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Herren Regionalliga-Team siegt zum Rückrundenstart

(von Christian Gietzel)

Nachdem man zum Ende des Jahres gegen den MFBC Leipzig/Grimma und die Floor Fighters Chemnitz II noch zwei deutliche Auswärtsniederlagen auf dem Großfeld hinnehmen musste, gelang hingegen der Start ins Jahr 2026. Im Heimspiel gegen die Unihockey Igels Dresden II gewannen die Black Wolves in der Regionalliga am Sonntagabend mit 6:4 und feierten den dritten Saisonsieg.

Black Wolves klettern in der Tabelle

Am ersten Spieltag der Saison 2025/2026 kassierten die Dessauer gegen die Igels noch eine 8:4-Niederlage. Im Nachgang der Partie stellte man fest, dass eigentlich mehr möglich gewesen wäre und man die Punkte leichtfertig aus der Hand gegeben hat. Dies wollte man vor heimischer Kulisse im Rückspiel unbedingt besser machen. 

Nach einer konzentrierten Erwärmung erwischten die Wölfe den besseren Start ins Spiel und gingen durch einige individuelle Fehler der Gäste mit 3:0 in Führung. Die Black Wolves spielten mit viel Ballkontrolle und hatten im Rücken drei starke Torhüter. Erst in der 17. Minute des zweiten Drittels musste man den ersten Gegentreffer schlucken, der am Matchplan erst einmal aber nichts ändern sollte. Da man insgesamt im eigenen Überzahlspiel jedoch zu ungefährlich war, wurde die Partie kurzzeitig noch einmal spannend. So folgte nach dem 4:1 zu Beginn des Schlussabschnitts die schwächste Phase der Dessauer und die Sachsen schafften den Anschluss zum 4:3. Joris Kläring, mit seinem dritten Treffer des Tages, stellte wieder auf 5:3, ehe nur kurz darauf das unglückliche Gegentor zum 5:4 fiel. In der Schlussoffensive der Dresdner verteidigten die Black Wolves leidenschaftlich und konnten einen Konter zur Vorentscheidung erfolgreich abschließen. Durch den 6:4-Erfolg sind die Wölfe nach acht Spieltagen an den Unihockey Igels Dresden in der Tabelle vorbeigezogen und liegen mit insgesamt neun Punkten nun auf dem 6. Tabellenplatz. 

Weiter geht es in der Regionalliga Ost bereits am nächsten Sonntag. In der Sporthalle Kochstedt empfangen die Black Wolves dann den USV TU Dresden. Auch gegen den aktuellen Spitzenreiten verlor man das Hinspiel. Mit erneut lautstarker Unterstützung von der Tribüne und einer ähnlich couragierten Leistung auf dem Feld ist vielleicht eine Überraschung möglich.

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