Autor: Frank

Herren Regionalmeisterschaft

Black Wolves steigen in die 2. Bundesliga auf

Am vergangenen Samstag erfüllte sich endlich der langersehnte Traum vom Aufstieg in Deutschlands zweithöchste Spielklasse: Die zweite Floorballbundesliga. Nach einem umkämpften Auswärtssieg gegen den SC Potsdam krönte man eine grandiose Saison mit dem historisch denkwürdigen Aufstieg vor vielen mitgereisten Fans.

Auch der Ausgleich wirft die Black Wolves nicht um

Die Wölfe starteten voll fokussiert in die Partie und konnten frühzeitig ihre Dominanz in Tore umwandeln. Der SC Potsdam agierte zwar gefährlich und technisch auf Augenhöhe vor dem Dessauer Tor, konnte aber aufgrund des guten Verschiebens in der Defensive wenig gute Abschlüsse suchen. Selbst eine Unterzahl überstand man ohne Gegentor und so hatte man das erste Drittel mit 0:4 klar gewonnen und blieb so voll auf Aufstiegskurs.

Im zweiten Drittel verlor man etwas den Faden im Spielfluss und so kam Potsdam immer besser ins Rollen. Besonders der Bereich des Highslots wurde bei vielen Aktionen der Potsdamer gut besetzt und durch die Dessauer schlecht verteidigt, wodurch die Anschlusstreffer oftmals aus dieser Schussposition fielen. Lediglich ein verwandelter Penalty von Jeremy Beil hielt die Brandenburger noch leicht auf Abstand. Mit 3:1 verlor man dieses Drittel und musste im letzten Spielabschnitt nochmal voll fokussiert um den Sieg kämpfen.

Die Dessauer pushten sich nochmals in der Kabine und gingen selbstbewusst ins letzte Drittel. Doch das Momentum lag zunächst beim Gastgeber und so konnten die Potsdamer den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen. Nun war die Moral gefragt, die die Dessauer bereits mehrmals in der Saison gezeigt hatten. Mit einem satten Distanzschuss konnte Jeremy Beil erneut die Führung für die Wölfe erzielen und bewies genau wie der Rest der Mannschaft die Nervenstärke, die in so einem Spiel entscheidend sein kann. Nun ließen die Wölfe den Ball wieder besser laufen und konnten mit zwei weiteren Treffern die Potsdamer moralisch brechen und den Endstand mit 5:8 herstellen.

Nach dem Schlusspfiff gab es kein Halten mehr. Das große Ziel war erreicht, die Aufgabe erfüllt. Nun ist man mit einem der jüngsten Kader Deutschlands in die zweithöchste Spielklasse Deutschlands aufgestiegen. Die künftigen Gegner sollten gewarnt sein, denn die Dessauer Wölfe sind immer erfolgshungrig.

Sascha Marquardt, Mitglied des Spielerrats:

Heute ist für uns ein ganz großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Wir haben vor sieben Jahren nicht mal gewagt überhaupt daran zu glauben, dass wir einmal in eine Bundesliga aufsteigen würden. Doch mit den Erfolgen in den Junioren-Teams wuchs das Vertrauen jedes Einzelnen auch Unmögliches zu realisieren. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir in all den Jahren unserem Motto treu geblieben sind und weiterhin auf unsere Spieler setzen. Es hat schon etwas märchenhaftes, was hier in den letzten Jahren passiert ist und jetzt gehen wir gemeinsam in Liga zwei und wollen beweisen, dass wir verdient aufgestiegen sind.

Regionalmeisterschaft Ost/Süd Herren – 2018/2019

Pos.MannschaftGPWTieLOTWSOWGFGADiffPTS
1220000166106
2210100510-53
3200200712-50
Regionalmeisterschaft

Herren machen wichtigen Schritt Richtung Aufstieg

Mit einem 8:1 Sieg gegen die Sportvereinigung Feuerbach 1 hat die Herrenmannschaft der Black Wolves einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg gemacht. Nach einer sportlich souveränen Leistung gegen die Stuttgarter wartet nun das finale Entscheidungsspiel am nächsten Wochenende gegen Potsdam.

Klarer Sieg gegen Sportvg Feuerbach 1

Im ersten Drittel war die Partie lange offen. Zwar hatten die Wölfe den besseren Start und konnten mit deutlich mehr Ballbesitz und Offensivaktionen langsam aber sicher Zug zum gegnerischen Tor aufbauen und sich nach und nach festsetzen, dennoch erwies sich Feuerbach als physisch starker Gegner, der besonders in der Defensive gut stand. Erst in der 18. Minute konnten sich die Dessauer mit einem Tor belohnen. Gerade die stabile Formationen der Stuttgarter und die schnellen Konter machten das Offensivspiel der Black Wolves anspruchsvoll.

Im zweiten Drittel gelang es den Wölfen zunehmend die Kontrolle über das Spiel zu erlangen und ihre Dominanz in Tore umzuwandeln. Trotzdem kam Feuerbach immer wieder zu gefährlichen Aktionen vor dem Dessauer Tor, die vor allem durch individuelle Unkonzentriertheiten der Black Wolves entstanden. Mit 4:0 konnte man auch dieses Drittel gewinnen und einen 5:0 Vorsprung aufbauen.
Die Gäste gaben sich dennoch im letzten Drittel nicht auf und versuchten weiterhin auf Ballverluste zu lauern, um dann schnell umzuschalten. Der letzte Spielabschnitt wurde durch die Schiedsrichter konsequent geführt, weshalb es zu einigen Zeitstrafen auf beiden Seiten kam. Trotz der vielen Unter- und Überzahlspiele ließen sich die Wölfe nur selten in ihrem Spielfluss stören und konnten schließlich auch das letzte Drittel mit 3:1 für sich entscheiden.

Mit dem klaren 8:1 Sieg gegen die Sportvereinigung Feuerbach I hat man nun gegen Potsdam am kommenden Wochenende alles selbst in der Hand, um eine grandiose Saison mit dem Aufstieg in die zweite Bundesliga zu krönen.

Spielerrats-Mitglied Jeremy Beil zieht ein positives Fazit nach dem Spiel:

Wir haben fast über die komplette Spielzeit unser Spiel gemacht und waren bis auf ein paar hektische Momente immer dominierend. Genau das macht unser Spiel aus.”

Herren Playoffs

4. Platz in den Herren Kleinfeld-Playoffs

Mit zwei Niederlagen in den Playoffs beendeten die Herren des Kleinfeldkaders ihre Saison. Trotz der Leistungsschwankungen ist die Mannschaft stolz auf ihren 4. Platz. Nach zuletzt 2 gewonnenen Spielen in Folge und den Last-Minute-Einzug in die Playoffs kam man gegen Dresden nicht über eine 8:4 Niederlage hinaus. Auch beim Spiel um Platz 3 gegen den USV Jena reichte es nicht für einen Sieg. Hier verlor man mit 9:2.

Konditionelle und spielerische Schwächen gegen Dresden

Im Halbfinale gegen den USV TU Dresden zeigte sich bereits in der ersten Spielhälfte, dass der PSV 90 nur bedingt mit dem Tempo des USV mithalten konnte. Auch verlor man immer wieder zu leichtfertig Bälle und stand zu offensiv, wodurch Dresden schnell in Überzahl vor dem Dessauer Tor geriet und auch die Chancen nutze. Zum Ende der 1. Hälfte stand es 4:1 für die Sachsen.

In der zweiten Hälfte stabilisierte sich das Dessauer Spiel etwas. Leider fehlten weiterhin die guten Abschlüsse und Torchancen, um den Dresdnern nochmal auf die Pelle zu rücken. Immerhin sah das Torverhältnis mit 4:3 schon besser aus. Trotzdem reichte es am Ende nicht und der USV TU Dresden gewann verdient mit 8:4.

Zu hohe Niederlage gegen Jena

Nach der Niederlage gegen Dresden war immerhin für die Dessauer noch ein Podestplatz in Reichweite. Der USV Jena, der zuvor stark gegen den Favoriten SC DHfK Leipzig mithielt und nur knapp mit 4:2 verlor, war auf den dritten Platz ebenfalls heiß. In der ersten Hälfte konnte man die Stabilisierung im Aufbauspiel weiter steigern. Leider ließ aber auch wie schon im Spiel gegen Dresden die Torgefährlichkeit zu wünschen übrig. Die Jenaer waren agiler und schneller vor dem Tor und konnten mit dem 1:0 Vorsprung in die Halbzeit gehen.

Urkunde Herren KF PlayoffsIn der zweiten Hälfte versuchten die Black Wolves weiter hinten stabil aufzubauen und dadurch vorne Räume für Chancen zu ermöglichen. Doch der PSV 90 geriet an seine konditionelle Grenze und auch das Zusammenspiel wurde zusehends ungenau. So konnte Jena frei aufspielen und Druck vorm Tor der Muldestädter machen. Nach und nach fiel der Spielaufbau der Wölfe in sich zusammen und die Thüringer schossen Tor für Tor zum Sieg. Mit 9:2 fiel diese verdiente Niederlage am Ende zu hoch für die Stärke der Mannschaft aus.

Mannschaftskapitän Frank Ziemer blickt auf eine gute Saison zurück:

Wir haben heute alles gegeben und können trotz der Niederlagen stolz auf den Saisonverlauf sein. Mit unserer “Spaßtruppe” haben wir oft gezeigt, dass wir an guten Tagen mithalten können, natürlich umso mehr, wenn uns ein paar Jungs aus der Großfeld-Prominenz unterstützen. Heute waren wir nunmal die schwächere Mannschaft und können den anderen Teams zu den Erfolgen nur gratulieren. Uns hat die Saison großen Spaß gemacht und das ist das Wichtigste.

 

 

 

Herren Quali RLM

Herren qualifizieren sich für Regionalligameisterschaft

Mit einem deutlichen 23:1 Sieg gegen den SSV Rapid konnten die Dessauer die Qualifikation zur Regionalligameisterschaft perfekt machen und dürfen so weiter vom Aufstieg träumen

Rapider Untergang in der Dessauer Wolfshöhle

Schon frühzeitig nach Anpfiff der Partie setzte Dessau deutliche Akzente im Spiel. Bereits nach 24 Sekunden schlug es im Tor der Berliner durch einen Abschluss von Jeremy Beil ein. Was dann folgte, war eine Offensivdominanz, wie man sie bisher in dieser Saison noch nicht zu sehen bekam. Vor knapp 110 Zuschauern schoss man Tore im Minutentakt und gab dem Gegner kaum Luft zum Atmen. Nach 14 Minuten stand es bereits 12:0 für die Wölfe. Für Berlin war dies eine Lehrstunde, denn die Charlottenburger schafften es kaum über die Mittellinie. Lediglich zum Ende des ersten Drittels konterte der SSV Rapid einige Male und kam zumindest kurzzeitig zu Abschlüssen.

Nach der 12-Tore-Führung im ersten Drittel und einer Reihenumstellung wurde das Spiel der Wölfe im zweiten Abschnitt etwas unkonzentrierter. Dennoch blieben die Hausherren die klar spielbestimmende Mannschaft und bauten weiterhin ihre hohe Führung kontinuierlich aus. Der SSV versuchte über Konter das druckvolle Angriffsspiel der Dessauer zu stören, kam aber nur selten gefährlich vor das Tor der Wölfe. Mit 6 weiteren Treffern erhöhte man die Führung vor dem letzten Drittel auf 18:0.

Im letzten Spielabschnitt der Partie gab es wieder viele Chancen für die Muldestädter. Auch die Gäste aus Berlin zeigten sich kämpferisch und wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen. Nach 5 weiteren Toren der Black Wolves zum Zwischenstand von 23:0 und einigen Zeitstrafen kam der SSV Rapid durch einen Penalty kurz vor Abpfiff doch noch zu einem Treffer. Somit gewannen die Black Wolves die Partie hochverdient mit 23:1.

Mit dem höchsten Sieg der Saison und nur einem Gegentor durch Penalty zeigte man dem SSV Rapid im gesamten Spiel den Klassenunterschied auf. Nach der erfolgreichen Qualifikation für die Regionalligameisterschaft spielt man weiterhin um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Mit Potsdam und Feuerbach warten nun die nächsten Gegner in den kommenden Wochen auf die Wölfe. Die Potsdamer besiegten im anderen Spiel die TSG Füchse I knapp mit 7:6.

Spielerrats-Mitglied Sascha Marquardt weiß, dass die nächsten Gegner stärker werden:

Das heute war kein Gradmesser für uns. Ich bin stolz auf die Mannschaft, dass wir Rapid sehr ernst genommen haben und dementsprechend auch klar gewonnen haben. Jetzt stehen uns zwei Spiele bevor gegen Potsdam und Feuerbach. Wir wollen beide gewinnen und den Aufstieg perfekt machen.

Herren KF

Kleinfeld-Team realisiert Aufstieg

Mit zwei Siegen am letzten Spieltag vor heimischem Publikum konnten die Herren des Kleinfeldteams nicht nur die Teilnahme an den Playoffs perfekt machen, sondern auch aufgrund von fehlenden Aufstiegskandidaten den Aufstieg realisieren.

Offensive Überlegenheit gegen Oelsa

Das erste Spiel des Tages bestritten die Gastgeber aus Dessau und die SG Oelsa. Die Sachsen fanden schwer ins Spiel und so gaben die Wölfe von Anfang den Ton an. Schon zur Halbzeit stand es 5:1 für die Muldestädter. Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich daran wenig. Oelsa kam selten zu einem sauberen Spielaufbau und so blieb oft nur der hohe Ball und der schnelle Abschluss aus der zweiten Reihe. Der PSV 90 konzentrierte sich deshalb voll auf den eigenen Angriff und hatte dadurch sehr viele gute Chancen. Am Ende gewannen die Wölfe aus Dessau verdient mit 9:3.

Mit guter Defensive zum Erfolg gegen Erfurt

Auch gegen Erfurt schafften es die Dessauer schnell Druck aufzubauen und damit den Spielfluss von Erfurt zu unterbinden. In diesem Spiel lag der Fokus auf der Defensive und dem konzentrierten Aufbau des Spiels. Dies konnte auch realisiert werden. Einzig und allein die mitunter lässige Chancenverwertung war ein kleiner Kritikpunkt des ansonsten sehr guten Spiels der Wölfe. Erfurt kam selten vor das Tor des PSV 90, auch dank des guten Stellungsspiels und den nachlassenden Kräften bei FOX. Dadurch konnte das Spiel am Ende verdient mit 5:0 gewonnen werden.

Kapitän Frank Ziemer freut sich über eine sehr gute Leistung des Teams:

Wir haben heute klasse gespielt und viele Dinge gut umgesetzt, die wir zuvor angesprochen haben. Noch auf den letzten Drücker in die Playoffs zu rutschen ist natürlich super. Das Saisonziel ist mit der Teilnahme an den Playoffs und dem völlig unerwarteten Aufstieg für uns mehr als erreicht. Wir freuen uns auf die kommenden Spiele.

Herren Spieltag

Herren setzen Siegesserie fort

Am vergangenen Samstag stand für die Herren der Black Wolves erneut die Fahrt nach Wittenberg an. Gegner waren dieses Mal die Floor Fighters aus Chemnitz. In einem sehr engen Spiel behielten die Wölfe erneut die Nerven und siegten mit 8:6.

Willensstarke Wölfe gegen Angstgegner

Das erste Drittel begann für die Wölfe holprig. Viele individuelle Fehler und Unsicherheiten machten es den Chemnitzern phasenweise zu einfach vor das Dessauer Tor zu gelangen. Trotz dieses unglücklichen Starts schaffte man noch vor dem Ende des ersten Drittels den Ausgleich zum 3:3 zur Pause und stellte damit die Uhren wieder auf Null.

Im zweiten Drittel agierten die Dessauer sicherer und zielstrebiger. Zwar war Chemnitz weiterhin spielerisch stark, hatte aber nicht mehr den dominanten Zugriff auf das Spiel. Die Führung der Floor Fighters machten die Wölfe wiederholt zunichte und holten sich sogar die erste Führung im Spiel mit 6:5, welche sie bis zur Drittelpause behielten.

Im entscheidenden letzten Drittel behielten die Dessauer die Nerven und konnten so zwischenzeitlich mit 3 Toren führen. Die Chemnitzer gaben allerdings nicht auf und kamen immer wieder gefährlich zu Abschlüssen. Aufgrund der soliden Leistung und der Moral der Mannschaft gelang es die 8:6 Führung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Somit gewinnen die Wölfe erneut ein Spiel mit Willens- und Nervenstärke aber auch durch spielerisches Vermögen.

Kapitän Justin Düben war sehr zufrieden mit seiner Mannschaft:

Wir haben das Spiel, wie schon gegen Dresden letzte Woche, im Kopf gewonnen. Uns liegen Spielrückstände meistens nicht, doch dieses Mal haben wir gemerkt, dass wir immer wieder ausgleichen können. Zudem war der unbedingte Wille da dieses Spiel zu gewinnen.

Herren gewinnen Floorball-Krimi

Am vergangenen Wochenende stand das Spitzenspiel des Tabellendritten Dessau gegen den Tabellenführer aus Dresden an. Beide Teams haben bisher nur 3 Punkte in der Liga liegen gelassen und sind fest auf Playoffs-Kurs. Nach einer nervenzereißenden Partie holten die Wölfe sich letztlich gegen einen sehr starken Gegner die 3 Punkte und liegen nun gleichauf mit den Dresdnern in der Tabelle.

Wölfe sichern sich wichtige 3 Punkte nach unausgeglichenen Dritteln

7. Spieltag Herren GFDas erste Drittel begann direkt mit einem Paukenschlag: Nach Bully-Gewinn der Dessauer und einer gnadenlos präzisen Passstafette gingen die Wölfe schon nach 17 Sekunden Spielzeit in Führung. Spätestens jetzt wusste der Tabellenführer, dass die Wölfe bissig auf den Sieg waren. Im Spielverlauf festigte sich das Dessauer Spiel zusehends und die Dresdner kamen dadurch nicht ins Spielgeschehen. Nach einem sehr starken und konzentrierten Drittel stand es 1:3 für die Wölfe aus Dessau.

Das zweite Drittel präsentierte sich hingegen weitaus schwieriger. Die Wölfen verloren im Spielverlauf ihr bis dahin gutes Spielkonzept und liefen nun dem USV hinterher. Dieser zwang den Wölfen ihr Tempo auf und somit hatten die Dessauer nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Fehlende Zuordnung, schlechter Spielaufbau, nachlässige Chancenverwertung und nervöse Passspiele machten es den Wölfen nun schwer wieder in die Partie zurückzukommen. Am Ende des zweiten Drittels stand ein 3:3 auf der Anzeigetafel.

7. Spieltag Herren GFIm letzten und entscheidenden Drittel setzten die Dessauer die ersten erfolgreichen Akzente und holten sich erneut die 2-Tore-Führung. Das Spiel war nun aber auf beiden Seiten völlig ausgeglichen und beide Teams kamen zu gefährlichen Abschlüssen. Zwar kamen die Dresdner nochmals zum Anschlusstreffer, konnten aber den entscheidenden Ausgleich dank nervenstarker Wölfe nicht mehr erzielen. Somit gewann der PSV 90 Dessau in einem wahren Floorball-Krimi mit 5:6.

Frank Ziemer, Spieler des Herrenteams, war von der Moral der Mannschaft begeistert:

Wir haben dieses Spiel im Kopf gewonnen. Oft haben wir genau damit Probleme, aber heute haben wir gezeigt, dass wir auch mit schwierigen Spielverläufen klarkommen. Es war am Ende ein echter Arbeitssieg aber jeder hatte den Willen dieses Spiel zu gewinnen und deshalb gehen die Punkte verdient an uns.

 

Herren und Junioren - Spieltag

Junioren und Herren am Samstag gefordert

Die Junioren werden dieses Wochenende durch die U13 beim Großfeld-Spieltag in Dessau und die U15 beim Kleinfeld-Spieltag in Quedlinburg vertreten. Die Herren fahren nach Wittenberg um gegen den Absteiger aus der 2. Bundesliga USV TU Dresden zu spielen.

U13 startet in die Großfeldsaison mit Heimspieltag

Für die U13 läuft die Saison sehr erfolgreich. Alle ihre Spiele auf dem Kleinfeld konnten sie bislang gewinnen. Am Samstag beginnt für die Mannschaft die Großfeld-Saison. Bereits letzte Saison startete die U13 einen Anlauf in der Liga, jedoch verpasste sie die Qualifikation für die Playoffs. Das soll diese Saison anders werden. Mit den Unihockey Igels Dresden und den Floor Fighters Chemnitz stehen dem PSV 90 Dessau zwei starke Teams aus Sachsen gegenüber.

Das weiß auch Jugendkoordinator Sascha Marquardt:

Wir freuen uns sehr auf den ersten Großfeldspieltag. Aktuell sieht es im Kleinfeld sehr gut aus. Trotzdem wollen wir gerade auf dem Großfeld zeigen, dass das Training seit zwei Jahren auch Früchte trägt.

U15 erstmals auf dem Kleinfeld unterwegs

Auch die U15 bestreitet eine neue Spielform an diesem Wochenende. Nach drei erfolgreichen Spieltagen auf dem Großfeld geht es weiter mit dem ersten Spieltag auf dem Kleinfeld. Die Reise geht nach Quedlinburg. Hier stehen zuerst die Floorball Grizzlys Salzwedel und danach die Red Devils Wernigerode auf dem Programm.
Jugendkoordinator Sascha Marquardt weiß um die schwere Gruppe:

Auf dem Kleinfeld ist immer alles möglich. Wir haben zwei starke Gegner vor uns und wollen alles geben um beide Spiele für uns zu entscheiden.

Herren gegen Topfavorit USV TU Dresden

In der Regionalliga Ost Herren Großfeld treffen am Samstag mit den Black Wolves und dem USV TU Dresden zwei Spitzenteams der Liga aufeinander. Beide Teams haben jeweils erst eine Saisonniederlage und belegen aktuell die Plätze eins und drei in der Liga. Für die Dessauer ist mit einem Sieg sogar die Übernahme der Tabellenspitze möglich. Die zuletzt gezeigten Leistungen geben Hoffnung, dass auch der Ligafavorit aus Dresden für die Black Wolves schlagbar ist.
Vize-Abteilungsleiter Sascha Marquardt sieht Chancen gegen Dresden:

Der USV TU Dresden ist nach aktuellem Stand schon der Favorit für den Staffelsieg. Jedoch sind unsere Leistungen auch aufbauend und wir sind in der Saison angekommen. Wir wissen, dass es schwer wird und das stört uns nicht, es ist vielmehr einen Herausforderung die wir annehmen und meistern wollen.