Kategorie: FD-Pokal

Achtelfinale Pokal

Herren verpassen Einzug ins Viertelfinale

Am vergangenen Sonntag stand für die Wölfe das Achtelfinale des FD-Pokals in der Elbe-Rossel-Halle in Roßlau auf dem Programm. Vor knapp 120 Zuschauern musste sich der PSV 90 Dessau knapp mit 5:7 gegen den Zweitligisten aus Bonn geschlagen geben. In einer umkämpften Partie liefen die Dessauer zu früh einem Rückstand hinterher, den sie auch durch eine starke Leistung nicht mehr aufholen konnten.

Spannend bis zum Abpfiff

Achtelfinale PokalDas erste Drittel startete recht flott mit der Initiative des SSF Dragons Bonn, welcher gleich zu Beginn deutlich machte, dass man Dessau nur als Zwischenstation auf dem Weg zum Viertelfinale sieht. Doch auch Dessau gefiel durch gutes Defensivverhalten in der Anfangsphase und konnte schon mal an dieser Stelle zeigen, dass man schlecht in die Außenseiterrolle passen wollte. Die Abwehr der Wölfe hielt den temporeichen Vorstößen der Dragons ganze 12 Minuten sehr gut stand, wurde dann aber durch Abstimmungsproblemen und individuelle Fehler löchrig. Ganze zweieinhalb Minuten benötige Bonn um sich durch Jannik Heinen, Maximilian Spöhle und Max Pletziger eine 0:3 Führung aufzubauen. Nicht nur die Defensive der Black Wolves bröckelte gehörig, auch die Offensivaktionen hielten sich durch fehlerhaftes Aufbauspiel, was Bonn immer wieder störte, in Grenzen. Dem Dessauer Torhüter und das teilweise unkonzentrierte Passspiel der Dragons ist es zu verdanken, dass zu diesem Zeitpunkt der Spielstand nicht schon deutlicher auf der Anzeigetafel ausfiel. Nach dem dritten Gegentor wirkten die Wölfe wacher und konnten sogar in Unterzahl hochklassige Torchancen erarbeiten. Nun merkte auch Bonn zum ersten Mal, dass man es mit einer schlagkräftigen Mannschaft auf Augenhöhe zu tun hatte. Trotz der Anstrengungen blieb es am Ende des 1. Drittels beim 0:3 Rückstand.

Black Wolves verkürzen Spielstand

IAchtelfinale Pokalm zweiten Drittel kam es direkt nach 11 Sekunden wieder zu einem direkten Abschluss von Bonn durch Maximilian Spöhle und die damit auf 4 Tore ausgebaute Führung. Doch dieses Mal antwortete der PSV mit einem Tor von Justin Düben und verkürzte so erstmalig auf 1:4 in einem nun auf beiden Seiten gut umkämpften Spiel. Vor allem die Wölfe kamen nun besser in die Partie und agierten offensiver und ballsicherer als im ersten Drittel. Die Black Wolves konnten mehr Spielanteile gewinnen und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Dragons. Doch Bonn hielt die aufspielenden Dessauer auf Abstand durch einen erneuten Treffer von Maximilian Spöhle und der guten Abwehr der Offensivkräfte des PSV Dessau. Auch der sehenswerte Treffer von Martin Hoffmann und der Rebound von Luc Gentzsch reichten nicht, um im zweiten Drittel das Ruder herumzureißen. Dennoch zeigten die Wölfe stellenweise mehr spielerische Klasse als der Zweitligist aus Bonn und so erhoffte man sich ein enges letztes Drittel bei einem Zwischenstand von 3:5.

Aufholjagd beginnt zu spät

Im letzten Drittel konnte zunächst wieder Bonn mit einem Treffer von Lucas Grünewald punkten und so mit 3:6 etwas Abstand gewinnen. Dessau agierte weiterhin gut in der Offensive aber konnte hochwertige Chancen, wie einen Penalty und einen Lattentreffer nicht in Zählbares verwandeln. Auch eine Unterzahlsituation meisterte man dank gutem Abwehrverhalten ohne Gegentor. Zum Dessauer Abschluss-Pech gesellte sich dann nochmal ein Tor von Maximilian Spöhle zum 3:7, was in der 13. Minute des letzten Drittels durchaus an der Moral der Dessauer knabberte. Nichtsdestotrotz erspielten sich die Wölfe bis zum Schluss Torchancen und bedankten sich so auch bei den zahlreichen Fans, welche unermüdlich die Mannschaft anfeuerten. Die letzten Minuten gestalteten sich nochmals spannend durch die Tore von Justin Düben und Martin Hoffmann, welche durch ihre Treffer auf 5:7 verkürzten und damit auch den Endstand und die bittere Niederlage markierten.

Pokalaus im Achtelfinale

Leider lief die Zeit von Anfang an gegen die Black Wolves, welche zu schnell und zu hoch gegen einen konstant gut spielenden Zweitligisten aus Bonn in Rückstand geraten waren. Dennoch war es technisch und konditionell ein Duell auf Augenhöhe und Dessau brauchte sich zu keinem Zeitpunkt zu verstecken. Insbesondere der Kampfgeist und die Spielermoral im 2. und letzten Drittel ist der Mannschaft um Trainer Sascha Marquardt hoch anzurechnen. Man darf gespannt sein, wie sich das Team nach der Achtelfinal-Premiere bis zur nächsten Pokalserie entwickelt.

Kapitän Justin Düben war nach der Niederlage enttäuscht aber auch stolz auf seine Mannschaft:

Dafür, dass Bonn ein Zweitligist ist, haben wir uns gut geschlagen. Hätten wir den Anfang des Spiels nicht verschlafen, wäre es auf jeden Fall noch spannender geworden. Jedoch können wir alles in allem auch viel Positives aus dem Spiel mitnehmen und uns für die nächste Saison vorbereiten.

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Wochenendvorschau

Black Wolves wollen Sensation im Pokal Achtelfinale

Ein spannendes Wochenende steht für die Black Wolves wieder an. Am Samstag soll die U17 wieder einiges gut machen nach den beiden Niederlagen gegen Leipzig und Chemnitz. Sonntag früh fährt die U13 nach Nebra, um sich Platz 2 zurückzuerobern. Und zum Highlight laden die Herren am Sonntag in FD-Pokal Achtelfinale ein.

17 Wiedergutmachung in Chemnitz

Für die U17 geht es Samstag morgen nach Chemnitz. Nachdem letztes Wochenende erstmals keines der beiden Spiele gewonnen werden konnte, sollen jetzt wieder mehr Punkte geholt werden. Im ersten Spiel gegen den UHC Sparkasse Weißenfels wird es traditionell ein schweres Spiel. Die Weißenfelser waren letzte Saison bei der Großfeld DM mit dabei. Im zweiten Spiel warten die Gastgeber aus Chemnitz auf die Black Wolves. Die Floor Fighters Chemnitz liegen aktuell auf Platz fünf der Tabelle und damit einen Platz vor den Dessauern.

Trainer Sascha Marquardt weiß, dass jetzt Punkte nötig sind:

Es stehen uns am Wochenende zwei sehr starke Gegner gegenüber. Wir wollen aber alles geben, um auch hier Punkte einzufahren. Gerade weil es letzte Woche nicht geklappt sind alle noch mehr motiviert.

U13 Sprung auf Platz 2 als Ziel

Die U13 hat letzte Woche zuhause wieder drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs eingefahren. Jetzt sollen auch Auswärts Punkte nachgelegt werden. Die Magdeburger sind aktuell Tabellen vorletzter und haben hohe Niederlagen kassiert. Die Black Wolves wollen aber niemanden unterschätzen. Im zweiten Spiel wartet mit den Red Devils Wernigerode schon ein stärkerer Gegner. Die Devils haben aktuell zwar nur drei Punkte geholt, hatten aber auch erst zwei Spiele.

Trainer Sascha Marquardt hofft auf sechs Punkte in Nebra:

Die Leistung letzte Woche gegen Salzwedel war gut. Sollte es uns gelingen diese wieder abzurufen, sind sechs Punkte definitiv möglich.

Herren wollen Sensation im Pokal gegen Bonn

Normalerweise hatten die meisten Fans vor der Saison gedacht, dass die Herren am Wochenende ein spielfreies Wochenende haben. Jedoch überzeugten sie in ihren beiden Pokalspielen so, dass der MFBC Schkeuditz (2. Runde) und der ETV Piranhhas Hamburg 2 (3. Runde) besiegt worden konnten. Somit standen die Herren erstmal in ihrer Geschichte im Achtelfinale des FD-Pokals. Hier wurde als Gegner der SSF Dragons Bonn ausgelost. Der Zweitligist ist in seiner Nord/West Staffel aktuell im Mittelfeld anzufinden. Hat aber speziell in den letzten Wochen eine Aufsteigende Form.

Trainer Sascha Marquardt weiß, das alles möglich ist:

Unser ganzer Verein freut sich sehr auf das Spiel, es ist ein absolutes Highlight. Wir wissen alle über welche Qualitäten die Bonner verfügen. Sie haben viele junge und sehr talentierte Spieler in ihren Reihen. Deshalb steigt bei uns auch die Vorfreude immer mehr, da wir genau für diese Spiele uns im Pokal angemeldet haben. Aktuell sieht unsere Bilanz gegen Bonn sehr gut aus sowohl bei der U15 als auch bei der U17 DM konnten wir die Vergleiche für uns entscheiden. Bei den Herren sind wir natürlich Außenseiter, aber mit der großartigen Unterstützung unserer tollen Fans ist auch ein Zweitligist schlagbar.

FD-Pokal - 3. Runde

Bewerbung für Berlin

Am vergangenen Sonntag trafen die Herren der Black Wolves im Rahmen der 3. Runde des FD Pokals auf die zweite Mannschaft der ETV Piranhhas Hamburg. Vor rund 110 Zuschauern zeigten die Dessauer in der Sporthalle Kochstedt eine sehr gute Leistung und schickten die Hanseaten mit einem souveränen 14:4 Sieg auf die lange Heimreise.

Auch Wölfe fressen gerne Fisch

FD-Pokal - 3. RundeIn den ersten Minuten nach dem Anpfiff zeigten sich die Mannschaften ausgeglichen und hatten bereits einige Offensivaktionen. Die Zuschauer mussten bis zur 5. Spielminute warten bis das erste Tor des Spiels durch ein Hamburger Eigentor fiel. Die Dessauer kamen nun besonders durch ihr schnelles und sicheres Passspiel immer wieder sehr gefährlich vor den Kasten von Torhüter Patrick Henke. Doch auch den Piranhhas gelang es Akzente im Dessauer Torraum zu setzen, welche ein bärenstarker Linus Ilgner gekonnt zu parieren wusste. Nach einer Unterzahl für die Hamburger konnte Jan Berbig das Powerplay zum 2:0 nutzen. Allerdings kamen nun auch die Hanseaten immer wieder zu Abschlüssen, da die Wölfe zumindest für kurze Zeit sich nicht gut zuteilten und die Bälle schlecht klärten. So kam es, dass Christopher Wilbrand den Hamburgern zum Anschlusstreffer verhalf. Danach zeigten sich die Dessauer besser in der Verteidigung und konnten durch schnelles Umschaltspiel dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Auch nutzen die Black Wolves konsequent ihre Überzahl nach Zeitstrafen gegen Hamburg, wodurch die Piranhhas zunehmend auf dem Trockenen schwammen. Durch Tore von Carlo Gentzsch und Jeremy Beil vergrößerten die Wölfe schließlich ihren Abstand auf 5:1 im ersten Drittel.

Im zweiten Drittel präsentierten die Black Wolves ihre guten Abwehrqualitäten in Unterzahl, wodurch es Hamburg auch aufgrund ihres ungenauen Passspiels nicht gelang ein Tor in Überzahl zu erzielen. Dafür zeigten die Dessauer wie man Tore schießt und so konnten Justin Düben und Jeremy Beil auf 7:1 erhöhen. Die Hamburger machten sich unterdessen durch viele unnötige Zeitstrafen das Leben selbst schwer und so hatten die Wölfe durch ihr konsequentes Powerplay immer wieder Torerfolg. Auch die perfekt einstudierten Spielzüge in der Offensive zeigten, welche Schlagkraft die Dessauer Mannschaft von Trainer Sascha Marquardt inzwischen entwickelt hatte. So konnten Max Schweininger, Martin Hoffmann und Justin Düben auf 10:1 erhöhen. Die Piranhhas kamen seltener zu vernünftigen Abschlüssen und hatten sichtlich Mühe den sehr guten Dessauer Keeper zu überwinden. Lediglich in der letzten Minute des zweiten Drittels betrieben die Gäste aus Hamburg mit dem 10:2 durch Christopher Wilbrand Ergebniskorrektur.

FD-Pokal - 3. RundeIm letzten Drittel konnte nun auch Hamburg ein Überzahl-Spiel für sich nutzen und so auf 10:3 durch Paul Dall verkürzen. Die Wölfe zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und betrieben neben einigen Offensivaktionen eine solide Ergebnisverwaltung. So konnte Jeremy Beil auf 11:3 erhöhen. Eine unschöne Szene ereignete sich dann in der 10. Spielminute des letzten Drittels: Der Hamburger Xavi Behrend erwies seiner Mannschaft durch eine 2- und 10-Minuten Zeitstrafe einen Bärendienst und bekam aufgrund einer unsportlichen Geste, welche hier nicht näher erläutert wird zusätzlich die rote Karte. Spätestens danach war den Hamburgern klar, dass sie dieses Spiel nur noch durch ein Wunder drehen konnten. Das erhoffte Hamburger Wunder blieb allerdings aus und so konnten Jan Berbig, Max Schweininger und Malte Hörnlein die Tore zum 14:4 Endstand erzielen nachdem Christopher Wilbrand noch das 4. Tor für seine Piranhhas verbuchen konnte.

Black Wolves für die nächste Runde gewappnet

Am Ende war es ein spannendes und weitgehend faires Spiel, was vor allem auch an der guten Schiedsrichterleistung lag. Die Black Wolves konnten durch souveräne Offensivaktionen stetig Tore erzielen und so die gut spielenden Hamburger auf Abstand halten. Dem Gegner fehlte hauptsächlich durch Zeitstrafen und der guten Dessauer Abwehr samt Torhüter die nötige Durchschlagskraft. Damit steht nun der PSV 90 Dessau im Achtelfinale des FD-Pokals. Man darf gespannt sein, auf wen die Black Wolves nun treffen werden. Eines steht allerdings jetzt schon fest: Egal wie der Gegner heißt- er bekommt es mit einem hochmotivierten Wolfsrudel zu tun.

Dessaus Trainer Sascha Marquardt war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft:

Wir haben heute eine sehr gute Leistung abgerufen. Gleich von Beginn an waren wir bereit alles zu geben und das mussten wir auch tun, da die Hamburger eine starke Truppe haben. Als Trainer bin ich besonders mit dem schnellen Spiel meines Teams zufrieden. Wir können fast die kompletten 60 Minuten ein hohes Tempo spielen und das brauchen wir auch, um weiterhin so viele Torchancen zu erarbeiten. Das wir jetzt im Achtelfinale stehen ist überragend und noch etwas unreal. Auf die nächste Partie freuen wir uns schon sehr.

Wochenendvorschau

Neun Spiele der Black Wolves an einem Wochenende

19 Jahre Floorball in Dessau
19 Jahre Floorball in Dessau

Der Floorball-Abteilung des PSV 90 Dessau feierte am Montag noch ihren 19. Geburtstag und will am Wochenende nun auch viele Punkte nach Dessau holen. Gleich vier Teams der Black Wolves sind an diesem im Ligabetrieb aktiv. Mit insgesamt neun Spielen, davon fünf Heimspiele ist zugleich ein Rekord für den PSV.

U17 mit zweitem Heimspieltag auf dem Großfeld

Fast zwei Monate ist es her, dass die U17 der Black Wolves ihren letzten Spieltag auf dem Großfeld hatte. Am Samstag ist der PSV 90 Dessau wieder Gastgeber eines Heimspieltages und trifft im ersten Spiel auf den UHC Döbeln 06. Gegen die Döbelner konnte das Hinspiel mit 8:0 gewonnen werden. Im zweiten Spiel trifft man auf den aktuell Tabellenletzten UV Zwigge 07.

U15 startet als letzte Mannschaft in die Saison

Samstag ist es für unsere U15 endlich soweit. Alle Mannschaften im Spielbetrieb hatten schon ihre Chance sich zu beweisen und genau das will auch die U15 am Wochenende in Landsberg. Hierbei trifft man zuerst auf den USV Halle Saalebiber. Die Saalebiber haben am ersten Spieltag beide Spiele für sich entscheiden können. Im zweiten Spiel trifft man auf die Gastgeber die SG Landsberg/Elster. Die SG hatte an dem ersten Spieltag beide Spiele verloren.

Trainer Sascha Marquardt ist gespannt auf den Spieltag:

Der Spieltag wird für uns eine Standortbestimmung. Wir wollen sehen wo wir mit unserer sehr jungen U15 Mannschaft stehen.

U13 will auch in Halle auf dem Kleinfeld überzeugen

Ebenfalls Samstag steht dann noch ein Spieltag der U13 an. Hier reist die Mannschaft als Tabellenführer nach Halle (Saale). Gleich im ersten Spiel geht es gegen die Gastgeber den USV Halle Saalebiber. Gegen die Saalebiber war es in der letzten Saison immer spannende und knappe Spiele. Im zweiten Spiel treffen dann Platz eins und zwei der aktuellen Tabelle auf einander. Die Floorball Grizzlys Salzwedel haben auch ihre beiden bisherigen Spiele deutlich gewinnen können.

Trainer Sascha Marquardt freut sich auf die Herausforderungen:

Wir haben zwei sehr starke Gegner vor der Brust und wollen zeigen, dass wir auch mit ihnen mithalten können.

U13 jetzt mit Großfeld Heimspieldebüt

Bereits letztes Wochenende konnte die U13 ihr Debüt auf dem Großfeld geben. Nun geht es am Sonntag erstmal zuhause weiter. Hierbei trifft man im ersten Spiel auf den SC DHfK Leipzig. Die Leipziger haben in dieser Saison noch keinen Großfeldspieltag gehabt. Als zweiten heißt der Gegner wieder die Black Lions Landsberg. Erst letzte Woche wurde die Partie in Landsberg angepfiffen. Hier gewannen noch die Landsberger mit 7:2.

Trainer Sascha Marquardt will weiter den Fokus auf Großfeld setzen:

Letztes Wochenende war es von den Ergebnissen nicht optimal, aber wir haben einiges mitgenommen. Es ist uns schon aufgefallen, das unser Aufbau sehr statisch war. Daran Arbeiten wir und dann wird alles besser. Wir müssen hier dranbleiben, denn auf Großfeld zählt noch mehr das Kollektiv.

Herren mit Chancen auf den Einzug ins Achtelfinale des FD-Pokals

Zum Schuss des schon vollen Floorballwochenendes steht noch das FD-Pokal-Spiel gegen den ETV Piranhhas Hamburg 2 auf dem Programm. Die Hamburger sind in dieser Saison noch ungeschlagen. In ihrer Liga konnten beide Spiele gewonnen werden und auch in der 2. Runde des FD-Pokal schlug man die Red Devils Wernigerode U23 deutlich mit 7:3. Somit sollten die Black Wolves auch gewarnt sein.

Trainer Sascha Marquardt traut seinem Team den Einzug ins Achtelfinale zu:

Wir sind mit dem Los sehr zufrieden gewesen, da wir wieder vor heimischem Publikum spielen. Die Ergebnisse des ETV 2 sind bislang sehr souverän und ich denke es wird ein sehr spannendes Spiel werden mit hoffentlich besseren Ende für uns.

Herren Pokal - 2. Runde

Black Wolves lösen Ticket für Runde 3

Durch den Sieg gegen Ligakonkurrent MFBC Schkeuditz machten die Black Wolves am Sonntag den Einzug in die 3. Runde des FD-Pokals perfekt.

MFBC Schkeuditz der erwartet starke Gegner

Die Black Wolves starteten mit einem Traumstart in die Partie – keine 30 Sekunden dauerte es bis der Ball erstmals im Tor des MFBC Schkeuditz lag. In der dritten Minute folgte gleich auch das 2:0. Die Schkeuditzer waren aber nicht geschockt und versuchten mit hohem Stören die Black Wolves zu Ballverlusten zu zwingen. In der siebten Minute gelang es den Dessauern ein Konter um auf 3:0 zu erhöhen. Nach einer 2-Minuten-Strafe gegen den PSV erzielte Schkeuditz den ersten Treffer für sich. In den folgenden Minuten bekamen die Schkeuditzern immer mehr Spielanteile und erzielten kurz vor der Pause den Anschlusstreffer zum 3:2.

PSV baut Führung aus

Herren Pokal - 2. RundeIm zweiten Drittel stellten die Dessauer in der 2. Reihe um, damit mehr Stabilität in der Verteidigung erreicht werden konnte. Doch die Schkeuditzer kamen mit viel Power aus der Kabine und wollten wieder mit hohem Pressing die Black Wolves zu fehlern zwingen. Nach etwa fünf Minuten konnten die Dessauer wieder für mehr Entlastung sorgen. Genau in dieser Phase erzielte der MFBC den nächsten Treffer zum 3:3 Ausgleich. Für die Black Wolves war somit die 3:0-Führung erst einmal dahin. Nach einem Freischlag in der neunten Minute zeigt der PSV, dass auch sie wieder im Spiel sind und erzielten die erneute Führung. Vier Minuten später gelang mit einem Konter in Überzahl das 5:3. Jetzt lief der Ball wieder deutlich besser in Reihen der Dessauer. Kurz vor der Pause folgte das 6:3. Zudem bekam der Torhüter der Schkeuditzer noch ein 10-Minuten-Strafe.

Drei-Tore-Führung reicht bis zum Abpfiff

Herren Pokal - 2. RundeDie erneute Drei-Tore-Führung war ein gutes Polster, jedoch wusste man von den Ergebnissen der letzten Wochen, dass der MFBC im letzten Drittel immer nochmal voll auftrete. Und auch im Pokal sollte es so kommen. Aus Sicht der Dessauer begann der letzte Abschnitt nicht optimal, als nach einem Stockschlag das Team wieder in Unterzahl musste. Nach einem Fehlpass seitens der Schkeuditzer stürmten zwei Dessauer nach vorn und konnten in Unterzahl das 7:3 erzielen.

In der siebten Minute war für viele Zuschauer mit dem 8:3 vermeidlich das Spiel entschieden. Schkeuditz blieben aber noch mehr als 10 Minuten das drohende Pokalaus zu vermeiden. In der 10. Minute gelang den Schkeuditzern das vierte Tor. Dessau erzielte in der 14. Minute das 9:4. In der Schlussphase konnte Dessaus Torhüter noch einen Penalty halten, jedoch nutzten die Schkeuditzer die folgende Unterzahl zum 9:5. Gleiches passierte auch beim 9:6. Insgesamt bekam der PSV 90 Dessau an diesem Tag vier Gegentore in Unterzahl.

Trainer Sascha Marquardt war trotzdem sehr stolz auf die Leistung seiner Mannschaft:

Es war ein klasse Spiel der Jungs. Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt, der uns alles abverlangt hat. Wenn sie uns früh gestört haben war es für uns nicht einfach, eine gute Auslosung zu spielen. Das sind Dinge die wir in der Regionalliga noch besser machen müssen. Auch aus dem Chemnitz-Spiel letzte Woche haben wir die richtigen Lehren gezogen und haben heute vieles besser gemacht. In einigen Situationen sind wir aber noch zu ungestüm und bekommen zu schnell Strafen. Hier müssen wir in den kommenden Wochen noch vermehrt arbeiten. Jetzt haben wir Sonntag unser Heimspiel gegen den USV Halle Saalebiber II und Samstag freuen wir uns auf die Auslosung im Pokal.

Die Auslosung findet diesen Samstag während der Bundesligabegegnung zwischen den Red Devils Wernigerode und dem TV Lilienthal statt. Diese wird gegen 20:00 Uhr Live aus Wernigerode übertragen.

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2. Runde FD-Pokal

Black Wolves wollen in die 3. Runde

Für die Dessauer beginnt am Sonntag der FD-Pokal, nachdem man in der 1. Runde ein Freilos hatte. Gegner wird Ligakonkurrent der MFBC Schkeuditz sein.

MFBC Schkeuditz leichter Favorit

Die Schkeuditzer spielen in der Saison wie die Black Wolves in der Regionalliga und haben in der aktuellen Spielzeit noch nicht gegeneinander gespielt. Derzeit steht der MFBC Schkeuditz auf Platz 1 mit acht Punkten aus drei Spielen. Der PSV 90 Dessau folgt mit sechs Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Das die Schkeuditzer ein sehr starker Gegner sind, zeigten sie bereits in der 1. Runde des FD-Pokals, als sie überraschend Zweitligist Hannover 96 (7:5) besiegten.

Für Trainer Sascha Marquardt steht trotzdem fest, das es nur ein Ziel gibt und das heißt Runde 3:

Selbstverständlich wollen wir eine Runde weiterkommen im Pokal, aber unsere Gegner auch. Schkeuditz spielt aktuell eine starke Saison und ist somit vermeintlich der leichte Favorit, aber das können sie gerne sein. Wir haben aus den vergangenen Spielen viel gelernt und wollen das jetzt umsetzen und mit einer guten Leistung eine Runde weiterkommen.

 

 

Pokal - 3. Runde

Pokal-Aus in einem legendären Spiel

Am vergangenen Samstag fand in Kochstedt die 3. Runde des Stena Line FD-Pokals statt. Die Black Wolves hatten sich gegen den USV Halle Saalebiber aus der 2. Bundesliga viel vorgenommen, doch verloren am Ende trotz einer bemerkenswerten Leistung knapp mit 4:5.

Black Wolves überraschen die Biber

herren_pokal_1Nach anfänglichen Lichtproblemen in der Kochstedter Sporthalle begann das Abenteuer Pokal für die Black Wolves erneut. Die Wölfe wollten dem Biber die Zähne ziehen und zeigten von Beginn an, wer Herr im Hause ist. Vor knapp 100 Zuschauern gestaltete der PSV 90 das Spiel und konnte früh Akzente setzen. Die Saalebiber hingegen waren von der überzeugenden Spielweise der Dessauer sichtlich überrascht und hatten Mühe das Spiel zu lesen und zu ordnen. So konnten die Black Wolves in der 3. und 6. Minute zum 2:0 treffen, was Halle schon frühzeitig in Zugzwang brachte. Das Spiel blieb körperlich umkämpft und beide Teams hatten Offensivaktionen, die schnell gefährlich wurden. Der USV kam nur schleppend ins Spiel, konnte aber durch 2 sehenswerte Treffer in der 10. und 12. Minute den 2:2 Ausgleich erzielen.

Kurz darauf kam es durch einen Zweikampf zu einem Schlägerbruch eines Dessauer Spielers, der aufgrund seines Verhaltens und einer vorangegangen Aktion eine 10 minütige Sperre plus 2 x 2 Minuten Zeitstrafe kassierte. In den 4 Minuten des Unterzahl-Spiels setzte Halle sich zunächst fest, konnte aber aufgrund einer soliden Defensive und des überragenden Torhüters von Dessau keine Treffer erzielen. Dagegen konnte sich Dessau mit zwei herrlich herausgespielten Kontern aus der eigenen Hälfte befreien und das 3:2 und 4:2 erzielen. Dieser Spielverlauf ließ die “Kochstedter Wolfshöhle” kochen. Nach dem ersten Drittel stand es somit überraschend und gleichermaßen verdient 4:2 für die Wölfe.

PSV hält Führung im zweiten Drittel

herren_pokal_3Nach der Pause kam Halle besser ins Spiel, als noch im 1. Drittel. Durch soliden und offensiven Floorball konnte Halle mehr Spielanteile von den Dessauern zurückgewinnen und im Angriff öfter zum Abschluss kommen. Deshalb dauerte es nicht lang bis der USV Halle den 4:3 Anschlusstreffer erzielte. Das Spiel blieb körperlich grenzwertig und spannend, dennoch änderte sich an der Anzeigetafel nicht fiel. Nach verschiedenen Zweikämpfe hagelte es für den PSV eine 2-Minuten Zeitstrafe und für die ebenfalls körperbetonte Spielweise der Saalebiber zwei 2-Minuten Zeitstrafen. Leider konnte der PSV aus der Überzahl kein Kapital schlagen und so stand es nach weiteren 20 Minuten immer noch 4:3 zugunsten der Black Wolves.

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Das entscheidende letzte Drittel verhieß für alle Beteiligten noch einmal Floorball-Dramatik pur. Der USV Halle sorgte durch sein schnelles und solides Spiel für den 4:4 Ausgleich in der 3. Minute. Die Wölfe waren davon nicht beeindruckt und witterten immer noch ihre Chance auf den Einzug in die nächste Runde. Nach einem überharten Körpereinsatz von Halle hatten die Wölfe die Chance in einem 2-minütigen Powerplay erneut die Führung zu erzielen. Leider blieben die Offensivaktionen zu selten gefährlich und auch das nötige Glück fehlte nach einem Pfostenschuss der Dessauer. Halle hingegen verteidigte klug und souverän und konnte so die Unterzahl ohne Gegentor überstehen.

Saalebiber zittern sich zum Sieg

Nach der Hallenser Vollzähligkeit ging das Pressing auf die Dessauer Defensive wieder in die Vollen und auch die sonst offensiv starke erste Reihe der Black Wolves kam nur noch selten gefährlich Richtung gegnerisches Tor. Nach kräftezehrender Verteidigung geschah was kommen musste: Ein Abwehrfehler verhalf Halle zum Führungstreffer von 4:5 und setzte den PSV 90 drei Minuten vor Ende Schachmatt. Die hitzige Schlussphase war geprägt von hektischer Spielweise und einer weiteren 2-Minuten Zeitstrafe gegen Dessau, welche ein Offensivspiel noch schwieriger machte. Die Schlusssirene besiegelt letztendlich das Pokal-Aus für den PSV 90 Dessau, welcher sich zu keiner Zeit gegen den USV Halle Saalebiber aus der 2. Bundesliga verstecken musste.

Kapitän Marquardt bedankte sich nach dem Spiel bei seiner Mannschaft:

Es war ein geiles Spiel. Wir haben gebissen und gekämpft. Jeder hat für jeden die letzten Kräfte mobilisiert. Besonders im ersten Drittel haben wir viele Chancen gehabt und 3 super Konter gefahren. Mit andauernder Spielzeit wurde Halle zwar stärker, aber wir haben weiterhin alles gegeben und hatten noch weitere Torchancen. Am Ende ist ein knapper Sieg für Halle bestimmt nicht unverdient, aber ich bin sehr stolz darauf der Kapitän einer solchen Mannschaft zu sein.

Unsere Entwicklung ist gerade einmal am Anfang, wenn ich sehe, dass unser Kader nicht einmal 20 Jahre im Durchschnitt ist. Damit sind wir mehr als 3 Jahre jünger als die Hallenser. Ich wünsche dem USV noch viel Erfolg im Stena Line FD-Pokal und vielleicht sieht man sich im März zum final4 ja in Dessau.

Stena Line FD-Pokal (3. Runde):

16:00 Uhr PSV 90 Dessau – USV Halle Saalebiber 4:5 (4:2; 0:1; 0:2)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Anton Unger (0 / 0), Malte Hörnlein (0 / 0), Thilo Berger (0 / 0), Erik Falke (0 / 0), Eric Rubitzsch (0 / 0), Benjamin Weber (0 / 0),
Lisa Franze (0 / 0), Julius Kellner, [C] Sascha Marquardt (1 / 2), [T] Linus Ilgner (0 / 0), Moritz Wolf (0 / 0), Jeremy Beil (2 / 0), Justin Düben (0 / 2), Jan Berbig (1 / 0), Christoph Pabel (0 / 0)

Pokal - 3. Runde

Wölfe wollen dem Biber die Zähne ziehen

Schon vor der Auslosung am Sonntag, den 23.10.2016 stand fest, dass auch der nächste Gegner kein einfacher Kontrahent sein wird. So entschied das Los, dass die Dessauer in einem Nachbarschaftsduell gegen den zweitklassigen USV Halle Saalebiber am kommenden Samstag antreten. Sicherlich eines der schwereren Aufgaben des PSV 90 Dessau. Dennoch haben die Wölfe im Spiel gegen Halle nichts zu verlieren und so werden die Dessauer alles daran setzen dem Biber die Zähne zu ziehen.

Die Dessauer, die 2017 das final4 in der Anhalt-Arena Dessau ausrichten werden, stehen zum ersten Mal in der 3. Runde des Stena Line FD-Pokals und freuen sich auf ein spannendes Spiel vor heimischer Kulisse.

Mannschaftskapitän Sascha Marquardt fiebert der Partie entgegen:

Sicherlich ist Halle der Favorit, aber man darf nicht vergessen, dass im Pokal alles passieren kann. Genauso werden wir an dieses Spiel herangehen, denn jedes Spiel bietet eine Chance auf den Sieg.

Spielort

Sporthalle Kochstedt (Winklerstraße 4, 06847 Dessau-Roßlau)

Stena Line FD-Pokal Herren (3. Runde):

16:00 Uhr PSV 90 Dessau – USV Halle Saalebiber