Kategorie: Playoffs

Herren Playoffs

Herren weiter im Aufstiegsrennen

Für die Herren des PSV 90 Dessau ging es am Wochenende in die langersehnte Playoffs-Phase. Als Zweitplatzierter der Regionalliga Ost trafen die Black Wolves dabei auf den Tabellendritten, die TSG Füchse I. Am nächsten Tag wartete dann entweder das Spiel um Platz 3 oder das Finale auf die Aufstiegsaspiranten aus Dessau. Aber besonders das Halbfinale gegen die Füchse in der Sporthalle Kochstedt wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben.

Herren drehen Spiel gegen Füchse in den letzten 15 Minuten

In der abgelaufenen Saison konnten in zwei regulären Ligaspielen jeweils einmal die Black Wolves und einmal die Füchse ein Spiel für sich entscheiden. Im Playoffs Halbfinale war somit ein enges Match zu erwarten. Zu Beginn fanden die Dessauer besser in die Partie, jedoch ließ gerade die Chancenverwertung im ersten Drittel zu wünschen übrig. So nutzten die Füchse ihre Chancen deutlich effektiver und führten nach 20 Minuten mit 0:2.

Im zweiten Spielabschnitt schafften die Dessauer, jeweils in Überzahl, zwei Tore zu erzielen. Doch die Füchse schlugen zurück und konterten die Dessauer eiskalt aus. Nach einem spielerisch enttäuschenden Drittel der Black Wolves bauten die Gäste aus dem Harz ihren Vorsprung auf 2:5 aus.

Vor dem abschließenden Drittel schwor sich das Dessauer Team nochmal ein und glaubte weiterhin an den so wichtigen Sieg für die ganze Abteilung des PSV. Als die Füchse dann binnen zwei Minuten durch einen Doppelpack auf 2:7 erhöhten, glaubte in der Halle niemand mehr an einen Sieg. Zu diesem Zeitpunkt half den Black Wolves folglich nur noch ein Floorball Wunder.

Drei Minuten nach dem siebten Treffer der Gäste keimte ein wenig Hoffnung, da die Dessauer auf auf 3:7 verkürzten. Nach einer Zeitstrafe, welche gegen beide Teams ausgesprochen wurde, ergab sich viel Platz auf dem Parkett. Diesen Raum wussten die schnellen Wölfe für sich zu nutzen und erzielten während des Vier gegen Vier zwei weitere Tore. Somit lag man nur noch mit zwei Toren zurück. Durch ein weiteres Tor für die Füchse setzte es den nächsten Nackenschlag in der heimischen Halle. Doch auch von diesem erholte sich das Team schnell und stellte fünf Sekunden nach dem Wiederanpfiff wieder den alten Abstand her. Es folgten unnötige Strafen und die Black Wolves musste circa vier Minuten in Unterzahl agieren. Davon mussten sogar zwei in doppelter Unterzahl absolviert werden. Mit viel Kampf überstand man selbst diese Phase ohne weiteres Gegentor. Ein weiterer Treffer hätte den Wölfen hier sicherlich den Zahn gezogen.

Dennoch lief die Zeit unbeirrt gegen die Dessauer, denn es waren nicht einmal mehr als fünf Minuten zu spielen. Die Moral der Dessauer wuchs in schier Unermeßliche und innerhalb von 33 Sekunden erzielte man den wichtigen Ausgleich zum 8:8. Innerhalb von nur zehn Minuten stellten die junge Mannschaft der Black Wolves von einem 2:7 auf Remis. Als in der Schlussphase dann die Füchse eine Strafe zugesprochen bekommen, lag die Sensation in der Luft. Und diese sollte 45 Sekunden vor dem Abpfiff durch einen mustergültig vorgetragenen Konter auch folgen. Die letzten Momente der Partie wurden gekonnt über die Zeit gebracht und so blieb es beim sprichwörtlich sensationellen Endstand von 9:8. Mit dem ertönen der Sirene fielen sich alle Teile der Mannschaft in die Arme und feierten zusammen ein bereits verloren geglaubtes Spiel. Solch ein Krimi im bisher wichtigsten Spiel der Saison führte auch auf der Tribüne zu großen Jubelstürmen und einem wahrscheinlich unvergesslichen Ereignis.

Vize-Abteilungsleiter Sascha Marquardt fehlen die Worte:

Der Wahnsinn trägt heute auf jeden Fall unseren Namen. Wir haben nicht schlecht begonnen, aber keinen Ball hinter die Linie gebracht. Der Knoten ist dann erst in den letzten 15 Minuten geplatzt. Den Sieg verdanken wir einer unglaublichen Moral mit einem Quäntchen Glück. Wir haben unsere Chance genutzt und sind damit weiter im Aufstiegsrennen.

Black Wolves unterliegen dem amtierenden Meister

Nach dem nervenaufreibenden Samstag folgte am Sonntag das Playoff-Finale gegen die Red Devils Wernigerode U23. Das Nachwuchsteam der Devils will nicht aufsteigen und somit hat das Spiel keine Relevanz für den Aufstiegsweg der Black Wolves. Trotzdem wollte man das Finale unbedingt gewinnen und sich die Goldmedaille um den Hals hängen lassen. Leider wurde der Start komplett verschlafen und nach nicht einmal vier Minuten lagen die Dessauer mit 0:2 zurück. Durch einen verwandelten Penalty konnten die Black Wolves im Laufe des ersten Abschnitts auf 1:2 verkürzen. Im zweiten Drittel passierte auf beiden Seiten nicht viel, so dass lediglich ein Tor auf Seiten der Red Devils Wernigerode fiel.

In der letzten Viertelstunde wollten die Dessauer nochmals ihre Charakterstärke unter Beweis stellen. Mit dem Anschlusstreffer belohnte sich die Mannschaft selbst, aber Wernigerode gab nicht nach und stellte den alten Abstand wieder her. Bei den Black Wolves war allerdings kein Aufgeben zu verspüren und in Überzahl erzielte man den erneuten Anschlusstreffer. Doch auch nach dem wiederholten Aufbäumen schafften die Devils ihre Führung weiter auszubauen. Die Black Wolves versuchten mit einem zusätzlichen Feldspieler das Finale noch zu drehen, was aber unter dem Strich keinen Erfolg hatte. Wernigerode erzielte noch das letzte Tor des Finals und somit gewannen die Red Devils Wernigerode U23 wie bereits im letzten Jahr die Regionalliga Ost. Der PSV 90 Dessau belegt Platz zwei und hat somit die beste Ausgangssituation für die Qualifikationsspiele zur 2. Bundesliga gegen die Berliner Teams.

Vize-Abteilungsleiter Sascha Marquardt zum Finale:

Wir wollten das Finale natürlich gerne gewinnen. Aber es hat nach dem schweren Halbfinale nicht zu mehr gereicht. Wir gratulieren den Red Devils Wernigerode zur Titelverteidigung und hoffen trotzdem, dass wir uns im nächsten Jahr nicht erneut in der Liga begegnen, denn wir wollen weiterhin unser Ziel – Aufstieg in die 2. Bundesliga – erreichen.

Berichte

Herren Playoffs

Playoff-Finale der Herren steht an

Am kommenden Wochenende stehen wieder für zwei Mannschaften der Black Wolves Heimspiele auf dem Programm. Die Herren starten samstags in das Halbfinale der Playoffs gegen die TSG Füchse I und am Sonntag steht dann entweder das Spiel um Platz 3 oder das Finale in Wernigerode an. Am Sonntag bestreitet zudem die U15 auf dem Großfeld ihren zweiten Heimspieltag gegen die Red Devils Wernigerode und den MFBC Grimma/Leipzig.

Herren wollen Füchse im Heimspiel schlagen

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Herren-Team mit Position zwei in der Regionalliga um eine Platzierung verbessert und so lebt der Traum am Ende der Saison in die 2. Bundesliga aufzusteigen weiter. Damit dies entgegen dem letzten Jahr realisiert werden kann, muss in den Playoffs wenigstens der zweite Platz eingefahren werden. Im Halbfinale treffen die Dessauer dabei auf den Drittplatzierten der Liga, die TSG Füchse I. Die Füchse sind als diesjähriger Aufsteiger in die Regionalliga dennoch ambitioniert für mehr und wollen am liebsten den Durchmarsch in Liga zwei schaffen. Der direkte Vergleich zwischen den Teams zeigt mit jeweils einem Sieg für beide Mannschaften die Brisanz in der Partie.

Vize-Abteilungsleiter Sascha Marquardt ist sich der Bedeutung dieses entscheidenden Wochenendes bewusst:

Jetzt geht es um alles! Wir haben bisher eine gute und lange Saison hinter uns gebracht. Diese Leistung müssen wir aber in den Playoffs nochmal zeigen. Die TSG Füchse haben sich klasse entwickelt und ein Sieg wird alles andere als einfach. Wir wollen unser Maximum abrufen und den nächsten Schritt Richtung Mission – Aufstieg in die 2. Bundesliga – gehen.

U15 braucht zwei Heimsiege

Die U15 hat vor ihren beiden letzten Heimspieltagen weiterhin das Ziel die Playoffs zu erreichen. Dafür sollen am Sonntag, wie schon in den Hinspiel, zwei Siege gegen die Red Devils Wernigerode und dem MFBC Grimma/Leipzig her. Beide Spiele waren aber keine leichte Aufgabe, da man jeweils nur mit einem knappen Torunterschied gewann.

Jugendkoordinator Sascha Marquardt weiß, dass man jetzt keine Punkte mehr liegen lassen darf:

Wir sind jetzt zum Siegen verdammt. Wir wissen, dass wir beide Mannschaften schlagen können, aber die Schwere der Aufgabe ist uns dennoch bewusst.

U9 Playoffs

U9 will ins Finale der Playoffs

Am diesem Wochenende finden nun auch die letzten Playoffs für die Jugendmannschaften des PSV 90 Dessau statt. Für die U9 geht es nach Nebra, einem Ort, wo in der aktuellen Saison nicht viele positive Ergebnisse geholt werden konnten. In den Playoffs spielen die vier bestplatzierten Teams der Saison. Zusätzlich spielen der fünfte (Black Lions Landsberg) und sechste (Red Devils Wernigerode) zwei Spiele gegeneinander um den fünften Platz.

Halbfinale gegen Gastgeber Nebra

Im ersten Halbfinale treffen die Floorball Tigers Magdeburg (Platz 1) auf den den vierten den UHC Sparkasse Weißenfels. Im zweiten Halbfinale um 11:30 Uhr geht es dann auch für die Black Wolves los gegen Gastgeber Arche Fighters 1924 Nebra. In der regulären Saison konnte jedes Team jeweils eine Partie für sich entscheiden. Die jüngsten Black Wolves arbeiten seit vielen Wochen im Training nur auf die Playoffs hin und wollen mit einem Sieg gegen Nebra unbedingt ins Finale einziehen. Die beiden Verlierer der Halbfinals treffen im Spiel um Platz 3 aufeinander und für die beiden Sieger der Halbfinals steht das Finale an.

Die Black Wolves würden hier gerne ihren Erfolg vom Saisonbeginn (Devils Cup) wiederholen. Hier gewannen man gegen die Floorball Tigers Magdeburg mit 3:1 im Penaltyschiessen.

Trainer Sascha Marquardt will mit seinen Jungs ins Finale einziehen.

Die Saison mit unseren kleinen hat unglaublich begonnen. Danach kamen auch ein paar Niederlagen die uns wieder geerdet haben. Wir haben in den vergangenen Wochen uns intensiv auf die Playoffs vorbereitet und sind jetzt bereit für Nebra. Ins Finale zukommen wäre ein schöner Erfolg.

Spielort:

Unstruthalle Nebra (Grabenmühlenweg 10, 06642 Nebra)

Spieplan:

HF 1 10:00 Uhr Floorball Tigers Magdeburg – UHC Sparkasse Weißenfels
HF 2 10:45 Uhr Arche Fighters 1924 Nebra – PSV 90 Dessau
Pl. 3 12:15 Uhr Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2
Fin. 13:00 Uhr Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Herren Playoffs

Black Wolves mit historischem Wochenende

Am vergangenen Wochenende wurde der Traum wahr! Die Black Wolves konnten sich in zwei kräftezehrenden Entscheidungsspielen den direkten Aufstieg in die Regionalliga sichern.

#Projekt Aufstieg in Dresden

07:00 Uhr begann das Projekt Aufstieg. Trotz der zeitigen Abfahrt in die sächsische Landeshauptstadt war die Stimmung gut und gelöst. Im ersten Halbfinale des Tages trafen die jungen Anhaltiner in Dresden auf die Feuervögel aus Leipzig. Die Erwartungen an das Spiel waren hoch, und sie wurden alle erfüllt. Bereits nach einer Minute und 23 Sekunden gingen die Wölfe mit 1:0 in Führung. Die Spielrichtung war klar und die Sachsen hatten dem Dessauer Sturm nichts entgegenzusetzen. So stand es nach dem ersten Drittel 3:0 für die Black Wolves.

Das zweite Drittel begann etwas aggressiver, da Leipzig kämpfte und den Anschlusstreffer suchte. Im weiteren Spielverlauf gab es zehn Strafminuten und lediglich zwei Treffer. Das Powerplayspiel beider Mannschaften war sehr ermüdend und erfolglos somit war der Spielstand von 4:1 nur folgerichtig.

Im Schlussabschnitt trafen sowohl Martin Hoffmann als auch Kapitän Sascha Marquardt, die beiden erfolgreichsten Torschützen der Partie. Der Einzug in das Finale war mit einem 6:1 Sieg erfolgreich gemeistert.

Die erste und wichtigste Aufgabe war damit gelöst, denn man war jetzt sicher in der Relegation.

Warten auf Finalgegner

Die Dessauer warteten in ihrer fünfstündigen Pause nun gespannt auf das zweite Halbfinale zwischen USV TU Dresden II und dem UHC Elster. Da der PSV 90 Dessau in der Hauptrunde bereits zweimal gegen den UHC Elster unterlag, hoffte man auf einen Sieg der Sachsen. Doch es kam anders.

Der UHC ließ keinen Zweifel daran, wer aus der besseren Staffel kam. Obwohl beide sächsischen Mannschaften mit fast doppelter Anzahl an Spielern angereisten waren als die Teams aus Sachsen-Anhalt, konnten sie diesen Vorteil nicht für sich nutzen. Das zweite Halbfinale gewann Elster ebenfalls deutlich mit 7:0.

Black Wolves treffen auf den UHC Elster

Das Finale hieß also einmal mehr PSV 90 Dessau gegen UHC Elster. Die wichtigen Spiele konnten die Muldestädter immer für sich entscheiden, so auch dieses Mal.

Nach nur sieben Minuten und 42 Sekunden begann das Tor Festival. Dessau wirkte deutlich frischer und war überrascht von der Elsteraner Müdigkeit. Jeremy Beil, der auch zum besten Scorer des Tages gekürt wurde, brachte die Wölfe durch zwei weitere Treffer mit 3:0 in Führung.

Die Stimmung war super und ausgeglichen im Dessauer Team. Im zweiten Drittel folgten, wie bereits im ersten Spiel, Strafminuten allerdings lediglich für den UHC. Die Wölfe taten sich schwer in Überzahl und Elster kam noch einmal gefährlich nah heran. Der Mittelabschnitt endete 4:3.

Der Schlussabschnitt begann mit zwei wichtigen und Spielentscheidenden Treffern. Jeremy Beil und Sascha Marquardt machten nach Vorlage von Justin Düben den Sack zu. Beim Spielstand von 7:3 war die Moral des UHC gebrochen. Es folgten weitere Strafen und eine Kopfverletzung, doch alles in allem war es ein faires Spiel.
Die Black Wolves krönen den Saisonabschluss mit einem 9:4 Finalsieg und steigen somit direkt in die Regionalliga auf. Das Saisonziel ist damit erreicht.
Kapitän Sascha Marquardt sichtlich gelöst:

Es ist wahnsinn. Wir haben uns gerade in dieser Saison für die Großfeld-Saison angemeldet und dann schaffen wir gleich den Aufstieg. Es gibt dinge die sind nicht zu erklären. Es freut mich besonders das wir mit dem jüngsten Team der Liga diesen Erfolg erreicht haben. Jetzt ist unsere Saison zu ende und wir werden erst einmal etwas durchatmen und dann alle nötigen Planung angehen um in der Regionalliga eine sehr gute Rolle zu spielen.

Nun folgt die Sommerpause, bis es im Herbst wieder heißt ”it’s Floorballtime”!

Playoffs Halbfinale | Finale Verbandsliga Ost Herren Großfeld:

HF 1 10:00 Uhr FBC Phönix Leipzig – PSV 90 Dessau 1:6 (0:3; 1:1; 0:2)
HF 2 12:00 Uhr UHC Elster – USV TU Dresden II 7:0 (5:0; 0:0; 2:0)
Pl. 3 15:00 Uhr FBC Phönix Leipzig – USV TU Dresden II 1:4 (1:2; 0:0; 0:2)
Fin. 17:30 Uhr PSV 90 Dessau – UHC Elster 9:4 (3:0; 1:3; 5:1)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Adrian Tauchmann (1 / 1), Anton Unger (0 / 0), Malte Hörnlein (1 / 0), Thilo Berger (0 / 0), Moritz Genzer (0 / 0), Alexander Paesold (1 / 0), Martin Hoffmann (2 / 0), Philipp Neubauer (1 / 3), [K] Sascha Marquardt (4 / 0), [T] Linus Ilgner (0 / 0), Jeremy Beil (5 / 3), Justin Düben (0 / 4), Jan Berbig (0 / 0),  Christoph Pabel (0 / 0)

U13 Playoffs

Alles möglich in den U13 Playoffs

Am kommenden Sonntag tritt die U13-Mannschaft des PSV 90 Dessau ihre Reise zu den Playoffs nach Salzwedel an. Nach einer Saison mit vielen schwankenden Leistungen will man bei den Playoffs wieder die Topform erreichen

Black Wolves im Viertelfinale gegen den Topfavoriten

Im Viertelfinale treffend die Black Wolves gleich auf den absoluten Topfavoriten den UHC Sparkasse Weißenfels. Die Mannschaft gewann in der vergangen Saison die Deutsche Meisterschaft und ist somit auch gegen die Black Wolves klarer Favorit. In der letzten Trainingswoche wurde nochmal dem ganzen Team vor Augen geführt, das auch Favoriten schlagbar sind.

Trainer Sascha Marquardt weiß genau das sein Team eine Chance hat:

Natürlich haben wir eine Chance wenn wir keine hätten würden wir nicht spielen. Soweit ich weis startet auch dieses Spiel mit 0:0 und uns wurde auch nicht verboten Tore zu erzielen von daher ist doch selbstverständlich das wir eine Chance haben. Wir wissen aber auch das wir mehr als 100 % geben müssen. Vor allem in der Verteidigung müssen wir uns in jeden Schuss reinwerfen. Mit so einer Einstellung können wir jeden schlagen.

Im weiteren Verlauf spielt der PSV 90 Dessau entweder um die Plätze 1 bis 4 oder 5 bis 8 und hat auf jedenfall zwei weitere Spiele.

Spielort:

Sporthalle Berufsbildende Schulen (Käthe-Kollwitz-Straße 1, 29410 Salzwedel)

Playoffs Regionalliga Ost U13 Junioren Kleinfeld:

VF 1 10:00 Uhr UHC Sparkasse Weißenfels – PSV 90 Dessau
VF 2 10:00 Uhr SC DHfK Leipzig – USV Halle Saalebiber
VF 3 10:50 Uhr Floorball Grizzlys Salzwedel – UHC Döbeln 06
VF 4 10:50 Uhr Red Devils Wernigerode – MFBC Grimma

HL 1 12:15 Uhr Verlierer Viertelfinale 1 – Verlierer Viertelfinale 3
HL 2 12:15 Uhr Verlierer Viertelfinale 4 – Verlierer Viertelfinale 2

HF 1 13:10 Uhr Sieger Viertelfinale 1 – Sieger Viertelfinale 3
HF 2 13:10 Uhr Sieger Viertelfinale 4 – Sieger Viertelfinale 2

Pl. 7 14:00 Uhr Verlierer Halbloser 1 – Verlierer Halbloser 2

Pl. 5 14:10 Uhr Sieger Halbloser 1 – Sieger Halbloser 2

Pl. 3 15:45 Uhr Verlierer Halbloser 1 – Verlierer Halbfinale 2

Fin. 16:45 Uhr Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

U17 Playoffs

U17 gewinnt Playoffs zum zweiten mal in Folge

Am vergangenen Sonntag stand nach einer langen Saison endlich die Playoffs an. Für diese qualifizierten sich die vier besten Teams der achter Staffel. Die Black Wolves belegten in der regulären Saison den ersten Platz und gingen als Favorit in die Playoffs. Zudem nahmen Gastgeber Unihockey Igels Dresden, die Red Devils Wernigerode und die Black Lions Landsberg an dem Event teil.

Klarer Sieg im Halbfinale gegen Landsberg

Die Playoffs eröffneten die Black Wolves aus Dessau gegen die Black Lions Landsberg. Der PSV 90 Dessau begann mit einem perfekten Start. Nach 23 Sekunden stand es bereits 2:0. Von den Dessauern dachte keiner daran das Tempo rauszunehmen. Nach 2:44 auf der Uhr war der aktuelle zwischenstand 4:0. Landsberg blieb gefährlich und nutzte jetzt auch die kleine Fehler in der Verteidigung der Dessauer und kam auf 4:2 heran. Bei den Black Wolves sorgten aber auch diese Gegentore für keine Verunsicherung. Dies zeigten die Black Wolves eindrucksvoll mit vier weiteren Treffern. Zur Pause stand bereits ein deutliches 9:4 auf der Anzeigetafel.

In der zweiten Halbzeit flachte das hohe Tempo der ersten Halbzeit etwas ab. Der PSV 90 Dessau dominierte weiterhin das Spiel, jedoch nicht mehr so zwingend wie in den ersten 20 Minuten. Gegen Ende des Spiels wurde die Partie etwas umkämpfter und es kam zu einigen unnötigen Zeitstrafen. Die Black Wolves überstanden auch beide Unterzahlen schadlos und gewann hochverdient gegen die Black Lions Landsberg mit 12:5.

Im anderen Halbfinale siegten die Unihockey Igels Dresden knapp mit 6:4 gegen die Red Devils Wernigerode.

Trainer Sascha Marquardt war nach dem Halbfinalsieg erleichtert:

Es ist einiges an Last von meinen und bestimmt auch von den Schultern der Spieler gefallen. Nach der gestrigen Niederlage auf dem Großfeld hätte heute mit einer Niederlage die Saison für die U17 zu Ende sein können. Das wollten wir mit aller macht verhindern und die Konzentration merkte man von beginn an. Ich bin sehr stolz auf die Leistung der Mannschaft.

Vor dem Finale zwischen dem PSV 90 Dessau und den Unihockey Igels Dresden stand noch das Spiel um Platz 3. Hier besiegten die Red Devils Wernigerode die Black Lions Landsberg überraschend deutlich mit 13:7.

Finale erneut gegen die Unihockey Igels Dresden

Auch im Finale zeigten die Black Wolves gleich von Beginn an, dass sie den Titel wollen. Nach 1:40 führten die Dessauer bereits wieder mit 2:0. Diese Führung sollte auch in dem gesamten Spiel nicht mehr abgegeben werden. Nachdem Dresden auf 2:1 verkürzt hatte, zogen die Black Wolves mit 5:1 davon. Dresden gab sich aber nicht auf und verkürzten bis zur Pause auf 6:3.

Für die zweite Halbzeit wollten die Black Wolves unbedingt das Spiel endgültig für sich entscheiden. Nach dem frühen 7:3 konterte Dresden wieder mit dem 7:4. Das sollte aber für lange Zeit das letzte Tor der Igels gewesen sein. Infolge schossen die Dessauer sieben Tore und bauten ihre Führung auf 14:4 aus. Dresden gelang noch ihr fünfter Treffer welcher aber nichts mehr am Ergebnis änderte. Am Ende Siegten der PSV 90 Dessau auch in der Höhe verdient mit 15:5 und holt sich genau wie in der vergangenen Saison den Titel im Finale gegen die Unihockey Igels Dresden.

Trainer Sascha Marquardt außer sich vor Freude über seine Mannschaft:

Unglaublich! Wir haben heute als Team zwei bärenstarke Spiele aufs Parkett gelegt. Dies war nur möglich, da uns auch unser Fanblock wieder so zahlreich unterstützt hat. Wir im Verein sind unendlich dankbar für diese Unterstützung. Sie ist für uns das Fundament unseren Erfolges. Jetzt müssen wir erstmal die Erlebnisse etwas sacken lassen.

Das Team hat von Beginn der Saison 22 Pflichtspiele hinter sich. Das war ein hartes und straffes Programm, welches uns aber auch geformt hat. Nun folgen Wochen, wo wir wieder verstärkt Schwerpunkte im Training setzen können und dann uns möglichst gut auf das Spiel gegen BAT Berlin vorbereiten können.

Für die beiden Finalisten geht es jetzt in der DM-Quali gegen VfL Tegel und BAT Berlin darum sich für die Deutsche Meisterschaft in Schriesheim zu qualifizieren.

Playoffs Regionalliga Ost U17 Junioren Kleinfeld:

10:00 Uhr PSV 90 Dessau – Black Lions Landsberg 12:5 (9:4; 3:1)
11:10 Uhr Unihockey Igels Dresden – Red Devils Wernigerode 6:4 (1:2; 5:2)
12:35 Uhr Black Lions Landsberg – Red Devils Wernigerode 7:13 (2:6; 6:7)
13:45 Uhr PSV 90 Dessau – Unihockey Igels Dresden 15:5 (6:3; 9:2)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Paul Grundey (0 / 0), Anton Unger (3 / 0), Malte Hörnlein (1 / 1), Tom-Justin Stephan (0 / 1), [T] Tim Poturnak (0 / 0), Erik Falke (0 / 0), Nick Justin Murchau (1 / 0), Lennie Weichert (1 / 0), Jannes Flügel (1 / 0), Philip Schulnies (0 / 0), Jeremy Beil (10 / 6), [K] Justin Düben (4 / 8), Jan Berbig (5 / 3)

Wochenendvorschau

U17 mit Zwei DM-Quali-Entscheidungen

Am kommenden Wochenende steht für die U17 der Black Wolves das mit weitem Abstand wichtigste Wochenende der aktuellen Saison an. Auf beiden Spielfeldgrößen stehen mit einem Sieg fest, dass sich die Black Wolves für die DM-Quali qualifizieren. Jedoch könnte im Umkehrschluss auch die Saison für die U17 an diesem Wochenende bereits beendet sein.

U17 Großfeld mit Sieg gelingt die Qualifikation für die DM-Quali

Am Samstag steht der letzte reguläre Spieltag der U17 Großfeld statt. Für den PSV 90 Dessau geht es hier darum mit einem Sieg gegen den MFBC Leipzig/Schkeuditz darum genau diese Mannschaft von Platz 3 zu vertreiben. Der Platz 3 ist besonders wichtig, da dieser dazu berechtigt sich für in ein paar Wochen stattfindende DM-Quali in Chemnitz zu qualifizieren.

Trainer Sascha Marquardt weiß um die Bedeutung der Partie:

Das Ende einer schweren Saison. Wir haben einige Spiele gebraucht um in die Saison zukommen und jetzt haben wir es am letzten Spieltag selber in der Hand auf Platz 3 zu rutschen und uns somit für die DM-Quali zu qualifizieren. Es wird nicht einfach und wir spielen auch gegen einen Gegner wo wir im Hinspiel noch 1:4 verloren haben aber wir werden alles geben und zeigen, dass wir uns den dritten Platz verdient haben.

Spielort:

Sporthalle 68. Mittelschule (Diderotstraße 53, 04159 Leipzig)

19. Spieltag Regionalliga Ost U17 Junioren Großfeld:

11:00 Uhr MFBC Leipzig/Schkeuditz – PSV 90 Dessau

 


 

Herren wollen Platz 2 verteidigen

Für die Herren steht am Samstag ebenfalls der letzte Spieltag der Saison an. Nach einer guten Saison stehen die Herren momentan auf dem 2. Tabellenplatz. Für Platz eins reicht es nicht mehr durch die zwei Niederlagen gegen Tabellenführer UHC Elster. Man trifft auf den Tabellenfünften SG Harzgerode/Großörner, welche selber mit einem Sieg noch in die Playoffs rutschen können.

Kapitän Sascha Marquardt betont nochmal den Gegner sehr ernst zunehmen:

Wir haben eine gute Saison gespielt jetzt müssen wir in unserem letzten Spieltag einfach nochmal alles geben und dann stehen erstmal ein paar Wochen Spielpause an. Diese hat sich mein Team auf reglich verdient.

Spielort:

Sporthalle des Werner-Siemens-Gymnasiums (Stendaler Straße 10, 39106 Magdeburg)

21. Spieltag Verbandsliga Ost Herren Großfeld:

12:00 Uhr PSV 90 Dessau – SG Harzgerode/Großörner
14:00 Uhr Floorball Tigers Magdeburg II – USV Jena

 


 

U17 Kleinfeld wollen die Playoffs wie letzte Saison gewinnen

Am Sonntag steht nach einer souveränen Saison die mit dem ersten Tabellenplatz für die U17 geendet ist jetzt die Playoffs an. Im ersten Halbfinale geht es für die Black Wolves gegen die Black Lions aus Landsberg. Ein Gegner der in der laufenden Saison die Black Wolves schon ärgern konnte. Im Halbfinale wird der Gegner aber maximal ernst genommen und somit das Ticket für das Finale und die DM-Quali gelöst werden. Das 2. Halbfinale bestreitet der Gastgeber die Unihockey Igels Dresden und die Red Devils Wernigerode. Im Anschluss erfolgt das Spiel um Platz 3 mit beiden Teams die im Halbfinale unterlagen. Und zum Höhepunkte der Playoffs treffen die beiden siegreichen Teams der Halbfinals aufeinander.

Trainer Marquardt will nicht das der Weg seiner Mannschaft am Sonntag endet.

Wir haben uns vor der Saison das klare Ziel gesetzt am Ende zur U17 KF DM zufahren. Bis jetzt haben wir uns dank unserer Saison eine optimale Ausgangslage verschafft. Aber diese garantiert eigentlich auch nicht. Mit den Black Lions Landsberg haben wir einen sehr starken und unangenehmen Gegner vor der Brust. Sollten wir diese Hürde meistern ist die DM-Quali sicher und im Finale gibt es eh nur eine richtige die meine Mannschaft erreichen möchte. Ganz klar der Titelgewinn.

Spielort:

Sporthalle der 121. Oberschule (Gamingstraße 28, 01239 Dresden)

Playoffs Regionalliga Ost U17 Junioren Kleinfeld:

10:00 Uhr PSV 90 Dessau – Black Lions Landsberg
11:20 Uhr Unihockey Igels Dresden – Red Devils Wernigerode
13:10 Uhr Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2
14:45 Uhr Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Herren Play-offs

Black Wolves überraschen die Konkurrenz

Nach einer durchwachsenden Saison traten die Black Wolves aus Dessau als Dritter der Tabelle bei den diesjährigen Play-offs in Jessen an. Was als guter Saisonabschluss gedacht war, endete in einer Meisterschaftsfeier.

Der schwarze Wolf frisst die Thüringer Füchse

Im Viertelfinalspiel der Play-offs für den PSV 90 Dessau ging es gegen FOX Erfurt. Die Thüringer starteten ohne langes Abtasten mit dem ersten Tor der Partie in der ersten  Minute. Die zahlreich angereisten Black Wolves zeigten schon von Beginn an, dass man es ins Halbfinale schaffen wollte und so machten besonders die erste und zweite Reihe des PSV 90 Druck auf das gegnerische Tor. Diese solide Spielweise wurde durch Treffer in der dritten und vierten Minute belohnt und so ging man zum ersten Mal in diesem Spiel in Führung. Danach blieb die Partie fast 10 Minuten torlos, was sowohl an einer sehr gut funktionierenden Defensive der Dessauer Reihen, als auch an leichtfertig vergebenen Torchancen der Wölfe lag. FOX Erfurt tat sich schwer mit der souveränen Spielweise der Black Wolves und so kamen die Thüringer nur über schnelle Konter nach Ballgewinnen zu Torchancen, welche dann meist geblockt oder pariert wurden. Nach einer 2-Minuten-Zeitstrafe gegen FOX Erfurt konnten die Dessauer erneut Treffen und ihre Führung auf 1:3 ausbauen. Nach einem gut herausgespielten Treffer der Wölfe in der 18. Minute besiegelte dies den Halbzeitstand von 1:4 für den PSV.

In der zweiten Halbzeit spielten die Black Wolves weiterhin souveränen Floorball. Nach einer kleinen Unachtsamkeit in der Dessauer Defensive gelang es FOX das 2:4 zu erzielen. Dies änderte jedoch wenig an der mentalen Einstellung der Wölfe und so konnte bereits in der zweiten Minute das 2:5 erzielt werden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit nacheinanderfolgenden Treffern und Gegentoren, wobei der PSV die Spielkontrolle nicht abgab und weiterhin seine Reihen gut koordinierte. Bei einem Spielstand von 4:7 kassierte Erfurt erneut eine 2-Minuten-Zeitstrafe, welche die Black Wolves zum weiteren Ausbau ihrer Führung nutzten. Doch die Füchse waren noch nicht geschlagen und konnten einige Male zum Abschluss kommen. So schossen die Thüringer nach guter Offensivleistung auf das Dessauer Tor und konnten einen Treffer zum 5:8 verbuchen. Die kurzen offensiveren Spielphasen der Füchse konnten den PSV jedoch nicht aus der Ruhe bringen und so traf man schließlich zum 5:9. FOX Erfurt gab sich dennoch nicht auf und kam nochmal auf 6:9 heran bevor schließlich zwei weitere Dessauer Tore in der Schlussphase das Ausscheiden der Thüringer besiegelte. Eine weitere 2-Minuten-Zeitstrafe gegen FOX Erfurt kurz vor Abpfiff änderte am Endstand von 6:11 nichts mehr und so zogen die Wölfe verdient ins Halbfinale gegen den MFBC Leipzig ein. Trainer Alexander Paesold und Kapitän Sascha Marquardt waren sichtlich stolz auf ihre Mannschaft und so ging man voller Selbstbewusstsein in die schwere Partie gegen Leipzig.

Kraftakt gegen MFBC Leipzig

Nachdem die erste Hürde genommen wurde, stand man glücklich im Halbfinale. Mit dem MFBC Leipzig hatte man allerdings ein ganz anderes Kaliber vor der Brust. Die Reihen der Leipziger strotzten nur so vor Bundesliga-Erfahrung, was auch der PSV in der Hauptrunde mit zwei Niederlagen schmerzlich zu spüren bekam. Dennoch war alles auf Sieg ausgerichtet und die Mannschaft ging voll motiviert ans Werk. Es gab nur eine Schwachstelle in der Leipziger Reihe und dieser waren sich die Dessauer bewusst: Kondition.

Direkt nach Anpfiff sorgte der Dessauer Spielmacher Jeremy Beil mit einem gewonnenen Bully und direkten Distanzschuss in den Winkel des Leipziger Tores für die 0:1 Führung der Black Wolves nach nur zwei Sekunden. Die Leipziger zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und drückten mit solidem Passspiel und guten Verschiebungen auf die Dessauer Hälfte. Trotz sehr guter Defensivleistung des PSV 90 konnten die Treffer der Leipziger nicht verhindert werden und so ging Leipzig mit Toren in der dritten und achten Minute mit 2:1 in Führung. Von nachlassendem Kampfgeist war bei den Dessauern allerdings nichts zu spüren und so schoss man den 2:2 Ausgleich direkt in Folge. Die Defensive der Black Wolves war sehr stabil und so konnten viele Schüsse gut geblockt werden. Auch die Goalis machten ihren Job bei zahlreichen Paraden sehr gut. Nachdem 3:2 der Leipziger kam es zu einer 2-Minuten-Zeitstrafe, wodurch die Black Wolves in Überzahl spielten. Dies nutzte man zum 3:3 Ausgleich. In der stickigen Halle wurden die Zweikämpfe kraftintensiver und nun merkte man das der PSV 90 den längeren Atem hatte: Die Black Wolves ließen den Ball laufen und kamen immer wieder zu gefährlichen Torchancen, trotz sehr guter Leipziger Defensive, welche sich bis in die eigene Hälfte zurückzog und nur über Konter torgefährlich wurde. Am Ende der ersten Hälfte stand ein spannendes 4:4.

Nach der Pause musste der PSV 90 das hohe Tempo aufrechthalten um die Leipziger weiter mürbe zu machen. Doch die geballte Erfahrung des MFBC konnte man so leicht nicht hinters Licht führen. Durch geschickte Ballgewinne bei Dessauer Angriffen gelang es Leipzig immer wieder sowohl durch genaues Passspiel als auch platzierter Distanzschüsse Tore zu erzielen. Nach der 6:4 Führung der Leipziger forderte das warme Wetter und die schlechten Luftbedingungen ihren Tribut: Der MFBC wurde zunehmend unkonzentrierter und stand tief in der eigenen Hälfte. Nun nutzten die Black Wolves ihren konditionellen Vorteil voll aus und erzielten innerhalb von vier Minuten vier Tore zum 6:8. Die Spieler merkten, dass hier eine Sensation möglich war und so kämpfte jeder auf dem Spielfeld und auf der Bank um den Sieg. Zwar konnten die Leipziger noch Tore erzielen aber die mentalen Kräfte überragten die körperlichen bei weitem, wodurch der PSV zunehmend das Spiel kontrollierte. Nach einer 2-Minuten-Zeitstrafe gegen den MFBC in der 17. Minute trafen beide Mannschaften nochmals in einem wahren Floorballkrimi zum Endstand von 8:10. Alle Mannschaftsmitglieder freuten sich über den Arbeitssieg und merkten, dass in Jessen noch einiges möglich war.

Finale Hitzeschlacht gegen UHC Elster

Nachdem der PSV 90 den Finaleinzug perfekt machte, konnte auch der UHC Elster das Finalticket lösen und so standen sich die beiden Mannschaften zum dritten Mal in dieser Saison gegenüber.

Die Black Wolves starteten konzentriert und solide in die erste Hälfte, wodurch sie sich eine 2:0 Führung erspielen konnten. In der vierten Minute erfolgte dann die Antwort von Elster zum 2:1. In einem, wie erwartet, körperbetontem Spiel versuchten die Dessauer ihr Spiel zu machen und konnten durch zwei Treffer in Folge das 4:1 erzielen. Nun spielte Elster aggressiver, wodurch auch die Spielweise der Wölfe negativ beeinflusst wurde. Zu viele Einzelaktionen und Ballverluste brachen den Spielfluss der Dessauer zunehmend ab. Dies nutzte Elster und so stand es zur Halbzeit 5:4 und damit nur noch knapp besser für die Wölfe.

In der Pause appellierten Trainer und Kapitän nochmals an die Konzentration der Spieler und an das saubere Aufbauspiel, was zuvor dem UHC Elster sichtlich Probleme bereitete. Durch ein Tor des PSV zum 6:4 deutete alles daraufhin, dass diese Anweisung umgesetzt wird. Doch der UHC spielte weiterhin sehr körperbetont und aggressiv, dennoch blieben die Wölfe die mental und körperlich frischere Mannschaft. Durch drei 2-Minuten-Zeitstrafen konnte der PSV sein Überzahlspiel sinnvoll in Tore umsetzen und so die Führung bis zuletzt behaupten. Elster setzte nur noch selten Akzente und so gewannen die Herren der Black Wolves mit 10:7 die ostdeutsche Kleinfeld-Meisterschaft und damit ihren ersten Titel überhaupt.

Ein Riesenerfolg für Mannschaft und Fans. Auch der Trainer Alexander Paesold war nach dem Spiel sehr stolz auf seine Mannschaft:

Nachdem Verlauf der Hauptrunde, war der Titelgewinn in den Playoffs keineswegs zu erwarten. Wir haben heute eine sehr gute Mannschaftsleistung, mit viel Disziplin und Willenskraft, gezeigt. Mit Blick auf die Hauptrundenplatzierungen unserer Playoffgegner, sieht man, welch herausragende Leistung die Jungs erbracht haben. Ich bin sehr zufrieden und freue mich über den Titel und auf die Qualifikationsrunde in Berlin.

Mit dem Sieg in den Playoffs fährt man nun am 29. Mai 2016 nach Berlin zur DM-Qualifikation gegen FTC Berlin.

Ergebnisübersicht:

VF 1: 09:00 Uhr MFBC Leipzig UV Zwigge I 14:3 (7:2; 7:1) (Spielprotokoll)
VF 2: 10:00 Uhr UHC Elster USV TU Dresden 6:5 (n. V.) (1:0; 4:5; 1:0) (Spielprotokoll)
VF 3: 11:00 Uhr FOX Erfurt PSV 90 Dessau 6:11 (1:4; 5:7) (Spielprotokoll)
VF 4: 12:00 Uhr Schakale Schkeuditz Phönix Leipzig 11:2 (4:2; 7:0) (Spielprotokoll)

HF 1: 13:00 Uhr MFBC Leipzig PSV 90 Dessau 8:10 (4:4; 4:6) (Spielprotokoll)
HF 2: 14:00 Uhr Schakale Schkeuditz UHC Elster 2:3 (1:0; 1:3) (Spielprotokoll)

Pl. 3: 15:30 Uhr MFBC Leipzig Schakale Schkeuditz 13:6 (4:1; 9:5) (Spielprotokoll)

Fin.: 16:30 Uhr PSV 90 Dessau UHC Elster 10:7 (5:4; 5:3) (Spielprotokoll)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Thilo Berger (0 / 0), Max Schweininger (3 / 1)Alexander Reitzig (2 / 0), Benjamin Weber (2 / 4), Christian Pioch (0 / 0)[K] Sascha Marquardt (7 / 1), [T] Linus Ilgner (0 / 0), Frank Ziemer (0 / 0), Jeremy Beil (9 / 8)Justin Düben (3 / 4), Jan Berbig (4 / 5), Christoph Pabel (1 / 0)