder erarbeiten. Weiter geht es schon nächsten Sonntag beim Heimspieltag auf dem Kleinfeld.

Der Spielplan füllt sich langsam

Für das kommende Wochenende möchten wir Euch noch auf drei Spieltage hinweisen. Zum einen reisen die U15 Junioren zum ersten Spieltag auf dem Kleinfeld nach Leipzig. Gegner der Dessauer sind die Black Lions Landsberg und die Floorball Grizzlys Salzwedel. Nachdem der selbige Jahrgang vor zwei Jahren nur knapp die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft verpasst hat, soll dies in der aktuellen Saison nachgeholt werden.

Des Weiteren absolviert auch unsere U13 den ersten Kleinfeldspieltag. In heimischer Halle will man vor dem Bundesligaspiel der Herren sechs Punkte gegen den USV Halle Saalebiber und den UHC Elster holen.

Zudem tritt auch die 2. Mannschaft der Herren zum ersten Großfeldspieltag in Wittenberg an. Dort treffen die Black Wolves auf den USV Halle Saalebiber II. Inwieweit die Dessauer nach nur wenigen Trainingseinheiten auf dem Großfeld schon mithalten können, wird sich zeigen.

Floorball Pokal

Endlich wieder Spielbetrieb

Am kommenden Wochenende startet nach mehreren Monaten Pause endlich wieder der reguläre Spielbetrieb. In den nächsten Tagen und Wochen wird sich dann herausstellen, wer die lange Unterbrechung am besten für sich genutzt hat. Die Ersten, die das unter Beweis stellen können, sind die Herren in der 1. Runde des FD-Pokals und die U13 beim ersten Juniorenspieltag.

U13 mit Saisonauftakt

Den Auftakt in die neue Saison bestreitet am Samstagvormittag die U13 auf dem Großfeld. In Halle (Saale) treffen die Black Wolves auf die Unihockey Igels Dresden und den MFBC Grimma/Leipzig. Insbesondere nach der langen Pause wird man gespannt beobachten, wie sich die Teams in der ganz frühen Phase der Saison auf dem Großfeld präsentieren. Erschwerend kommt hinzu, dass sich durch den Saisonwechsel die Mannschaften erst wieder finden und einspielen müssen.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt freut sich auf die ersten Spiele:

Es ist ein sehr cooles Gefühl, dass es endlich wieder los geht. Wir haben viele Monate auf diesen Tag gewartet und sind dankbar, dass wir wieder spielen können. Sportlich wird es für alle ein Neustart, daher ist es schwer zu sagen wie die Teams diese lange Pause verkraften haben.

 

Schweres Los im Pokal

Am Abend treffen dann die Herren in der 1. Pokal Runde in Harzgerode auf die TSG Füchse Quedlinburg. Nachdem man in den letzten Jahren des Öfteren von einem Freilos in der ersten Runde profitierte, sind die Dessauer nun gleich gefordert. Mit dem Aufsteiger aus der Regionalliga und sofortigem Mitbewerber um die Playoffs in der 2. Floorball Bundesliga Ost wartet mit den Füchsen ein durchaus harter Brocken auf die Black Wolves. Wenn man zudem noch an das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften zurück blickt, weiß man wie knapp der Ausgang der Partie sein kann. In dem wohl spannendsten Spiel der Black Wolves Geschichte setzte sich unser Team im Kampf um den Aufstieg im März 2019 nach einer grandiosen Aufholjagd 45 Sekunden vor dem Ende Partie mit 9:8 durch.

Kapitän Justin Düben erwartet ein Spiel auf Augenhöhe:

Ein Spiel, in dem man den Gegner nicht einschätzen kann, ist immer sehr schwierig. Auch, wenn sie diese Saison erst aufgestiegen sind, kann und darf man die Füchse aus Quedlinburg/Harzgerode nicht unterschätzen. Wir haben uns alle sehr gut vorbereitet und sind bereit alles zu geben, um in die 2. Pokalrunde einzuziehen.

Hinweis: Für das Pokalspiel in Harzgerode gilt aufgrund der aktuellen Corona Situation leider eine Zuschauerbeschränkung. Von insgesamt 60 zugelassenen Zuschauern sind den Fans der Black Wolves leider nur 15 Plätze vorbehalten. Wir bitten dies zu berücksichtigen.

 

Pokal - 2. Runde

Wieder Pokal-Aus gegen Wernigerode

Am vergangenen Sonntag stand für das Zweitligateam des PSV 90 Dessau ihr erstes Pokalspiel der Saison auf dem Programm. Gegner war mit den Red Devils aus Wernigerode ein Erstligist, gegen den die Black Wolves letztes Jahr ebenfalls im FD-Pokal gespielt hatten. Damals verlor man mit 6:15.

Black Wolves verpassen Sensation

Die Partie startete denkbar schlecht für die Gastgeber. Nach gerade einmal vier Sekunden lag man hinten. Als in der dritten Minute Wernigerode auf 0:2 erhöhte dachten viele schon, dass es auch schnell eine Klatsche werden könnte. Doch die Dessauer zeigten Moral und bissen sich in die Partie. Ebenfalls nur vier Sekunden nach dem Gegentor erzielten die Dessauer den Anschlusstreffer. Nach einem Konter glichen die Black Wolves aus und konnten weitere gute Akzente setzen. Nach zwei weiteren Toren führten erstmals die Black Wolves in einer spannenden Partie. Noch vor der Pause verkürzten die Red Devils auf 4:3.
In Unterzahl ging es für die Black Wolves ins zweite Drittel. Hier fackelte Wernigerode nicht lange und machte den Ausgleich. Wernigerode übernahm immer mehr das Spiel und hatte einige gute Chancen, scheiterte, aber oft am guten Dessauer Schlussmann, der sogar noch einen Penalty hielt. Drei Minuten vor der Pause setzte der PSV 90 Dessau ein super Konter um und erzielte das 5:4.

Das letzte Drittel sollte die Entscheidung bringen. Wieder kam Wernigerode besser aus der Pause. Binnen vier Minuten erzielten sie zwei Tore und gingen erstmal nach dem 0:2 wieder in Führung. Auch dieser erneute Rückschlag brachte die Dessauer nicht aus dem Konzept. In Überzahl gelang der erneute Ausgleich und im Anschluss nach einem Konter die erneute Führung mit 7:6. Noch blieben den Wernigerödern sechs Minuten. Wernigerode machte nun nochmal Druck und glich postwendend wieder aus. Und es kam aus Dessauer Sicht noch schlimmer, als eine Minute später Wernigerode mit einem weiteren Tor wieder in Führung ging. Die Black Wolves nahmen eine Auszeit und nahmen kurz vor dem Ende sogar noch den Torwart heraus. Aber alles half nichts und die Red Devils verwandelten drei Sekunden vor dem Ende noch auf das leere Tor ihren neunten Treffer.

Damit ist die Pokalsaison nach nur einem Spiel wieder beendet für die Dessauer, die sich jetzt noch mehr auf ihre Zweitligasaison konzentrieren können, um das Ziel Klassenerhalt zu realisieren. Nach zwei Wochen Pause geht es am 27.10. gegen den Aufsteiger Sportvg Feuerbach in heimischer Halle um die nächsten wichtigen drei Punkte.

Teammanager Sascha Marquardt ist nach dem Spiel stolz und doch enttäuscht:

Ich bin sicher, dass wir heute unsere Sache sehr gut gemacht haben. Wernigerode spielt nicht zu Unrecht in der ersten Liga. Sie haben uns das Spiel sehr schwer gemacht und auch unter dem Strich verdient gewonnen. Wir können auf die Leistung stolz sein, aber klar ist die Enttäuschung gerade sehr groß. Jetzt müssen wir uns voll auf die Bundesliga konzentrieren. Wernigerode wünsche ich viel Erfolg im weiteren Pokalverlauf.

FD Pokal 2019/20

Déjà-vu gegen Wernigerode im FD-Pokal

Das Los in der 2. Runde des diesjährigen FD-Pokals kann man getrost als ganz besonderes Déjà-vu Erlebnis betiteln. Fast alle Voraussetzungen gleichen sich mit dem letzten Jahr: Runde, Gegner, Monat, Wochentag und Uhrzeit sind komplett identisch. Der einzigste Unterschied besteht wahrscheinlich darin, dass in der diesjährigen Auflage am sechsten Oktober und nicht am siebten Oktober gespielt wird. Aus Sicht der Black Wolves hofft man am kommenden Sonntag aber ein anderes Ergebnis als im vergangenen Jahr.

Chance auf Einzug in Runde drei

Die Ausgangslage vor dem Spiel ist relativ klar. Die Red Devils Wernigerode spielen seit vielen Jahren erfolgreich in der ersten Bundesliga. Dagegen sind die Black Wolves in dieser Saison erstmals in die zweite Floorball Bundesliga aufgestiegen. Im aktuellen Saisonverlauf läuft es aber für beide Vereine sehr unterschiedlich. Während die Red Devils nur eines ihrer vier Spiele in der Liga gewinnen konnten, starteten die Black Wolves mit einem Auftakt nach Maß. Nach den Partien gegen Ingolstadt/Nordheim und Rennsteig hat man die volle Punktzahl auf dem Konto.

Im letzten Jahr setzte es eine 6:15 Niederlage, ob die Chancen in diesem Jahr besser stehen, beurteilt Teammanager Sascha Marquardt:

Keine einfache Frage. Wir bleiben Außenseiter, aber der gute Saisonstart gibt uns viel Selbstvertrauen. Zudem haben wir uns gegenüber der vergangenen Saison gesteigert. Ob dies allerdings für ein Team wie Wernigerode reicht, bleibt abzuwarten. Dennoch werden wir alles geben und an die Sensation glauben.

FD-Pokal, 2. Runde

Pokal-Aus gegen die Red Devils

Am vergangenen Sonntag trafen die Black Wolves im Rahmen des FD-Pokals auf den Bundesligisten Red Devils Wernigerode. Trotz einer guten Leistung reichte es am Ende nicht für eine Sensation und der Favorit aus dem Harz setzte sich mit 6:15 durch.

Starkes erstes Drittel hielt die Wölfe im Spiel

Von Beginn an spielten die Wölfe mutig nach vorn und zeigten in vielen Aktionen ihr starkes Selbstbewusstsein. So begann das erste Drittel temporeich und konzentriert. Lange konnten die Black Wolves die Devils in Schach halten und sorgten selbst oft genug für Torgefahr. Den ersten Treffer der Partie erzielten dann allerdings doch die Gäste in der 6. Minute. Doch die Dessauer zeigten sich unbeeindruckt und glichen aus. Leichte Unachtsamkeiten im sonst sehr gut organisierten Dessauer Spiel nutzte der Bundesligist aus Wernigerode eiskalt aus und führte so zum Ende des ersten Drittels mit 1:3.

Leichte Unsicherheiten im Dessauer Spiel

Nach einer sehr guten Vorstellung im ersten Drittel merkten die Dessauer, dass hier mehr möglich war, als man in einem Pokalspiel gegen einen Bundesligisten annehmen kann. Auch die Red Devils spürten nach dem 1. Drittel, dass die 2. Pokalrunde gegen die Black Wolves aus Dessau keineswegs ein Durchmarsch werden würde und so spielte man konzentriert und mit frühem Druck gegen das Aufbauspiel der Wölfe. Die Dessauer gerieten so zu Beginn des 2. Drittels in eine holprige Phase und hatten Mühe gegen den gut aufspielenden Gegner. Die Wölfe stabilisierten daraufhin ihr Spiel wieder zunehmend und waren beim 3:5 dem Ausgleich näher als die Devils dem gewünschten Torfestival gegen den Regionalligisten. Doch leider schafften die Black Wolves die Wende im Spiel nicht und gerieten mit dem 3:7 Endstand im vorletzten Drittel wieder in die leicht abgehängte Verfolgerrolle.

Wölfe verlieren den Fokus

Im letzten Drittel wollte man nun einen erneuten Gegentreffer unbedingt verhindern und in der Offensive möglichst viele Torchancen kreieren. Doch die Dessauer waren mental nicht mehr auf dem Niveau, auf dem sie noch im 1. Drittel waren. Grobe Fehler und Ballverluste forderten gegen so einen Gegner ihren Tribut und so hatten die Red Devils weit weniger Mühe als in der Spielzeit zuvor. Zwar konnten die Wölfe noch 3 Treffer erzielen, liefen aber durch satte 8 Tore der Devils einem zu großen Rückstand hinterher. Am Ende gewannen die Red Devils Wernigerode verdient mit 6:15 und ziehen in die nächste Pokalrunde ein. Die Black Wolves aus der Regionalliga zeigten in vielen Phasen des Spiels, dass man auch den roten Teufeln die Hörner stutzen kann und müssen sich für die gezeigte Leistung keineswegs verstecken.

Kapitän Justin Düben war trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft:

Ich bin mit unserer Leistung sehr zufrieden. Trotz des Klassenunterschiedes war es ein anschauliches Spiel unserer Mannschaft. Aus dieser Partie können wir viel Positives für die weitere Saison mitnehmen.

FD-Pokal, 2. Runde

Black Wolves erstmals gegen Erstligisten im Pokal

Der FD-Pokal ist seit 3 Jahren fester Bestandteil für die Black Wolves. In den vergangen Jahren schafften es die Herren jeweils eine Runde weiter zukommen als im Vorjahr. Letztes Jahr standen sie sogar im Achtelfinale, welches gegen den Zweitligisten SSF Dragons Bonn knapp mit 5:7 verloren wurde. Dieses Jahr ist die erste Hürde gleich eine Mannschaft aus der höchsten Spielklasse.

Red Devils Wernigerode sind großer Favorit

Für die Red Devils aus Wernigerode läuft die aktuelle Bundesligasaison gut. Von fünf Spielen konnte sie vier gewinnen und belegen aktuell Platz drei in der Tabelle. Die Black Wolves haben nach zwei Auftaktsiegen zuletzt einen Rückschlag gegen den UHC Sparkasse Weißenfels II erlitten, befinden sich dennoch auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Favoritenrolle zwischen dem Bundesligisten aus Wernigerode und den Wölfen aus der Regionalliga ist natürlich klar vergeben. Die Black Wolves wollen vor heimischer Kulisse trotzdem alles geben und vielleicht gelingt ihnen ja tatsächlich eine Sensation.

Spielerratsmitglied Sascha Marquardt ist gespannt:

Es ist schön, dass wir die Möglichkeit bekommen im Pokal gegen einen Erstligisten anzutreten. Wir wollen deutlich machen, dass wir nicht nur zuschauen wollen. Für alle die uns an diesem Tag unterstützen, werden wir alles raushauen und vielleicht ist dann am Ende wirklich etwas mehr drin als nur ein Lob der Gegner.

Artikelbild Saisonstart

Black Wolves starten mit vollem Plan

Nach sechswöchiger Pause ohne Hallentraining, in denen jeder Spieler sich gründlich von einer langen Saison erholt hat und viele in den letzten Wochen schon individuell trainiert haben, startet ab Donnerstag wieder der gewohnte Trainingsbetrieb. Hierfür gab es von der Stadtverwaltung auch eine neue Trainingszeit, womit weiterhin der Jugend und Herrenbereich besser gefordert und gefördert werden kann.

Turniere zum Spielpraxis sammeln

Die Herren beginnen, wie in der letzten Saison mit der Unihockeynight in Magdeburg und zwei Wochen später geht es nach Leipzig zu den Phoenix Open. Bei beiden Turnieren haben die Black Wolves noch nicht gewinnen können. Beste Platzierung war jeweils der 2. Platz. Dies wollen die Black Wolves in dieser Saison gerne nach oben korrigieren. Zwischen dem Turnier steht der jährliche Schiedsrichterkurs auf dem Programm. Gerade in einem Regeljahr ein Pflichttermin.

Für die Junioren beginnt die Saison Anfang September zum Devils Cup. Hier werden die Black Wolves mit 6 Teams (U9, U11, U13, U15, U17 und Eltern) antreten. Für die U13 und U15 gibt es noch das Highlight das die neuen Trikots erstmals präsentiert werden.

Eine Woche später steht dann mit der ersten Runde im FD-Pokal das erste Pflichtspiel der Saison an, es sei denn, man bekommt wie letzte Saison ein Freilos.

Eine Woche später ist in allen Altersklassen mit dem Start der Saison zu rechnen. Falls es die Ligaleitung gut mit uns meint, werden wir auch beim City-Lauf in Dessau mit vielen Black Wolves Spielern mitlaufen.

Am 06. November feiert die Abteilung ihr 20-jähriges Jubiläum. Genauere Informationen folgen noch an alle Mitglieder.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt zum Auftaktprogramm:

Wir haben uns auch dieses Jahr nicht geschont bei der Planung. Uns ist wichtig, dass wir bereits früh in der Saison durch Turniere schauen müssen, wo wir stehen. Aber natürlich werden wir besonders im Training einiges abspulen, um spätestens zum Pflichtspielstart voll da zu sein. Letzte Saison hat das auch gut funktioniert und wir brauchen eine gute Grundlage für eine hoffentlich lange und erfolgreiche Saison.

Links:

Achtelfinale Pokal

Herren verpassen Einzug ins Viertelfinale

Am vergangenen Sonntag stand für die Wölfe das Achtelfinale des FD-Pokals in der Elbe-Rossel-Halle in Roßlau auf dem Programm. Vor knapp 120 Zuschauern musste sich der PSV 90 Dessau knapp mit 5:7 gegen den Zweitligisten aus Bonn geschlagen geben. In einer umkämpften Partie liefen die Dessauer zu früh einem Rückstand hinterher, den sie auch durch eine starke Leistung nicht mehr aufholen konnten.

Spannend bis zum Abpfiff

Achtelfinale PokalDas erste Drittel startete recht flott mit der Initiative des SSF Dragons Bonn, welcher gleich zu Beginn deutlich machte, dass man Dessau nur als Zwischenstation auf dem Weg zum Viertelfinale sieht. Doch auch Dessau gefiel durch gutes Defensivverhalten in der Anfangsphase und konnte schon mal an dieser Stelle zeigen, dass man schlecht in die Außenseiterrolle passen wollte. Die Abwehr der Wölfe hielt den temporeichen Vorstößen der Dragons ganze 12 Minuten sehr gut stand, wurde dann aber durch Abstimmungsproblemen und individuelle Fehler löchrig. Ganze zweieinhalb Minuten benötige Bonn um sich durch Jannik Heinen, Maximilian Spöhle und Max Pletziger eine 0:3 Führung aufzubauen. Nicht nur die Defensive der Black Wolves bröckelte gehörig, auch die Offensivaktionen hielten sich durch fehlerhaftes Aufbauspiel, was Bonn immer wieder störte, in Grenzen. Dem Dessauer Torhüter und das teilweise unkonzentrierte Passspiel der Dragons ist es zu verdanken, dass zu diesem Zeitpunkt der Spielstand nicht schon deutlicher auf der Anzeigetafel ausfiel. Nach dem dritten Gegentor wirkten die Wölfe wacher und konnten sogar in Unterzahl hochklassige Torchancen erarbeiten. Nun merkte auch Bonn zum ersten Mal, dass man es mit einer schlagkräftigen Mannschaft auf Augenhöhe zu tun hatte. Trotz der Anstrengungen blieb es am Ende des 1. Drittels beim 0:3 Rückstand.

Black Wolves verkürzen Spielstand

IAchtelfinale Pokalm zweiten Drittel kam es direkt nach 11 Sekunden wieder zu einem direkten Abschluss von Bonn durch Maximilian Spöhle und die damit auf 4 Tore ausgebaute Führung. Doch dieses Mal antwortete der PSV mit einem Tor von Justin Düben und verkürzte so erstmalig auf 1:4 in einem nun auf beiden Seiten gut umkämpften Spiel. Vor allem die Wölfe kamen nun besser in die Partie und agierten offensiver und ballsicherer als im ersten Drittel. Die Black Wolves konnten mehr Spielanteile gewinnen und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Dragons. Doch Bonn hielt die aufspielenden Dessauer auf Abstand durch einen erneuten Treffer von Maximilian Spöhle und der guten Abwehr der Offensivkräfte des PSV Dessau. Auch der sehenswerte Treffer von Martin Hoffmann und der Rebound von Luc Gentzsch reichten nicht, um im zweiten Drittel das Ruder herumzureißen. Dennoch zeigten die Wölfe stellenweise mehr spielerische Klasse als der Zweitligist aus Bonn und so erhoffte man sich ein enges letztes Drittel bei einem Zwischenstand von 3:5.

Aufholjagd beginnt zu spät

Im letzten Drittel konnte zunächst wieder Bonn mit einem Treffer von Lucas Grünewald punkten und so mit 3:6 etwas Abstand gewinnen. Dessau agierte weiterhin gut in der Offensive aber konnte hochwertige Chancen, wie einen Penalty und einen Lattentreffer nicht in Zählbares verwandeln. Auch eine Unterzahlsituation meisterte man dank gutem Abwehrverhalten ohne Gegentor. Zum Dessauer Abschluss-Pech gesellte sich dann nochmal ein Tor von Maximilian Spöhle zum 3:7, was in der 13. Minute des letzten Drittels durchaus an der Moral der Dessauer knabberte. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Wölfe bis zum Schluss Torchancen und bedankten sich so auch bei den zahlreichen Fans, welche unermüdlich die Mannschaft anfeuerten. Die letzten Minuten gestalteten sich nochmals spannend durch die Tore von Justin Düben und Martin Hoffmann, welche durch ihre Treffer auf 5:7 verkürzten und damit auch den Endstand und die bittere Niederlage markierten.

Pokalaus im Achtelfinale

Leider lief die Zeit von Anfang an gegen die Black Wolves, welche zu schnell und zu hoch gegen einen konstant gut spielenden Zweitligisten aus Bonn in Rückstand geraten waren. Dennoch war es technisch und konditionell ein Duell auf Augenhöhe und Dessau brauchte sich zu keinem Zeitpunkt zu verstecken. Insbesondere der Kampfgeist und die Spielermoral im 2. und letzten Drittel ist der Mannschaft um Trainer Sascha Marquardt hoch anzurechnen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach der Achtelfinal-Premiere bis zur nächsten Pokalserie entwickelt.

Kapitän Justin Düben war nach der Niederlage enttäuscht aber auch stolz auf seine Mannschaft:

Dafür, dass Bonn ein Zweitligist ist, haben wir uns gut geschlagen. Hätten wir den Anfang des Spiels nicht verschlafen, wäre es auf jeden Fall noch spannender geworden. Jedoch können wir alles in allem auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen und uns für die nächste Saison vorbereiten.

Links

  • Dessauer scheitern im Achtelfinale des Floorballpokal- Beitrag von RAN1
  • Spöhle ballert Dragons ins Viertelfinale – Artikel von SSF Dragons Bonn