Kategorie: Deutsche Meisterschaften

U17 DM

Black Wolves schreiben Geschichte – Teil 2

Auch am Sonntag stand wieder das erste Spiel um 9:00 Uhr auf dem Programm – Halbfinale gegen den TSV Tollwut Ebersgöns. Die Erfahrungen mit Ebersgöns waren bis jetzt noch nicht erfolgreich für die Dessauer. Mit drei Niederlagen aus drei Spielen sollte diese Bilanz endlich verbessert werden.

Niederlagenserie gebrochen

Das Spiel begann sehr fokussiert von beiden Teams. Man merkte, dass niemand in das offene Messer laufen wollte. In der sechsten und siebten Minute konnten die Black Wolves die erste Führung erspielen – 2:0 der Zwischenstand. Auch sonst hatte die Dessauer das Spiel unter Kontrolle. Als die Dessauer jedoch nach einem Foul in Unterzahl waren, gelang den Ebersgönsern der Anschlusstreffer zum 2:1. Doch nur wenige Sekunden vor der Pause wurde der alte Abstand mit dem 3:1 wiederhergestellt.

U17 DMIn der zweiten Halbzeit mussten die Dessauer auch zunächst wieder eine Unterzahl überstehen. Aber auch dieses mal nutzte der TSV die Chance und verkürzte auf 3:2. Wieder vollzählig konnten die Black Wolves ihre Führung auf 5:2 ausbauen. Ebersgöns gab sich aber noch nicht geschlagen und erzielte ebenfalls zwei weitere Tore. Das weitere fiel zum dritten mal in Unterzahl. In der entscheidenden Phase gingen die Black Wolves mit 6:4 in Führung. Als nun Ebersgöns auch noch ihren Tormann herausnahm um einen Feldspieler mehr auf dem Feld zu haben nutze man diese Möglichkeit um das entscheidende Tor zu erzielen. Dies gelang in der letzten Minute. Zum Abschluss gelang den Dessauern sogar noch das 8:4 und in der Halle ertönte laute Rufe “FINALE”. Somit stand der PSV 90 Dessau erstmals in einem Finale einer Deutschen Meisterschaft.

Finale gegen des Gastgeber und Titelverteidiger TV Schriesheim

Um 15:15 Uhr stand das Finale der Deutschen Meisterschaft an. Neben dem PSV 90 Dessau hat sich mit dem TV Schriesheim auch der erste aus Gruppe B erfolgreich für das Finale qualifiziert. Im zweiten Halbfinale setzte sich der Gastgeber knapp mit 9:7 gegen Kaufering durch und standen somit vor heimischer Kulisse im Finale. Diesen Vorteil nutzen Sie erstmals nach 47 Sekunden zur 0:1 Führung. Allgemein kam der PSV 90 Dessau schlecht in das Spiel. Von außen merkte man, dass die Nervosität bei vielen Spielern vorhanden war. In der fünfte Minute legte Schriesheim nach zum 0:2. Doch die Black Wolves wurden jetzt tapferer und fanden immer mehr ins Spiel. So gelang ihnen in der sechsten und siebten Minute mit zwei Toren der Ausgleich. Von nun an waren beide Teams lei  stungstechnisch auf dem gleichen Stand. Kurz vor der Pause gelang Schriesheim die erneute Führung welche exakt 31 Sekunden bestand hatte. Mit 3:3 endete die erste Halbzeit.

Trainer Sascha Marquardt gratulierte seinen Jungs in Pause zur gelungenen Aufholjagd. Von der Ansprache motiviert bis unter die Haarspitzen konnte der PSV 90 Dessau binnen zwei Minuten nicht nur in Führung gehen sondern diese sogar auf 5:3 ausbauen. Schriesheim gab aber auch nicht auf und verkürzte auf 5:4. Das jetzt in den fast noch offenen 15 Minuten kein Tor mehr auf Kleinfeld fallen sollte lag vor allem an der Ausgeglichenheit beider Mannschaften. Zum Schluss warfen die Schriesheimer alles nach vorn und nahmen sogar ihren Torhüter heraus. Ihr letzter Torschuss verfehlte das Tor der Dessauer und es waren nur noch drei Sekunden auf der Uhr und Ballbesitz Dessau. Einmal noch den Ball weghauen und dann der so lange erwartete Abpfiff.

PSV zum ersten mal Deutscher Meister bei den Junioren

U17 DMJetzt brachen alle Dämme in der Halle. Nicht nur Spieler und Trainer, auch die ca. 50 mitgereisten emotionalen Fans stürmten auf das Feld und jeder fiel jedem in die Arme. Somit schafft der PSV 90 Dessau erstmals in ihrer Vereinsgeschichte sich den Titel als Deutscher Meister zu sichern. Schriesheim verpasst hingegen äußerst knapp die Titelverteidigung

Nach Abpfiff sollte Trainer Sascha Marquardt seine Gefühle beschreiben:

Es ist unfassbar, unbeschreiblich. Ich weiß aktuell noch gar nicht ob ich begreife, was gerade hier passiert ist. Das ist heute der Lohn für die ganzen letzten fünf Jahre. Wir haben in den Trainings so viel Blut, Schweiß, Tränen verloren und hatten für dieses Wochenende einen großen vielleicht auch unrealistischen Traum. Aber wir haben gezeigt, das man mit der richtigen Einstellung, Leidenschaft und Kampfgeist alles erreichen kann. Sportlich waren alle unsere Gegner auf einem unglaublich starkem Level das wir nur mit unseren Tugenden diesen Erfolg erreichen konnten. Ich bin ehrlich gesagt vollkommen fertig und das Spiel war für mich nervlich eine neue Grenze die übertroffen wurde. Schon vor dem Spiel stand ich den Tränen so nah, dass ich kaum ein Wort bei meiner Ansprache heraus bekommen habe. Ich habe einfach an die letzten Jahre zurück gedacht und mich daran erinnert wie alle Angefangen haben mit dem Sport und jetzt zusehen wie sie sich entwickelt haben sowohl sportlich als auch menschlich ist grandios. Daher war es auch mein großer Traum zusehen, wie die Jungs sich ihren erfüllen. Aktuell bin ich bestimmt der glücklichste Mensch der Welt.

Mit etwas Abstand wollte Trainer Sascha Marquardt noch etwas nachholen:

Zuerst einmal einen riesigen Dank an den Ausrichter TV Schriesheim. Wir haben mit der Ausrichter der U15 2016 und dem final4 2017 auch schon Events ausgerichtet. Somit wissen wie viel Arbeit dahinter steckt die die meisten gar nicht sehen. Zudem gebührt den Schiedsrichter mein größter Respekt. Sie haben in zwei Tagen teilweise 6 – 7 Spiele auf einem sehr hohen Niveau gepfiffen. Zuletzt nochmal ein großer Dank an unsere unglaublichen Fans. Es ist so cool, das alle bedingungslos hinter uns stehen und uns immer lautstark unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich und deshalb DANKE!

Stena Line U17 Junioren Kleinfeld Deutsche Meisterschaft:

HF 1 09:00 Uhr PSV 90 Dessau TSV Tollwut Ebersgöns 8:4 (3:1; 5:3)
HF 2 10:15 Uhr TV Schriesheim VfL Red Hocks Kaufering 6:7 (5:3; 1:4)
Pl. 7 11:30 Uhr SG Tetenbüll/Wyk SG Kölln-Reisiek 7:9 (5:5; 2:4)
Pl. 5 12:45 Uhr SSF Dragons Bonn Unihockey Igels Dresden 10:7 (6:3; 4:4)
Pl. 3 14:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns VfL Red Hocks Kaufering 9:7 (3:3; 6:4)
Fin. 15:15 Uhr PSV 90 Dessau TV Schriesheim 5:4 (3:3; 2:1)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Paul Grundey (0 / 0), Anton Unger (5 / 1),
Tom-Justin Stephan (0 / 0), Lennie Weichert (1 / 0), [T] Tim Poturnak (0 / 1), Erik Falke (0 / 0), Nick Justin Murchau (0 / 0), Jannes Flügel (0 / 0), Philip Schulnies (0 / 1), Jeremy Beil (18 / 10),
[K] Justin Düben (5 / 3), Jan Berbig (8 / 7), Malte Hörnlein (5 / 3)

U17 DM

Black Wolves schreiben Geschichte – Teil 1

Für die Floorball Abteilung des PSV 90 Dessau ist ein lange ersehnter Traum am Wochenende in Erfüllung gegangen. Sie schafften es erstmals in ihrer Vereinsgeschichte sich den Titel als Deutscher Meister zu sichern.

U17 DM
Waldaufstieg

Bereits Freitag früh Pünktlich 10:00 Uhr startet die Mission DM-Titel bei der Geschäftsstelle des PSV 90 Dessau. Von hier ging es für alle 13 Spieler und 3 Betreuer mit zwei Kleinbussen nach Leipzig. Weiter ging die Reise mit einem Fernbus bis Heidelberg und zuletzt mit den öffentliches Verkehrsmitteln nach Schriesheim.

An der letzten Haltestelle angekommen wartet auf die Mannschaft noch ein kleiner Waldaufstieg, ehe man endlich die Unterkunft erreichte. In einer kleinen Ansprache nach dem Abendessen betonte Trainer Sascha Marquardt nochmals, dass man hier nicht nur zum Vergnügen ist sondern ein sportliches Ziel erreichen möchte.

Samstag – Die DM geht los

Samstag ging es für die Black Wolves gleich früh los. 09:00 Uhr stand das erste Spiel auf dem Programm gegen die Spielgemeinschaft Tetenbüll/Wyk – noch ohne Fanunterstützung, da diese sich zu diesem Zeitpunkt noch auf den Weg nach Schriesheim machte. Die SG konnte in ihrer Qualifikation deutlich mehr als 300 Tore erzielen. Den perfekten Start landeten aber die Dessauer, nach 7 Sekunden fiel das erste Tor der DM. Mit der Führung im Rücken hätte man denken können, dass dies Sicherheit in das Spiel der Black Wolves bringt. Jedoch schlug Tetenbüll mit vier Toren zurück. Somit standen die Dessauer gleich im ersten Spiel mit dem Rücken zur Wand. Bis zur Pause bekam man das Spiel aber immer mehr unter Kontrolle und konnte auf 3:4 verkürzen. In der Pause betonte Trainer Marquardt ruhig zu bleiben und sich nicht auskontern zu lassen. Anfang der zweiten Halbzeit gelang dem PSV der Ausgleichstreffer. Aber auch die SG konnte zeigen, dass sie nicht zu unrecht sich für die DM Qualifiziert hat und ging wieder in Führung. Dieses Prinzip wiederholte sich bis zum 6:6. Mit dem 13. Tor gelang nach langer Zeit wieder einmal die Führung. Ab jetzt hatten die Black Wolves das Spiel unter Kontrolle und zogen bis auf 11:6 davon. Hier erzielte sie auch zwei sehenswerte Tore nach Überzahl. Am Ende kam die SG Tetenbüll/Wyk noch auf 11:8 heran. Somit eröffnete der PSV die DM in Schriesheim mit einem Sieg.

Zweite Spiel mit Fanunterstützung

U17 DMNach fünf Stunden stand das zweite Gruppenspiel für die Black Wolves gegen den VfL Red Hocks Kaufering an. Auch die Mannschaft aus Bayern konnte ihr erstes Gruppenspiel gegen Bonn mit 9:8 für sich entscheiden. Somit war beiden Teams klar, dass mit einem Sieg ein großer Schritt richtung Halbfinale gemacht werden konnte. Das Spiel begann mit dem erwarteten hohen Tempo welches nach einer schönen Aktion zum 0:1 für Kaufering führte. Die Black Wolves blieben davon unbeirrt und glichen keine 40 Sekunden später bereits aus. Im weiteren Verlauf hatten beide Teams viele Chancen, welches zuerst von den Black Wolves zum 3:1 genutzt wurden und danach mit zwei Treffern von den Kauferingern vor der Pause zum 3:3. Somit ging es in der zweiten Halbzeit von vorne los. Binnen der ersten fünf Minuten konnten die Black Wolves aus einem 3:3 ein 6:3 machen. Im Anschluss drückten die Red Hocks immer weiter und forcierten ihren Druck auf das Dessauer Gehäuse. Zweimal schafften die Kauferinger noch einen Ball im Tor der Dessauer unterzubringen. Die Black Wolves verpassten in zahlreichen Konter-Situationen weitere Tore nachzulegen. Somit retten Sie das 6:5 über die Zeit.

Entscheidendes Gruppenspiel

Vor dem letzten Spiel wurde im Fanblock der Black Wolves kräftig gerechnet. Trotz zweier Siege aus zwei Spielen war man noch nicht sicher für das Halbfinale qualifiziert. Somit war für die Black Wolves klar, dass man sich auf keine Rechenspielchen einlassen möchte und am besten auch das dritte Spiel gegen den SSF Dragons Bonn gewinnen will. Und das zeigten die Dessauer in der ersten Halbzeit gegen Bonn eindrucksvoll. Vorne war sie im Vergleich zu sonst auffallend effektiv und hinten wurde alle guten aktionen geblockt oder der Torhüter der Dessauer verhinderte den Einschlag. Das alles führte dazu, dass die Black Wolves schon zur Pause mit 7:0 führten. Trainer Marquardt wies seine Jungs in der Pause nochmal darauf hin, dass 7 Tore eine sehr gute Führung ist, aber man muss noch 20 Minuten alles geben, damit man das Spiel auch gewinnt. Die zweite Halbzeit war dann ausgeglichener von beiden Teams. Es fielen Tore auf beiden Seiten, jedoch kam nicht das Gefühl auf, das Bonn nochmal heran kommen könnte. Am Ende stand mit 12:5 der höchste Sieg für die Black Wolves auf der Anzeigetafel. Somit gewann der PSV 90 Dessau die Gruppe A ohne Punktverlust.

Trainer Sascha Marquardt versucht den Tag nochmal einzufangen:

Es ist eine unglaubliches Leistung von uns heute gewesen. Wir haben uns im ersten Spiel sehr schwer getan mit der Spielweise von Tetenbüll mit ihren vielen schnellen Abschlüssen und ich war sehr froh, dass wir nach dem frühen 4:1 nochmal so zurückgekommen sind. Auf das Spiel mit Kaufering habe ich mich persönlich sehr gefreut. Kaufering hat für mich die stärkste Mannschaft bei der DM zur Verfügung. Das wir eine solche Mannschaft schlagen konnten haben wir unserem unglaublichen Willen zu verdanken. Wir haben uns in jeden Ball herein geworfen und sich dafür am Ende belohnt wurden. Gegen Bonn haben wir dann die beste Halbzeit gespielt die ich je gesehen habe. Es war klar, dass wir in der zweiten Halbzeit nachlassen würden. Auch hier hat uns unser Teamgeist und Einstellung den Sieg gesichert. Wir sind jetzt erstmal maximal zufrieden mit der heutigen Leistung und werden kurz etwas essen und dann Schlafen gehen, damit wir morgen früh gegen Ebersgöns im Halbfinale auch wieder diese Leistung abrufen können.

Stena Line U17 Junioren Kleinfeld Deutsche Meisterschaft:

A 1 09:00 Uhr SG Tetenbüll/Wyk PSV 90 Dessau 8:11 (4:3; 4:8)
B 1 10:00 Uhr TV Schriesheim Unihockey Igels Dresden 6:4 (5:4; 1:0)
A 2 11:00 Uhr SSF Dragons Bonn VfL Red Hocks Kaufering 8:9 (6:4; 2:5)
B 2 12:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns SG Kölln-Reisiek 14:5 (7:4; 7:1)
A 3 13:00 Uhr SG Tetenbüll/Wyk SSF Dragons Bonn 2:7 (2:2; 2:5)
B 3 14:00 Uhr TV Schriesheim TSV Tollwut Ebersgöns 7:6 n. V. (2:3; 4:3; 1:0)
A 4 15:00 Uhr PSV 90 Dessau VfL Red Hocks Kaufering 6:5 (3:3; 3:2)
B 4 16:00 Uhr Unihockey Igels Dresden SG Kölln-Reisiek 9:7 (3:1; 6:6)
A 5 17:00 Uhr PSV 90 Dessau SSF Dragons Bonn 12:5 (7:0; 5:5)
B 5 18:00 Uhr Unihockey Igels Dresden TSV Tollwut Ebersgöns 6:6 n. V. (2:4; 4:2; 0:0)
A 6 19:00 Uhr VfL Red Hocks Kaufering SG Tetenbüll/Wyk 10:3 (6:1; 4:2)
B 6 20:00 Uhr SG Kölln-Reisiek TV Schriesheim 7:13 (4:12; 3:1)

U17 DM

U17 fährt zur DM nach Schriesheim

Für die Black Wolves ist es bereits die vierte Deutsche Meisterschaft mit einer Jugend-Mannschaft in den den vergangen fünf Jahren. Davon sind drei Meisterschaften dem gleichen Kader zuzurechnen.

Den Anfang machte in der Saison 2012 / 2013 die U13 Junioren, die in ihrem ersten Jahr sensationell den 5. Platz in Buntentor holte.

Zwei Jahre später haben die Black Wolves die DM selber Ausgerichtet in der Anhalt Arena Dessau. Hier gewannen das Team im  „kleinen Finale“ gegen TuSpo 09 Rahden und belegte den 3. Platz.

In der letzten Saison nahm die Mannschaft zusammen als SG Dessau/Halle bereits bei der U17 DM teil und belegte am Ende den 7. Platz.

In einer simplen Rechnung wollen die Dessauer dieses mal den Titel aus Schriesheim mitbringen.

Gruppe A mit Tetenbüll, Kaufering und Bonn

In der Gruppenphase am Samstag treten jeweils ein Nord, ein Süd, ein West und ein Ost-Team an. Im ersten Spiel treffen die Black Wolves auf die Spielgemeinschaft Tetenbüll/Wyk aus Schleswig-Holstein. Einen Gegner, der für die Dessauer noch komplett unbekannt ist.
Im zweiten Spiel sieht die Sache schon ganz anders aus. Mit dem VfL Red Hocks Kaufering (Bayern) steht der mittlerweile dritte Vergleich beider Teams an. In der Statistik steht es momentan 1:1.

Um 17:00 Uhr steigt dann für die Black Wolves das letzte Gruppenspiel gegen den SSF Dragons Bonn (Nordrhein-Westfalen). Auch gegen die Bonner bestreiten die Dessauer bereits ein Spiel vor zwei Jahren bei der Heim-DM. Damals gewann man mit 11:7.

“Ziel ist das Halbfinale am Sonntag”

Sonntag stehen zuerst die Halbfinalspiele der erst- und zweitplatzierten Teams beider Gruppen an. Im Anschluss werden die Plätze sieben, fünf und drei ausgespielt. 15:15 Uhr startet dann das Finale welches hoffentlich mit beteiligung der Black Wolves angepfiffen wird.

Trainer Sascha Marquardt freut sich schon sehr auf das Event:

Für unsere Mannschaft ist es das Highlight der Saison. Wir haben in dieser Saison bereits 17 Pflichtspiele absolviert und fühlen uns bereit für die DM. Unser erstes Ziel ist es natürlich am Samstag uns für das Halbfinale zu qualifizieren. Sollte uns das gelingen ist Sonntag alles möglich.

Spielort:

Mehrzweckhalle Schriesheim (Sportzentrum 2, 69198 Schriesheim)

Stena Line U17 Junioren Kleinfeld Deutsche Meisterschaft:

Samstag

A 1 09:00 Uhr SG Tetenbüll/Wyk – PSV 90 Dessau
B 1 10:00 Uhr TV Schriesheim – Unihockey Igels Dresden
A 2 11:00 Uhr SSF Dragons Bonn – VfL Red Hocks Kaufering
B 2 12:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns – SG Kölln-Reisiek
A 3 13:00 Uhr SG Tetenbüll/Wyk – SSF Dragons Bonn
B 3 14:00 Uhr TV Schriesheim – TSV Tollwut Ebersgöns
A 4 15:00 Uhr PSV 90 Dessau – VfL Red Hocks Kaufering
B 4 16:00 Uhr Unihockey Igels Dresden – SG Kölln-Reisiek
A 5 17:00 Uhr PSV 90 Dessau – SSF Dragons Bonn
B 5 18:00 Uhr Unihockey Igels Dresden – TSV Tollwut Ebersgöns
A 6 19:00 Uhr VfL Red Hocks Kaufering – SG Tetenbüll/Wyk
B 6 20:00 Uhr SG Kölln-Reisiek – TV Schriesheim

Sonntag

HF 1 09:00 Uhr 1. Gruppe A – 2. Gruppe B
HF 2 10:15 Uhr 1. Gruppe B – 2. Gruppe A
Pl. 7 11:30 Uhr 4. Gruppe A – 4. Gruppe B
Pl. 5 12:45 Uhr 3. Gruppe A – 3. Gruppe B
Pl. 3 14:00 Uhr Verlierer Halbfinale 1 – Verlierer Halbfinale 2
Fin. 15:15 Uhr Sieger Halbfinale 1 – Sieger Halbfinale 2

Herren DM

Herren auf 8. Platz bei der DM in Hochdahl

Am 25./26. Juni 2016 bestritten die Herren der Black Wolves ihr wichtigstes Turnier der Saison: Die deutsche Meisterschaft in Hochdahl. Leider konnte der ostdeutsche Meister trotz großen Einsatzes nur den 8. und damit letzten Platz bei dieser DM belegen. Ganz so deutlich, wie die Platzierung waren die Partien allerdings nicht, denn die schwarzen Wölfe machten es keinem der Staffelsieger aus West, Süd und Nord einfach.

DM-Auftakt mit Torfestival gegen TSV Bordesholm

Das erste Spiel in der ersten DM der Herren begann am 25. Juni gegen den TSV Bordesholm um 11 Uhr. Die Black Wolves starteten gut in die Partie und konnten direkt in der Anfangsphase 2 Tore erzielen. Danach spielte der TSV auf und kam schnell zum Ausgleich. Die Stimmung der Black Wolves kippte und so wurde das Spiel der Dessauer zunehmend unsicher und zu offensiv für sehr gut agierender Bordesholmer. Die Dessauer verloren nach und nach die Spielübersicht und der TSV konnte zu oft ein 2 gegen 1 gegen zu langsam umschaltetende Wölfe spielen und den damit alleinstehenden Goalie des PSV ausspielen. Die Tore der Bordesholmer fielen im Minutentakt und Dessau konnte seine Defensive nicht stabilisieren, wodurch es mit einem 8:2  Rückstand in die Pause ging.

Nach der deutlichen Traineransprache ging der PSV erneut in die schwierige Partie. Der TSV Bordesholm schaffte es immer wieder durch Konter und Distanzschüsse Tore zu erzielen und so kam es zwischenzeitlich zu einem völlig unerwartetem 12:2 Rückstand für die Wölfe. Dennoch festigte sich die Defensive der Dessauer zunehmend und so kam man auch wieder zu Torszenen gegen den Staffelsieger Nord. Den Black Wolves gelang es innerhalb von 10 Minuten 8 Tore zu erzielen und nur ein Gegentor zu kassieren und damit die Bordesholmer zu verunsichern. Auch die Hochdahler Zuschauer zeigten sich überrascht und freuten sich mit den Dessauern über die moralische Wende der Mannschaft. Leider konnte der Kraftakt der 2. Hälfte nicht  mit einem Sieg belohnt werden, da der Rückstand von Beginn an zu hoch war. Das Spiel endete mit sensationellen 25 Toren zum 15:10 Endstand für Bordesholm. Insgesamt ein Spiel für den neutralen Zuschauer indem sich die Dessauer wahrscheinlich selbst der größte Gegner im Kopf waren.

Umkämpftes Spiel gegen Lumberjacks Rohrdorf

Im zweiten DM-Spiel der Herren ging es nun bereits um Alles, wenn man noch aus eigener Kraft das Halbfinale erreichen wollte. Das Spiel auf Augenhöhe gestaltete sich gegen gut stehende Rohrdorfer schwierig. Dennoch konnte man sich Torszenen herausspielen und diese auch nutzen. Das Spiel war auf beiden Seiten offen und spannend und ging mit einer dünnen 5:4 Führung für die Lumberjacks in die Pause.

Keine der beiden Mannschaften ließ sich einschüchtern und spielte unbeirrt in der zweiten Hälfte weiter. Die Wölfe wollten diese Partie um jeden Preis für sich entscheiden doch die Rohrdorfer hielten ihre Führung stets aufrecht und agierten gegen die Dessauer ein Stück weit intelligenter. Nach einem Dessauer Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich konnten die Wölfe das so wichtige Tor zur Führung nicht erzielen und bekamen durch schnelle Offensivaktionen erneut zwei Gegentore. Die Dessauer kämpften bis zum Schluss, doch in den letzten 10 Minuten der Partie fiel kein Treffer mehr und so musste man mit einer erneuten Niederlage in die Kabine gehen. Das 7:5 zeigte dennoch, dass die Dessauer nicht unverdient an dieser DM teilnahmen und ein Gegner auf Augenhöhe für Alle waren.

 

Letztes Gruppenspiel gegen amtierenden Deutschen Meister

Da nach den letzten Gruppenspielen nur eine 8-Tore-Führung gegen den amtierenden Deutschen Meister Hochdahl zum Einzug ins Halbfinale half, waren die Erwartungen und Motivation der Mannschaft leicht gedämpft. Man wollte nochmal Alles zeigen und den Gastgeber beeindrucken und gegebenenfalls auch ärgern. Das anfängliche Spiel machte allerdings Hochdahl die innerhalb kürzester Zeit 4 Tore erzielten. Erneut war die Defensive der Wölfe zu instabil und offensiv ausgerichtet und gab den Hochdahlern den Raum zum Abschluss. Auch die Offensive war sichtlich bemüht gegen solide Reihen des Deutschen Meisters. Doch das Dessauer Abwehrspiel festigte sich auch aufgrund von Reihenumstellung zunehmend im Spielverlauf und so konnte wieder ein vernünftiger Spielaufbau realisiert und Torchancen erspielt werden. Der Halbzeitstand von 2:4 zeigte, dass diese Partie noch längst nicht entschieden war.

Die zweite Hälfte war umkämpft blieb aber fair und spannend. Der PSV schaffte es unglaubliche 35 Minuten ohne Gegentor gegen die Hochdahler zu verteidigen und traf zum 3:4. Die Hochdahler spielten souverän weiter und erzielten in der Schlussphase das 3:5 Endergebnis und gingen damit als Gruppensieger ins Halbfinale.

Spätestens nach dieser soliden Vorstellung hatte man sich trotz der drei unglücklichen Niederlagen in der Gruppenphase den Respekt der Gegner und der Hochdahler Zuschauer verdient. Mit dem letzten Gruppenplatz spielte man nun am Folgetag gegen Olympia Ludwigshafen um Platz 7.

Spiel um Platz 7 gegen Olympia Ludwigshafen

Am 26. Juni 2016 traten die Black Wolves das letzte Mal bei dieser DM an und wollten unbedingt den 7. Platz und damit den ersten Sieg bei diesem Turnier. Wieder einmal missglückte ein erfolgreicher Start in die Partie und Ludwigshafen konnte sich bereits früh mit 2 Toren absetzen. Die üblichen Nachlässigkeiten in der Abwehr und die schlechte Chancenverwertung der Offensive machten das Spiel der Wölfe schwierig. Zwar stabilisierte man sich in der Abwehr und konnte bald darauf einen soliden Spielaufbau durchführen, doch die Tore für die Dessauer blieben aus und so kam man über ein 1:5 zur Halbzeit nicht hinaus.

Auch in der zweiten Hälfte bemühte sich Dessau sichtlich die Partie zu drehen. Von Olympia kam wenig in Richtung Dessauer Tor und so kamen die Wölfe zu vielen Offensivaktionen in denen sie sich zu selten belohnten. Zwar gelang es dem PSV erneut eine starke zweite Halbzeit mit 4 Treffern zu spielen, doch auch das defensiv agierende Ludwigshafen nutzte Kontermöglichkeiten und konnte sich durch zwei Treffer zum Sieg mit 5:7 retten.

 

Damit verabschiedete sich der PSV 90 Dessau mit einem unglücklichen 8. Rang aus Hochdahl und bedankt sich für ein gelungenes Floorball-Event in Hochdahl.

Der Kapitän Sascha Marquardt ist stolz auf das erreicht in der Saison:

Ich glaube fest daran das wir die Saison mit etwas Abstand mit gut bewerten können auch wenn es ärgerlich ist das wir bei der DM kein Spiel gewonnen haben. Uns hat das Momentum einfach gefehlt wir sind in jedem Spiel einem 3 bis 4 Rückstand hinterhergelaufen und haben gekämpft. Leider hat es aber nie gereicht um Punkte mitzunehmen. Trotzdem ist der Fakt das wir uns für die DM Qualifiziert haben immer noch etwas unglaublich schönes und wer weiß vielleicht war es nicht unsere letzte Teilnahme.

 

Deutsche Meisterschaft Herren Kleinfeld:

Samstag, 25. Juni

A 1 09:00 Uhr TSV Hochdahl Lumberjacks Rohrdorf 4:3 (3:1; 1:2) (Spielprotokoll)
B 1 10:00 Uhr Frankfurt Falcons Olympia Ludwigshafen 13:4 (7:2; 6:2) (Spielprotokoll)

A 2 11:00 Uhr TSV Bordesholm PSV 90 Dessau 15:10 (8:2; 7:8) (Spielprotokoll)
B 2 12:00 Uhr SC Weende Göttingen Floorball Turtles Berlin 6:12 (1:7; 5:5) (Spielprotokoll)

A 3 13:00 Uhr TSV Hochdahl TSV Bordesholm 5:2 (1:1; 4:1) (Spielprotokoll)
B 3 14:00 Uhr Frankfurt Falcons SC Weende Göttingen 12:6 (7:3; 5:3) (Spielprotokoll)

A 4 15:00 Uhr Lumberjacks Rohrdorf PSV 90 Dessau 7:5 (5:4; 2:1) (Spielprotokoll)
B 4 16:00 Uhr Olympia Ludwigshafen Floorball Turtles Berlin 2:7 (1:2; 1:5) (Spielprotokoll)

A 5 17:00 Uhr Lumberjacks Rohrdorf TSV Bordesholm 6:7 (2:2; 4:5) (Spielprotokoll)
B 5 18:00 Uhr Olympia Ludwigshafen SC Weende Göttingen 4:4 (4:4; 0:0) (Spielprotokoll)

A 6 19:00 Uhr PSV 90 Dessau TSV Hochdahl 3:5 (2:4; 1:1) (Spielprotokoll)
B 6 20:00 Uhr Floorball Turtles Berlin Frankfurt Falcons 5:11 (4:4; 1:7) (Spielprotokoll)

Sonntag, 26. Juni

HF 1 09:00 Uhr TSV Hochdahl Floorball Turtles Berlin 4:2 (1:0; 3:2) (Spielprotokoll)
HF 2 10:15 Uhr TSV Bordesholm Frankfurt Falcons 7:10 (4:4; 3:6) (Spielprotokoll)

Pl. 7 11:30 Uhr PSV 90 Dessau Olympia Ludwigshafen 5:7 (1:5; 4:2) (Spielprotokoll)

Pl. 5 12:45 Uhr Lumberjacks Rohrdorf SC Weende Göttingen 5:3 (3:2; 2:1) (Spielprotokoll)

Pl. 3 14:00 Uhr Floorball Turtles Berlin TSV Bordesholm 4:2 (2:0; 2:2) (Spielprotokoll)

Fin. 15:45 Uhr TSV Hochdahl Frankfurt Falcons 5:4 (n. V.) (1:3; 3:1) (Spielprotokoll)

 

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Thilo Berger (2 / 3), Max Schweininger (2 / 3), Alexander Reitzig (2 / 0), Lisa Franze (0 / 0), Julius Kellner (0 / 0)[K] Sascha Marquardt (2 / 0), [T] Linus Ilgner (0 / 1), Frank Ziemer (0 / 0)Jeremy Beil (7 / 5), Jan Berbig (6 / 4), Christoph Pabel (2 / 0)

 

Weitere Links
Herren DM

Herren fahren zur 1. Deutschen Meisterschaft

Am 25. und 26. Juni 2016 steigt in Hochdahl (Erkrath) das wichtigste Turnier der Herren überhaupt: Die Deutsche Meisterschaft. Nach der überraschend gewonnenen ostdeutschen Meisterschaft in Jessen und einem Zittersieg gegen Charlottenburg in der DM-Qualifikation sind alle stolz auf den schon jetzt größten Erfolg der Black Wolves Herren. Alle Spieler und Betreuer freuen sich auf die DM und wissen um die Außenseiterrolle, die die Mannschaft zum Favoritenschreck werden lassen könnte.

DM-Auftakt gegen TSV Bordesholm

Das erste Spiel, das die Herren am 25. Juni im weitentfernten Hochdahl bestreiten müssen, ist die Partie gegen TSV Bordesholm. Allen Spielern ist ein positiver Start in dieses ohnehin schwere Turnier bewusst. Leider weiß man über den TSV nicht viel. Die Wahrheit wird sich wohl auf dem Hallenboden zeigen.

 

PSV 90 Black Wolves gegen Lumberjacks Rohrdorf

Auch gegen die Lumberjacks Rohrdorf kann man nicht viel voraussagen:

Statistisch deutlich stärker, aber dennoch machbar, wenn die Form und Einstellung der Mannschaft stimmt.” – Kapitän Sascha Marquardt.

Es wird sich zeigen, wie die Black Wolves in das Turnier starten und mit welchem Selbstvertrauen das Team in die Partie geht.

 

Letztes Gruppenspiel gegen amtierenden Deutschen Meister

Das letzte Gruppenspiel gegen den TSV Hochdahl scheint das Schwerste zu werden. Der Gastgeber spielt vor heimischer Kulisse und ist nicht ohne Grund amtierender Deutscher Meister. Trotzdem freuen sich die Wölfe auf eine faire Partie mit Spannung und wollen auch den Meister ärgern.

 

Trainer Alexander Paesold geht optimistisch in die DM:

Wir haben in dieser Saison schon unsere Zielsetzung bei weitem übertroffen, da ist es schwer mit einer Erwartungshaltung in die DM zu gehen. Ich bin sicher, dass wir Chancen haben werden, denn jeder Gegner ist schlagbar. Auf alle Fälle freuen sich alle im Team auf dieses Event.

Spielort

Sporthallen Rankestraße, Rankestraße 4-6, 40699 Erkrath

 

 

Deutsche Meisterschaft Herren Kleinfeld:

Samstag, 25. Juni

A 1 09:00 Uhr TSV Hochdahl Lumberjacks Rohrdorf
B 1 10:00 Uhr Frankfurt Falcons VBC Olympia 72 Ludwigshafen

A 2 11:00 Uhr TSV Bordesholm PSV 90 Dessau
B 2 12:00 Uhr SC Weende Göttingen Floorball Turtles Berlin

A 3 13:00 Uhr TSV Hochdahl TSV Bordesholm
B 3 14:00 Uhr Frankfurt Falcons SC Weende Göttingen

A 4 15:00 Uhr Lumberjacks Rohrdorf PSV 90 Dessau
B 4 16:00 Uhr VBC Olympia 72 Ludwigshafen Floorball Turtles Berlin

A 5 17:00 Uhr Lumberjacks Rohrdorf TSV Bordesholm
B 5 18:00 Uhr VBC Olympia 72 Ludwigshafen SC Weende Göttingen

A 6 19:00 Uhr PSV 90 Dessau TSV Hochdahl
B 6 20:00 Uhr Floorball Turtles Berlin Frankfurt Falcons

Sonntag, 26. Juni

HF 1 09:00 Uhr 1. Gruppe A 2. Gruppe B
HF 2 10:15 Uhr 2. Gruppe A 1. Gruppe B

Pl. 7 11:30 Uhr 4. Gruppe A 4. Gruppe B

Pl. 5 12:45 Uhr 3. Gruppe A 3. Gruppe B

Pl. 3 14:00 Uhr Verlierer Halbfinale 1 Verlierer Halbfinale 2

Fin. 15:45 Uhr Sieger Halbfinale 1 Sieger Halbfinale 2

 

Weitere Links
U17 DM

SG Dessau/Halle erreicht den 7. Platz

Am vergangenen Samstag begann die lang ersehnte U17 DM in Ingolstadt. Für diese war der SG klar das man nicht zu den Favoriten gehört. Daher lautete das Ziel alles zu versuchen um die Sensation Halbfinale zu erreichen.

Gruppenphase 3 Spiele 3 Niederlagen

Im ersten Spiel gegen den SVE Hamburg zeigte sich aber schnell das es wahrscheinlich bei einem Versuch bleiben sollte. Der SVE Hamburg kontrollierte das Spiel und führte zur Pause mit 5:3. Anfang der 2. Halbzeit bauen die Hamburger ihren Vorsprung auf 11:5 aus. Die SG zeigte nochmal Charakter und holte auf 11:12 aber das 12 Tor fiel leider nicht mehr.

Im zweiten Spiel gegen TSV Tollwut Ebersgöns zeigte die SG leider ein ähnlich Muster. In der ersten Hälfte oft ebenwürdig trotzdem lag man wieder 3:5 hinten. Anfang der zweiten Halbzeit 5:6. Danach aber kassierte man wieder 6 Tore in folge und das in nur 10 Minuten. Mit dem 5:12 war das Spiel entschieden. Am ende hieß es 6:12.

Nach 21 Uhr ging es dann zum letzten Spiel gegen den Tabellenführer den TV Schriesheim. Nach schlechten Start (0:5) fing sich die SG uns konnte vor der Pause auf 2:5 verkürzen. Der Aufschwung hielt aber nicht lange an. In den ersten 7 Minuten folgten wieder 5 weitere Gegentore. Auch hier kämpfte man weiter und konnte das Ergebnis etwas im Zaun halten. Endstand 7:13.

Damit war der Samstag komplett in die Hose gegangen. Die SG verlor alle 3 Spiele und erhielt mit Abstand die meisten Gegentore (47).

 

Spiel um Platz 7 über die Zeit gerettet

Noch in der Nacht schworen sich die Spieler jetzt wenigsten am Sonntag noch das letzte Spiel zu gewinnen und damit wenigstens die beste Mannschaft aus dem Ost zu sein.

Das Spiel begann sehr ausgeglichen und Dresden schoss das erste Tor. Danach übernahm die SG das Spiel immer und konnten mit schönen Toren das Spiel drehen. Hier wirkte Dresden teilweise überfordert. Zur Pause führte die SG mit 8:1. Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde das Spiel wieder ausgeglichener und es vielen Tore auf beiden Seiten. So Stand es 11:5 zwei Minuten vor Ende. Für 99 % aller war das Spiel entschieden nur die Dresdener Spieler glaubten noch an das unmögliche. Dresden schoss in 115 Sekunden ganze 5 Tore. Es wirkte so als ob jeder Ball seinen Weg ins Tor der SG fand.

Am Ende rettet die SG sich zu einem 11:10 Erfolg und damit zu Platz 7.

Trainer Marquardt Enttäuschung überwiegt:

Uns war allen klar das es sehr schwer wird, aber das wir so viele Gegentore bekommen hat mich sehr überrascht. Wir haben in 4 Spielen 57 Gegentore bekommen. Das sind fast 12 pro Spiel. Das ist einfach viel zu viel wenn man wirklich etwas bei einer DM gewinnen möchte. Anders sah es bei der offensive aus hier haben wir die dritt meisten Tore pro Spiel erzielt. Unter dem Strich haben wir uns nicht so verkauft das wir stolz auf unsere Leistung sein können.

Einziger Hoffnungsschimmer ist das wir nicht einen Spieler dabei hatten der 1999 geboren ist. Damit kann jeder Spieler nächste Saison nochmal U17 Spielen. Das wird auch in der nächsten Saison unser hohes Ziel sein. Wir wollen als PSV 90 Dessau – Black Wolves zur U17 DM 2017.

 

Deutsche Meisterschaft U17 Junioren Kleinfeld:

Samstag, 4. Juni

A 1 09:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim DJK Holzbüttgen 8:4 (3:1; 5:3) (Spielprotokoll)
B 1 10:00 Uhr TV Schriesheim TSV Tollwut Ebersgöns 8:5 (7:2; 1:3) (Spielprotokoll)

A 2 11:00 Uhr Gettorfer TV Unihockey Igels Dresden 8:5 (4:3; 4:2) (Spielprotokoll)
B 2 12:00 Uhr SVE Hamburg SG Dessau/Halle 12:11 (5:3;7:8) (Spielprotokoll)

A 3 13:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim Gettorfer TV 7:6 (4:2; 3:4) (Spielprotokoll)
B 3 14:00 Uhr DJK Holzbüttgen Unihockey Igels Dresden 13:5 (7:3; 6:2) (Spielprotokoll)

A 4 15:00 Uhr TV Schriesheim SVE Hamburg 6:1 (2:1; 4:0) (Spielprotokoll)
B 4 16:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns SG Dessau/Halle 12:6 (5:3; 7:3) (Spielprotokoll)

A 5 17:00 Uhr DJK Holzbüttgen Gettorfer TV 11:10 (7:6; 4:4) (Spielprotokoll)
B 5 18:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns SVE Hamburg 6:7 (3:1; 3:6) (Spielprotokoll)

A 6 19:00 Uhr Unihockey Igels Dresden SG Ingolstadt/Nordheim 3:8 (1:6; 2:2) (Spielprotokoll)
B 6 20:00 Uhr SG Dessau/Halle  TV Schriesheim 7:13 (2:5; 5:8) (Spielprotokoll)

Sonntag, 5. Juni

HF 1 09:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim SVE Hamburg 6:8 (3:6; 3:2) (Spielprotokoll)
HF 2 10:15 Uhr DJK Holzbüttgen TV Schriesheim 2:10 (0:4; 2:6) (Spielprotokoll)

Pl. 7 11:30 Uhr Unihockey Igels Dresden SG Dessau/Halle 10:11 (1:8; 9:3) (Spielprotokoll)

Pl. 5 12:45 Uhr Gettorfer TV TSV Tollwut Ebersgöns 8:13 (2:7; 6:6) (Spielprotokoll)

Pl. 3 14:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim DJK Holzbüttgen 7:9 (3:3; 4:6) (Spielprotokoll)

Fin. 15:15 Uhr SVE Hamburg TV Schriesheim 4:9 (1:5; 3:4) (Spielprotokoll)

 

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

Anton Unger (0 Tore / 0 Vorlage), Janosch Fuchs (5 / 1), Robin Weißleder (1 / 1)Erik Falke (2 / 0), Emily Döring (0 / 1), Luis Wellhöfer (0 / 0), Jan Weitkemper (2 / 0),
[T] Yannik Wirtz (0 / 0), Malte Hörnlein (2 / 0), Nils Oheim (5 / 3), [T] Nico Westphal (0 / 0)Jeremy Beil (7 / 10), [K] Justin Düben (7 / 2), Jan Berbig (4 / 5)

Weitere Links
U17 DM

U17 Junioren fahren nach Ingolstadt

Bereits am Freitag, den 03. Juni reist der Dessauer Teil der Spielgemeinschaft mit dem Zug nach Ingolstadt. Damit möchte man für den bevorstehenden Samstag ausgeruht sein. Am Samstag stehen drei schwere Spiele für die SG Dessau/Halle auf dem Programm. Die SG wurde in Gruppe B gemeinsam mit dem SVE Hamburg, TSV Tollwut Ebersgöns und TV Schriesheim gelost.

SVE Hamburg – Der große Unbekannte

Im ersten Spiel (12:00 Uhr) trifft man auf die Hamburger. Der SVE qualifizierte sich über den 2. Platz der Schleswig-Holstein-Staffel. Besonders auffällig sind die sensationellen 284 Tore die in 14 Spielen erzielt wurden. Das ist ein Schnitt von über 20 Toren pro Spiel (im Vergleich: Die SG schießt etwas über 14 Tore pro Spiel). In diesem Spiel sind für die Zuschauer also viele Tore garantiert. Für die SG handelt es sich bei den Hamburgern um die große Unbekannte meint auch Trainer Marquardt:

Ja um ehrlich zu sein, wenn man als Floorballer an Hamburg denkt, denkt man zuerst an den ETV Hamburg. Der SVE Hamburg ist mir auch kein Begriff in der Szene. Aber das soll nicht heißen, dass wir sie unterschätzen. Im Gegenteil: Wir erwarten das unerwartete, denn 284 Tore schießt man sicherlich nicht mal nebenbei in der Saison.

 

Wiedersehen: “Das Dritte” mit Ebersgöns

Spielplan U17 DMEbersgöns qualifizierte sich als Sieger der Westfalen-Staffel für die DM und ist um 16:00 Uhr der zweite Gegner der Black Wolves. Für die Floorball-Abteilung des PSV 90 Dessau ist es die dritte Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft. Eines ist jedoch immer gleich: Das Duell gegen Ebersgöns. 2013 verloren die Black Wolves im letzten Gruppenspiel mit 5:8 und erreichten damit nicht das Halbfinale. 2015 hatte man Ebersgöns nicht in der Gruppenphase aber traf dann im Halbfinale aufeinander. Hier setzte es die mit Abstand höchste Niederlage mit 1:12. 2016 soll der erste Sieg gegen die Ebersgönser her, denn dann sind alle guten Dinge drei meint Trainer Marquardt:

Als ich Ebersgöns in unserer Gruppe sah, dachte ich : “Mal wieder Ebersgöns zur DM.“ Doch diese Tradition ist gut, denn Ebersgöns ist eine klasse Mannschaft und wir wollen genau gegen solche Teams spielen. Wir suchen die Herausforderung und nehmen sie gerne an.

 

TV Schriesheim letzter Gegner in der Gruppenphase

Für 20:00 Uhr ist das letzte Spiel des Marathon-Samstags mit insgesamt 12 Spielen angesetzt. In der Realität wird es wahrscheinlich etwas später. Auch im letzten Spiel hat die SG nochmal einen echten Brocken vor der Brust. Der TV Schriesheim, der gerade mit der Herrenmannschaft in die 1. Bundesliga aufgestiegen ist, ist in den letzten Jahren sehr bekannt geworden für ihre gute Jugendarbeit. Einige Spieler der Herrenmannschaft sind auch im U17 Teams vertreten. Die Black Wolves haben in ihrer Vereinsgeschichte noch nie gegen den TV Schriesheim gespielt, dennoch waren sie bei der U15 DM in Dessau dabei. Trainer Marquardt freut sich auf das Spiel besonders:

 

Schwer zu beschreiben aber irgendwie freue ich mich besonders auf dieses Spiel. Ich halte als Außenstehender sehr viel von der Entwicklung des Vereins. Sie haben viele junge Spieler- das freut jeden Jugendtrainer. Wir freuen uns darauf uns mit ihnen zu messen.

 

Trainer Marquardt sieht eine sehr schwere Gruppe

Wir haben eine sehr schwere Gruppe vor uns, aber die Aufgabe ist dadurch auch sehr reizbar. Nebenbei ist Gruppe A auch nicht weniger schwer. Unser Ziel ist es die Gruppe mit Platz 2 abzuschließen und uns damit für das Halbfinale zu qualifizieren.

 

Spielort

Sporthalle Paul-Wegmann-Halle (Martin-Hemm-Straße 2, 85053 Ingolstadt)

 

Spielplan Deutsche Meisterschaft U17 Junioren Kleinfeld:

Samstag, 4. Juni

A 1 09:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim DJK Holzbüttgen
B 1 10:00 Uhr TV Schriesheim TSV Tollwut Ebersgöns

A 2 11:00 Uhr Gettorfer TV Unihockey Igels Dresden
B 2 12:00 Uhr SVE Hamburg SG Dessau/Halle

A 3 13:00 Uhr SG Ingolstadt/Nordheim Gettorfer TV
B 3 14:00 Uhr DJK Holzbüttgen Unihockey Igels Dresden

A 4 15:00 Uhr TV Schriesheim SVE Hamburg
B 4 16:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns SG Dessau/Halle

A 5 17:00 Uhr DJK Holzbüttgen Gettorfer TV
B 5 18:00 Uhr TSV Tollwut Ebersgöns SVE Hamburg

A 6 19:00 Uhr Unihockey Igels Dresden SG Ingolstadt/Nordheim
B 6 20:00 Uhr SG Dessau/Halle  TV Schriesheim

Sonntag, 5. Juni

HF 1 09:00 Uhr 1. Gruppe A 2. Gruppe B
HF 2 10:15 Uhr 1. Gruppe B 2. Gruppe A

Pl. 7 11:30 Uhr 4. Gruppe A 4. Gruppe B

Pl. 5 12:45 Uhr 3. Gruppe A 3. Gruppe B

Pl. 3 14:00 Uhr Verlierer Halbfinale 1 Verlierer Halbfinale 2

Fin. 15:15 Uhr Sieger Halbfinale 1 Sieger Halbfinale 2

 

Weitere Links
Herren DM-Quali

Herren fahren zur DM nach Hochdahl

Am 29.05.2016 fuhren die Herren der Black Wolves zur DM-Qualifikation nach Berlin. Das Duell gegen den FTC Berlin erwies sich als Nervenprobe für alle Spieler und Zuschauer.

Floorball-Krimi in Berlin

Ab 11:15 Uhr begann ein heißes Duell zwischen dem PSV 90 Dessau und dem FTC Berlin. In der Berliner Monumentenstraße ging es um die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Hochdahl, welche beide Teams energisch verfolgten. Somit versprach dieses Duell besonders spannend zu werden.

Noch nie hat es ein Herrenfloorballteam des PSV 90 Dessau soweit geschafft – Trainer Alexander Paesold

Beide Teams zeigten von Anfang an Respekt voreinander, wobei der PSV etwas offensiver als die Gastgeber wirkte. Leider konnten beide Teams in der Anfangsphase gute Chancen nicht verwerten und so dauerte das “ Abtasten” bis zur neunten Minute an, bis Berlin die Partie mit einem gut herausgespielten Treffer zum 0:1 endgültig eröffnete. Die Wölfe taten sich zunächst sehr schwer mit der souveränen Abwehrleistung der Berliner, wodurch viele Chancen schon im Aufbau oder kurz vor Abschluss vereitelt wurden. Dennoch folgte die Antwort keine 10 Sekunden später als nach groben Zuteilungsfehler der Berliner das 1:1 auf der Anzeigentafel erschien.

Die Berliner zeigten sich unbeeindruckt und konnten durch einige Abwehrfehler der Black Wolves leicht an Torchancen gelangen. Die Wölfe präsentierten sich insgesamt zu zahnlos im Angriff und zu lässig in der Abwehr, wodurch die Dessauer noch in der 12. und 15. Minute Tore zum zwischenzeitlichen 1:3 kassierten. Leider schaffte es die Mannschaft um Trainer Alexander Paesold nicht das Ruder in der ersten Spielhälfte herumzureißen und kam nur noch zum Anschlusstreffer zum 2:3 Halbzeitstand.

Nach der Halbzeitansprache des Trainers stellte dieser auf 2 Reihen um und versuchte so mehr Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Doch lange Zeit blieb die Partie umkämpft und ohne Zug zum Tor. Nach einem Stockschlag in der neunten Minute der zweiten Hälfte spielte Dessau in Unterzahl und kassierte dank hervorragender Abwehr keinen Treffer.

Nachdem die Wölfe wieder vollzählig wurden, kam es erneut durch Stellungsfehler in der Defensive zu einem Berliner Abschluss und damit zum 2:4. Lange ließ Dessau auch dieses Mal nicht auf sich warten und konterte mit dem 3:4 Anschlusstreffer. Dessau wurde munterer und agierte in vielen Spielzügen flüssiger als der Gegner. Durch Bodenspiel des FTCs konnten die Black Wolves ihr Überzahlspiel souverän zum Ausgleich nutzen und sicherten damit den Zuschauern eine spannende Schlussphase. Alle Bemühungen zum Trotz konnten die Dessauer ihre Chancen schlecht verwerten und mussten in der letzten Minute wieder den Rückstand zum 4:5 hinnehmen. Die anschließende Auszeit der Berliner nutzen die Wölfe um sich nochmals gegenseitig aufzubauen, denn in 38 Sekunden war noch etwas möglich. Das Spiel wurde hektischer und auch Berlin zeigte in der Abwehr Nerven, wodurch Alexander Reitzig den Ausgleich für die Black Wolfes erzielen konnte.

Es geht in Verlängerung und Penalty-Schießen

Der Siegeswille der Wölfe war nun endgültig entfesselt und der PSV agierte in den 5 Minuten Verlängerung weitaus offensiver als die Gastgeber. Beide Seiten hatten Chancen, konnten diese aber aufgrund der guten Torwartleistung und der ungenauen Abschlüsse nicht nutzen. Nach Abpfiff stand das Penalty-Schießen endgültig fest und allen Beteiligten war die Anspannung anzusehen.

Für den PSV traten Max Schweininger, Jan Berbig und Thilo Berger zum Penalty an. Linus Ilgner sollte das Tor der Wölfe sauber halten. Lediglich Jan Berbig verwandelte und konnte so durch drei parierte Torschüsse des Dessauer Keepers den Sieg und die DM-Teilnahme nach Dessau holen.

Der PSV 90 Dessau siegte mit 6:5 nach Penalty-Schießen in einem körperlich umkämpften, aber trotzdem fairen Spiel und löst damit das Ticket nach Hochdahl am 25./26. Juni 2016.

Trainer Alexander Paesold war nach der Partie sichtlich erfreut:

Ich freue mich riesig über den Erfolg der Mannschaft. Noch nie hat es ein Herrenfloorballteam des PSV 90 Dessau soweit geschafft. Ich habe in fast zwanzig Jahren Floorball noch nie so ein spannendes Spiel gesehen, welches dann letztlich erst im Penaltyschießen entschieden werden konnte.

Großen Dank und Respekt an den FTC Berlin, welche uns bis zur letzten Sekunde alles abverlangten. Es war einfach klasse, wie nervenstark meine Mannschaft war und bis zuletzt an den Sieg glaubte. Mit der Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft beginnt ein neues Kapitel, ein Turnier bei dem wir mehr als nur einen guten Eindruck hinterlassen wollen.

 

DM- Qualifikation Herren Regionalliga Kleinfeld:

11:15 Uhr PSV 90 Dessau FTC Berlin   6:5, n.V. (2:3; 3:2; 0:0 n.V.; 1:0 ps.) (Spielprotokoll)

Für den PSV 90 Dessau – Black Wolves liefen auf:

[T] Oliver Simontowski (0 Tore / 0 Vorlage), Thilo Berger (0/0),  Max Schweininger (0/0),  Alexander Reitzig (1/0),  Julius Kellner (0/0),  [C] Sascha Marquardt (1/0),  [T] Linus Ilgner (0/0),  Frank Ziemer (0/0),  Jeremy Beil (1/4),  Justin Düben (1/0),  Jan Berbig (2/0),  Christoph Pabel (0/0)